Direkt zum Hauptbereich

H2O im Wald

"... wie sehr wünschte ich, dass es schon brennte!" So mancher kann die Worte Jesu aus Lk 12,49 sehr gut nachvollziehen - wie dieser junge H2O'ler im Angereder Vättlefjäll. 



Die Himmel erzählen die Ehre Gottes, 
und die Feste verkündigt seiner Hände Werk.

Ein Tag sagt's dem andern, 
und eine Nacht tut's kund der andern,

ohne Sprache und ohne Worte; 
unhörbar ist ihre Stimme.

Ihr Schall geht aus in alle Lande 
und ihr Reden bis an die Enden der Welt.


H2O beschäftigt sich derzeit mit den Psalmen. Was liegt da näher, als über Psalm 19 mitten in der wunderbaren Natur Angereds nachzudenken? Das an Angered angrenzende Vättlefjäll ist ein Naturschutzgebiet mit vielen Seen und Inseln und viel Wald. Der perfekte Platz, um an den Schöpfer erinnert zu werden. Was Psalm 19 ja auch will, uns an den Schöpfer erinnern. Selbst in einer gefallenen Schöpfung ist alles noch wunderbar aufeinander abgestimmt.

So perfekt wie die Naturgesetze sind ebenfalls alle anderen Regeln, die Gott den Menschen für das Leben in dieser gefallenen Schöpfung sind. Vielleicht nicht immer so offenbar perfekt. Deshalb Ps 19, der das mehr Offenbare mit dem manchmal weniger Offenbaren verbindet. So, wie die Planeten gehorsam ihren Bahnen folgen und dabei glücklich sind, sollten wir den Bahnen folgen, die Gott uns vorgibt. Deswegen lautet unser Gebet der Woche auch:

Wer kann merken, wie oft er fehlet? 
Verzeihe mir die verborgenen Sünden!

Bewahre auch deinen Knecht vor den Stolzen, 
dass sie nicht über mich herrschen; so werde ich ohne Tadel sein und rein bleiben von großer Missetat.

Lass dir wohlgefallen die Rede meines Mundes 
und das Gespräch meines Herzens vor dir, 

HERR, mein Fels und mein Erlöser.


Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

10 Dinge, die's vor 10 Jahren noch nicht gab (und warum das so wichtig für Gemeinden ist)

Herzlich willkommen im Jahre 2017!  Ich hoffe, Ihr seid gesund herübergekommen und habt allen Grund, zuversichtlich in die Zukunft zu sehen. Als wir vor 10 Jahren das erste Mal Silvester in Schweden feierten, hatten wir gerade erst damit angefangen, Ansätze und Ideen für die Gemeinde der Zukunft zu entwickeln. Aus einem kleinen, bayerischen Dorf kommend kam es uns damals grad so vor, als seien wir selber direkt in die Zukunft gezogen. Doch heute möchte ich Euch 10 Dinge vorstellen, die es vor zehn Jahren noch gar nicht gab - bzw. von denen zu Silvester 2006 noch keine Rede war. Wenn Ihr die Liste seht, werdet Ihr manchmal denken: ”Echt jetzt?! Das gab’s da noch nicht?!” In der Tat, es ist schwer zu glauben. So sehr haben wir uns heute an so manches gewöhnt. Legen wir los: Nummer 1: YouTube Streng genommen wurde YouTube schon 2005 gegründet, aber vor 2007 hat’s in unserem Teil der Welt kaum jemand beachtet. Heute ist eine Welt ohne das Videoportal undenkbar: Rezepte, T...

Fromme Schöpferkraft

Selig sind die Füße! Solange sie nicht abbrechen vom Freudenboten. Jahrhundertelang waren Christen in Sachen Kunst und Einfallsreichtum ihrer Zeit meilenweit voraus. Denken wir nur mal an die bildende Kunst. Denken wir überhaupt mal an das ganze akademische Bildungssystem. Denken wir an die unterschiedlichen Alphabete. An das musikalische Notensystem, an die Sozial- und Gesundheitssysteme westlicher Gesellschaften. Alles von Christen erfunden, alles aus biblischen Werten erwachsen. Da müssen überheblich säkulare Besserwisser mal ganz kleinlaut ihre große Klappe halten. Aber dann. Dann müssen entweder Gott oder uns die Ideen ausgegangen sein. Wir haben mit unserem Schöpfergeist das Beste der Staaten Europas gesucht, doch seit der Aufklärung ist uns wohl immer mehr die Phantasie eingetrocknet. Wo sind sie bloß, all die wegweisenden Erfindungen der Christen der vergangenen 150 Jahre? Es ist die Welt und nicht die Gemeinde, welche heute für ihre Originalität und Phantasie bekannt is...

Hochsommer

Wir wissen gar nicht, wie uns geschieht. Seit Wochen genieβen wir hochsommerliche Verhältnisse. Am 01. Mai hat es zum letzten Mal geregnet. Die Wiesen vertrocknen. Man könnte fast täglich baden gehen. Alles hat natürlich auch seine Kehrseiten: Es gibt schon einige Waldbrände, auch ganz in unserer Nähe. Vor ein paar Tagen zog so dichter Rauch durch unsere Siedlung, dass die Augen tränten. Aber man hat es in den Griff gekriegt. * * * We really don’t know what is going on in “cold Sweden”, for weeks we have it very summery. Our last rain we had the first of May. Lawn is getting brown. You could go swimming every day. On the other side of the coin there are forest fires. Some have been fairly close to us. A few days ago we had smoke in our neighborhood as thick as it made your eyes watering. But the fire brigade got it soon under control.