Direkt zum Hauptbereich

Ein Schiff wird kommen…

Es war vor rund 250 Jahren, als das Segelschiff „Götheborg“ der „Ostindienkompanie“ voll beladen mit kostbaren Gütern aus China im Hafen von Göteborg sank und verloren ging. Vor einigen Jahren fand man das Wrack, hob einige der Güter und beschloss, das Schiff 1:1 nachzubauen und die gleiche Reise zu wiederholen. Im Oktober 2005 wurde die „Götheborg“ mit einem riesigen Spektakel auf die Reise geschickt. Heute war der groβe Tag, an dem der Dreimaster aus China zurückkehrte und Heimathafen anlegte. Ein solches einmaliges Erlebnis durften wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Unter Begleitung unzähliger Schiffe und Kleinboote lief der historische Segler im gröβten Hafen Skandinaviens ein. Mit viel Musik und Emotion legte sie im Frihamn an, nachdem sie aus ihren 14 Kanonen einen „königlichen Salut“ mit 21 Böllern verschossen hatte. Tausende begeisterter Schweden jubelten. Wir hatten einen Platz in der ersten Reihe ergattert und konnten das bewegende Ereignis aus nächster Nähe beobachten. König und Königin waren da, und nicht nur das, selbst der chinesische Premierminister kam zum ersten Staatsbesuch Chinas in Schweden nach Göteborg. Auf den Fotos, die wir heute schossen, könnt Ihr vielleicht ein kleines bisschen von der Stimmung miterleben.

Wenn's Euch interessiert, schaut mal hier rein:
Den Bericht in den heutigen Nachrichten gibt es hier:
und wer genau hinsieht, kann an Position 1:24 Svea ganz rechts im Bild im rosa Kleidchen (auf Marcus Schultern) sehen.
* * *

It was some 250 years ago, as the Swedish sailing ship “Götheborg” being loaded up with precious goods from China, sank and was lost in the port of Gothenburg. Some years ago they found the wreck and decided rebuilding the ship and sailing the same trip again. In October 2005 the new “Götheborg” set off. Today was the gig day of return: Accompanied by many boats berthed “Götheborg” in its home port. Not only the Swedish king and queen honored that event, even the Chinese prime minister came for his first state visit ever in Sweden. An event like this is not to be missed, and our whole family managed to grab places immediately in the front row of the whole emotional scenery. Thousands of visitors were cheering. Maybe you get a little spark of the moving atmosphere by some of the photos we took today.



Look at this, if you want to learn more:
The Swedish news report can you find here:
At position 1:24 can you recognize Svea at the upper right edge of the picture with a pink dress (sitting on Marcus shoulders)

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Brückenpfeiler Nr. 1: Verankert in der Bibel

Zum ersten Teil der Serie geht's hier.  Brückenpfeiler Nr. 1: Verankert in der Bibel  Eines der tiefgründigsten und eindeutigsten Gebote Gottes findet sich im fünften Buch Mose: Höre, Israel, der HERR ist unser Gott, der HERR allein. Und du sollst den HERRN, deinen Gott, lieb haben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft. Und diese Worte, die ich dir heute gebiete, sollst du zu Herzen nehmen und sollst sie deinen Kindern einschärfen und davon reden, wenn du in deinem Hause sitzt oder unterwegs bist, wenn du dich niederlegst oder aufstehst. Und du sollst sie binden zum Zeichen auf deine Hand, und sie sollen dir ein Merkzeichen zwischen deinen Augen sein, und du sollst sie schreiben auf die Pfosten deines Hauses und an die Tore. (5Mos 6,4-9) Diese Worte wurden vor tausenden von Jahren gegeben, doch ihre Botschaft ist immer noch sonnenklar: Tu, was du kannst, um nie von Gottes Geboten abgelenkt zu werden. Simpel, oder? Bei uns im Westen finden ...

Brückenpfeiler Nr. 3: Im weltweiten Körper Christi ruhend

Zum ersten Teil der Serie geht's hier.  Brückenpfeiler Nr. 3: Im weltweiten Körper Christi ruhend H2O ist nach wie vor eine sehr kleine Gemeinde. Eine Brücke zu bauen, die sich über einen so großen Abgrund erstreckt, ist ohne Hilfe unmöglich. Sich sowohl in der Bibel als auch in der heutigen Kultur zu verankern, wird uns spannen wie eine Streckbank. Wir brauchen eine Stütze in der Mitte, etwas, wo man Gewicht ablegen kann. Für uns ist diese Stütze die Gemeinde generell, der Leib Christi, die weltweite Kirche, wie auch immer man es benennen mag. Wir sehen uns verbunden mit unseren Glaubensgeschwistern der Gegenwart und der Vergangenheit. Die Tatsache, dass die Kirche nie perfekt war, sondern im Gegenteil stets mit Flecken und Fehlern behaftet war und ist, macht es für uns eigentlich nur noch interessanter. Denn wir erleben uns selbst auch nicht als perfekt und damit passen wir doch ganz gut zusammen. Außerdem können wir von allen Fehlern der Vergangenheit am meisten ler...

Forge Europa

Dunkel war's und kalt die Nacht: Forge möchte ganz normale Christen ausbilden, wie man im geistlichen Winter Europas kleine Feuer anzündet. Wer sich intensiver mit "missional" beschäftigt hat, ist nicht an Namen wie Alan Hirsch oder Michael Frost vorbeigekommen. Sie gehörten zu den ersten, die die missionale Gemeinde nachvollziehbar beschrieben haben. Aus ihren Erfahrungen in Australien gründeten sie Forge als Trainingsbasis für mehr missionale Leiter und Pastoren. Forge hat sich darauf vor allem in den USA durchgesetzt, und dort wurde 2014 eine offizielle Partnerschaft zwischen Forge und CA geschmiedet. Vor allem weil Forge eben nur Training anbietet, CA aber die Theorie in die Praxis umsetzt. Nun ist Forge auch nach Europa gekommen. Gemeinsam mit meinem schottischen Kollegen Alan, Forges Europadirektor, und vielen anderen Herlfern haben wir das erste Forge Training in Europa angefangen. Welche Stadt eignet sich besser dafür als Brüssel? In vier Schulungswochene...