Direkt zum Hauptbereich

Erster Schultag und mehr

Nun hat der Alltag uns endgültig wieder fest im Griff, gestern ging die Schule los. Alle unsere Kinder haben nun andere Klassenlehrer(innen), doch sie fühlen sich offenbar recht wohl. Ole wechselte nun zur Middle School, ein ganz anderes Gebäude zentral in Göteborg, wo er einen Stundenplan erhielt, der sich gewaschen hat. Wir wünschen unseren Kindern und beten für sie, dass sie das zweite Schuljahr ebenso gut meistern wie das erste.
-
Nachmittags ging es gestern zu den Meisels, wo Jonathan sein 8. Geburtstag feierte. Als wir gegen 4 Uhr eintrafen, stand doch glatt eine Riesenelchdame neben Meisels Grundstück (natürlich habe ich Jonathan nicht verraten, dass ich den extra zu seinem Geburtstag bestellt hatte…).
-
Und unser Vermieter hat sich telefonisch bei uns gemeldet. Er wollte hören, ob alles in Ordnung sei und ob wir mit Wohnungssuche beschäftigt seien. Er klang sehr freundlich, aber nach wie vor entschlossen, das Haus für seinen Preis zu verkaufen. Er redete von einer „völlig veränderten Situation“ für ihn nun, was er jetzt aber nicht erklären könne, denn hier könne er nicht offen reden. Man müsse sich dazu persönlich treffen. Was auch immer das bedeuten möge, wir werden es wohl erst nächste Woche erfahren. Wir freuen uns weiter über Eure Gebete!

* * *

Daily life has returned. School started yesterday. All three of our children got new teachers, Ole even a new building for he changed to the Middle School. It seems as they will be keeping him very busy this year. We hope and pray year 2 will work out for the kids as well as year 1.
-
After school we went to the Meisel’s place, for Jonathan celebrated his 8th birthday. Just as we parked the car we discovered a huge female moose on the property next to the Meisel’s (of course I did not tell Jonathan that I ordered that animal just for his birthday…).
-
And our landlord has called us. He wanted to hear how we are doing and if we are looking for other options. He sounded very friendly again, yet determined to sell the house for his price. He was talking about a “complete changed situation” for him now, whatever that means. He said he now couldn’t talk about this frankly; we need to meet up personally for that. So he keeps his secrets until next week, when we will hopefully meet up. We appreciate your continuing prayers!

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Wer erntet die dicksten Kartoffeln?

Wer es noch nie gesehen hat, dem sei es hiermit gezeigt: Unsere Gesellschaft setzt sich aus vielen Subkulturen zusammen. Das Bild ist ein Beispiel für Deutschland, wo sich das Sinusinstitut in seinen sogenannten "Milieustudien" auf zehn Milieus oder Kartoffeln begrenzt. Sinus macht solche soziologischen Studien in erster Linie für Firmen, die ihr Produkt möglichst punktgenau in einer passenden Zielgruppe vermarkten wollen. Es ist eine fantastische Brille, mit der man klarer sehen kann, mit wem man es eigentlich zu tun hat und wie die gewünschten Kunden so ticken. Wenn sich Pastoren, Pfarrer oder ganz normale Christen diese Brille auf die Nase setzen, sehen die meisten entweder rot oder schwarz. Einigen wird auch gerne schwindelig oder sogar so schlecht wie bei einem Horrortrip. Warum nur? Weil Sinus ebenfalls herausgefunden hat, dass Kirchen und Gemeinden, völlig egal welcher Farbe, Konfession oder Denomiation, fast ausschließlich aus einem ca. 15% großen Segment am lin...

Missional kontra attraktional?

"Kannst Du mir noch die Adresse schicken, wohin ich morgen kommen soll?" schrieb ich diese Woche dem neuen Studenten. Zu Beginn jedes Semesters muss ich alle meine 12 Studenten in ihren Praktikumsgemeinden besuchen und ihren Mentor treffen. Per Sms kam folgende Antwort: "Weiß nicht genau. Hausnummer 1, glaub ich. Park einfach neben der Kirche." Es ist nicht immer leicht, all die Gemeinden zu finden, manche haben noch nicht mal eigene Lokale. Meine Abenteuerlust gab sich aber zufrieden und ich begab mich auf eine Tagestour, um mehrere Studenten samt ihren Mentoren im Göteborger Umland zu besuchen. Als nach vielen Kilometern und Gesprächen vor mir die Stadt auftauchte, in der ich Hausnummer 1 suchen sollte, bot sich mir folgendes Bild: Dieser Parkplatz sollte ganz ohne GPS zu finden sein, dachte ich bei mir und war zugegebendermaßen etwas überrascht. In Kirchen dieser Größe verkehre ich eher selten. Ein glücklicher Student und ein ebenso glückicher Mentor hieße...

Serve the City

Einige der StC-Leiter aus ganz Europa Vor lauter Terror und Diskussion komme ich ja gar nicht mehr zum Berichten was sonst noch so alles los ist. Zum Beispiel war ich vor einigen Wochen (genau während der pariser Ereignisse) auf dem Serve the City Forum in Lissabon. Serve the City ist eine Bewegung, die CA vor über 10 Jahren in Brüssel gegründet hat. Wir hatten das bei H2O unter dem Namen TjänaStan adoptiert. Glaube ist mehr als ein theoretisches "Für-Wahr-Halten". Glaube ohne Werke ist tot. Viele "Werke" evangelikaler Christen sehen in den Augen nichtkirchlicher Leute eher merkwürdig aus. Serve the City gibt sehr viel Gelegenheit und Ideen, statt "Merkwürdigem" Denkwürdiges zu tun. Und unsere nichtkirchlichen Freunde und Nachbarn einzuladen, doch gleich mitzumachen. Serve the City hat sich schon in mehreren Kontinenten ausgebreitet, es wächst schneller und besser und besser als Gemeindegründung. Einmal jährlich treffen sich einige Leiter, um Erfahr...