Willkommen auf New Reformation

Wer die Zukunft lesen will, muss in der Vergangenheit blättern

Das Evangelium ist keine Privatsache

sondern eine höchst brisante Botschaft an alle Instanzen aller Länder

Löwe und Lamm

Gott erklärt man nicht mal eben auf dem Bierdeckel

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Neueste Artikel

10 April, 2017

Abenteuerlustig?


09 April, 2017

Gebetsclip!

07 April, 2017

Coaching

Eins ist sicher: Es wird keine einfache 08-15-Lösungen für die Gemeinde der Zukuunft geben. Jede Situation ist einzigartig, muss individuell navigiert werden. Gerade aus diesem Grund entwickeln wir gerade eine Coachingplattform für Gemeindegründer und missionale Initiatoren. Etwas, dass mir hier sehr am Herzen liegt, ist die geistliche Dimension eines solchen Werkzeuges: Es ist Gottes Gemeinde und soll es auch bleiben, er behält den Löwenanteil. Zum Glück sieht das unser ganzes Team ganz genauso, und deshalb beten wir bei allen unseren Treffen ganz konkret darum. Doch vielleicht möchtest Du ja auch ein Gebet zum Himmel schicken? Wird keinem schaden!

Screenshot unseres heutigen Planungstreffen mit einem Teil des Teams.

06 April, 2017

Thinklings 2017: In der Lutherstadt?!

JA! Auch 2017 Jahre nach der Geburt des Herrn werden sich die THINKLINGS wieder treffen um zu thinken. Und was bietet sich besser an als New Reformation - wofür protestieren wir und welche neue Formen werden für die Zukunft gebraucht?

Da ich mich gerade in der Lutherstadt Marburg aufhalte thinkte ich: Warum eigentlich nicht hier thinken? Was meint ihr?

Hinter diesen Fenstern des Schlosses zu Marburg geschah das Unglaubliche:


Luther und Zwingli konnten sich nicht einigen. Der Grund: Die heilige Stulle. 


Das wollen wir besser hinkriegen: Wie kriegen wir in Sachen New Reformation Licht ins Dunkel?


Durch diese hohle Gasse muss die Weisheit kommen. 


Vorbei am schiefen (Kirch-) Turm von Marburg: Die Lutherkirche


Im schlimmsten Fall kann man ja im Rathaus um Rat fragen. 


Oder wir konsultieren mal die Heilige Elisabeth von Thüringen in ihrer Kirche. 


Wenn alles nichts hilft, genießen wir einfach Marburger Architektur. Irgendwann kommt er schon, der Geistesblitz.

Aber aufgepasst: Wer mit uns thinken will, muss schnell sein. Wahrscheinlich gibt's nur 15 Plätze. Denn zu viele Luther verderben den Teig.

05 April, 2017

Sind wir nicht alle ein bisschen Milieu?

N

Im ”konservativ-etablierten Milieu” ist man 53 Jahre alt. Hat das zweithöchste Einkommen aller Milieus. Im ”hedonistischen Milieu” ist erlaubt, was Spaß macht. Was nicht, wird vermieden. Die ”bürgerliche Mitte” ist schrumpfender Mainstream der Gesellschaft. Bucht gerne Pauschalreisen. Das ”adaptiv-pragmatische Milieu” hat die geringste Bereitschaft aller Milieus, sich für sozial Benachteiligte einzusetzen. Aber es hat Zukunftsaussichten: Es wird morgen der neue Mainstream sein. Gemeinden erreichen vor allem das traditionelle Milieu, doch das schrumft bald schon auf nur 9% Deutschlands. Das ”expeditive Milieu” wächst wie Pilze im Herbst, wird aber von Kirchen und Gemeinden so gut wie gar nicht erreicht.

Das ist das Superextrakt eines Vormittages auf der Kirche-und-Milieu-Tagung. Peter Martin Thomas, Leiter der Sinusakademie stellte die zehn deutschen Subkulturen erfrischend anschaulich dar und macht deutlich: Gemeinde befindet sich nur in wenigen Milieus mit ganz typischen Werten, Gewohnheiten und Lebensstilen. Und: Zwischen den Gemeinde- und anderen Milieus befinden sich kulturelle Lichtjahre.

Mir gefällt die Sprache, die Sinus gefunden hat, um unterschiedliche Lebenswelten zu beschreiben: Werte, Grenzen, Wohnwelten oder Musikstile. Hier beschreibt ein Marktforschungsinstitut mein ganz persönliches, vergangenes Jahrzehnt: In völlig andere Milieus und Lebensstile zu ziehen, dort zu leben, weben, sein. Ich spüre wieder regelrecht in mir, welche Herausforderung das für uns war und immer noch ist. Es ist leichter drüber geredet als drin gelebt.

Deutlich wird das ”Drüberreden statt Drinleben” an einer praktischen Übung am Nachmittag: Ein Teilnehmer schlägt vor, Traktate zu begutachten, um sie für den Gebrauch im ”adaptiv-pragmatischen” Milieu anzuwenden. Wirklich? Fromme Flugblätter und Bibelpostkärtchen, um Lebensgewohnheiten derer anzusprechen oder gar zu ändern, die sich vom traditionellen bewusst distanzieren?! Ohne den klassischen Wert solcher Medien kleinzureden, doch völlig losgelöst von tiefen Freundschaften landet fast alles im Müll. Hat man aber tiefe Freundschaften, braucht man andere Hilfen als Traktate.

Wer erreicht seine Welt wirklich? Wer verändert sie? Wer weiß und sieht, wer um uns herum lebt. Eine Treppe runter. Um die Ecke. Jeden Tag im gleichen Bus. Beziehung ist Leben, kein Papier. Sinus ist ein extrem gutes Werkzeug, aber wer nicht wirklich hingehen und mitleben will, braucht auch keine Werkzeuge.

04 April, 2017

Kartoffelkiste


Der erste Tag auf dem Kirche-und-Sinus-Treffen ist um. Hach! Was es nicht alles zu lernen gibt! Hoffentlich bald mehr. 

03 April, 2017

Wieviele Kilo wiegt Mission?



Es war mal wieder soweit. Obwohl ich eigentlich sehr gut schlafe, passiert es mehrmals im Jahr. Wenn die Nacht am tiefsten ist, wache ich auf. Oft mit Herzklopfen und einer starken Unruhe. Dann sehe ich der Reihe nach Gesichter vor mir. Es sind die Menschen, denen ich versucht habe, Jesus vorzuleben - in frommer Sprache ausgedrückt "ein Zeugnis zu geben". Es sind die Gesichter derer, die Jesus noch immer nicht gefunden haben. Ich frage mich dann, ob ich alles richtig gemacht habe. Ob ich deutlich genug war. Oder zu deutlich. Auch meine Fehler fallen mir ein. Wo ich was Falsches gesagt oder gemacht oder eben nicht gesagt oder gemacht habe. Das Gewicht der Mission drückt mir dann schwer auf die Brust. 

Was kann man machen, wenn man nachts hilflos so da liegt? Nachdem ich mich vom ersten Schrecken erholt habe, beginne ich meist für diese Namen zu beten. Erst zögerlich, dann etwas deutlicher. Doch in der Regel läuft es immer darauf hinaus, dass ich alles Jesus neu anvertraue und glaube, dass es in erster Linie seine Mission ist und nicht meine. Er hat mich aus dem Boot aufs Wasser berufen. Auch nach so vielen Jahren gehe ich nur deshalb nicht unter, weil ich meinen Blick sturköpfig an meinen Herrn geschraubt habe und ich mich weigere, auf die Wellen zu sehen. 

Manchmal geht es dann besser und ich schlafe wieder friedlich ein. Doch manchmal ist die Nacht auch vorbei. Dann kann man die Zeit sinnvoll nutzen. Zum Beispiel, indem man einfach weiter betet. Oder ein paar Kapitel in der Bibel liest. Oder so einen Blogpost schreibt. 

01 April, 2017

Aufgepasst! Schwedische Banknoten und Münzen werden ungültig!

War jemand von Euch mal in Schweden und hat noch Bargeld in der Reisekasse? Dann dringend herhören: Zum 30. Juni werden alle 100kr- und 500kr-Scheine sowie alle 1kr- und 5kr-Münzen UNGÜLTIG. Ab dem 1. Juli kann man NICHT MEHR damit bezahlen. Banken nehmen sie nur bis August entgegen. Danach werden sie mehr oder weniger ungültig, d.h. man kann sie nur noch gegen sehr hohe Gebühren eintauschen, was sich de fakto meist nicht lohnt.

Solltet Ihr nicht mehr rechtzeitig nach Schweden kommen, dürft Ihr das Geld gerne an uns schicken und wir übernehmen für Euch die fachgerechte Entsorgung... ;-)

20kr-, 50kr- und 1000kr-Scheine haben schon 2015 ihre Gültigkeit verloren. Einen möglichen neuen Verwendungzweck schlage ich auf dem Foto vor.

Also: Reisekasse überprüfen!

Auf der Suche nach alten Banknoten fanden wir diese beiden 50kr-Scheine in einer Spardose. Nun suchen wir nach einem neuen geeigneten Verwendungszweck.



Neuer Gebetsbrief

Nur eine kurze Notiz - heute wurde unser neuer Gebetsbrief verschickt. Sollte er nicht an- oder durchgekommen sein, bitte kurz melden!

30 März, 2017

Drei Tage Örebro

"Was ist eigentlich das Evangelium?" Keine selbstverständliche Antwort mehr 500 Jahre nach der Reformation. Für meinen Kollegen Fredrik Wenell war dies der Auftakt zu seinem Kurs "Theologische Integration".

Schweden ist ein großes Land. Flächenmäßig ist es genau 1,25 mal größer als Deutschland. Aber dafür gewinnt Deutschland bei den Einwohnern: mehr als acht mal so viele Sardinen verglichen mit Schweden. Mit anderen Worten: Wenn man's nicht bewusst einplant, läuft man sich statistisch gesehen in Schweden nicht so oft über den Weg. Und wenn sich nur 150 ALT-Studenten auf ganz Schweden verteilen, weil sie in fünf verschiedenen Studienzentren büffeln, sinkt die Wahrscheinlichkeit einer zufälligen Begegnung ganz dramatisch. Deshalb plant ALT mehrere Treffen jährlich für alle werdenden Pastoren, Gemeindegründer und Theologen ein. Diese Woche trafen wir uns von Dienstag bis Donnerstag in der theologischen Hochschule Örebro.

Hier wurden Kurse abgeschlossen und neue begonnen. Ein besonderer, groß aufgelegter Thematag beschäftigte sich mit der UN-Kinderrechtskonvention unter dem Aspekt des dort verankerten Rechts der Kinder auf Spiritualität. Was bedeutet das mit Hinblick auf steigende Säkularisierung einerseits und religiösen, unbegleiteten Minderjährigen andererseits? Für mich standen Predigtübungen und der Abschluss des Kurses theologische Kontextualisierung auf dem Programm. Nun sitze ich im Zug heim, habe morgen noch einen Tag und freue mich dann endlich auf ein freies Wochenende. 

29 März, 2017

Mutproben




Es war sehr belebt um uns herum. Ich saß mit einem Mann in der Mitte einer riesigen Halle in einer Art überdachtem "Straßen"-Café. Während wir ein gutes und tiefes Gespräch hatten, strömten Massen von Menschen an uns vorbei. Die meisten Seelsorgegespräche führe ich auf diesem Teil der Lebensbühne - öffentlich, mitten im Leben. Plötzlich, als ich für einen kurzen Moment abgelenkt war, weil ich etwas aus meinen Sachen hervorkramen musste, sprang mein Gegenüber fluchtartig auf und verschwand. Ich sah nur, wie er dem Pfeil zu den Toiletten folgte und fragte mich, wie nötig er es wohl gehabt haben musste. Doch dann erkannte ich ihn wenige Meter hinter dem Toilettenpfeil im Gespräch mit jemanden, den ich nicht sehen konnte. Wenige Minuten später kam mein Freund zurück und entschuldigte sich, dass er einfach so abgehauen sei. Doch jeden Tag wolle er etwas machen, was er sich eigentlich gar nicht traue zu tun. "Und dann ging da gerade eben dieser Herr mit seinem phantastischen Bart vorbei, und ich musste ihm einfach sagen, wie klasse das aussieht."

Enorm. Manchmal fühlt sich zwar mein ganzes Leben wie eine einzige Riesenmutprobe an, doch vielleicht sollte ich diese tägliche Übung auch in meinen Alltag einbauen. Einfach, um noch mutiger zu werden. Vor ein paar Jahren machte eine Gruppe junger Erwachsener Schlagzeilen, weil sie in Göteborger Straßenbahnen spontan Witze erzählten und damit sämtliche Fahrgäste unterhielten. Als die Zeitung sie im Interview fragte, warum sie das machen, offenbarten sie, dass sie damit versuchen, ihre Angst, Hemmungen und Menschenfurcht zu überwinden. Sie hatten sich überlegt, täglich etwas zu tun, was kein normaler Mensch tut, etwas, wo allein der Gedanke schon Angst einjagt, was aber trotzdem angenehm für andere Menschen ist. Beeindruckend.

Ich werde wohl keine Witze in den Öffis erzählen, aber irgendwas wird sich doch wohl täglich finden lassen. Männerbärte loben?! Wer macht mit? Dann können wir uns gegenseitig anfeuern und gute Ideen oder Erlebnisse austauschen!

28 März, 2017

Forge Schweden

Das Forge Schweden-Team zeigt Forge Europadirektor Alan Stockholm bei Nacht.

26 März, 2017

Happy Camper


Nee, das hat nix mit camping zu tun. Ein happy camper ist einfach ein Mensch, der gerade glücklich ist, und so fühle ich mich an diesem Sonntagmorgen (nach einer ziemlich kurzen Nacht) während ich gerade auf Heimreise von Stockholm zurück nach Göteborg bin. Wir haben das vierte von fünf Forgewochenenden sehr gut hinter uns gebracht.

Es ist faszinierend zu sehen, wie sich die Teilnehmer entwickeln, diskutieren, ehrlich sind, Gäste einladen, die "das auch unbedingt mal erleben" sollen. Auf dem ersten schwedischen Forgetraining passiert etwas, wovon ich von Anfang an mit unseren Dienst bei H2O geträumt hatte: Interesse, Neugier und Dominoeffekt. Das allerbeste ist, das sowohl die Leiter als auch alle Teilnehmer sagen, man erlebe auf jedem Wochenende die Gegenwart Gottes im Heiligen Geist.

Den krönenden Abschluss jedes Wochenendes bildet eine "Liturgie", die wir selbst erfunden haben: Alle stehen im Kreis und der erste sagt, zu welchen Menschen er sich nach diesem Wochenende gesandt sieht. Dann hebt die ganze Gruppe ihre Hände und spricht diesen Menschen gemeinsam mit Namen an, "im Namen Jesu senden wir dich zu...xy". Danach kommt der nächste an die Reihe und so geht es einmal rundherum. Ein unglaublich starkes Erlebnis, jedes Mal. Oft wird gelacht, geweint, sich umarmt. Denn alle wissen, lernen, oder geben immer offener zu, wie schwer es sein kann, Missionar zu sein. Die Gemeinschaft ist eine unglaubliche Stütze.

Vom Leitungsteam haben wir dieses Wochenende auch begonnen, über das Leben nach dem Forgetraining nachzudenken. Kostbare Schätze will man nicht achtlos im Nichts verdunsten lassen. Wir freuen uns über Eure Hilfe im Gebet.

Alan McWilliam, Leiter für Forge Europa, war diesmal zu Gast. Hier erklärt er gerade die vier typischen Quadranten des Gemeindedienstes: Gemütliche Konsumenten, Langeweile und Tod, Stress, Frucht und Reife.


25 März, 2017

Weiter schmieden

Das Forgeteam des Monats: Mattias und Steph, Alan und meine Wenigkeit
Das vierte Forgewochenende hat gestern Abend in Stockholm losgelegt. Eine phantastische Gruppe mit viel Passion und Liebe zum Herrn. Dieses Mal geht es um die Frage, was missionale Leitung ist, wie die Rolle des Leiters sich in den vergangenen Jahrzehnten verändert hat und wie sich dies auf unsere Gemeindearbeit und Gründungsprojekte auswirkt. Vielleicht magst du ja ein kurzes aber knackiges Gebet für Schüler und Lehrer sprechen? 

23 März, 2017

Lehre uns bedenken...

Bahre für rituelle Totenwaschungen

In den vergangenen Wochen muss Gott gewollt haben, dass ich unabhängig voneinander mehrere Menschen treffen sollte, die sich gerade mit dem Tod beschäftigen. Und obendrein war ich heute im Leichenhaus der Göteborger Uniklinik, um meinen ALT-Studenten zu helfen, anderen Menschen zu helfen, denen der Tod in den Weg getreten ist. Es ist interessant und aufschlussreich zu beobachten, wie unterschiedlich man dem Tod begegnet. Doch der Trend unserer Zeit ist eindeutig Verdrängung: Bloß nicht drüber nachdenken - bis man eines Tages muss.

Die zweitgrößte Gruppe (und dies ist keine repräsentative Statistik sondern meine eigene Beobachtung über viele Jahre) sind jene, die bedenken, dass sie sterben wollen (nicht müssen). Nicht wegen einer schweren Krankheit, von deren Schmerzen sie befreit werden möchten. Es ist die Pein des Lebens und der Seele, welche die Gedanken immer wieder in Richtung Freitod drängt. Nur wenige wagen den letzten Schritt; gut, dass es nur wenige sind.

Und schließlich gibt es die dritte Gruppe, solche, denen die eigene Endlichkeit sehr bewusst ist, oft Jahrzehnte, bevor es soweit ist. Sie haben keine Angst, an den Tod zu denken, sind oft lebensfrohe Menschen und treffen deshalb bewusstere Lebensentscheidungen. Manche von ihnen leben mit einer chronischen Krankheit, manche sind gesund und agil. Doch die dritte Gruppe ist mit Abstand die kleinste. Längst nicht alle von ihnen sind Christen.

Vorm Leichenhaus sah ich heute einige Leichenwagen stehen. Hätte man nicht gerade einen Sarg herausgeholt hätte man nicht erkennen können, dass dies Leichenwagen sind. Es hätte jeder beliebige, fensterlose Transporter sein können. Der Tod, das Leid, die Krankheit wird aus unserem Leben geschminkt wie eine Runzel. Das Leben heute hat bunt, sportlich, gesund und erfolgreich zu sein.

Im Gegensatz zu unseren Vorvätern und -müttern haben wir vergessen, dass das Leben schlaucht. Dass Leben auch krank sein bedeutet. Der Krankenhausseelsorger berichtete uns, dass die meisten Gespräche, zu denen er gerufen wird, um dieses Thema gehen. Menschen entdecken eine Lebenswirklichkeit, die ihnen bisher verborgen war. Sie brauchen Hilfe, um sie in Worte fassen zu können.

Dabei könnte jeder von uns schon so viel früher klug werden.  Man müsste nur Ps 90 lesen. Besser noch: auswendig lernen. Leid und Tod sind Topthemen für die Evangelisation.

22 März, 2017

Christen für den Umweltschutz?


Christen der (heute) nicht mehr ganz so jungen Generation ist sicher noch gut in Erinnerung, dass Umweltschutz eher was für "die Alternativen" war, die keine "Ewigkeitshoffnung" haben und sich deshalb für das Diesseits einsetzen. Wir Christen aber erwarten das Jenseits, und obendrein glauben wir, dass eines Tages unser vergaster Himmel zusammengerollt (Offb 6,14) und die verseuchten Elemente der Erde vor Hitze zerschmelzen (2Petr 3,12), kurz: sowieso vergehen werden. Warum also Umweltschutz, wenn sowieso alles in Gottes galaktischem Recyklinghochofen landen wird und wir auf einen viel besseren Himmel warten?

Mit Gedanken wie diesen im Kopf hatte ich mir 1987 einen alten, gebrauchten Range Rover, V8 mit zwei ausgelassen feiernden Vergasern gekauft, die sich frohgelaunt und gegenseitig zuprostend 28 Liter Sprit auf 100 Kilometern ex-und-hopp schamlos reingezogen haben. Das sind fast drei Eimer leergesoffen alle 100 Kilometer... Aber der Sound war cool!

Heutzutage sehen auch Christen immer mehr ein, dass das alte Argument "Wieso Umweltschutz?! Ich warte doch auf die Wiederkunft Christi!" genauso zweifelhaft klingt wie etwa "Warum sollte ich mich um meine Familie kümmern? Die werden irgendwann doch eh alle verwesen!" Umweltverschmutzung und ihre Folgen für die Menschheit werden gerade ein immer heißeres Eisen.

Doch heiße Eisen sind gute Werkzeuge für die Evangelisation. Man benutzt Themen, die alle kennen und beschäftigen, reflektiert sie biblisch und schafft eine Botschaft, die Menschen nicht nur anspricht und nachdenklich macht, sondern auch herausfordert, den Lebensstil zu ändern.

Heute las ich z.B. in der Zeitung, dass Göteborg bis zum Jahr 2030 einen komplett fossilfreien Fuhrpark haben möchte, inklusive öffentlichem Nahverkehr. Das ist doch mal was. Vielleicht wäre es eine Idee für Dich und mich, bis 2030 einen fossilfreien Haushalt einzuführen. Das erfordert Planung und Investitionen. Vor allem aber erfordert es eine Motivation. Die größte Motivation für viele unserer Entscheidungen ist leider fast immer noch das schnöde Mammon. Warum lassen wir uns nicht einmal davon motivieren, dass wir Ebenbilder des Schöpfers sind, und gemeinsam mit ihm nicht zulassen wollen, dass Teile seiner kreativen Schöpfung verrecken? Warum nutzen wir nicht jede Gelegenheit, über die Auferstehung zu sprechen? Regeneration und Erneuerung sind phantastische Gesprächseinstiege zum Thema Ostern!

Gewiss, manche werden über uns den Kopf schütteln oder uns für verrückt halten. Das ist ok, Jesus ging es auch nicht anders. Doch wenn unser Leben Aufmerksamkeit erregt, werden auch unsere Worte gehört und wahrgenommen werden.

Ach ja, und fast hätte ich es vergessen: Umweltschutz ist hervorragend geeignet, um natürlich auf das unbeliebte Thema "Sünde" zu sprechen zu kommen. Mit vielen gekauften Produkten, vielen weggeworfenen Verpackungen unterstützen wir korrupte Systeme, die Mensch und Schöpfung ausbeuten. Wir können uns dem nicht entziehen, doch das macht niemanden unschuldig. Als Christen wissen wir aber, was Bekenntnis, Buße und Vergebung ist. Was würde dein Kumpel auf dem Beifahrersitz wohl sagen, wenn Du das nächste Mal, bevor du von der Tankstelle fährst, Gott für Deinen soeben gekauften CO2-Beitrag im Tank um Vergebung betest? Es könnte eine lebhafte Unterhaltung über Ehrlichkeit, Verantwortung und die Vergebungsfreudigkeit Gottes werden.

21 März, 2017

Reisezeit ist Lesezeit


Von März bis Mai reise ich mehr als sonst. Doch ich liebe das Unstetige, mag neue Menschen treffen, Metros kennenlernen, Sprachen enträtseln, das Improvisieren bei ausgefallenen Verbindungen oder auch, wie neulich mal, mit einem brennenden Fahrwerk landen. Es bringt mich auf neue Ideen, fordert mein Denken heraus, bewahrt mich vor eingefahrenen Spuren, denn diese wären der Tod der Suche nach Gemeinde in der Zukunft. Doch schlimmer als der Tod ist die Hölle danach, und für mich wäre es ein quälendesFegefeuer als Bibliothekar zwischen Regalen eingesperrt zu werden, wo alles exakt geordnet werden muss. Dabei habe ich gar nichts gegen Bücher! Erst Recht nichts gegen gute Bücher. Im Gegenteil, das Reisen gibt mir Offline-Zeit  zum Lesen, Beten, Nachdenken. Jede Reiseetappe wird somit zur Lektion.

Der Stift auf dem Foto ist übrigens ein selbstgefertigter Schreiber aus besonderem Holz aus dem Nordwesten der USA, handgefertigt von meinem Communitas-Freund und Kollegen Bill aus Alaska.

20 März, 2017

Erdogan & Trump & Co: Welch ein Segen sie doch sind!


Deutsche Politiker fragen sich, ob Erdogan "noch bei Sinnen" sei. Das ZDF berichtet verstört über Donalds Tweets. Am Stammtisch hört man Worte wie "bekloppt" oder "hirnlos". Doch mindestens bekommt man immer mal ein wortloses Kopfschütteln, wenn es um diverse aktuelle Landesführer geht. Wir halten Erdogan & Trump & Co für gefährlich. Sie reden selbst auf Stammtischniveau, und das lässt irgendwie innere Alarmglocken läuten. Sie fordern Dinge, die keiner will, zum Beispiel massive Aufrüstung.

Sie bedrohen unsere Gartenzwergidylle. Doch genau deswegen sind sie so ein Segen.

Wir alle sind bequeme, egoistische Wesen. In unseren Wohlstandszeiten geht unser geheimes Streben nach einem immer noch etwas weicheren Sofa. So sehr Gott uns Wohlstand gönnt und herzensgerne genießen lässt (wenn er es freilich auch nicht versprochen hat), so sehr warnt er uns davor, in Undankbarkeit zu verfallen. Dankbarkeit ist in Gottes Augen etwas sehr spezifisches: Sie richtet sich mit liebevollem Herzen immer konkret an Gott persönlich und erst dann an Mitmenschen oder Gesellschaften. Genau darin versagen heute die Völker Europas. Vor diesem Versagen warnt uns der Allmächtige recht deutlich. Liebt mich und vergesst mich nicht, sagt er oft genug.

Es wäre nicht das erste Mal, dass uns Warnschüsse in Form von zweifelhaften Politikern gegeben werden, vor der Nase abgefeuert. Es wäre auch nicht das erste Mal, dass ganze Reiche an fragilem Individualismus und Dekadenz zerbrochen wären. Manche Dinge wiederholen sich einfach. Deswegen sind sie auch für Nichtpropheten so einfach zu durchschauen.

Der Christ, doch vor allem die Gemeinde als Ganzes trägt hier eine besondere und große Verantwortung. Wir sind der Leib Christi, wir sind seine irdische Präsenz zwischen Himmelfahrt und Wiederkunft. So lange wir es nicht besser hinkriegen, als unseren Glauben nur wie ein lächerliches Sahnehäubchen des persönlichen Glücks zu leben, solange Evangelisten nicht mehr sind als Versicherungsvertreter, so lange unser wichtigstes Anliegen nicht größer ist, als den Sonntagsgottesdienst noch ein bisschen hipper zu peppen, solange Gemeindegründung nur dem Zweck dient, Gemeinde cooler zu vermarkten, so lange trompeten wir das gleiche Allerweltshorn wie der Rest des Planeten. Damit sind wir in der Welt und wie die Welt und somit gut getarnt. Wir meinen vielleicht, ein paar kluge Warnschüsse abzugeben, doch unsere eigenen Schüsse gehen nach hinten los. Wir sollten lieber Gottes großen Warnschüsse ernster nehmen.

Erdogan und Trump und Co setzen unsere vermeintlichen Sicherheiten aufs Spiel. Das ist eine wichtigsten göttlichen Lektionen, die wir uns denken können. Die Welt sieht und akzeptiert keine göttlichen Lektionen, doch wir können es. Wir sollten es können. Immer und immer wieder versucht der Herr, seinen Kindern Glauben und Vertrauen beizubringen, ihnen Sicherheit bei ihm zu lehren, sie wie Küken zu sammeln, doch zu oft weigern wir uns hartnäckig. Warum hat Jesus seine Jünger wohl absichtlich in einen lebensbedrohlichen Sturm segeln lassen? Um ihnen zu zeigen, dass wir in Wahrheit auf Sturmwellen spazieren können. DAS ist göttliche Sicherheit! Gänsehaut! Oh Herr!

2000 Jahre später sollten wir eigentlich mehr können als Petrus zu seiner Zeit. Wenn wir wollten, könnten auf den Trumps und Erdogans der Erde nicht nur laufen, sondern barfuß surfen. Selbst wenn sie uns in die Ferse stechen. Geben wir uns einen Ruck.

18 März, 2017

Der Alltag - eine pausenlose Predigt

16 März, 2017

Und in zehn Jahren?


Passend zu meinem Blogpost über "Zehn Dinge, die es vor zehn Jahren noch nicht gab" hatte ich heute eine Unterhaltung mit meinem Sohn über den Mobile World Congress, der kürzlich in Barcelona stattfand. Sein Arbeitgeber hatte einige Mitarbeiter, darunter einen Futurologen dorthin gesandt, um sich über die neuesten Trends zu informieren. Wer glaubt, die Technik habe bald das Ende der Fahnenstange erreicht, wird überrascht werden (oder enttäuscht - je nachdem, wie man es sieht...). Die Entwicklung schreitet derzeit immer schneller voran. Das bedeutet, es werden immer mehr Chips unseren Alltag beeinflussen, und das bedeutet, unser Alltag wird sich noch mehr und noch schneller verändern.

Einige Stunden zuvor hatte ich eine Vorlesung zum Thema "Warum Gemeindegründung?" gehalten. Dort gab ich mein Bestes, um den Studenten vor allem eins mit auf den Weg zu geben: Es geht heute bei Gemeindegründung weniger um den Start eines neuen Gottesdienstes in einem anderen Gebäude. Es geht vor allem darum, heutigen Menschen Jüngerschaft beizubringen, und Jüngerschaft ist nur in Gemeinschaft möglich und obendrein ein mutiges aber gesundes Gegengewicht zur krankhaften Unbalance einer Gesellschaft. Wir werden in Zukunft immer häufiger fragen müssen, was es heißt, in dieser Welt ein wahrer Nachfolger Jesu zu sein.

Wer ein wahrer Jünger sein will, wird in den kommen zehn Jahren absolut keine Langeweile erleben. Anders ausgedrückt: Wenn Dir Dein Leben gerade etwas einspurig und langweilig vorkommt, lauf mal ein paar Kilometer hinter Jesus her und Du wirst den Unterschied merken.

15 März, 2017

Gebet für Holland



Himmlischer Vater, Herr der Nationen, wir bitten Dich heute für unsere Nachbarn in den Niederlanden. Sie treffen eine wichtige Entscheidung und wir bitten Dich um Weisheit, Weitblick und vor allem um Frieden. Möge Dein Reich mehr und mehr durchschimmern. 

14 März, 2017

... und Er liebt sie doch!



Nicht selten habe ich über die Zustände im alten Rom - nicht zuletzt in den "biblischen" Gemeinden - den Kopf geschüttelt. 1Kor 1,11 ja noch ein auffallend harmloses Beispiel. Naja, dachte ich, damals wussten sie es wohl nicht besser. Aber wir, ja wir, heute, 2000 Jahre später, wir wissen es natürlich. Wir sind aufgeklärt, erfahren, erwachsen. Nicht wahr? Ach, was sind wir aufgeklärt! Ja, Pustekuchen auch. Ich höre immer und immer wieder Geschichten,  die mir die Gesichtszüge entgleisen lassen. Manchmal muss ich nachfragen: Habe ich da gerade richtig gehört?! Was hat der Pastor gemacht?! Was hat die Gemeindeleitung gesagt?!?! Schließlich höre ich ja nur wenig auf meiner Muttersprache. Und mein Gehör war auch noch nie das beste. Doch so oft ich auch nachfrage, die Geschichten werden selten besser. Meistens tut's beim zweiten Mal nur noch mehr weh. Hach!

Doch dann denke ich an die Zustände im alten Rom. Und zwar in den "biblischen" Gemeinden. Die Besserwisserei, das Gesaufe, Gehure, der Zank, die fürchterlichen Lehrer. Und jedes Mal werden sie "Heilige" genannt. Mein Kopf schüttelt schon wieder. Aber nicht mehr wegen den Menschen, sondern wegen Gott. Er liebt uns doch. Er liebt die Gemeinde, seine einzige Braut. Er ist treu. Es ist wahrlich unverständlich, aber unglaublich tröstlich.

13 März, 2017

Herz für Muslime

Am vergangenen Samstag sind einige H2O'ler, darunter Karen, zur "Heart For Muslims" Konferenz nach Örebro gefahren. Hier sind ein paar ihrer Eindrücke:

Einer der Haupredner: Steve Bell

Im Gespräch mit Steve Bell: "Ein faszinierende Person"
Open Doors darf natürlich auch nicht fehlen
Liebe H2O-Kollegen: Johanna und Daniel
Karen und Johanna vor dem...
Schloss in Örebro
Seminar zum Thema Frauen im Islam begegnen und verstehen
Weiterer Vortrag des Hauptredners: Wie werden wir sie in unser Land, unsere Gemeinden integrieren?

12 März, 2017

Gebetsclip

10 März, 2017

Was haben wir mit Jesus gemacht?



Eigentlich bin ich vor ein paar Tagen nur deswegen an diesem Video hängen geblieben, weil ich eine Gemeinde mit ähnlichem Namen kenne und ich wissen musste, ob es sich hier um dieselbe Gemeinde handelt. Zum Glück war das nicht der Fall, denn die Gemeinde dieser TED-Talkerin befindet sich in den USA.

Doch während ich dem 15-minütigen Vortrag folge, schüttel ich innerlich immer wieder den Kopf. Was haben Christen nur mit Christus gemacht?

Ich höre mit den Ohren eines Missionsleiters zu. Zwangsläufig denke ich an mein Team, unsere Passion. Das Herz meines Teames, des sogenannten European Advancement Teams, unsere allererste, zentralste und wichtigste Aufgabe ist es, ein Netzwerk zu bauen und aufrecht zu erhalten, das Menschen, Gemeinden, Umgebungen, vielleicht sogar ganze Städte verändert. Wenn wir Veränderung sagen, meinen wir Jesus ähnlicher werden. Doch wir müssen uns immer wieder die unbequeme Frage stellen: Wollen wir WIRKLICH diesem Jesus ähnlicher werden?!

Der Name Jesu wurde missbraucht, vergewaltigt, benutzt, befleckt, vor die Säue geworfen. Menschen heutzutage wollen cool sein. Aber nicht wie Jesus. Denn Jesus ist sicher vieles, aber gewiss nicht cool. Zu viele Gemeinden - oder das, was man über Kirche zu wissen meint - scheint genau das zu bestätigen. Dazu braucht es keine frommen Hassprediger, die sowieso gegen alles und jeden sind. Jesus ist auch so aus Sicht der Welt herzlich wenig attraktiv.

Aus Sicht der Gemeinde ist Jesus auch nicht gerade der Superstar. Vielleicht theologisch, ja, in Theorie sicher. Doch wirklich sein wie Jesus heißt brav sein, sich artig in der Gemeinde engagieren, den Regeln folgen und vor allem nicht aufmupfen. Es liegt sicher viel Wert in solchen Menschen als Bausteinen einer Gesellschaft. Allein, ich kann nichts von dem in Jesus entdecken.

Jesus hat sich ausgerechnet mit Leuten umgeben, die wenig für ihr brav-sein bekannt waren, er hat sich mehr auf der Straße als in der Synagoge engagiert, er hat massenweise Regeln gebrochen, die den Leuten heilig waren und er hat gewaltig aufgemupft (nicht zu verwechseln mit gewaltsam, bitte schön), indem er fromme Politiker bloßstellte. Er gab ihnen viele Gründe für die Peitschenhiebe, die ihn rachsüchtig in Fetzen reißen sollten. Allein, von Jesus ging nie Hass aus. Er war nie ungerecht. Er hat sich immer auf die Seite der Schwachen gestellt. Er hat nie Macht an sich gerissen oder darauf bestanden. Er hat noch nicht einmal erwartet, dass die Leute ihm zuhören. Und jene besondere Macht, die er besaß, setzte er ausnahmslos zur Heilung und zur Präsentation einer erlösten Schöpfung ein.

Dieser Jesus ist zeitlos "cool". Oh! Wo haben wir ihn bloß verloren? Wo sind die wahren Jünger, die heute noch so leben, wie er es damals vorgemacht hat?

Ja, es gibt sie. Doch ich fürchte, sie leben meistens im Verborgenen, sprechen selten auf Konferenzen, genießen kein besonderes Ansehen. Es sind wohl jene, die eines Tages Jesus fragen werden: "Meister, wir können Deinen Beschreibungen nicht ganz folgen. Wann und wo genau sollen wir das alles gemacht haben, was Du über uns sagst?!"



Was ist mit dem Kreuz passiert? Wer hat es blank poliert? 
Was ist mit dem Mann gescheh'n? Wer hat den Mann geseh'n?

09 März, 2017

Sei ein Zeuge!


08 März, 2017

Hunt the Haggis

Es muss ihn geben, den Haggis. Er ist der schottische Wolpertinger, wird kaum lebend gesichtet und liegt doch jeden Morgen als Wildbret auf dem Frühstücksteller, hoch oben im Norden des noch vereinigten Königreiches. Ach! Wenn sich doch manches zwischenmenschliche Problem, das unsichtbar durch unsere Gemeinschaft spukt, ebenso einfach verwursten ließe! Wir könnten dreimal so viele Menschen auf dem Globus sättigen! Stattdessen jagen wir ihnen meist ebenso blind hinterher wie beim "Hunt the Haggis" auf schottischen Highland Games. 

So denkt es in mir, während ich im B & B mein "Full Scottish Breakfast" betrachte und mir all die Geschichten durch den Kopf gehen, für die ich gekommen bin, um sie mir ohne Umwege mit eigenen Ohren selbst anzuhören. 

Natürlich kann ich hier aus Diskretionsgründen nicht jeden einzelnen Haggisköttel beschreiben. Doch ich ahne: Der Weg zum Haggis ist nicht leicht. Er ist steinig und schwer. 



07 März, 2017

Pastor mit weit verstreuter Gemeinde

Ich fühle mich eher wie ein Cowboy als ein Hirte. Aber beide haben ja ähnliche Aufgaben.

Im Moment komme ich mir eher wie ein Pastor als wie ein Missionsleiter vor. Meine Gemeinde ist auf ganz Europa verteilt, sie dienen in verschiedenen Städten, und jeder hat an seiner Front zu kämpfen. Durch die vielen Wechsel in der Communitasleitung in den vergangenen Jahren fühlt sich der ein oder andere etwas vernachlässigt, verunsichert oder gar verwaist. In Absprache mit meinem Leiungsteam, der "Gemeindeleitung" wenn man so will, haben wir uns geeinigt, dass alle Projekte "Hausbesuche" benötigen. Wenn man weit verstreut lebt, geht nichts über persönliche Begegnungen. Ich hätte nie und nimmer gedacht, dass mir die persönliche Begegnung, die Zeit von Mensch zu Mensch einmal so wichtig werden würde. Es geht darum, zu hören und lernen, Beziehung und Vertrauen zu bauen und vor allem die gemeinsame Vision zu bauen und zu vermitteln. Heute geht es zu diesem Zweck für drei Tage und zwei Nächte nach Schottland. Und ich freue mich über Eure Gebete.

06 März, 2017

Mut und Freiheit


Mut und Freiheit sind zentrale und wesentliche Werte in der Nachfolge Jesu. Leider hört man (d.h. höre ich) ziemlich wenig von Christen zum Thema Mut. Mut bedeutet Risikobereitschaft, im Angesicht der Gefahr das Richtige und Wichtige zu tun. Wer danach trotz aller davongetragenen Wunden und Narben immer wieder mutig sein kann, ist ein wirklich freier Mensch; einer, der sich selbst überwindet, allen Drohungen trotzt und sich einsetzt. Wer das nicht schafft, kann nicht behaupten, frei zu sein. Jedenfalls nicht im Sinne Jesu. Die Welt definiert Freiheit freilich anders: plump ausgedrückt geht's bei "Freiheit à la Welt" um nicht viel mehr als viel Egoismus, viel Geld ausgeben und viel Sex.

In Gemeinden höre ich mehr über Freiheit als über Mut. Doch "Freiheit à la Gemeinde" klingt oft nach einer akademischen Abhandlung, wenig nach Leidenschaft. Es fühlt sich eher wie Staubputzen an als wie klares, sprudelndes Wasser, in das so, wie man wie man ist, einfach hineinspringen möchte. Ich glaube, wir Christen brauchen eine Menge Nachhilfeunterricht.

Wir wurde das deutlich auf dem Netzwerktreffen am vergangenen Mittwoch. Dort wurde es deutlich, wie sehr viele Gemeindegründer damit kämpfen, "Zeugnis zu sein", wie man es auf frommisch so schön sagt. Es fehlt die Freiheit und der Mut. Man ist über sich selbst frustriert und es tut gut, darüber offen reden zu können.

Zu wenig Freiheit und Mangel an Mut ist nichts Ungewöhnliches. Ob man es nun glauben will oder nicht, selbst die Apostel kannten es. Das Problem ist so groß, dass es ein eigenes Wort dazu gibt, der Freimut oder auf altfrömmisch die Freimütigkeit, etwas, worum alle Apostel Gott angefleht haben: "... gib deinen Knechten, mit allem Freimut zu reden dein Wort" steht z.B. in Apg 4,29. Ja, selbst der größte Missionar aller Zeiten, Paulus himself, brauchte dieses Gebet: "Betet ... für mich, ... freimütig ... zu verkündigen". Das bittet er die Epheser im sechsten Kapitel, Vers 18 und 19.

Seinen Mangel und damit sein Bedürfnis an Freiheit uns Mut offen und vor anderen zuzugeben ist also immer ein sehr guter Anfang. Darum zu beten ist ein fantastischer zweiter Schritt.

Aber eins gilt es auf jeden Fall zu vermeiden: Resignieren. Sich mit wenig Freimut zufrieden geben. Wer dort landet, kettet sich an die Meinungen anderer Menschen. Das führt zu Sozialphobie, auf frömmisch als Menschenfurcht bekannt, die immer in Einsamkeit führt. Gottesfurcht hingegen, in der Welt als unanständig verpöhnt, füllt uns - so paradox es klingen mag - mit Mut. Und Mut führt zur Freiheit. Zur leidenschaftlichen Freiheit. Jene, die perlt und sprudelt, in die man sich hineinwerfen will. Aus menschlicher Perspektive ist diese lebendige Freiheit hinter großen Mauern verborgen. Der Teufel redet uns ein, dass wir doch alle Freiheit in diesem Gefängnis haben. Deswegen heißt es in der Bibel, dass man nur mit Gott über Mauern springen kann.

Steckt der Teufel im Detail?


Im Laufe dieses Bloglebens wurde schon einiges über geistlichen Kampf geschrieben. Und doch muss ich immer wieder mal darauf zurückkommen.

Teilweise, weil dem heutigen Westen eine Theorie über Herkunft oder Existenz des Bösen abgeht, man hält Teufel und Dämonen doch für pure Überbleibsel des Mittelalters, grad wie jener verwitterte Wicht auf dem Foto. Schauerliche Nachrichten über grausame Exorzismen scheinen dies ja auch glaubhaft zu bestätigen.

Teilweise, weil es auch in unseren Gemeinden sinkende Tendenzen gibt, das Böse zu thematisieren, entsprechend gibt es - meiner Meinung nach - immer weniger, denen es auf Gute Art gelingt, sich im Spannungsfeld zwischen "verleugnen" und "Dämonen hinter jedem Busch" aufhalten zu können.

Teilweise, weil wir in einer Welt leben, in der es manchmal leichter erscheint, an den Teufel zu glauben als an Gott.

Teilweise, weil viele, die sich für aufgeklärt und kaum religiös halten, nicht wissen, wie sie übernatürlichen Erfahrungen deuten sollen, die sie zu erzählen hätten (wenn sie nur wüssten, wem sie die erzählen könnten).

Und teilweise, weil ein im Laufe meines Lebens lange schon erahntes Muster immer deutlicher wird: Wer mit aufrichtigem Herzen Gott liebt und dient, erlebt die kuriosesten Rückschläge. Es scheint, als ob eben jene Liebe und der Dienst zermürbt werden sollen.

Ich wundere mich manchmal über winzige Details, denen kaum Bedeutung beigemessen wird, und die doch das Potenzial haben, Streit auszulösen, schlechte Gefühle zu wecken, Zweifel zu sähen, zu destruktivem Verhalten zu führen, Menschen gegeneinander anstatt zusammen zu bringen.

Nur eine Beobachtung. Und es gibt Zeiten, da kann ich nicht alles, als mir diese Fragen zu stellen. Ist der Teufel im Detail mehr als nur ein Sprichwort?

04 März, 2017

Schwere Zeiten für EFK?



Wie gestern bekannt wurde hat der sogenannte "Missionsdirektor" unserer schwedischen Partnerorganisation EFK (bei der FeG würde man diese Position wohl Präses nennen) gestern seinen Job mit sofortiger Wirkung gekündigt. Offiziell hieß es, dass einige im Vorstand der Denomination mit seiner Leitung nicht zufrieden waren und kein ausreichendes Vertrauen mehr vorhanden sei. Er selbst äußerte sich öffentlich ähnlich, dass er so nicht weitermachen könne, wenn er sich selbst treu bleiben will. Das sind für schwedische Verhältnisse ungewöhnlich deutliche Worte. Die Sache wiegt in meinen Augen besonders schwer, da der neue Leite erst 2014 neu berufen wurde. Ein schneller Wechsel der Leitung in größeren Organisationen ist immer gefährlich.

Über die Ursachen kann ich nur spekulieren. Ob ich mit meinen Spekulationen richtig liege, wird die Zukunft zeigen (ich hoffe aber, im Unrecht zu sein).

Was auch immer passiert sein mag, eins steht fest: Derartige Eskapaden schwächen die Gemeinde und damit den Leib Jesu. Es ist wie ein gebrochener Knochen. Therapie und Heilung kann Jahre dauern.

Ich möchte dies als Erinnerung nutzen, für Eure Leiter zu beten. Egal, welchem frommen Verein ihr angehört. Leiter sind starken Winden ausgesetzt, der Feind schläft nie. Nimm Dir eine Minute und spreche ein Gebet für Deine Leitung. Und wenn der Geist dich so leitet, dann gerne auch für die EFK.

03 März, 2017

An alle, die für Göteborg gebetet haben

Gestern hatte ich das Vorrecht, einen Redner nach seinem Vortrag über Mission, Ausländer- und Integrationsarbeit interviewen zu dürfen. Es war der Leiter des internationalen Programms einer der größten und rennomiertesten Freikirchen Schwedens. Er begann seine Rede mit dem Hinweis, dass die größten Veränderungen, die seine Gemeinde in ihrer rund hundertjährigen Geschichte durchgemacht hat, alle in den vergangenen sechs Jahren stattgefunden haben. Meine erste Frage war also, ob er den hier anwesenden Leitern und Pastoren einen Tipp geben könne, wie man eine Gemeinde mit viel Tradition durch umwälzende Veränderungen leite. Seine Antwort lautete ungefähr so:

Natürlich gibt es die, die grummeln und kritisieren. Wir haben viele Ältere und Alte, denen Veränderung am Schwersten fällt. Die meisten von ihnen haben ihr Leben lang treu für die Gemeinde gebetet, so, wie sie sie eben kennen. Wir fragen sie, wofür sie denn jahrzehntelang gebetet haben. Sie haben gebetet, dass neue Leute in die Gemeinde kommen und viele Menschen gerettet werden. 

Und dann zeigen wir ihnen, dass genau diese Gebete heute erhört werden. Hunderte von neuen Menschen kommen. Doch sie sind weder blond noch blauäugig. Sie beherrschen unsere Sprache kaum, finden anderes Essen lecker und feiern andere Feste. Doch sie kommen! Und nicht nur das, sie kommen zum Glauben! Dutzende werden regelmäßig getauft, die Dunkelziffer Neubekehrter ist unbekannt. Und einer unserer wichtigsten Aufträge ist es nun, sie auf ihren Missionsdienst im Heimatland vorzubereiten, falls sie wieder ausgewiesen werden sollten. Denn dort geschenen derzeit wahre Erweckungen. 

Wer das versteht, kann das Chaos leichter akzeptieren, das alle Veränderungen in unserer Gemeinde bewirken.

Eine andere Geschichte:

Vor einem guten Jahr hat sich ein in Schweden berühmter und berüchtigter Rapper nach einer Begegnung mit Jesus bekehrt und sein Leben vollständig umgekrempelt. Der in Stockholm lebende Musiker war am vergangenen Sonntag in Göteborg, was zu einem recht großen Medieninteresse geführt hat. Jede Menge Leute kamen und wollten ihn sehen und hören. Die Zeitungen klangen beeindruckt von seiner Geschichte und nannten den Abend eine "Erweckung", denn mindestens zweihundert Menschen haben sich am Sonntag Abend nach seinem Aufruf für Jesus entschieden. So was hat es schon sehr lange nicht mehr gegeben.

Bei allem Grund zur Unruhe und Besorgnis: Es tut sich was im Reiche Gottes. Gott erhört Gebet. Er erhört auch Eure Gebete für Göteborg und neue Menschen, die zum Glauben kommen. Nicht selten kommt die Erhörung allerdings etwas anders als gedacht. Das sollte uns nicht abhalten, unserem Gott danke zu sagen.

Danke für Euer Beten. Bitte hört nicht auf.


Ein neueres Lied des Rappers, Förlåt (=vergib), in dem er öffentlich um Vergebung bittet.

02 März, 2017

Kollegen unter sich

Gemeindegründer brauchen Gemeinschaft. Einsamkeit und Isolation ist so gefährlich wie schmutzige Hände für einen Chirgurgen und muss um jeden Preis vermieden werden. Kontakt zu anderen Gemeindegründern und Missionaren ist nicht nur wichtig, sondern überlebenswichtig.

Für uns war Communitas in all den Jahren ein solches Netzwerk. Doch ich sehe ein, dass internationale Kontakte nicht unbedingt jedermanns Sache sind. Den meisten ist ein lokales Netzwerk genug. Doch ein solches gibt es in Göteborg nicht. Was nicht ist, kann man schaffen. Mein Freund Martin Alexandersson und ich haben es uns zur Aufgabe gemacht, die Gemeindegründer Göteborgs miteinander in Kontakt zu bringen und zu halten.

Gestern Abend war unser zweites Treffen - in der Göteborger "Herrnhuter" Brüdergemeinde. Thema: Neue Menschen kennenlernen und erreichen. Wo man sich verstanden und gehört fühlt, packt man aus: Wie schwierig, langsam und fruchtlos der Prozess ist. Wie einer Kollegin gekündigt wurde, weil die Frucht nicht schnell genug wächst. Wie eine Schwester erzählt, dass sie sich eigentlich immer schämen müsste, dass sie immer noch kaum mehr als 10 Hanserl in ihrem Gründungsprojekt sind. Wie eine Gemeinde, die massiv auf Gründung von Tochergemeinden setzt, durch dramatische Vorkommnisse mehr oder weniger außer Gefecht gesetzt wurde.

Aber auch die positiven Geschichten werden ausgepackt. Von der missionalen Gemeinschaft im Schrebergarten. Von der Gemeinde auf dem Beachvolleyballplatz. Vom Unternehmer, der kam und fragte, ob man hier wirklich bete und das etwas bewirke. Voll all der Neugier auf Jesus.

Und alles führt uns ins Gebet. Denn Jesus ist der Boss, Er hält die Fäden in der Hand, Er baut seine Gemeinde. Von solchen Treffen fährt man aufgemuntert heim. Man fühlt sich verstanden, weiß, dass man nicht alleine ist. Fühlt sich angenommen und geliebt. Von daher sind solche Treffen eine ganz eigene Form des Evangeliums.

01 März, 2017

Die nächsten Reifen warten schon

Letzte Nacht heimgekehrt vom Summit, heute morgen wieder auf der Straße: Die sogenannten Semesterverträge für ALT-Studenten müssen zu Beginn jedes Semster neu geschrieben werden. Ein Vollzeit-ALT-Student verbringt nämlich jede Woche 8 Stunden als Praktikum in seiner so genannten Ausbildungsgemeinde, wo er oder sie auch einen persönlichen Mentor hat, der den Student / die Studentin durch die vierjährige Ausbildug begleitet. Jedes Semester werden deswegen im Dreiergespräch von Student, Mentor und mir als "studievägledare" Einsatzbereiche und Ziele des Semesters besprochen und schriftlich festgehalten. Diese Treffen finden meistens in der jeweiligen Ausbildungsgemeinde statt. Ich habe in Göteborg 15 Studenten, das macht also 15 Ausbildungsgemeinden und viele Kilometer.

Zu meinen heutigen Besuchen im Städtchen Alingsås gehörte unter anderem die dortige Pfingstgemeinde.



28 Februar, 2017

Heimwärts


Heute geht es wieder nach Hause. Fast eine Woche lang war gefüllt mit Treffen, Besprechungen, Vorträgen, Planungen, Gesprächen. Mehr oder weniger pausenlos, denn die meisten offiziellen Pausen sind auch mit irgendwelchen Besprechungen gefüllt. Doch man braucht einfach Zeit von Mensch zu Mensch. Keine Kollegen vor Ort zu haben, ist einer der größten Nachteile meines Jobs. Unser Leadership Summit ist wichtig für die persönliche Begegnung und damit entscheidend für Beziehung, Vertrauen und Planungen. Andererseits ist es für mich die reinste Wäscheschleuder, die den letzten Tropfen Kraft aus mir herauspresst. Ich bin froh, bald wieder daheim sein zu dürfen. Nur noch 12 Stunden Heimreise mit einem kleinen Hügel Nacharbeit...

Am Ende

Am Montagmorgen ging unser Leadership Summit offiziell zu Ende. Weil mein Team in sieben verschiedenen Ländern lebt und wir uns meist nur per Skype sehen, haben wir einen Extratag angehängt, geplant, gebetet und uns mit anderen Leitern getroffen. Am Montagabend ging damit eine sechstägige Zeit mit insgesamt 70 Arbbeitsstunden zu Ende. Alles war echt gut, doch jetzt bin ich auch am Ende. Puh...

27 Februar, 2017

Man lernt ja nie aus...

Kelly, Communitas' Ausbildungsleiterin

LLD oder Life Long Development (lebenslanges Lernen) stand schon vor Jahrzehnten bei CA hoch im Kurs. Im Gegensatz zum alten Lehrmodell, bei dem man eine Ausbildung oder Studium absolviert und fortan als Magister gilt (oder wie auch immer der Experte genannt werden will), erkennt man bei den heutigen Informationstsunamis, dass man niemals auslernt. Das fördert zwar einerseits die Fachidiotie, andererseits war persönliche Weiterentwicklung in Gemeinden immer schon Thema. Oder sollte es (immer schon gewesen) sein. Und wo fängt man am besten an? Natürlich bei den Leitern selber, die schließlich Vorbilder sein sollten. Communitas übernimmt also diese Tradition von CA. Letztes Jahr haben wir zu diesem Zwecke eine neue Ausbildungsleiterin bekommen: Kelly Gotthard. Auf unserem diesjährigen Leadership Summit hat sie ihre Erfahrungen und Visionen (mit-)teilen können. Na, dann wolln mer mal. Schließlich lernt man ja nie aus.

25 Februar, 2017

Kann man beim Sex beten?


Sexualität und Spiritualität konkurrieren nicht miteinander, vielmehr ergänzen sie einander. Das meint jedenfalls Debra Hirch, Autorin des Buches Redeeming Sex, auf unserem diesjährigen Leadership Summit.

Innovatoren, bitte!


Alan Hirsch betont die Notwendigkeit neuer Denker in den Gemeinden. Die Gemeinde wurde von wahren Innovatoren, den Aposteln aufgebaut, meint er, doch irgendwie seinen uns solche Leute auf dem Weg verloren gegangen. Wir brauchen gerade wieder heute sie so dringend wie in den ersten Jahrhunderten der Kirchengeschichte.

24 Februar, 2017

Multikulti-Leadership

Dudley erläutert den Segelkurs
Unser Summit hat begonnen, wie immer bis zum Rand mit Begegnungen, Programm und Menschen gefüllt. Den Tag vor dem offiziellen Start haben wir die Herausforderung der Entscheidungsfindung in multikulturellen Zusammenhang diskutiert. Was mir dabei wieder einmal bestätigt wurde: Es ist alles andere als einfach. Geduld, Weisheit und Gottes Geist ist nötiger denn je.

 
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