Direkt zum Hauptbereich

Zurück in Schweden!

Letzte Nacht sind wir nach einem rund 900km-Marathon mit zwei Fähren wieder sicher zu Hause angekommen. Zuvor hat uns wieder eine Tour durch Deutschland geführt - allerdings deutlich kürzer als die zwei Jahre zuvor. Unser Wagen, der immer noch auf meinen Vater läuft, war TÜV überfällig (Jan 09...) und deshalb musste gleich nach Grenzüberschreitung erstmal ein Stopp mit Werkstatttüv eingelegt werden. Sodann ging es weiter nach Gummersbach, wo unsere drei Kinder schon auf uns warteten und wir eine halbe Woche mit Eltern und Schwiegereltern verbringen konnten. Anschließend ging es weiter zum größten Aufenthalt dieser Reise: Münster in Westfalen, wo das diesjährige CA-Jahrestreffen (CONNECT) stattfand. Zum ersten Mal war es eine Regionalkonferenz - in unserem Fall für Nordeuropa - zu dem bewusst jeder eingeladen war, der CA kennt oder kennen lernen wollte. Ein ganze Reihe Gäste aus Deutschland, Holland und Belgien folgten der Einladung. Als Familie haben wir uns bewusst Zeit genommen, auch die Stadt besser kennenzulernen, denn wer sich mit Münster beschäftigt, beschäftigt sich automatisch mit Geschichte: "Wiedertäufer", 30-jähriger Krieg, Gründung der Niederlande. CONNECT stand unter dem Motto "Leading communities of change". Leider haben wir den letzten Teil am Sonntagvormittag verpassen müssen, eben weil knapp 900 km auf uns warteten und ich nach unserer pannengeplagten Rückreise vom Vorjahr Zeitreserven haben wollte. Alles ging gut - und heute morgen konnte die ganze Familie in den eigenen Betten so richtig ausschlafen.

* * *

Last night we returned safley home from a 900km-Marathon. Before that we travelled through Germany - but shorter than our furlough trips we did the past two years. Our car, which is still registerd as my fathers car, needed to get its technichal check-up (TÜV) which was overdue since Jan 09. So that's why we needed to make a two night stop at a car garage immediately after we entered Germany in order to get our vehicle test certificate. After that we continued to Gummersbach, where our three kids were already waiting for us and we stayed a few days with our familys. After that we went straight to Münster in Westfalia, to attend CA's annual CONNECT. For the first time it was a regional CONNECT - in our case Northern Europe. Every one who knows CA, or wanted to know CA was invited to come. A whole bunch of guests from from Germany, Holland and Belgium followed that invitation. As a family we took some time to look closer at the city of Münster in order to learn more about it. Because if you deal with Münster you automatically deal with important parts of European history: The Anabaptists, the 30-year war, or the fundation of the Netherlands. CONNECT's motto was "Leading communities of change". Sadly, we missed the last session on Sunday morning, because that 900 km ride was wating for us, and since I remember too well all the car breakdowns we had last year on our way home I wanted some extra time. Everything went well - no flat tires or so - and this morning we all could sleep in!!!

Translation by Nils

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Brückenpfeiler Nr. 1: Verankert in der Bibel

Zum ersten Teil der Serie geht's hier.  Brückenpfeiler Nr. 1: Verankert in der Bibel  Eines der tiefgründigsten und eindeutigsten Gebote Gottes findet sich im fünften Buch Mose: Höre, Israel, der HERR ist unser Gott, der HERR allein. Und du sollst den HERRN, deinen Gott, lieb haben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft. Und diese Worte, die ich dir heute gebiete, sollst du zu Herzen nehmen und sollst sie deinen Kindern einschärfen und davon reden, wenn du in deinem Hause sitzt oder unterwegs bist, wenn du dich niederlegst oder aufstehst. Und du sollst sie binden zum Zeichen auf deine Hand, und sie sollen dir ein Merkzeichen zwischen deinen Augen sein, und du sollst sie schreiben auf die Pfosten deines Hauses und an die Tore. (5Mos 6,4-9) Diese Worte wurden vor tausenden von Jahren gegeben, doch ihre Botschaft ist immer noch sonnenklar: Tu, was du kannst, um nie von Gottes Geboten abgelenkt zu werden. Simpel, oder? Bei uns im Westen finden ...

Brückenpfeiler Nr. 3: Im weltweiten Körper Christi ruhend

Zum ersten Teil der Serie geht's hier.  Brückenpfeiler Nr. 3: Im weltweiten Körper Christi ruhend H2O ist nach wie vor eine sehr kleine Gemeinde. Eine Brücke zu bauen, die sich über einen so großen Abgrund erstreckt, ist ohne Hilfe unmöglich. Sich sowohl in der Bibel als auch in der heutigen Kultur zu verankern, wird uns spannen wie eine Streckbank. Wir brauchen eine Stütze in der Mitte, etwas, wo man Gewicht ablegen kann. Für uns ist diese Stütze die Gemeinde generell, der Leib Christi, die weltweite Kirche, wie auch immer man es benennen mag. Wir sehen uns verbunden mit unseren Glaubensgeschwistern der Gegenwart und der Vergangenheit. Die Tatsache, dass die Kirche nie perfekt war, sondern im Gegenteil stets mit Flecken und Fehlern behaftet war und ist, macht es für uns eigentlich nur noch interessanter. Denn wir erleben uns selbst auch nicht als perfekt und damit passen wir doch ganz gut zusammen. Außerdem können wir von allen Fehlern der Vergangenheit am meisten ler...

Forge Europa

Dunkel war's und kalt die Nacht: Forge möchte ganz normale Christen ausbilden, wie man im geistlichen Winter Europas kleine Feuer anzündet. Wer sich intensiver mit "missional" beschäftigt hat, ist nicht an Namen wie Alan Hirsch oder Michael Frost vorbeigekommen. Sie gehörten zu den ersten, die die missionale Gemeinde nachvollziehbar beschrieben haben. Aus ihren Erfahrungen in Australien gründeten sie Forge als Trainingsbasis für mehr missionale Leiter und Pastoren. Forge hat sich darauf vor allem in den USA durchgesetzt, und dort wurde 2014 eine offizielle Partnerschaft zwischen Forge und CA geschmiedet. Vor allem weil Forge eben nur Training anbietet, CA aber die Theorie in die Praxis umsetzt. Nun ist Forge auch nach Europa gekommen. Gemeinsam mit meinem schottischen Kollegen Alan, Forges Europadirektor, und vielen anderen Herlfern haben wir das erste Forge Training in Europa angefangen. Welche Stadt eignet sich besser dafür als Brüssel? In vier Schulungswochene...