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Praktikant

Fast wie die Jungfrau zum Kinde kam ich vor zwei Wochen völlig überraschend zu einem ungewöhnlichen Praktikanten: Ein künftiger Student der Medienwissenschaft brauchte dringend einen Platz für ein zweimonatiges Vorpraktikum und irgendwie musste Gott "Angered Media" für diese Aufgabe ausersehen haben. Somit haben wir nun einen jungen Mann bei uns, dessen Hauptaufgabe es ist, einen zweiminütigen Infoclip über TjänaStan zu produzieren und der auch sonst mithilft. Z.B. habe ich ihn gebeten, das neue Gebetsvideo für mich zu gestalten, aufzunehmen und zu editieren - einer Aufgabe, deren er sich gewissenhaft angenommen hat, wie man sieht.

Aufnahme des neuen Gebetsvideos im H2O-Sommerzelt - zum ersten Mal mit echter "Klappe!"

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Wer es noch nie gesehen hat, dem sei es hiermit gezeigt: Unsere Gesellschaft setzt sich aus vielen Subkulturen zusammen. Das Bild ist ein Beispiel für Deutschland, wo sich das Sinusinstitut in seinen sogenannten "Milieustudien" auf zehn Milieus oder Kartoffeln begrenzt. Sinus macht solche soziologischen Studien in erster Linie für Firmen, die ihr Produkt möglichst punktgenau in einer passenden Zielgruppe vermarkten wollen. Es ist eine fantastische Brille, mit der man klarer sehen kann, mit wem man es eigentlich zu tun hat und wie die gewünschten Kunden so ticken. Wenn sich Pastoren, Pfarrer oder ganz normale Christen diese Brille auf die Nase setzen, sehen die meisten entweder rot oder schwarz. Einigen wird auch gerne schwindelig oder sogar so schlecht wie bei einem Horrortrip. Warum nur? Weil Sinus ebenfalls herausgefunden hat, dass Kirchen und Gemeinden, völlig egal welcher Farbe, Konfession oder Denomiation, fast ausschließlich aus einem ca. 15% großen Segment am lin

Was weder Nachricht noch Notiz wert ist

Europäer sehen's schwitzend Auf dem weichen Sofa sitzend Haben keine Lust zu teilen So dichtete ich am ersten Januar in meinem Rap zur Jahreslosung . Auf den Tag zwei Monate später wünschte ich, es wäre wirklich alles nur erdichtet gewesen. In Anbetracht der Lage und des eigenmächtigen Vorpreschens einiger europäischer Länder ("8 ganze Flüchtlinge pro Tag in die Stadt lassen beweist genug, welch gutherzige Katholiken wir sind!") wurden die Sofaschweißflecken sogar prophetisch. Und wer weiß, wohin das noch führen wird. Während viele Europäer damit beschäftigt sind, den Braten auf dem Tisch zu schützen, spielen sich woanders Geschichten ab, die sich in keinen Zeitungen oder Nachrichtenforen finden: Der innere Kampf vieler Menschen mit Glaubensfragen. Doch solche Angelegenheiten werden in westlichen Medien als uninteressant und nichtig betrachtet. Entsprechend hört man nichts darüber. Doch IS & Co. treiben Muslime mit extrem viel Energie direkt in die offenen Arme