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Posts mit dem Label "Jesus Herr" werden angezeigt.

New-reformation ist nicht Last Reformation

Googelt man ”new reformation” bekommt man viele Links, die zur dänischen Bewegung Last Reformation führen. Ich wollte nur mal so erwähnt haben, dass weder ich persönlich noch Communitas als Organisation etwas mit dieser Bewegung zu tun haben. Ich habe nichts Konkretes  gegen sie zu sagen, aber auch nichts Gutes. Das, was ich meist über persönliche Kontakte oder Anhänger von der Last Reformation mitbekomme, klingt in meinen Ohren etwas merkwürdig, manchmal sogar sektiererisch. Außerdem finde ich, dass keiner weiß, wann die ”letzte Reformation” stattfindet. Das können wir ebensowenig wissen wie das Datum der Wiederkunft des Herrn. Neue Reformationen werden hingegen ständig gebraucht. Im Grunde ist jeder Tag eine Reformation des eigenen Lebens. Und die Neuformung unseres Lebens sollten wir dem Herrn des Neuen Lebens vollständig überlassen. Ebenso wie den Tag, an dem Er dies zum letzten Mal tun wird, weil Er Lust hat, uns zu sich zu rufen.

Korrigiere: Lassen wir Gott schmieden.

Putin als Trendsetter?

Pegida oder AfD in Deutschland, Sverigedemokraterna in Schweden, Donald Trump, Brexit - es wehen starke Winde von rechts durch die westliche Welt. Wohin dies führen wird, weiß noch niemand so genau. Es gibt alle möglichen Hoffnungs- und Horrorszenarios. Uns Christen kann es zu einem gewissen Grad egal sein, denn wir wissen, dass Jesus der wahre Herr der Schöpfung ist und immer bleiben wird; egal, wer sonst gerade die Fäden in der Hand hält. Und doch: Wir leben in dieser Welt und sind keine unbetroffenen. Wir sollen die Welt zum Besten gestalten und für ihre Leiter beten. Die Bibel lehrt uns außerdem, nicht als naive Dummies, sondern wachsam und mit offenen Augen durch's Leben zu gehen. Und manchmal gehört die Alarmglocke geschlagen. Zum Beispiel, wenn der russische Präsident ein Gesetz unterschreibt, das sich "Anti-Terrorgesetz" schimpft, was ja in Grenzen noch durchaus zu verstehen wäre. Doch dieses Gesetz katapultiert das Land freiheitsmäßig zurück in sovjetisch...

Forge Europa II

Brüten: Forgeleiter Alan grübelt in Brüssel über schweren Fragen Es war wieder Zeit. Im belgischen OM-Zentrum, bequem und fußläufig neben dem Brüsseler Flughafen gelegen, traf sich zum zweiten Mal traf sich die europäische Forge-Kerngruppe. Wie ich schon im Januar erzählte , läuft diese Gruppe erst selbst durch das Training, um es danach in ihren jeweiligen Ländern anzupassen und anzubieten. Es geht in diesem Training um echtes Handwerkszeug zur missionalen Gemeindegründung. Dieses Wochenende stand das Thema Jüngerschaft im Mittelpunkt. Denn in der Gemeindegründung geht es nicht um den Start neuer kirchlichen Organisationen, sondern um neue Nachfolger. Leider werden die zwei immer noch sehr gerne verwechselt: Wer Mitglied einer Gottesdienst feiernden, frommen Organisationsform ist, wird "automatisch" als Jünger angesehen. Weit gefehlt. Jesus sagt: Mitgliedsausweise sind mir egal. Nur wer mir rund um die Uhr nachfolgt, ist Jünger. Wer nicht, der nicht. Alle Ausreden ab...

Es wird regiert!

  Pfeifenraucher Karl Barth    (Foto: fumeursdepipe.net)  "Nur nicht die Ohren hängen lassen! Nie! Denn es wird regiert." Diese Worte soll der weltberühmte Theologe Karl Barth am Abend des 9. Dezembers 1968 zu seinem Freund gesagt haben. Am folgenden Tag wurde Barth zum regierenden Herrscher gerufen. Es wird regiert. Barth wusste, was er meinte. Er hatte zwei Weltkriege erlebt, hatte mit Bonhoeffer in Kontakt gestanden. Er wusste, dass weder Despoten noch Königen noch Kanzlern die wahre Macht zu Eigen ist. Die wahre Macht gehört dem, der über allem steht, der die Welt zum Fußschemel macht. Die Bibel ist vollgespickt bis zum Überlaufen vom Machtanspruch Gottes und demjenigen, dem Gott auf eigene Entscheidung hin die volle Macht und Autorität überlassen hat: Seinem Messias, bekannter als Christus. Die Sprache der Bibel zeugt unmissverständich von einer gewaltigen und geradezu furchteinflößenden Macht. Die eigentliche Bedeutung der Worte "Messias", ...

Mein König!

Nein, wir brauchen uns wirklich nicht verstecken mit unserem Glauben, als ob es etwas Peinliches wäre. Wir dürfen Jesus mit einem gewissen Stolz im Herzen tragen, keinem überheblichen Stolz, sondern einer außergewöhnlichen Freude über einen außergewöhnlichen Herrn. Einer meiner Professoren der CIU sagte uns: "Wenn ihr wollt, dass Eure Gemeinde missionarischer wird [ "missionaler"?! :-) ], dann helft ihr, sich wieder neu in Gott zu verlieben." Der farbige Pastor S.M. Lockridge kann ein gutes Beispiel geben, wie das aussehen kann: Das ist MEIN König, kennst du ihn auch?!