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Der Alchimist

Die Alchemie befasste sich bekanntlich mit der Goldherstellung aus anderen Materialien. Das war eine ganz schön schwere Aufgabe und erforderte viel Geduld und Experimentierfreude. In einem Telefongespräch sagte ich gestern ganz spontan, dass ich mich manchmal ebenfalls wie ein echter Alchimist fühle, der versucht, aus ganz verschiedenen Zutaten  etwas ganz Neues zu schaffen. Das größte Problem ist aber nicht, dass kein Gold entsteht, sondern dass viele unserer Zutaten gar nicht in den Topf wollen, oder, wenn sie drin sind, einfach wieder rausspringen. Ob der Topf zu klein ist? Oder zu groß? Oder zu mittelgroß? Ob die Temperatur zu heiß ist? Oder zu kalt? Oder zu lau? Immer wieder setzen wir uns zusammen, bisherige Erfahrungen zu diskutieren, lesen, überlegen, tauschen mit anderen "Alchimisten" aus. Für 2011 haben wir ein weiteres Rezept entwickelt. Morgen werde ich mehr darüber berichten.

Kommentare

Anonym hat gesagt…
Lieber Kollege,

das wird oft so angenommen, dass die Aufgabe der Alchemie war, Gold herzustellen. Dabei ist die Alchemie ein alter Zweig der Naturphilosophie und wurde im 17./18. Jahrhundert durch die Chemie und Pharmakologie abgelöst. Nachzulesen bei den Adepten der Alchemisten die die Transmutation von Gold nur als Nebenprodukt ansehen.

Halbwissen trat zuerst 908 auf als Julius Cäsar die Gallier besiegen wollte, und er nur das sogenannte Halbwissen über den Zaubertrank hatte. Heutzutage kommt Halbwissen oft bei Politikern, Lehrern und anderen Personen vor.

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Gastbeitrag von Kelli Crull Kelli Crull ist Künstler und hat drei Gemeinden in Madrid gegründet. Gemeinsam mit seiner Frau April, Communitas' stellvertretende Europadirektorin, und deren drei Kindern lebt er nun in Oviedo. Der Beitrag ist eine Predigt in Crulls sendender Gemeinde in Iowa. 

Guten Tag! Ich freue mich, heute hier bei Euch sein zu dürfen. Falls ihr uns noch nicht kennt, ich heiße Kelli Crull, und meine wunderbare Frau April ist auch hier. Ursprünglich komme ich aus Sioux Center, und ob ihr’s glaubt oder nicht, aber eure Gemeinde hat uns die letzten 15 Jahre als Missionare unterstützt. Ich kann’s kaum glauben, dass ich schon soo alt sein soll - aber das ist eine andere Geschichte.

Zu allererst möchte ich eine großes Dankeschön aussprechen, für Eure Unterstützung und Treue über so viele Jahre. Ohne Euch könnten wir nicht tun, was wir tun, also nochmals: Danke!

Wie schon erwähnt, leben wir in Spanien. Wer von Euch ist schon mal in Spanien gewesen? - Vielleicht wisst …