Direkt zum Hauptbereich

Thanksgiving 2014

Der Trend geht weiter: Thanksgiving ist und bleibt H2Os beliebteste Veranstaltung. Schon letztes Jahr konnte man nur nach verbindlicher Anmeldung teilnehmen, weil die Anzahl Plätze auf 50 begrenzt werden musste. Dieses Jahr konnten wir auf 55 erhöhen, doch wir hätten locker doppelt so viele Anmeldungen entgegennehmen können, wenn Logistik und Vorbereitungen es nur zuließen. Ein traditionelles Thanksgiving mit allen klassischen Gerichten aus Originalzutaten bereitet man nämlich nicht mal eben mit links vor. Das H2O-Team arbeitet viele, viele Stunden in ihren Küchen. Meine Söhne und ich hatten einige Schwierigkeiten, die Festtafel so zu möblieren, dass alle locker Platz, das Buffet und die nötigen Ausgänge finden. Vier ganze Truthähne haben wir verspeist samt ihrer separat zubereiteten, besonderen Füllung, sowie weitere Beilagen wie z.B. Süßkartoffeln, Maissoße oder den klassischen Pumkin-Pie als Nachspeise. Als besonderer Höhepunkt wird aber von allen Gästen die Danksagungsrunde erlebt. Jeder stellt sich kurz vor und sagt, wofür man gerade jetzt besonders dankbar ist. Das ist immer ein erhebendes Erlebnis und führt mich jedes Jahr in tiefe Glaubenssgespräche mit Gästen. Wir haben nämlich einige Gäste, die nur zur Thanksgiving zu H2O kommen um dort über Glauben und Leben reden zu können.

Zum Abschluss gibt es immer noch eine offene Bühne, die gerne genutzt wird. Wenn man später in all die jungen wie alten strahlenden Gesichter sehen darf, die sich beim Verabschieden immer wieder bedanken und hinterher möglicherweise nochmal eine extra Dankes-SMS schreiben, dann weiß man wieder, dass der ganze Aufwand sich gelohnt hat.

Dieses Jahr habe ich nur wenige Bilder gemacht - der Aufbau der Festtafel hat bis zur letzten Minute gedauert.

Von Schweden bis Simbabwe: Generations- und kontinentüberschreitend genießen alle amerikanisches Thanksgiving

Die offene Bühne wird jedes Mal gerne genutzt

... und natürlich dokumentiert.

Nils hatte einige Klassenkameraden eingeladen, die teilweise ihre ganze Familie mitbrachten.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Gemeinde - ein Verein oder eine Firma?

Bald ist wieder GLS-Zeit in Schweden. GLS heißt Global Leadership Summit und ist nichts anderes als Willow-Creeks jährliche Leiterkonferenz. In Schweden wird GLS in den Großstädten angeboten als eine halb Live, halb aufgezeichnete Veranstaltung. Unser Partner Saron ist Treffpunkt für alle Gemeindeleiter im Göteborger Raum. Natürlich werde auch ich wieder da sein, nicht zuletzt, um andere Gemeinden zu treffen und um getroffen zu werden. Nun habe ich selbst meine Leiterausbildung in den USA absolviert und weiß, dass die Amis hier sehr viel Gutes zu sagen haben. Ich weiß auch, dass die Deutschen in Sachen Menschenführung und Leitung deutlich mehr Nachholbedarf haben als die Schweden. Und so begeistert ich von vielen Dingen auch immer noch sein mag, ein paar Fragen wollen mir nicht mehr aus dem Kopf: Muss Gemeinde wie eine Firma geführt und strukturiert werden? Muss Gemeinde wie ein Verein geführt und strukturiert werden? Und wenn die Antwort auf beide Fragen auch Nein lauten kann, wie mu...

Bewirken. Entfachen. Hervorrufen. Evozieren.

Serie: Missional Action Plan, Phase zwei  Das sind einige Synomyme für die zweite Phase unseres sogenannten Missional Action Plans, genannt Auslösen (initiate) . Was ist denn das? Nun, niemand glaubt heute noch, dass der Pfarrer den Menschen wirklich zu sagen hat, wie man was zu tun oder zu lassen hat. Eigentlich möchte sich heute überhaupt niemand noch was sagen lassen, solange man nicht ausdrücklich gefragt hat. Entsprechend ist auch niemand mehr scharf auf Predigten. Predigt, das klingt wie Standpauke. Epistel. Ermahnung. Wie Schelte und Zurechtweisung. Niemand* will sich also noch bepredigen lassen. Man geht entweder auf Konfrontation oder stellt die Ohren auf Durchzug. Das, was jahrhundertelang das Zentrum der kirchlichen Kommunikation war, die Predigt, stirbt aus. Stirbt aus? Ganz und gar? Keine Predigten mehr in Zukunft? Nein, so ist es auch wieder nicht. Römer 10,17 sagt ganz klar, dass der Glaube aus der Predigt kommt, und damit wird die Predigt immer eine entsche...

Sola Gratia

Schschschau mal, ist das hoch zum Drüberspringen... Impuls Nummer drei: Gottes Maßstäbe gelten lassen (Hier geht's zum Anfang dieser lustvollen Serie) Ich möchte uns an eine alte, biblische Weisheit erinnern, von der wir heute nicht mehr so viel hören: Gottes Standards für den Menschen sind extrem hoch. Dieses Prinzip finden wir durchgehend in der ganzen Bibel, im Alten wie im Neuen Testament. Man lese nur einmal das Gesetz der Thora oder, wem das zu alttestamentlich erscheint, der darf sich gerne der Bergpredigt hingeben und ihrem Standard folgen. Viel Erfolg dabei. Zweitens sollten wir uns daran erinnern, dass Gottes Standards nicht verhandelbar sind. Gott hängt die Messlatte auf, wo ER sie haben will und dann hängt sie da. Punkt. Daran gibt es nichts zu rütteln. Keinen Millimeter weicht Gott davon ab. Das gefällt uns Menschen nicht. Wir möchten gerne glänzen, als gut und richtig dastehen. Doch der Hauptzweck dieser hohen Messlatte ist es ja gerade, unsere menschlich...