Direkt zum Hauptbereich

Field Orientation 1


In den vergangenen 2 Wochen war ich (Marcus) zur Field Orientation 1. Field Orientation ist ein fester Teil der Eingliederung in den Dienst für alle neuen CAI Mitarbeiter. Die Field Orientation dauert sechs Monate und beginnt nach Umzug an den Einsatzort mit einer zweiwöchigen Schulung. 13 neue CAI-Missionare, die in den vergangenen 2 Wochen bis 6 Monaten an ihre Wirkungsstätte gezogen sind, trafen sich, um sich gegenseitig kennenzulernen, miteinander zu studieren, auszutauschen, und um sich auf die bevorstehenden Herausforderungen vorzubereiten.
Christian Associates legt großen Wert auf gesunde, ausgeglichene Mitarbeiter, die sich weiterentwickeln und nicht stehen bleiben. Dazu wurde ein spezielles "LLD" Programm entwickelt (Lifelong Development), in welches wir eingeführt wurden. Hilfen und Material für das Arbeiten in einer anderen Kultur wurden ebenso angeboten wie für eine gesunde Teamarbeit, Konfliktbewältigung, Evangelisation in einem postmodernen Kontext usw. usw.
Vor allem haben wir jetzt viel, viel Hausaufgaben auf, die innerhalb 6 Monate erledigt werden müssen, dann kommen wir wieder zusammen um das Ganze zu besprechen und abzuschließen.
Da von den 13 Teilnehmern 10 Amerikaner waren, war das Ganze obendrein für mich auch noch eine sehr interkulturelle Erfahrung... Und da mir leichter fällt, mich auf die eher zurückhaltende Art der Schweden einzulassen, war es ein echtes "Third Culture"-Erlebnis. Unerwartet, nicht immer so einfach, aber auf jeden Fall lehrreich.
Die Familie hat die Zeit ohne mich ganz gut bewältigt und sich statt mit dem Vatter mit Elchen im Garten vergnügt...

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Gemeindegründungskurs

Übermorgen (Mittwoch) werde ich nachmittags zum zweiten Mal eine dreistündige Vorlesung zum Thema Gemeindegründung halten. Studenten aus ganz Schweden werden online zugeschaltet sein. Für mich persönlich ist dies eine wirklich große und wichtige Sache. Während der ersten Vorlesung ging es um die Theologie der Gemeindegründung. Am Mittwoch wird es um die Praxis gehen. Wir werden zu weiten Teilen über den von CA entwickelten "Missional Actions Plan" reden (MAP). CA unterstützt dieses Projekt mit einem eigens für diesen Kurs professionell produziertem Video. Euch würde ich herzlich bitten, für diesen Kurs, die Stundenten, Mittwochnachmittag und vor allem die langfristige Frucht des Kurses zu beten. Danke!

Der Lohn der Sünde

Der Lohn der Sünde ist Tod. Das steht im Römerbrief, Kapitel 6, 23. Sünde, Tod, klingt nicht angenehm. Vor allem, dass Sünde im Singular dasteht. Der Lohn jeder einzelnen Sünde, egal wie groβ oder klein, ist Tod. Nur einmal die Unwahrheit gesagt, und es ist geschehen. Perfekt gelebt, aber einmal war mir mein Job wichtiger als Gott – vorbei. Sünde ist höchstexplosiv, wenn sie in Gottes Nähe kommt. Wie Benzin, das auch keine Experimente mit Feuer verzeiht. Ein einziger Funken reicht. Wer in die Nähe Gottes kommt – und spätestens nach diesem Leben werden wir alle dort erscheinen – und nur einen einzigen, winzig kleinen Sündenfleck an sich trägt, den wird’s zerreiβen. Zu groβen Verhandlungsdiskussionen wird es gar nicht erst kommen. Einer trostlosen Zukunft sehen wir nach diesem Leben entgegen, denn wer kann schon behaupten, makellos zu sein. Von Jesus wird gesagt, dass er Gott selbst war. Es wird berichtet, Gott sei Mensch geworden. Man liest, er war makellos, ohne Sünde. Er musste nicht ...

„The Sound of Music“

Nun haben wir es also angeboten und selbst eingenommen, unser erstes Antiherbstdepressivum, in Form eines lustigen Filmnachmittages in unserer Gillestuga mit gemeinsamen Essen. Schön war’s! Und wir sahen ein höchst interessantes Werk: „The Sound of Music“, ein amerikanisches Musical als Heimatfilm aus dem Jahre 1965, das zu Beginn des Zweiten Weltkrieges in Salzburg spielt. Alle Schweden kennen es so gut, dass es hier darauf Parodien und Anspielungen in der Werbung gibt. Unser Holländer in Team sagte, in Holland wachse man mit diesem Film auf, er konnte alle Dialoge mitsprechen. Und unsere Amerikaner konnten sämtliche Lieder des Musicals auswendig mitsingen. Nur Karen und ich blamierten uns mit unserer Bildungslücke. Wir haben bis jetzt aber auch noch keinen anderen Deutschen gesprochen, der den Film je gesehen hat ( Gibt’s einen? Bitte sofort unten einen Kommentar hinterlassen!!! ) Man sagte uns, in Amerika gehe man davon aus, dass in Österreich jeder in das (englische) Lied „Edelwei...