Direkt zum Hauptbereich

Willkommen, Juliana! Es lebe TjänaStan!


Herzlich willkommen, Juliana! Wie schon kurz angekündigt, ist Juliana nun hier bei H2O, um uns bei der Weiterentwicklung von TjänaStan zu helfen. Wir sind extrem dankbar dafür! Vor ungefähr zwei Jahren hatten wir angekündigt, dass wir einen Leiter oder eine Leiterin für TjänaStan brauchen, weil das ganze Drumherum zu viel Arbeit für einen Einzelnen erfordert, um es sinnvoll in ein Gemeindegründungsprojekt einzubinden. Wir hatten einige Interessenten für die Aufgabe, doch Juliana hat es gewagt, trotz vieler Ungewissheiten die Herausforderung im Vertrauen auf unseren Herrn Jesus anzunehmen. Wir freuen uns sehr und beten, dass der Herr Julianas Weg und Arbeit segnen wird.

TjänaStan wollen wir in Zukunft nicht nur weiter sondern sogar verstärkt durchführen. Es ist Teil der zweiten Ebene unseres Gründungskonzepts, genannt "auslösen" (initiate). Durch TjänaStan wollen wir Gottes Reich proklamieren, uns im Dienen und in der Nächstenliebe üben und dadurch Neugierde und Interesse wecken. Bei all der Skepsis, die heutzutage Gemeinden entgegengebracht wird, möchten wir als Kontrast positive Schlagzeilen machen. Sowohl durch unsere öffentlichen Proklamationen als auch durch persönliche Gespräche wollen wir dadurch auf Jesus, das Zentrum unseres Lebens und die Quelle aller Nächstenliebe, aufmerksam machen.

Betet mit uns für Juliana und TjänaStan!

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Wer will noch 'ne Reformation?

Es ist wieder soweit. Heute wird sie schon 501 Jahre alt, die Reformation. DIE Reformation. Vielleicht sollte ich heute, an diesem geschichtsträchtigen Tag, auf diesem geschichtsträchtigen Blog, der sich schließlich neue Reformation nennt, zu deutsch new reformation, ein paar neue Gedanken dazu niederschreiben?! Nicht die alten Kamellen, wie toll Luther war, wie mutig, wie wichtig. Das haben wir oft genug gehört. Was neues eben.

Doch der einzig neue Gedanke, der mir heute zum Thema Reformation kommt, also Re-Formation, ist auch nicht new. Es ist derselbe, wie vor einem Jahr:

Wer die Reformation heute am Lautesten feiert, wäre vor 500 Jahren ihr erbitterter Gegner gewesen. 
Yo. Reformation ist nämlich kein Zuckerschlecken. Reformation stellt in Frage, und zwar uns, kratzt am Ego, spiegelt uns die Blässe wider, die Speckringe, verunsichert. Sagt: "Hier sollte mal was re-formiert werden!" Reformation sägt an selbstgezimmerten Thronen, bringt unsere Sicherheit so schön ins Schau…

Können wir es schaffen...?!

"Wer bin ich, dass ich das machen sollte?"Mose (2Mose 3,11)

"Wie sollte ich das schaffen? Ich bin der schwächste von allen!" Gideon (Richter 6,15)


"Ich könnte sterben!"Der Faule (Sprüche 22,13)


"Ich tauge nicht. Ich bin zu ..."Jeremia (Jeremia 1,6)
"Hör auf mit dem Gejammer und tu, was dir gesagt wird." Gott (Jeremia 1,7)



"Marcus, es ist nicht immer so einfach, wie du dir das vorstellst." Bekomme ich manchmal zu hören.

Nun, ich habe nie gesagt, dass es so einfach ist, geschweige denn, dass es immer so einfach ist. Im Gegenteil. Ich betone eher, wie schwierig es ist. Am Schwersten von allem ist die Selbstüberwindung, der innere Schweinehund, der Wille zur Veränderung. Alles andere als einfach ist das.

Neulich sagte mir jemand, weißt du, Marcus, unsere Organisation ist durch so viele Veränderungen gegangen, man müsse sich jetzt erstmal erholen,bis auf weiteres wolle man sich nicht weiter verändern. Es war eine Organisation, d…

Die Gabe der Veränderung

Wir hatten es knapp geschafft. Hechelnd, aber glücklich warteten wir in der Schlange zur Eingangstür des Flughafenbusses, der uns eine gute Stunde lang zum Ziel unserer 14-stündigen Reise fahren sollte. Das Gepäck war verladen, und wir freuten uns, bald anzukommen. Doch diesem Wunsch kamen wir nur sehr nahe. Der Bruchteil eines Millimeters trennte uns von seiner Erfüllung. Genau gesagt, die Dicke eines 50-Euro-Scheins. Wer kein Bargeld hat, darf nicht mit. Bitte aussteigen.


Natürlich war es nervig, noch eine weitere Stunde an einem Flughafen herumzuhängen, nachdem man erst neun Stunden auf einem anderen herumgehangen hatte, weil wir uns die preisexorbitanten Tickets eines Direktflugs verweigert hatten. Natürlich fragte ich mich, warum ich eigentlich nie Bargeld in der Tasche habe, und warum das von allen Airports der Welt, die ich so sehe, nur in der Hauptstadt Bayerns zum Problem wird. Natürlich fragte ich mich auch, ob es an meinem Ziel Ingolstadt denn wirklich gar keine internation…