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Wieder zu Hause

Wir sind wieder zu Haus! Die Heimreise ging gut, obwohl wir um Kopenhagen eher ein Boot als ein Auto gebraucht hätten. Und offensichtlich hat ein Blitz unseren Telefonanschluss demoliert, damit sind wir für eine Woche erstmal offline... Wir freuen uns über Connect 2010 mit vielen, vielen wertvollen Eindrücken und Gedanken, Treffen und Gesprächen. Heute Abend geht das "Programm" in gewisser Weise weiter: Hud McWilliams, CA-Urgestein und christlicher Psychologe seines Zeichens, wird uns mit seiner Frau Nancy eine Woche lang besuchen und das Team begleiten. Wir freuen uns sehr! * * * Home again! The trip went well, although we would have needed a boat rather that a car as we passed Copenhagen. A lightning must have damaged our phone line to the house as we were away and now we'll be for about a week more or less offline. Anyway. We're happy about Connect with all its people, input, and community. Tonight we'll sort of continue Connect: Hud McWilliams, a CA pillar fra...

Stream your life!

Manchmal wird mir gesagt: „Nein, im Internet wirst du mich nicht finden. Da achte ich sehr genau drauf.“ Oder: „Mir ist das zu gefährlich, mich online zu sehr zu offenbaren. Ich würde niemals Bilder hochladen oder meinen wahren Namen im Netz preisgeben.“ Und das ist durchaus verständlich. In jedem Fall aus deutschhistorischer Sicht. Organisationen wie die Gestapo oder die Stasi hätten nicht einmal davon zu träumen gewagt, was sie auf Facebook, Twitter & Co. Alles über Leute hätten rauskriegen können. Man muss nur online gehen lesen, die Leute lassen freiwillig die Hosen runter. Damit lassen sich ganze Persönlichkeitsprofile erstellen. Und wahrscheinlich ist es auch wahr, dass Facebook jeden einzelnen Klick speichert und nachvollziehen kann, wo ich wann gewesen bin. Ich gebe die Rechte an meinen hochgeladenen Bildern auf und selbst wenn ich sie wieder lösche, bleiben sie doch auf irgendwelchen unsichtbaren Servern gespeichert. Ist das die Vorbereitung eines Paradieses für den Antich...

„Connect 2010“

Diesmal sind wieder alle da. Nachdem wir 2009 „nur“ regionale Connects hatten, treffen sich dieses Jahr wieder alle CA-Kollegen und Neugierige aus der ganzen Welt. In Kirchheim/Hessen, was für uns Deutsche natürlich sehr bequem ist. Andrew Jones sprach ein paar Mal, und während dieser Tage freundete sich unsere Zera mit deren Welpen Eniro an. Neben einigen organisatorischen Treffen, täglichen Gottesdiensten, einem Spaßabend und Berichten aus den einzelnen Projekten stehen dieses Mal über 50 verschiedene Workshops auf dem Programm. Obwohl Connect jedes Mal sehr anstrengend ist, finde ich es trotzdem eine der besten Zeiten des Jahres, weil man mit so vielen Gleichgesinnten einfach plaudern, abhängen, essen, beten oder diskutieren kann. Es gibt übrigens auch schon Bilder zu sehen, sieh Dir das mal an . Übrigens ist Connect seit einigen Jahren keine reine CA-Mitarbeiterkonferenz mehr sondern offen für jeden. Würd’ mich freuen, Dich mal hier zu treffen! * * * Everybody’s here again. Th...

Gemeinschaft (8)

Auszug aus dem Buch " Blue like Jazz - Nonreligious thoughts on Christian Spirituality " von Donald Miller ( Hier geht's zum Anfang der Serie "Gemeinschaft") * * * Im Frühling meines Jahres auf Graceland, als der Boden noch dabei war zu trocknen, fuhr ich mit einem Freund nach Salem um dort Brennan Manning zu hören. Manning war mal katholischer Priester und ist ein toller Autor, der sehr mit Alkohol zu kämpfen hatte; er spricht offen darüber und über Angelegenheiten der christlichen Spiritualität. Wir saßen so weit vorne, dass ich in Mannings blaue Augen sehen konnte, und dort sah ich dieses Funkeln der Aufrichtigkeit, welche nur solche Menschen in sich tragen, die die Tiefen ihres Lebens zu einem Dienst an anderen Menschen zu verwandeln vermochten. Brennan wuchs in New York auf und spricht mit leichten Ostküstendialekt, der durch jahrelanges Rauchen aufgeraut wurde. Ein Ohr hat schwer zu tun wenn es mit Brennan mithalten will. Er begann seine Rede mit der ...

Gemeinschaft (7)

Auszug aus dem Buch " Blue like Jazz - Nonreligious thoughts on Christian Spirituality " von Donald Miller ( Hier geht's zum Anfang der Serie "Gemeinschaft") * * * Gott brachte mich nach Graceland um mich dieser Täuschung zu entledigen, um es aus meinen grauen Zellen auszuradieren. Es war eine völlig frustrierende und schmerzhafte Erfahrung. Manchmal höre ich Drogenabhängige von ihren Entzugserscheinungen erzählen, dem Durchschütteln, den Panikattacken, den Höhen und Tiefen, und teilweise kann ich sie gut verstehen weil ich ähnliches durchgemacht habe. Keine Droge ist so mächtig wie die Ich-Droge. Keine Furche unseres Hirns ist so tief wie die, die uns sagt ich sei die Welt, die Welt gehört mir, alle anderen sind nur Statisten in meinem Schauspiel. Keine Abhängigkeit ist so stark wie die Abhängigkeit von mir selbst. * * * Fortsetzung folgt hier

Gemeinschaft (6)

Auszug aus dem Buch " Blue like Jazz - Nonreligious thoughts on Christian Spirituality " von Donald Miller ( Hier geht's zum Anfang der Serie "Gemeinschaft") * * * Doch die größte Lüge, mit der ich je fertig werden musste, war die: Das Leben ist eine Geschichte über mich. * * * Fortsetzung folgt hier

Gemeinschaft (5)

Auszug aus dem Buch " Blue like Jazz - Nonreligious thoughts on Christian Spirituality " von Donald Miller ( Hier geht's zum Anfang der Serie "Gemeinschaft") * * * Ich mochte sie alle sehr, aber wir hatten es nicht einfach miteinander. Ich war ein hartgesottener Einsiedler, bevor ich zu den Männern in Graceland einzog. Wenn man jahrelang alleine lebt, fängt man an zu glauben, die Welt gehöre einem alleine. Du fängst an zu glauben, jeder Raum hat Platz für dich und die Zeit gehört dir allein. Es ist wie im Film „ About a boy oder: Der Tag der toten Ente “ wo die Hauptfigur, gespielt von Hugh Grant, glaubt, das Leben sei ein Spiel um ihn selber und alle anderen spielen nur kleinere Nebenrollen um seine eigene große Hauptrolle herum. Mein Leben war genau so. Eine Geschichte nur über mich, weil ich ja auch in allen Szenen vorkam. Eigentlich war ich sogar der einzige in jeder Szene. Wohin ich auch ging, ich war dabei. Wenn jemand meinen Weg kreuzte konnte das fr...

Gemeinschaft (4)

Auszug aus dem Buch " Blue like Jazz - Nonreligious thoughts on Christian Spirituality " von Donald Miller ( Hier geht's zum Anfang der Serie "Gemeinschaft") * * * Das Foto ist auf der Veranda entstanden. Wir rauchen alle Pfeife. Ich habe eine schwarze Mütze auf wie Rapper oder Bankräuber das haben. Andrew der Demonstrant, der große gutaussehende mit dunklem Haar und dem Bart, der wie jung-Fidel Castro aussieht, war der Aktivist unserer Junggesellenfamilie. Er ist derjenige, mit dem ich auf Demos gehe. Er arbeitet mit Obdachlosen im Zentrum und studiert in Portland, um Sozialarbeiter zu werden. Er redet ständig davon, wie abscheulich die Republikaner sind und welch ein Fehler es ist, Fleisch zu essen. Ich hab keine Ahnung, wie Andrew ohne Fleisch so groß werden konnte. Jeremy, der in der Wranglerjeans und mit dem Militärhaarschnitt, ist der Cowboy der Familie. Er hat immer eine Knarre bei sich. Man sollte meinen, dass Andrew und Jeremy sich nicht leiden kön...

Gemeinschaft (3)

Auszug aus dem Buch " Blue like Jazz - Nonreligious thoughts on Christian Spirituality " von Donald Miller ( Hier geht's zum Anfang der Serie "Gemeinschaft") * * * Einen Monat später bin ich mit fünf anderen Männern zusammengezogen. Wir fanden ein Haus, sehr gut gelegen, direkt neben einem Kreisverkehr und direkt gegenüber von John d’Arcs riesiger Statue. Die Statue sieht man, wenn man nach Portland reinfährt. Erst fand ich es ganz gut. Es war ein großes Haus, und ich bekam das beste Zimmer, das Zimmer mit all den Fenstern. Mein Zimmer hatte in jeder Wand Fenster, insgesamt zehn. Fast wie ein Gewächshaus. Meinen Schreibtisch stellte ich vor das große Fenster Richtung Kreisverkehr und Statue. Meine Freunde haben dann immer gehupt wenn sie durch den Kreisverkehr fuhren. Jedes Mal hatte ich vergessen, in einem Glashaus zu wohnen und meinen Finger deshalb besser rechtzeitig aus der Nase zu ziehen um zurückzuwinken. Ich bin aus der totalen Isolation in einen Gla...

Gemeinschaft (2)

Auszug aus dem Buch " Blue like Jazz - Nonreligious thoughts on Christian Spirituality " von Donald Miller * * * Ich hielt Glauben, vor allem den christlichen, immer für was total privates. Etwas, das man für sich selbst hat und tut so wie die Höhlenmönche. Ich glaubte dies, bevor ich in eine WG kam. Ich dachte, das Rückgrad des Glaubens ist Zeit allein mit Gott, Zeit, alte Texte zu lesen, Zeit zur Meditation über Dichtung oder Naturgesetze, kurz, wenn Menschen besser werden als sie sind, oder wenn sie lernen, Blumentöpfe oder Gießkannen frei schweben lassen zu können. In den meisten Büchern scheint es mir auch so zu sein. Ich las mal ein christliches Buch darüber, wie man ein besserer Mensch wird und über die eigene Selbstverwirklichung auf der Reise zu Gott. Das ganze Buch ging nur um Konzentration, Motivation und die richtige Perspektive. Das war alles nur so Zeug, das man im stillen Kämmerlein macht. Nichts hatte auch nur im Geringsten etwas mit Gemeinschaft zu tun. ...

Gemeinschaft

Für unser Jahr 2 (2009/10) hatten wir "Gemeinschaft" als Fokus unseres Tuns. Viele Menschen sind oder fühlen sich alleine hier, das wissen wir. Also wollen wir was dagegen tun, und "Gemeinde" und "Gemeinschaft" gehören ja schließlich auch eng zusammen. " Durch Gemeinschaft Zeugnis sein ", hätte man unseren Ansatz beschreiben können. Mittlerweile können wir aber sagen, dass dieser Ansatz offenbar nicht so gut funktioniert. Gemeinschaft an sich scheint in Schweden etwas bedrohliches an sich zu haben. Vor allem dann, wenn Unbekannte in der Gruppe sein können und nicht hundertprozentig sichergestellt ist, dass man selbst auch wirklich anonym bleiben kann. Die WM war für mich ein überdeutliches Beispiel. Während in Deutschland die Massen zum "Public Viewing" strömten, konnten wir froh sein, wenn überhaupt ein einziger Gast auftauchte. So ganz haben wir immer noch nicht verstanden, warum das so ist und was das für H2O bedeuten mag. Ich denke ...

Erste Fahrt mit dem neuen Göteborgsrad

Zitat des Tages: Was das Evangelium am meisten braucht...

" Was das Evangelium heutzutage am meisten braucht sind nicht intellektuelle Makler oder Kulturdiplomaten, sondern Heilige, die den Weg des Kreuzes auf sich genommen haben und in deren Leben das Evangelium sichtbar, greifbar und wahr ist. Es braucht Jünger, die Jesus folgen mit oder ohne Unterstützung ihrer umgebenden Kultur, die die Kraft des Evangeliums nicht durch Siegen, sondern durch Gehorsam demonstrieren ." Aus Brian Stone: Evangelism after Christendom (2007)

Teamwork

Als aktiver Nichtfußballinteressierter war es für mich eine besondere Erfahrung, 48 Fußballspiele nacheinander zu verfolgen und mit anderen Leuten zu diskutieren. Die meisten hier halten mich nun für einen Fußballexperten, der fast alle Tore und gelbe wie rote Karten gesehen hat und kommentieren kann. In Wahrheit bin ich froh, mit 43 Jahren nun endlich mal (ansatzweise) die Absatzregel verstanden zu haben und eine Ecke von einem Einwurf unterscheiden zu können. Aber immerhin habe ich Augen im Kopf, und ein bisschen Verstand ist mir jenseits der 40 auch noch geblieben. Damit habe ich als völlig fußballunvorbelastetes Greenhorn viele Teams genau beobachtet. Ich sah sie miteinander und gegeneinander spielen. Vielleicht sah ich Dinge, die dem Profi vor lauter Professionalität entgehen. Die Franzosen zum Beispiel brauchten gar keine gegnerische Mannschaft auf dem Feld. Sie waren sich selbst Feind genug. Ich sah schon im ersten Spiel, dass sie mit ihrem schlechten Teamgeist wohl kaum die Vor...

Gratulation, Spanien!

Spanien ist also Fußballweltmeister 2010. Herzlichen Glückwunsch! Und nun ist die WM vorbei. In eine Post-WMale-Langeweiledepression werde ich wohl kaum fallen, obwohl ich in den letzten 4 Wochen alle 48 Spiele in unserem H2O-Center gezeigt habe. Die Teilnahme war allerdings, gemessen an der vorausgesagten Besucherprognose, mehr als nur sehr dürftig. Wir rechneten mit 30 bis 100 Besuchern pro Spiel, doch das Spiel mit den meisten Besuchern kam auf nur 12 anwesende Personen, inklusive H2O-Teammitgliedern und Kindern (siehe Foto, das war das Spiel Deutschland-Ghana). Oft saß ich ganz alleine da. Bis jetzt wissen wir noch nicht genau, woran das lag. Wie auch immer, unser Projekt besteht nunmal aus viel Versuch und Irrtum, und hier haben wir einen Weg gefunden, der offenbar auf diese Weise nicht so gut funktioniert. Dafür hat es andere positive Effekte gegeben, mit einigen wenigen Gästen, die immer wieder kamen, konnte man eine Menge Zeit verbringen, es hat uns auch immer wieder ins Gebet ...

Scoutlager

Alle Kinder Schwedens haben ja schon seit Mitte Juni Ferien. Und das ist oft die Zeit der großen Ferienlager. Nils und Nadia waren einige Tage auf einem Scoutlager eine gute Stunde nördlich Göteborgs. Und kamen völlig begeistert zurück. Nicht nur, dass ihnen das Lagerleben mit neuen Freunden, Zelten, Feuern, Spielen und draußen kochen gut gefallen hätte. Es hat ihrer Seele gutgetan. Jeden Abend sind die zwei zum freiwilligen Abendgebet gegangen weil das "jeden Abend soo schön war. Man hat richtig gespürt, dass Jesus neben einem saß und einfach mit uns da war. Das war wunderbar. Alle, die da waren, haben das auch gesagt. Deshalb sind wir jeden Abend wieder hingegangen."

Bye bye, Judy...

Heute ist der Tag, an welchem Judy Hardin uns wieder verlässt... Nach knapp zwei Jahren zieht sie wieder zurück in die USA. Judy war Anfang September 2008 zu uns gekommen und war offiziell ein "CA-Langzeitpraktikant" auf zwei Jahre. Heute morgen in aller Frühe verließ sie Schweden über London und Philadelphia heim nach nach Greensboro, NC, nachdem das Team in den letzten Tagen und Wochen von ihr Abschied genommen hatte. Wir danken dir, Judy für all deinen Einsatz, deine Hingabe und deine Liebe zu Jesus. Du warst und bist uns ein Vorbild in deinem Wunsch, "den Menschen, denen wir begegnen, Jesus zu sein", wie du es immer nennst. Damit hast du viele positive Spuren bei uns hinterlassen. Judy wird zurück in ihren Beruf als Lehrerin gehen. Bis jetzt hat sie aber noch keine Stelle. Bitte betet für sie. Wer nochmal ein bisschen stöbern will, was Judy unter anderem alles so gemacht hat in dieser Zeit, finden hier eine Seite mit allen Blogeinträgen , in der Judy vorkommt.

Gottes Thron in Tageszeitung (2)

Schon interessant, dass der Thron Gottes so viel Platz in einer Tageszeitung bekommt, nicht wahr? Mir viel gleich auf, dass neben Gott im Rauschebart selbst Jesus vorkommt, das geschieht nicht oft in derartigen "Berichten". Den Heiligen Geist hat man als drittes Glied der Dreieinigkeit zwar völlig vergessen, aber hier sollten wir Milde walten lassen; ich schätze, vielen evangelikalen Christen würde das ähnlich gehen. Und dann sind da die ganzen altbekannten Klischees: Gott als grauhaariger Greis, der nur seine Ruhe will und auch sonst nichts mitkriegt von der Welt. Der Nase Gottes nach zu urteilen pflegt man in den frischgebrühten Tee auch immer noch was frischgebranntes Hochprozentiges einzurühren. Jesuboychen sitzt als zartes Weichei neben Papa und darf immerhin dieses Gebräu schon mittrinken. So "himmlisch" ist es also im Himmel. Leider stört der Aufmarsch der Nonkonformen das himmlische Idyll und die friedliche Zweisamkeit der zwei Einsamen. Die unverschämte Ta...

Neuigkeiten von Gottes Thron in schwedischer Tageszeitung

Neulich berichtete doch tatsächlich eine schwedische Tageszeitung über Vorkommnisse am Thron Gottes. Der "Bericht" in Form eines Comics nahm ungelogen eine Dreiviertelseite ein. Hier ist er, eingescannt und übersetzt: Es war ein ganz normaler Tag im Himmel. Gott und Jesus saßen da und hatten es sich mit frisch gebrühtem Tee gemütlich gemacht. Es war himmlisch. - "... gewöhnt euch..." - "Hm?" - "Hier sind die suspekten Querköpfe! Gewöhnt Euch dran! Wir sind hier! Die blümeranten, schwulen, komischen Kauze!" - "Zur Hölle nochmal! Jetzt sind die schon wieder hier! Lässt der heilige Petrus heutzutage eigentlich jeden hier rein?!" - "Aber Papa! Der heilige Petrus ist mitten drin in dem Gesindel!" - "Jesus..., hol die Flinte." Bevor ich meine eigenen Kommentare dazu loswerde, vielleicht möchte sich jemand von Euch dazu äußern?

Endlich Sommerferien!

Diese Woche war an fast allen Schulen Schwedens der letzte Schultag. Normalerweise ist das hier immer ein Fest für die ganze Familie. Ole und Nils gehen aber zur (internationalen) Middleschool, und dort sind keine Eltern dabei. In Sveas Schule durfte aber jeder mitkommen. Große Feier bei strahlendem Sonnenschein Nadia erhält ihr Zeugnis und ihr Portfolio vom Klassenlehrer Die Klasse feiert ihren Pokal, den sie im Schulturnier mit der Nachbarschule gewonnen hat. Nadia war an den drei Toren, die ihre Klasse schoss, maßgeblich als Stürmerin beteiligt.

Schweiz tritt Spanien in den Popo

Nun sitze ich hier zwischen zwei Spielen und hänge einfach nur rum, ein bisschen Entspannung zwischendurch. So viel Fußball habe ich mein ganzes Leben noch nicht gesehen wie seit letzten Freitag. Als ich fünf oder sechs war, zogen meine Eltern um, und bis dahin hatte ich mehr oder weniger als Einzelkind in einem Mehrfamilienhaus gelebt. Und einen Kindergartenplatz gab es einfach nicht. Meine Eltern schickten mich nach dem Umzug auf den nahegelegenen Sportplatz, um dort mal andere Kinder zu treffen und mit ihnen Fußball zu spielen. Andere Kinder hatte ich bis dahin kaum getroffen, und "Fußball" hatte ich mein ganzes Leben noch nicht gespielt. Immer wieder wurde ich ausgelacht und ging ziemlich einsam wieder nach Hause. Schließlich ging ich gar nicht mehr hin. Heute glaube ich, dass hier meine starke Abneigung gegen alle Ballsportarten entstanden ist. 35 Jahre später beginnt der Herr auch diesen Teil meiner verwundeten Seele zu heilen. Ich lerne die Namen von Fußballspieler, ha...

Gute Reise, Familie Meisel!

Letzten Freitag brachte ich die komplette Familie Meisel zum Flughafen. Gute sechs Wochen werden sie in Amerika auf Reisedienst sein, Freunde, Familie, Gemeinden besuchen. Und für uns heißt das, dass unser Team bis August ohne Luke, Kirsten und die Kinder auskommen muss. Wir wünschen ihnen eine gute, sichere und erfolgreiche Reise und begleiten sie im Gebet.

WM!

Happy birthday, H2O!

Heute ist der 6. Juni und damit nicht nur schwedischer Nationalfeiertag. Nein, es ist auch der offizielle zweite Geburtstag von H2O! Vor zwei Jahren begannen wir erstmals H2O in der Öffentlichkeit vorzustellen, damals mit einem babykleinen Mini-TjänaStan für Kinder. In der Zwischenzeit hat sich einiges getan, wir sind kein neugeborenes Baby mehr, aber definitiv noch ein echtes Kleinkind. Für das zweite Jahr hatten wir "Gemeinschaft" als Fokus. Es hat (noch) nicht zu den Ergebnissen geführt, die wir uns gewünscht hätten, aber es ist noch zu früh, um es wirklich zu bewerten. In jedem Fall hatten wir allen Grund, heute als Team bei bestem Wetter zu grillen, es uns gutgehen zu lassen und Geburtstag zu feiern.

Nein, es war nicht der Mediamarkt...

Heute in einer Woche beginnt die Fußball-WM. In unserem H2O-Center werden wir ausnahmslos alle Spiele übertragen und eine Art Sportbar daraus machen. Wir möchten mehr Menschen aus der Umgebung kennenlernen und auch unser H2O-Center bekannter werden lassen. Natürlich stand uns dazu nicht die erforderliche technische Ausrüstung zur Verfügung, und für die Verwendung von Beamern ist der Raum viel zu verglast und der Tag in Schweden viel zu lang. Also starteten wir mehrere Anfragen an mehrere Firmen und Märkte, ob sie ein solches Vorhaben nicht gerne sponsern möchten. Überraschenderweise erhielten wir nur totale Absagen, noch nicht mal eine Kaffeemaschine wollten Mediamarkt & Co spenden. Bis ich heute ein Telefonat mit einem wirklich kleinen TV-Geschäft in der Stadt führte. So ungefähr klang mein Gesprächspartner am anderen Ende der Leitung: "Ach ja? Und was macht ihr? Aha. Und wofür? Und was habt ihr danach vor? Soso. Und was braucht ihr jetzt genau? Jaja. Ja, das können wir schon...