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Posts mit dem Label "Gemeinde im 21. Jahrhundert" werden angezeigt.

Selig sind die Friedensjäger

Die wichtigste Ausrüstung zur Friedensjagd ist die richtige Spürnase. Seit Israel bin ich entschlossen, ein wenig Hebräisch zu lernen. Deshalb nutze ich grad jede Gelegenheit, alttestamentliche Worte im Original zu studieren.  Zum Beispiel Psalm 34,15. Da steht tatsächlich "nachjagen", wenn es um " Shalom " geht. Ich finde es schon irgendwie lustig, dass ausgerechnet der Friede "gejagt" werden soll. Es klingt fast so, als solle er erlegt und als Trophäe tot an die Wand gehängt werden, der Arme. Doch wir müssen uns wohl in Erinnerung rufen, dass die Jagd nicht immer ein Privileg der Reichen war. Bevor der Westen den Fließbandmord im Schlachthaus oder den Überfluss im Supermarkt erfand, war Jagd manchmal noch überlebenswichtig. Und weil kein Tier freiwillig in den Tod geht, hat der Mensch gelernt, lieber keine Fleischfresser zu fressen, denn die könnten den Spieß umdrehen und uns selbst zum Gejagten machen. Damit der Schuss also nicht nach hinten losg...

Schlechterwisser XI.: Vive la reformation!

Die Erfindung des Buchdrucks war seinerzeit den etablierten Christen ein Dorn im Auge. (Bild: Wikipedia) Wir haben gesehen: Das Smartphone symbolisiert so etwas wie die Erfindung des Buchdrucks, nur heute, in unserer Zeit, im 21. Jahrhundert! Plötzlich sind Informationen auf dem ganzen Globus verfügbar, können Menschen nicht mehr so leicht für dumm verkauft werden. Genau wie zu Gutenbergs Zeiten. Wird dieser neuen Revolution auch eine neue Reformation folgen? Höchstwahrscheinlich. Können wir uns darauf vorbereiten? Nein und ja. Nein, weil wir gar nicht wissen, worauf genau wir uns vorbereiten sollen, abgesehen von den biblischen Prophezeiungen. Ja, weil jeder Christ sowieso ein Leben der täglichen Reformation führen sollte. Der richtige Umgang mit Veränderungen lässt uns reifen. Dabei habe ich mir gedacht, dass man sich besonders durch Anpassung und Neugestaltung alltäglicher Routinen ändern kann. Mahlzeiten, zum Beispiel. Unser täglich Fleisch durch täglich Brot zu ersetzen, ...

Don't worry - be grateful!

Liebe Gemeinde Europas - an Deinem Geburtstag machst Du Dir vielleicht ein paar Gedanken über Deine Zukunft. Und wahrscheinlich wirst Du Dir in kommenden Jahren immer mehr Gedanken darüber machen. Nicht unbedingt, weil Du älter wirst, sondern weil Dir dieser Muskelschwund zu denken gibt. Liebe Gemeinde Europas, es mag in der Tat Besorgnis erregend sein. Doch mach Dir bitte nicht zu viele Gedanken. Du bist nicht nur stärker, als Du denkst (und wirst es auch immer bleiben), Du hast vor allem etwas zu bieten, was niemand sonst, wirklich keiner (mit K! - auch nicht einer!) zu geben hat. Das mag zwar im Gegröhle der Welt leicht übersehen werden, aber das macht überhaupt gar nichts. Die wirklich interessanten und attraktiven Persönlichkeiten sind jene, die sich in aller Demut ihres besonderen Wertes bewusst sind; solche, die sich sowohl geliebt wissen als auch selber lieben können. Als kleine Aufmunterung zum heutigen Pfingsttag schenke ich Dir eine kleine Webseite. Es ist mein ganz pers...

Warum Gemeindegründung?

Was hat der böse Wolf - der laut 1Petr 5,8 ein böser Löwe ist - mit Gemeindegründung zu tun? Morgen ist es wieder so weit. Es gilt, den Studenten der Akademie für Leitung und Theologie die Frage "Warum Gemeindegründung?" in einer Unterrichtseinheit zu beantworten. Es ist interessant zu beobachten, wie unterschiedlich die selbe Frage innerhalb der letzten 30 Jahre beantwortet wurde. Lange, lange Zeit wäre die "Antwort" auf diese Frage ein noch größeres Fragezeichen gewesen, denn das Wort "Gemeindegründung" war in Europa so gut wie nicht existent. Man war der festen Überzeugung, dass es flächendeckend doch wohl genug Kirchen gebe. Nur eine Generation zurück können wir dieses Phänomen noch immer deutlich beobachten. Dann kam die Einsicht. Und damit begann der Gründungsboom der 80-er und 90-er Jahre: Neue Gemeinden erreichen neue Menschen, hieß es. Bücher wurden geschrieben. Neue Gemeinden sind die effektivste Missionsmethode. Der Erfolg amerikanische...

Willkommen H2O!

Meine Damen und Herren! Ladies and gentlemen! Mesdames et messieurs! Mina damer och herrar!  Wir dürfen stolz bekanntgeben: H2O ist da!  Hochoffiziell! Jippie! " Was ?" fragt da einer, " was soll denn das? H2O gibt's doch wohl schon 'n bisschen länger, oder? " Ja, richtig. H2O gibt es seit dem 06. Juni 2008, dem schwedischen Nationaltag. Allerdings war H2O seither "nur" Teil einer anderen Organisation, nämlich unserer Partnergemeinde Saron in Göteborg. Wie wir aber schon im Oktober bekanntgaben (siehe hier ), haben wir aus den dort genannten Gründen lange und hart daran gearbeitet, H2O zu einer eigenen, offiziellen Organisation werden zu lassen. Im Dezember haben wir alle nötigen Papiere eingereicht und - voilà! - seit dem 1. Januar 2012 ist H2O eine offizielle, schwedische Organisation mit eigener Organisationsnummer. Das sollte gefeiert werden, finde ich. Die Symbolik der H2O Gründungsdaten spricht ebenfalls eine gute Sprache. Man...