Manchester Gestern Abend ging wieder eine Bombe hoch. Dieses Mal traf es Manchester in England. Wahrscheinlich war es eine Nagelbombe, die 22 Menschen in den Tod riss und über 60 verletzte. Diese Bombennachricht fühlt sich anders an als andere zuvor: Unser Sohn lebt in Manchester. Er war nicht auf dem Konzert. Ariana Grande ist weder sein Musikstil, noch hatte er am Abend vor wichtigen Examen die Zeit dazu. Doch wir sehen die Einschläge näher kommen: Das erste Attentat in einer Stadt, in der Familie ersten Grades lebt. Wir sehen ein: Theoretisch kann es jeden von uns treffen. Ich persönlich empfinde deswegen nicht mehr Angst oder Unruhe. Denn ich weiß spätestens, seit ich in einer Unfallklinik gearbeitet habe, dass man von Bullen aufgespießt, Müllwagen zequetscht oder von Feuerwehrleuten mit der Schippe umgehauen werden kann. Es kann jeden jederzeit treffen. Und so wie es wahrscheinlicher ist, vom Blitz getroffen zu werden als mit dem Flugzeug abzustürzen, so wird man eher v...
Neue Zeiten, neue Gemeinden, gleicher Gott