Seit Wochen warte ich schon auf die Unterlagen zur Bundestagswahl - und die kommen einfach nicht. Heute wurde es mir also zu bunt und ich rief die Botschaft in Stockholm an. Worauf man mir mit der größten Selbstverständlichkeit erklärte, ich hätte schließlich bis zum 06. September in Hitzhofen (drei Ausrufezeichen) die Briefwahl beantragen müssen. Woher solle die Botschaft wissen, wer alles in Schweden lebe und wer nicht. Da wundert man sich bloß und muss die Wahl so hinnehmen, wie sie nun auch ohne unsere Stimme laufen wird.
Zum ersten Teil der Serie geht's hier. Brückenpfeiler Nr. 2: Gegründet im gesellschaftlichen Leben Wohl jeder hat schon mal Leute getroffen, die in der Tat sehr tief in der Bibel verwurzelt sind, deren Füße aber leider nicht mehr auf dem Teppich blieben. Sie sind weder von dieser Welt noch in dieser Welt. Wie Außerirdische sprechen sie eine unverständliche Sprache und ihr Verhalten ist ebenso weltfremd. Solche Menschen können phantastische Denker sein und uns helfen, tiefer in die vielen versteckten Geheimnisse der Heiligen Schrift vorzudringen. Als Gemeindegründer sind sie jedoch nur begrenzt von Nutzen. Sie sind wie Pond d'Avignon , jene berühmte mittelalterliche Brücke im Süden Frankreichs, die es nur bis zur Mitte des Flusses geschafft hat. Sur le pond d'Avignon ist's romantisch schön - doch die Brücke ist nutzlos. Wir denken zum Beispiel an den Klerus in kunstvollen Gewändern oder in höheren Sphären schwebende Theologen, deren Sprache Kanaans uns rästel...
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