Direkt zum Hauptbereich

Ein zu Haus für Judy?

Seit einem knappen Monat ist Judy nun hierzulande, und ehrlich gesagt macht sie sich groβartig. Mit ihrer Lebens- und Auslandserfahrung geht sie weise und im richtigen Tempo an die vielen Herausforderungen in einem neuen Land heran. Die einzige wirklich groβe Hürde ist bislang noch die Wohnungssuche. Noch lebt sie in unserem Wohnwagen „zur Untermiete“, was ganz gut geht, solange der Winter sich auf Abstand hält. Seit sie ihre Personennummer hat läuft alles auf Hochtouren, um ein Plätzchen für sie zu finden – bislang ohne auch nur Ansatz auf Erfolg zu sehen. Im Gegenteil, die Geschichten, die man dabei immer wieder so hört, sind eher noch entmutigender. Was bleibt, ist das Gebet und das Vertrauen in unseren himmlischen Vater, als richtig und zur rechten Zeit zu machen. An diesem Wochenende ergab sich jedoch eine ganze Reihe aus völlig unvorhergesehenen „Zufällen“, die dahin führten, dass ein kleines, nagelneues Häuschen durch verschiedene Umstände ungeplanterweise zu vermieten ist, und Judy ist den Vermietern sozusagen in die Hände gelaufen, bevor sie es richtig veröffentlicht hatten. Nun besteht also eine Chance, ein echtes kleines (zu) Haus für Judy bis Mitte November zu bekommen. Bitte betet, dass sich alles klärt! Danke!

* * *

Judy arrived almost one month ago, and to be honest, she does a great job in settling in here. Her life experience and her experience in living cross culturally help her to approach all the different challenges in a very good way. The biggest challenge is the housing part. She still lives in our caravan which works as long as we don’t have real winter. After she got her personal number we work full speed to find a flat for her – without getting even a spark of hope to find something. The stories we get from others sound rather discouraging. So we keep praying and putting our trust in the Lord, our heavenly father who does everything well and in perfect timing. Last weekend there were a number of things happening “by accident” which led Judy to a possible landlord who has two small but brand new houses. It happened to him that needs to rent them out rather than selling them and Judy “accidently” bumped into him before he could publish his offer. There seems to be a good chance for her to get a real home, close to the rest of the team. Please keep praying for her, thank you!!!

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

10 Dinge, die's vor 10 Jahren noch nicht gab (und warum das so wichtig für Gemeinden ist)

Herzlich willkommen im Jahre 2017!  Ich hoffe, Ihr seid gesund herübergekommen und habt allen Grund, zuversichtlich in die Zukunft zu sehen. Als wir vor 10 Jahren das erste Mal Silvester in Schweden feierten, hatten wir gerade erst damit angefangen, Ansätze und Ideen für die Gemeinde der Zukunft zu entwickeln. Aus einem kleinen, bayerischen Dorf kommend kam es uns damals grad so vor, als seien wir selber direkt in die Zukunft gezogen. Doch heute möchte ich Euch 10 Dinge vorstellen, die es vor zehn Jahren noch gar nicht gab - bzw. von denen zu Silvester 2006 noch keine Rede war. Wenn Ihr die Liste seht, werdet Ihr manchmal denken: ”Echt jetzt?! Das gab’s da noch nicht?!” In der Tat, es ist schwer zu glauben. So sehr haben wir uns heute an so manches gewöhnt. Legen wir los: Nummer 1: YouTube Streng genommen wurde YouTube schon 2005 gegründet, aber vor 2007 hat’s in unserem Teil der Welt kaum jemand beachtet. Heute ist eine Welt ohne das Videoportal undenkbar: Rezepte, T...

Fromme Schöpferkraft

Selig sind die Füße! Solange sie nicht abbrechen vom Freudenboten. Jahrhundertelang waren Christen in Sachen Kunst und Einfallsreichtum ihrer Zeit meilenweit voraus. Denken wir nur mal an die bildende Kunst. Denken wir überhaupt mal an das ganze akademische Bildungssystem. Denken wir an die unterschiedlichen Alphabete. An das musikalische Notensystem, an die Sozial- und Gesundheitssysteme westlicher Gesellschaften. Alles von Christen erfunden, alles aus biblischen Werten erwachsen. Da müssen überheblich säkulare Besserwisser mal ganz kleinlaut ihre große Klappe halten. Aber dann. Dann müssen entweder Gott oder uns die Ideen ausgegangen sein. Wir haben mit unserem Schöpfergeist das Beste der Staaten Europas gesucht, doch seit der Aufklärung ist uns wohl immer mehr die Phantasie eingetrocknet. Wo sind sie bloß, all die wegweisenden Erfindungen der Christen der vergangenen 150 Jahre? Es ist die Welt und nicht die Gemeinde, welche heute für ihre Originalität und Phantasie bekannt is...

Hochsommer

Wir wissen gar nicht, wie uns geschieht. Seit Wochen genieβen wir hochsommerliche Verhältnisse. Am 01. Mai hat es zum letzten Mal geregnet. Die Wiesen vertrocknen. Man könnte fast täglich baden gehen. Alles hat natürlich auch seine Kehrseiten: Es gibt schon einige Waldbrände, auch ganz in unserer Nähe. Vor ein paar Tagen zog so dichter Rauch durch unsere Siedlung, dass die Augen tränten. Aber man hat es in den Griff gekriegt. * * * We really don’t know what is going on in “cold Sweden”, for weeks we have it very summery. Our last rain we had the first of May. Lawn is getting brown. You could go swimming every day. On the other side of the coin there are forest fires. Some have been fairly close to us. A few days ago we had smoke in our neighborhood as thick as it made your eyes watering. But the fire brigade got it soon under control.