Direkt zum Hauptbereich

Probewoche bei Reningsborg

Reningsborg in Angered ist sehr an einer engeren Zusammenarbeit mit uns interessiert und hat deshalb Karen gefragt, ob sie sich nicht vorstellen könnte, als eine Art Arbeitstherapeutin in Angered mitzuhelfen. Diese Idee war ganz kurzfristig, sozusagen am letzten Tag vor der Sommerpause aufgekommen und ernsthaft in Erwägung gezogen worden. Über den Sommer haben wir diese völlig neuen Überlegungen diskutiert und darüber nachgedacht mit dem Ergebnis, dass es eine ganze Reihe unterschiedlicher Vorteile für beide Seiten brächte, sofern es sich nicht als zu belastend herausstellt. Wir wollten es zumindest mal probieren. Letzte Woche war deshalb eine Art Probewoche. An vier Vormittagen war Karen bei Reningsborg um festzustellen, dass der Job ihr taugt und es keinesfalls zeitintensiver ist als bisher ihre Sprachkurse. Im Gegenteil, es ist viel näher und mit dem Rad erreichbar. Karen berichtet von lieben Kollegen und einem sehr freundlichen Empfang. Wir freuen uns darüber, die Beziehung zu Reningsborg auf gute und dauerhafte Weise vertiefen zu können. Denn wie so oft gilt auch hier: It’s all about community.

* * *

Reningsborg was interested in a deeper cooperation with our project and so they asked Karen if she could think of taking an available part time job to work in their facilities in Angered, working with some of their people in their project of reintegration into society. The idea developed at very short notice for us, one of the last days before we left so to speak. We considered and thought through during the summer. We discovered a number of advantages for both sides in this unexpected opportunity - as long as it takes not too much time for Karen. So last week was kind of a test week. Karen worked there at four mornings. She realized that she actually likes it. It definitely takes less time than her language classes and is even easier to reach as she can go there by bike. She talks about a warm welcome and lovely colleagues. We are happy about this way of establishing our relationship to Reningsborg.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Gemeinde - ein Verein oder eine Firma?

Bald ist wieder GLS-Zeit in Schweden. GLS heißt Global Leadership Summit und ist nichts anderes als Willow-Creeks jährliche Leiterkonferenz. In Schweden wird GLS in den Großstädten angeboten als eine halb Live, halb aufgezeichnete Veranstaltung. Unser Partner Saron ist Treffpunkt für alle Gemeindeleiter im Göteborger Raum. Natürlich werde auch ich wieder da sein, nicht zuletzt, um andere Gemeinden zu treffen und um getroffen zu werden. Nun habe ich selbst meine Leiterausbildung in den USA absolviert und weiß, dass die Amis hier sehr viel Gutes zu sagen haben. Ich weiß auch, dass die Deutschen in Sachen Menschenführung und Leitung deutlich mehr Nachholbedarf haben als die Schweden. Und so begeistert ich von vielen Dingen auch immer noch sein mag, ein paar Fragen wollen mir nicht mehr aus dem Kopf: Muss Gemeinde wie eine Firma geführt und strukturiert werden? Muss Gemeinde wie ein Verein geführt und strukturiert werden? Und wenn die Antwort auf beide Fragen auch Nein lauten kann, wie mu...

Bewirken. Entfachen. Hervorrufen. Evozieren.

Serie: Missional Action Plan, Phase zwei  Das sind einige Synomyme für die zweite Phase unseres sogenannten Missional Action Plans, genannt Auslösen (initiate) . Was ist denn das? Nun, niemand glaubt heute noch, dass der Pfarrer den Menschen wirklich zu sagen hat, wie man was zu tun oder zu lassen hat. Eigentlich möchte sich heute überhaupt niemand noch was sagen lassen, solange man nicht ausdrücklich gefragt hat. Entsprechend ist auch niemand mehr scharf auf Predigten. Predigt, das klingt wie Standpauke. Epistel. Ermahnung. Wie Schelte und Zurechtweisung. Niemand* will sich also noch bepredigen lassen. Man geht entweder auf Konfrontation oder stellt die Ohren auf Durchzug. Das, was jahrhundertelang das Zentrum der kirchlichen Kommunikation war, die Predigt, stirbt aus. Stirbt aus? Ganz und gar? Keine Predigten mehr in Zukunft? Nein, so ist es auch wieder nicht. Römer 10,17 sagt ganz klar, dass der Glaube aus der Predigt kommt, und damit wird die Predigt immer eine entsche...

Sola Gratia

Schschschau mal, ist das hoch zum Drüberspringen... Impuls Nummer drei: Gottes Maßstäbe gelten lassen (Hier geht's zum Anfang dieser lustvollen Serie) Ich möchte uns an eine alte, biblische Weisheit erinnern, von der wir heute nicht mehr so viel hören: Gottes Standards für den Menschen sind extrem hoch. Dieses Prinzip finden wir durchgehend in der ganzen Bibel, im Alten wie im Neuen Testament. Man lese nur einmal das Gesetz der Thora oder, wem das zu alttestamentlich erscheint, der darf sich gerne der Bergpredigt hingeben und ihrem Standard folgen. Viel Erfolg dabei. Zweitens sollten wir uns daran erinnern, dass Gottes Standards nicht verhandelbar sind. Gott hängt die Messlatte auf, wo ER sie haben will und dann hängt sie da. Punkt. Daran gibt es nichts zu rütteln. Keinen Millimeter weicht Gott davon ab. Das gefällt uns Menschen nicht. Wir möchten gerne glänzen, als gut und richtig dastehen. Doch der Hauptzweck dieser hohen Messlatte ist es ja gerade, unsere menschlich...