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Es werden Posts vom November, 2016 angezeigt.

Theologie des Geschichtenerzählens

Geschichten sind wichtiger, als der moderne Pastor glauben möchte. Eine extrem kurze Zusammenfassung.


Viele gute Sachen

Vor zwei Wochen war ich in Frankfurt, um unsere Mitarbeiter dort zu besuchen und die Arbeit unter Flüchtlingen zu besprechen.

Letzte Woche war ich in Örebro, wo ein Missionskurs abgeschlossen und der nächste begonne wurde. Leider muss ich diesen Herbst zwei Kurse unterrichten - was einerseits die doppelte Möglichkeit ist, Leiter und Missionare der Zukunft zu formen, andererseits aber auch doppelt so viel Zeit in Anspruch nimmt.

Vergangenens Wochenende war wieder "Thinklings". Diesmal stellten wir uns die Frage, warum eine Theologie der Erzählkunst für Mission entscheidend ist. Vielleicht habt Ihr ja schon mitbekommen, dass seit einigen Jahren die Erzählkunst wiederentdeckt wird. Eigentlich eine Jahrtausende alte, urmenschliche Tradition, doch in unserem moderen Wissenschaftswahn haben wir viel verlernt - leider auch in Gemeinden.

Und schließlich werde ich am kommenden Wochenende wieder in Stockholm sein. Einerseits zum zweiten von fünf Forgewochenenden. Gaaanz ganz langsam …

Irgendwas ist schief gewickelt

Der Lobpreis schien deutlich lauter, intensiver und schöner an jenem Mittwochmorgen. Ich war in Örebro, zusammen mit allen ALT-Studenten aus dem ganzen Land, unter anderem, um einen Missionskurs abzuschließen und einen neuen zu beginnen. Nicht lang zuvor war die Nachricht durchgesickert, für wen man sich auf der anderen Seiten des Atlantiks entschieden hatte.

 Seit 5 Uhr morgens hatte ich verschiedene Nachrichtenagenturen via Twitter verfolgt. Irgendwann war es abzusehen, und für mich war dies ein weiteres Desaster in einer ganzen Serie: Flüchtlingskrise, Schwedendemokraten, Erdogan, AfD, Brexit - you name it. Jetzt fehlt noch Le Pen in Frankreich und die europäische Zukunft ist so unsicher wie nie zuvor während meiner gesamten Lebenszeit. Auch die Tatsache, dass es evangelikale Christen waren, die den großen Blonden ins Weiße Haus bringen, macht meine Arbeit mit einer amerikanischen, christlichen Organisation in Westeuropa nicht unbedingt simpler.

Manche sagen, ich sähe etwas zu sch…

Frankfurt

Bankenmetropole, Reisedrehkreuz. Seit eineinhalb Jahren hat Communitas eine Familie in Frankfurt, die sich vor allem für Integration und Gemeindearbeit mit Ausländern, insbesondere Flüchtlinge einsetzt. Diese Woche war es an der Zeit, sie zu besuchen, ihr Wohlergehen sicherzustellen und ihren Dienst zu besprechen. Unsere Mitarbeiter zogen genau vor dem Höhepunkt der großen Einreisewellen nach Frankfurt. Die Flüchtligskrise hatte ihre ursprünglichen Pläne deutlich beeinflusst. Auch, wenn heute deutlich weniger Flüchtlinge kommen, so sind noch längst nicht alle Herausforderungen bewältigt.

Missiologisch gesehen befinden wir uns gerade in einem begrenzen Zeitfenster, wo uns viele, viele, ungeahnte Möglichkeiten offenstehen. Diese müssen wir ausloten und dann tun, was wir tun können. Der Zeitpunkt, wo es zu spät sein wird, wird eines Tages auch ungefragt über die Grenzen kommen und niemanden um Einreisegenehmigung bitten. Wenn er da ist, wird er sich nie mehr abschieben lassen. Eines möc…