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SALT

Vor zwei Wochen bekam ich eine völlig unerwartete Überraschung, und sie kam von der Skandinavischen Akademie für Leiterschaft und Theologie, kurz SALT. Man fragte mich, ob ich nicht für vier Stunden die Woche als Studienberater für Göteborg angestellt werden wolle. SALT ist eine akademische Ausbildungsstätte auf Bachelorniveau mit Studienzentren in Kopenhagen, Malmö, Göteborg, Oslo, Sävsjö, Örebrö und Stockholm. In jeweils einem der Zentren werden die Vorlesungen gehalten, die anderen Zentren nehmen via Videokonferenz daran teil. In jeder Stadt muss es daher Studienberater geben, die Ansprechpartner für die Studenten sind, den Studienverlauf im Auge behalten und alle Arbeiten und Papiere entgegen nehmen. Am Ende meines Telefonats mit SALT, als wir uns auf alles geeinigt hatten, meinte der Schuldirektor, ich solle doch vielleicht auch noch meinen Lebenslauf mailen, damit sie zumindest ein bisschen mehr auch über mich persönlich wüssten. Auf meine Frage, wieso man mich denn anstellen wol...

TjänaStan geht in die nächste Runde

TjänaStan war Ende Mai ein wirklicher guter Tag mit vielen positiven Erlebnissen und Dingen die aufgemuntert haben. Deshalb wurde letzte Woche ein wichtiger Entschluss gefasst: TjänaStan wird noch 2009 wiederholt werden. Mit neuen Projekten, neuen Partnern, neuen Ideen. Nicht nur einen Tag, sondern gleich drei Tage mit großem Abschlussfest. Anfang November soll es soweit sein. Nun beginnen die konkreten Vorbereitungen - und wir freuen uns natürlich über Eure Begleitung im Gebet. * * * TjänaStan (Serve the City) was a great experience last May. Many people had many positive and encouraging things to tell. So we made an important decision last week; TjänaStan will be repeated even this year. In November we'll do it again, only bigger (several days) and with new partners, new ideas, and new projects. Now we're getting started with the preparations - and we'd appreciate your prayers.

Schule hat begonnen...

und das wurde ja auch Zeit nach 10 Wochen Ferien, oder?! Die Kinder sahen das offiziell zwar anders, aber im Geheimen wurde der neue Rhythmus eigentlich doch begrüßt. Alle drei kamen heute völlig begeistert über ihre neuen Stundenpläne zurück. Wenn das kein vielversprechender Anfang ist. * * * After 10 weeks of vacation today school started again for our kids. Of course they said they would have been happy with another 10 weeks off - but secretly they were happy about getting back to order again. All three of them came back from school totally thrilled about their new schedules. Well, that's a good start, isn't it?

Neues Jahr, neuer Anfang

Nun geht alles in die neue Runde. Morgen fängt die Schule für unseren Nachwuchs wieder an, die Sprachkurse für Judy und die Meisels legten letzte Woche schon los. Das heißt erstmal alles wieder neu koordienieren und H2O auf Stundenpläne und andere Agendas abstimmen. Im Sommer haben wir bereits einige andere, grundlegende Vorbereitungen für das neue Jahr getroffen. Zum Beispiel haben wir "Stellenbeschreibungen" für jedes Teammitglied erarbeitet, um in unserem wachsenden Projekt echte Teamarbeit zu gewährleisten. Dank CA vorzüglicher Vorarbeit kennen wir alle unsere Persönlichkeitsprofile, Stärken und Schwächen und haben damit eine Ahnung, wer wo am besten für was einzusetzen ist. Als Teamleiter sind wir hier natürlich besonders gefragt. "Leitung" bedeutet in dem Fall nämlich nicht, die Befehlsobergewalt zu haben, sondern die Crew motiviert und befähigt zu halten, den vorgegebenen Kurs einzuhalten und nicht zu verlassen. Ein spannendes Unterfangen, aber es macht auch ...

"Leading communities of change"

war das Thema der diesjährigen CA-Konferenz - und ich bin mir noch nicht sicher, wie ich das am treffendsten in Deutsche übersetzen soll. Gemeinschaften in Veränderung leiten? Durch Veränderung leiten? Leiten wir verändernde Gemeinschaften? Wahrscheinlich trifft alles gleichermaßen zu. Immer, wenn etwas anders wird als es uns vertraut war, braucht es Hoffnung, Gnade und Mut. Das waren die drei Hauptelemente der Vor- und Beiträge, denn insbesondere brauchen die Verantwortlichen unserer Gemeinden Hoffnung, denn Pessimismus lähmt. Sie brauchen Gnade, nicht nur für andere, sondern auch und vielleicht sogar vor allem für sich selbst. Und Mut. Mut ist kennzeichnend für gute Leiter. Aufgrund ihrer starken Hoffnung können sie in Gnade ruhend Schritte wagen, über die manch andere noch nicht mal nachzudenken wagt. Deshalb ist es in heute wahrscheinlich wichtiger denn je, dass nicht irgendwer die Gemeinde leitet, sondern nur die, die hoffnungsvolle Bilder malen können, die gnädig gegen andere und...

Knochen gebrochen

Leider wurde unser Aufenthalt in Münster von einem Unfall überschattet: Owen Meisel, 5, fiel gleich am ersten Abend auf einer Spielmatte so unglücklich, dass er sich den rechten Arm brach. In der Uniklinik Münster stellte sich heraus, dass der Arm gleich fünf mal gebrochen war, Elle und Speiche betroffen waren und der Bruch die Muskulatur verletzt hatte. Noch spät in der Nacht musste er operiert und mit Platten und Schrauben versehen werden. Am Freitag wurde er wieder entlassen. Für Luke und Kirsten war die Konferenz natürlich alles andere als angenehm. Karen und ich spielten die Chauffeure, da wir ja den Wagen dabei hatten; Karen war außerdem immer als Übersetzerin dabei. Mittlerweile war Owen schon bei seiner ersten Nachuntersuchung hier in Schweden, wo man die gründliche medizische Arbeit der deutschen Kollegen lobte. In 8-12 Wochen muss alles wieder herausoperiert werden. * * * Unfortunately we had that accident during our stay at Connect in Münster; Owen Meisel, five years old, fe...

Zurück in Schweden!

Letzte Nacht sind wir nach einem rund 900km-Marathon mit zwei Fähren wieder sicher zu Hause angekommen. Zuvor hat uns wieder eine Tour durch Deutschland geführt - allerdings deutlich kürzer als die zwei Jahre zuvor. Unser Wagen, der immer noch auf meinen Vater läuft, war TÜV überfällig (Jan 09...) und deshalb musste gleich nach Grenzüberschreitung erstmal ein Stopp mit Werkstatttüv eingelegt werden. Sodann ging es weiter nach Gummersbach, wo unsere drei Kinder schon auf uns warteten und wir eine halbe Woche mit Eltern und Schwiegereltern verbringen konnten. Anschließend ging es weiter zum größten Aufenthalt dieser Reise: Münster in Westfalen, wo das diesjährige CA-Jahrestreffen (CONNECT) stattfand. Zum ersten Mal war es eine Regionalkonferenz - in unserem Fall für Nordeuropa - zu dem bewusst jeder eingeladen war, der CA kennt oder kennen lernen wollte. Ein ganze Reihe Gäste aus Deutschland, Holland und Belgien folgten der Einladung. Als Familie haben wir uns bewusst Zeit genommen, auch...

Was?! NICHT sonntags in den Gottesdienst?

In meinem letzten Post "Leute, Leute" schrieb ich: "Wobei ich ausdrücklich dazu sagen muss, dass es NICHT unser erklärtes Ziel ist, Leute sonntags in den Gottesdienst zu kriegen." Manche fragten sich: Was?! Es ist kein Ziel, Leute in den Gottesdienst zu bringen? Ja, aber... - was dann?" Freunde oder Nachbarn soweit zu bringen, dass sie sonntags mitkommen in einen unserer Gottesdienste, ist ein extrem hoher Wert in Freikirchen. Man richtet spezielle "Gästegottesdienste" ein, um gewisse Menschen zumindest einmal dazu zu bringen, die Schwelle zu überwinden. Der Gottesdienstbesuch folgt der Mitgliederzahl als ultimativer Maßstab einer Gemeinde. An der Zahl der "Gäste" wird die missionarische Aktivität einer Gemeinde gemessen. Ich las von einer Gemeinde, die einmal jährlich eine Harley-Davidsson an jenes Gemeindemitglied verschenkt, welches die meisten Gottesdienstbesucher mitgebracht hat. (Klar, kann nur in Amerika gewesen sein... Aber ein klein...

Leute, Leute

Die kinderlose Zeit haben Karen und ich bisher vor allem genutzt, um so viele Leute wie möglich zu treffen. Wir haben eingeladen, sind eingeladen worden und ich muss sagen, dass dies eine wirklich gesegnte Woche war. Besonders gefreut hat es mich zu sehen, dass alle wissen, was wir hier eigentlich machen und wirklich intressiert nachfragen. Darüber ergab sich manches lange Gespräche über Glauben und Leben. Über Familie, Essen, Jagd oder Atomkraftwerke zu reden und auf ebenso natürliche Weise von Jesus erzählen und wie wir ihn sehen, ohne künstliche Heiligkeit oder belehrenden Unterton und das in einer vertrauten Atmosphäre, das scheint auch für viele überzeugte Nicht-Kirchengänger eine gewisse Faszination zu haben. Einige, die sonst nie eine Kirche besuchen, kamen eigens am vergangenen Sonntag, um meine Predigt zu hören. Wobei ich ausdrücklich dazu sagen muss, dass es NICHT unser erklärtes Ziel ist, Leute sonntags in den Gottesdienst zu kriegen. Es zeigt aber das bestehende Interesse u...

Kinderlos

Seit einer guten Woche sind Karen und ich außerdem kinderlos: Vorletzten Sonntag habe ich unsere drei mit Bus und Fähre nach Helsingör in Dänemark begleitet, wo sie von ihrem Onkel Peter aus Kiel abgeholt wurden. Seither verbringen sie ihre Ferien mit ihren Vettern und werden bald mit dem ICE nach Gummerbach zu Omas und Opas reisen. * * * For a little more than a week Karen and I are childless: On Sunday before last Sunday I took our three by bus and ferry boat down to Helsingör in Denmark, where Uncle Peter picked them up. Since then they're enjoying their holidays together with their cousins. And soon they're travelling by fast train to their grandparents in Gummersbach.

Schottland war da

In den vergangenen Wochen war eigentlich ne ganze Menge los. Zum Beispiel hatten wir Besuch von einer Glasgower Delegation: Karens Zwillingsschwester Kirsten kam mit Töchterchen Anna und nahm für eine Woche an unserem schwedischen Leben teil. Schön, dass Ihr da wart! * * * Quite some things have been going on during the past two weeks. For instance, we had visitors from MOSAIC in Glasgow: Karen's twin sister Kirsten and her little daughter Anna stayed with us for about a week. Thanks for that!

Predigt erledigt!

Das wäre das! Meine erste "offizielle" Predigt bei Saron als eine recht große Gemeinde - naja, im Sommer nicht ganz so groß - ist erledigt. Während meiner Vorbereitungen zu diesem ja doch recht theologischen Thema "Verklärung Jesu" fiel mir ein, was wir immer wieder bei unserem TREK erwähnt hatten, nämlich dass die Kunst des Geschichtenerzählens heute wieder ganz wichtig wird. Niemand möchte einen trockenen theoretischen Vortrag hören, und sei er exegetisch noch so sauber. Deshalb entschied ich mich, den Verklärungsbericht nach Lukas einfach nachzuerzählen, und meine Gedanken und Auslegungen einfach in die Geschichte einzubauen. Und so gab es Dialoge, Gedanken und Meinungen. So was habe ich bisher noch nie gemacht, aber es hat nicht nur Spaß gemacht, sondern kam offensichtlich auch sehr gut bei der Gemeinde an. Den Nachmittag haben wir dann ganz gelassen in Judys Wohnung ausklingen lassen. * * * My first "official" teaching at Saron is done! During my prep...

Verklärungstag

Unser Partner Saron gehört nicht zu den Gemeinden, die im Sommer komplett dicht machen. Jede Woche gibt es einen vollständigen Gottesdienst, der auch ganz ordentlich besucht wird. Bisher hatten die Sommergottesdienste immer eine gewisse thematische Gemeinsamkeit - und dieses Jahr folgt man bewusst dem Kirchenjahr. Der 26. Juli ist (zumindest in Schweden) "Verklärungstag" - und deshalb predigt man hier über die Verklärung. Dummerweise hatte man mich vor langer Zeit mal gefragt, ob ich nicht am 26. predigen könne. Ich sagte zu. Das heißt, ich werde es sein, der über die Verklärung sprechen wird. "A piece of cake", meinte Luke ironisch, die Verklärung macht man doch mit links. Auf schwedisch sowieso. Jetzt sitze ich also da und exegetisiere. Zum Glück heißt Verklärung auf schwedisch "förklarningen" - zu deutsch "die Erklärung". Die Verklärung ist also nicht als großes unlösbares Mysterium zu sehen, sondern ganz schlicht als eine erklärende Lektion. ...

Schwedischer Sommer oder: Ich bin dann mal weg!

Nein, ich habe nicht vor, mich zum Wetter zu äußern. Es ist nämlich immer wieder intressant zu beobachten, wie anders der Sommer in Schweden ist - verglichen mit den restlichen Jahreszeiten. Alles ist ausgeflogen. Ganze Gemeinden schließen, Stationen in Krankenhäusern ebenfalls, Behörden sind nur schwer zu erreichen. Büroflure gleichen Thrillern, in denen die Menschheit vernichtet wurde. Alle ziehen in ihre Sommerhäuser, oft reist man unter der Woche von dort zur Arbeit. Ich bin mir nicht sicher, ob auch die Kranken in spezielle Sommerkrankenhäuser am See verlegt werden oder was man mit denen macht. Es würde mich auch mal intressieren, ob viele Schweden, die im Juli geboren wurden, als Geburtsort "Ruderboot auf dem Kåsjö", "Campingplatz Havstrand", "Parkplatz Ostkrankenhaus" oder ähnliches angeben müssen. Polizei wird auch keine gebraucht, denn alle Räuber und Gangster verprassen ihre Beute im Sommer und haben besseres zu tun, als einzubrechen oder Leute z...

Missionale Gemeindekonferenz in Karlsruhe

Vielleicht hat jemand von Euch Lust, Alan Hirsch mal persönlich zu hören? Im Oktober besteht die Möglichkeit dazu, und zwar vom 9. bis 10. 10. zwar in Karsruhe. Mehr Informationen gibts auf der Webseite www.novavox.org . Novafox ist übrigens ein selbstständiger Teil von CA in Deutschland. Ich denke, es lohnt sich, nicht nur den Redner, sondern auch die anderen Teilnehmer zu treffen!

Exodus

"Exodus" ist eine beeindruckende Gemeindefreizeit, die unsere Partnergemeinde Saron alle paar Jahre durchführt. 2009 war es wieder soweit. Wir hatten uns entschieden mitzufahren, weil man auf einer Freizeit die Menschen ganz anders kennen lernt und es einfach Spaß ist. Fårö hatte man sich als Ziel ausgesucht; wir selbst wären nicht im Entferntesten auf den Gedanken gekommen, diesen entlegenen Zipfel des Landes freiwillig aufzusuchen. Die Schafsinsel, wie sie wörtlich heißt, liegt nördlich der Insel Gotland in der Ostsee. Zwei volle Reisebusse machten sich auf den Weg, dazu viele mit ihren eigenen Autos, und wir als einzige mit unserem Wohnwagen. Auf der 3-stündigen Fährüberfahrt nach Visby auf Gotland trafen sich dann alle um schließlich die letzte Etappe ins ehemalige militärische Sperrgebiet zu unternehmen. Die Kalksteininsel hat einen ganz eigenen Charakter und ist mit der typisch schwedischen Landschaft gar nicht zu vergleichen, es kam mir eher wie eine Mischung aus Schwe...

Abgelegt

H2O hat die Leinen los und abgelegt. Als wir vor einem Jahr nach Deutschland reisten, hatten wir zwar schon einen Namen, aber H2O war buchstäblich noch im Hafen festgezurrt, die Brücke arbeitete noch mit Besatzung und Kurs. Die Information mit Reningsborg und einer möglichen Zusammenarbeit war erst ganz frisch reingekommen und wir wussten noch gar nicht, wie das alles einmal aussehen würde. Doch schnell zeigte der Herr, wie es weitergehen sollte. Am o4. September kommt unser neues Teammitglied an: Judy Hardin Wenige Tage später war Nimbustag und wir trafen Menschen, die uns zur Idee der "Medvandrare" inspirierten. Am 15. November begannen die Medvandrare ihren wöchentlichen Dienst. Im Herbst wurde die Idee "TjänaStan" durchzuführen, ernsthaft überlegt. Im Dezember veranstaltenen die Medvandrare ein Kinderweihnachtsfest. Im Februar war TREK angesagt, eine halbe Woche mit der Legung eines theologischen Fundaments für TjänaStan. Im März luden wir alle Pastoren und Leit...

Karen auf Stippvisite in der FeG Ingolstadt

Nachdem wir dieses Jahr eben keine Deutschlandtournee machen und dieses Wochenende gleich zwei große Geburtstagsfeiern in der FeG Ingostadt steigen - und dazu noch von Karens Freundinnen - haben wir uns entschlossen, Karen nach Bayern zu schicken und alle mal wiederzusehen. Am Mittwoch kommt sie zurück. * * * This year we're not taking our tour through Germany. So we won't see our sending church in Ingolstadt either. But this weekend there are two birthday parties in that church which are both very close friends to Karen. So we decided to send Karen to Bavaria to be able to see all of them. She will be coming back this Wednesday.

Keine Deutschlandtournee diesen Sommer

CA führt die große Mitarbeiterkonferenz nur noch alle zwei Jahre durch, wie wir ja schon erzählt haben. Deshalb werden wir diesen Sommer auch nicht nach Ungarn fahren, und somit auch nicht Deutschland durchqueren. Aus diesem Grund können wir auch viele nicht besuchen, die wir in den letzten zwei Jahren treffen konnten. Stattdessen werden wir eine halbe Woche an einer Sommerfreizeit von Saron auf der Insel Gotland teilnehmen. Wir nehmen unseren Wohnwagen mit, und bleiben noch ein paar Tage länger. Die Freizeit hat drei Thementage: Familie, Kultur und Abenteuer. Den ganzen Tag wird es Programm zum Thema geben und abends einen Gottesdienst zum Thema. Mir wurde die Predigt zum Thema "Kultur" angeboten, die ich gerade schreibe, während ich nebenher den Wohnwagen sauge, putze und einräume. Mit richtigerUrlaubsvorfreude. :-)

Mittsommer

Heute morgen ist die Sonne in Göteborg 4 Stunden und 44 Minuten früher aufgegangen - verglichen mit dem kürzesten Tag des Jahres, und heute Abend ging sie 6 Stunden und 51 Minuten später unter. Es ist ein Phänomen, das mich immer wieder fasziniert. Nicht nur mich, denn nicht umsonst ist die Sommersonnenwende ein ganz großes Fest (das leider oft auch mit einem ganz großen Besäufnis endet). Heute Nachmittag waren wir wieder auf Nääs Slott, um die alljählichen Zeremonien mitzumachen. Erstmals dabei: Judy Hardin und Familie Meisel, diesmal sogar mit Lukes Eltern. Wir trafen sogar ein paar Kameramänner von ZDF-Sport, die auf meine Frage, ob die Aufstellung der Mittsommerstange beim ZDF als Sport liefe oder ob sie eher am abendlichen Kampftrinken intressiert seien antworteten, sie bräuchten nur etwas Füllmaterial bei der Übertragung der U21 Fußball-EM, die gerade in Schweden stattfindet. (Nils hat sich übrigens am Montag Deutschland-Spanien live im Ullevi angesehen.) * * * Today was sunrise ...

Schuljahresende 2009

Nils und seine Lehrerin Ingela Nadia bekommt ihr Zeugnis Nils bei der Moderation der großen Schuljahresabschlussfeier Die dritten Klassen tragen ein Lied vor Und wieder ist ein ganzes Schuljahr um. In Schweden ist die "Skolavslutning" ein Fest mit großer Bedeutung - von vielen Erwachsenen hörte ich schon die Worte "es hat fast etwas magisches - die Schule ist aus und der Sommer beginnt. Ein neues Leben fängt an". In diesem Jahr hatt sogar Nils die große Ehre, die "Skolavslutning" der Internationalen Schule auf Englisch zu moderieren, zusammen mit einer Mitschülerin vom schwedischprachingen Teil der Schule, die alles ins Schwedische brachte. Souverän hat er das erledigt, und als das Mikrophon der Schwedin ausfiel, hat er sofort seins zur Verfügung gestellt und mit ihr geteilt. Nils hat außerdem die 5. Klasse abgeschlossen und das heißt, ab nächsten Jahr wird er auf der "Middle School" fortsetzen, ein anderes Gebäude zwei Haltestellen entfernt. Nil...

Wasser mit Geschmack

Zum ersten Mal haben wir Wasser ausgeteilt. Ich weiß nicht, ob es schon "lebendiges" Wasser war, in jedem Fall war es aber Wasser mit Geschmack, oder H2O med SMAK, wie wir es hier nennen. "Smak" steht dabei für die schwedischen Worte Gemeinschaft, Essen, Spiritualität und Kreativität und ist in erster Linie gedacht, langsam aber sicher eine Gemeinschaft aus unseren unterschiedlichen Kontakten entstehen zu lassen. Wir hatten entschieden, noch vor der Sommerpause damit zu beginnen. In Schweden braucht nämlich alles Zeit. Alles muss sich erst einmal etablieren, bevor man ihm vertrauen kann. Es zeigte sich, dass das zukünftige Café Reningsborgs der richtige Platz sein würde, es ist ein Adresse, die wohlbekannt ist und in ein privates Haus würde eh keiner kommen, der kein persönlicher Freund des Hausherrn ist. Auf ausreichende Ideen für Themen waren wir schon während unseres TREK im Februar gekommen. Heute war es also soweit. Wir haben in erster Linie unsere Kontakte ein...

Happy birthday, H2O!

Heute vor einem Jahr hatte H2O seinen ersten öffentlichen Auftritt ! Das war die Geburtsstunde von H2O und der offiziellen Beginn des Projektes.  CA rechnet gerne in Fünfjahresperioden und evaluiert was innerhalb fünf Jahre alles so gelaufen und passiert ist, was der Herr getan hat. Bei den meisten CA Projekten lief es aber so, dass ein amerikanischer Teamleiter ein meist amerikanisches Team hat welches ein Projekt in der Muttersprache des Teams leitet (englisch) und somit vor allem die internationale Oberschicht, weniger aber die wirklich Einheimischen erreicht. In unserem Fall war es aber von Anfang an anders. Unser Ziel war es nicht, mit der internationalen Oberschicht, sondern mit "ganz normalen Schweden" bzw. eher mit der internationalen Unterschicht zu arbeiten. Schwedisch und nicht englisch war von Anfang an unsere wichtigste Sprache, nicht nur weil es die Sprache der schwedischen Herzen ist, sondern auch, weil schwedisch die gemeinsame Sprache aller Einwanderer aus al...

Ein paar Bilder von den Meisels

Das Team am Morgen, wir haben die Bühne aufgebaut und warten auf die Freiwilligen Die freiwilligen Helfer bekommen ihre T-Shirts und Instruktionen, wir beten für den Tag Ehepaar Meisel Während des Konzerts auf dem Angereds Torg Zwei Freiwillige aus einer Gemeinde in Kortedala (Stadtteil in Gbg) Gäste und Passanten genießen die Fika Viel mehr von Lukes Bildern kann man auf seinem Blog ansehen!  http://www.togetherforeurope.com/  und oben rechts auf "Recent pictures" klicken!

TjänaStan in der Zeitung / Serve the City in Swedish newspaper

Die überregionale schwedische Tageszeitung "Dagen" (= Der Tag) mit christlichem Hintergrund widmete heute fast die halbe Titelseite TjänaStan vom vergangenen Samstag. In der Zeitung selber folgen zwei große Artikel mit Interviews, Berichterstattung und mehreren Bildern. Die Artikel können auch online gelesen werden - leider komme ich nur dazu, die beiden Überschriften zu übersetzen: Sie wollen eine Kirche zeigen, die sich kümmert und "Ich mag es, als Christ was Konkretes zu tun" . * * * The Swedish daily newspaper "Dagen" (= the day) with Christian background dedicaded almost half of their front page to "TjänaStan" (Serve the City) past Saturday. In the newspaper there are two quite extended articles with interviews, reports and pictures. You can read the articles even online - unfortunately I manage only to translate the headlines: They want to show a church that cares and "I like doing something concrete as a Christian" .

TjänaStan - Bilder sagen mehr als Worte

... und dabei sind es nur die ersten Bilder, die wir haben. Die Aufnahmen von unseren Fotografen liegen noch gar nicht vor. Seht also selbst. Die Bilder haben keine chronologische Reihenfolge. Vorbereitungen für's Obdachlosenpicknick (Judys Projekt).   Judys Projekt ist angelaufen. Besucher beim abschließenden Gospelkonzert. Svea in Aktion. Luke im Gespräch. Judy mit Eva Marie, einer ihrer Freiwilligen. Überzeugender Worship einer Obdachlosen beim Konzert. Aaron mit einem neuen Freund, der hinterher sogar beim Abbau zupackte.  Eine Freiwillige im Gespräch mit einem Gast. Aaron, Projektleiter "Kamikaze Kindness", beim Organisieren. Müde, aber glückliche freiwillige Helfer. Das Mischpult zum Open Air Konzert.  Die Proklamationen, ein Höhepunkt des Tages und eingebunden in das Gospelkonzert. Jedes Projekt hatte eine eigene Botschaft, ungefähr wie die folgende: "Ihr, die im Altenheim gedient habt, habt nicht nur Gesellschaft, Gespräch, Spiel und Maniküre für Frauen angeb...