Direkt zum Hauptbereich

Posts

Es werden Posts vom Februar, 2012 angezeigt.

Bedeutung von kirchlichen Pionierprojekten

(aktualisiert am 02. März)

Während ich mich nach unserer Bayernreise wieder auf meine Aufgaben in Schweden konzentriere, denke ich immer wieder an das eine oder andere Gespräch zurück. Z. B. darüber, wie auch andere Gemeinden von dem profitieren können, was z.B. H2O so macht. Heute gehe ich also auf meiner Reise zum jährlichen CA-Leadershipsummit durch ein Buch, welches meine Studenten für den bald startenden Kurs "Gemeindegründung" lesen müssen. Der Autor Stuart Murray schreibt hier:

 "Pioniere sind zum Nutzen anderer da. Gemeindegründer handeln nicht wie einsame Trapper sondern wie pfadfindende Entdecker, sich auf neuem Territorium durchschlagend zum Vorteile ihrer Denomination oder des Netzwerkes, dem sie angehören. Aus genau diesem Grund ist es so unerhört wichtig, dass starke Beziehungen und Verbindungen zwischen Kirchen und ihren Gemeindegründern erhalten und gepflegt werden. Denominationen und Gemeinden sollten Gemeindegründer nicht nur aussenden und unterstützen…

Ein großes "Danke!!!" ins Herzen Bayerns

Endlich wieder einmal konnten wir als ganze Familie unsere sendende Gemeinde in Ingolstadt besuchen. Nicht nur die frühlingshaft anmutenden Wetterverhältnisse boten einen wohltuenden Kontrast zum kalt-farblosen Göteborger Februar, sondern vor allem die immer wieder faszinierende Gastfreundschaft und -freundlichkeit dieser lebendigen Gemeinde. Am vergangenen Sonntag konnten wir persönlich von H2O berichten und den Gottesdienst mitgestalten. Was für eine Überraschung, dort völlig unerwartet ein schwedisches Anbetungslied (auf schwedisch!) mitsingen zu können! Danke! Wer kommen konnte, durfte sich hinterher an übervollen Tischen satt essen. Danke an alle Küchenbienen (und -drohnen natürlich!:-)) Aber auch sonst danken wir für jede Weißwurst, jedes Weizenbier, Leberkäs, Fleischsalat, Windbeutel, jede Einladung, jeden Kilometer, dafür, dass unsere Kinder so viel Zeit mit ihren alten Schulfreuden verbringen durften und auch nach so langer Zeit so herzlich aufgenommen wurden und, und, und..…

Let's blog again...

Manchmal kommen die Dinge anders als gedacht - und schon geht viel Zeit in irgendetwas, für das gar nicht so viel Aufmerksamkeit geplant war. So war's im Februar auch mal wieder und deshalb endete meine Jesusserie etwas abrupt. Vielleicht (hoffentlich!) kann ich sie zu späterem Zeitpunkt würdig abschließen. Erstmal gibt es andere Sachen zu berichten.

Gottesbilder

"Du sollst Dir keine Bildnis machen" heißt es schon in den berühmten zehn Geboten. Trotzdem tragen wir alle unsere Gottesbilder mit uns herum - nicht unbedingt als physische Gegenstände, sondern als Vorstellungen, wer Gott unserer Meinung nach ist oder sein muss. Diese Gottesbilder sind ausgesprochen mächtig in uns und prägen unsere komplette Lebenshaltung. Für alle. Selbst der Atheist hat ein mächtiges Gottesbild in sich, an welches er aber nicht glauben will. Der berühmte Prophet Jona trug zum Beispiel ebenfalls ein ganz bestimmtes Gottesbild in sich: Für ihn war Gott nämlich eindeutig immer der, der Israel segnet und Israels Feinde vertreibt. Punkt. Schublade auf, Gott rein, Schublade zu, Gott gut aufgehoben (vgl. 2Kön 14,25). Dass Gott nun plötzlich daherkommen könnte, ganz unerwartet, um dann auch noch bekanntzugeben, dass jetzt sogar auch Ninive, Israels allgemeinbekannter Feind, in den Genuss der israelexklusiven Gnade Gottes kommen sollte, sprengte Jonas Vorstellunge…

Ein paar Ergänzungen vom Hirsch

Das waren also die Jesusbilder, die ich immer wieder außerhalb der Kirchen antreffe. Was mich auf die Idee brachte, auch darüber nachzudenken, welche Jesusbilder innerhalb der Kirchen zu finden sind. Trifft man dort vielleicht ähnlich anzusehende Jesusdarstellungen? Über diese Frage hat auch der messianische Jude Alan Hirsch oft nachgedacht, und der Einfachheit halber nehme ich ähnliche Kategorien, wie Hirsch sie in seinen Vorträgen oder in seinem Buch "Re-Jesus" verwendet. Die restlichen Formulierungen stammen jedoch von mir selbst.

Der Frau-mit-Bart-Jesus
Eines der beliebtesten Jesusbilder in Gemeinden ist wahrscheinlich der feminine Jesus, soft, lieblich, mütterlich. Allein sein Bart erinnert daran, dass wir es doch mit einem Mann zu tun haben. Der Frau-mit-Bart-Jesus führt wahrscheinlich dazu, dass man Jesus außerhalb Gemeindehäusern und Kirchenmauern nicht für einen kräftig-maskulinen Zimmermann, sondern eher einen "Schmalhans-Dünnbrettbohrer" hält.

Der Lover-Je…