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Örebro

Schluss mit Mission. Jedenfalls mit dem SALT-Kurs, den ich dieses Semester begleitet habe. Auf der "Theoligischen Hochschule Örebro" (ÖTH) wurde der Kurs diese Woche mit den letzten Vorlesungen abgschlossen. Gleichzeitig wurde dort ein Fortbildungsnachmittag mit dem schottischen Theologen John Swinton angeboten, der an der Universität Aberdeen "praktische Theologie" unterrichtet und sich dort vor allem mit der Frage beschäftigt, was unsere so ausgefeilte systematische Theologie ganz praktisch auch unseren behinderten oder funktionsgestörten Mitmenschen zu sagen hat. Und wie Theologie in der Praxis aussähe, wenn wir solche Menschen einmal die Forschungsfragen stellen ließen, nicht die Magister und Schriftgelehrten. Ein herausfordernder Gedanke.

Für mich gilt es jetzt jedenfalls noch, eine weitere schriftliche Aufgabe der Studenten zum Thema Pluralismus und Absolutheitsanspruch Jesu entgegenzunehmen, zu lesen und zu kommentieren.

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Als ich neulich mit dem Wagen in unser Wohngebiet abbog, platzte es aus mir heraus: "Ausgerechnet hier ist der Platz auf der ganzen Welt, den Gott persönlich für uns ausgesucht hat, und es gibt nicht den geringsten Zweifel daran." Meine Frau lächelte und nickte, denn es ist offensichtlich. Und schön. Ein zu Hause zu haben, dass Gott persönlich gewählt hat, ist irgendwie ein ganz besonderes Privileg. Wir fühlen uns wirklich daheim und geborgen.

Schaut man sich aber den jüngsten Polizeibericht an, der 2017 veröffentlicht wurde, könnte es einem anders werden. In den vergangenen Wochen habe ich vielen Leitern präsentiert, wie die Polizei die Problemzonen der heutigen Gesellschaft definiert. Die drei untersten Kategorien nennen sich Risikozonen, gefährdete Gebiete und besonders gefährdete Gebiete. Die besonders gefährdeten Gebiete definiert der Bericht als Wohngebiete mit allgemeiner Neigung, den Rechtsstaat abzulehnen, systematischen Drohungen oder offener Gewalt gegenüber Zeug…

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