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Posts mit dem Label "authentisch" werden angezeigt.

Die Lehre der Leere (7): Die Mitte

Das Problem sitzt immer in der Mitte. Von welcher Seite man auch kommt, man muss sich immer zum Kern vorarbeiten. Die tiefen Probleme des Lebens sind Schätzen nicht unähnlich, auch sie muss man suchen, finden, ausgraben; dummerweise geben Probleme keine Karten heraus, die dem Suchenden den Weg weisen, denn im Gegensatz zu Schätzen wollen Probleme nicht gefunden werden, sie wollen sich heimlich einnisten, unerkannt infiltrieren. Und wir Menschen machen ihnen leichtes Spiel. Wir geben den Problemen der Seele alle Deckung, die sie brauchen, wir tarnen sie so geschickt, dass niemand merkt, einschließlich uns selbst, wie wir ihnen liebevoll das Gesicht einrußen, hübsche Zweige anheften, ihnen Gruben bauen, die sie wie Schützengräben verschanzen. Ganz tief. Im Zentrum der Seele. Mitten in der Tabuzone. Da, wo Bewusstwerden verboten ist. Schließlich tanzen wir im wahren Leben immer nur an der Oberfläche. Wir lassen niemanden die Mitte sehen. Doch was ich hier in den Händen hielt, war...

Christen für den Umweltschutz?

Christen der (heute) nicht mehr ganz so jungen Generation ist sicher noch gut in Erinnerung, dass Umweltschutz eher was für "die Alternativen" war, die keine "Ewigkeitshoffnung" haben und sich deshalb für das Diesseits einsetzen. Wir Christen aber erwarten das Jenseits, und obendrein glauben wir, dass eines Tages unser vergaster Himmel zusammengerollt (Offb 6,14) und die verseuchten Elemente der Erde vor Hitze zerschmelzen (2Petr 3,12), kurz: sowieso vergehen werden. Warum also Umweltschutz, wenn sowieso alles in Gottes galaktischem Recyklinghochofen landen wird und wir auf einen viel besseren Himmel warten? Mit Gedanken wie diesen im Kopf hatte ich mir 1987 einen alten, gebrauchten Range Rover, V8 mit zwei ausgelassen feiernden Vergasern gekauft, die sich frohgelaunt und gegenseitig zuprostend 28 Liter Sprit auf 100 Kilometern ex-und-hopp schamlos reingezogen haben. Das sind fast drei Eimer leergesoffen alle 100 Kilometer... Aber der Sound war cool! Heutzu...

Die Gemeinde der Zukunft (6) legt Wert auf Beziehung

Eigentlich sollte es überflüssig sein, zu diesem Thema einen eigenen Blogpost zu schreiben. Gemeinde sollte immer Gemeinschaft und damit Beziehung sein. Leider ist sie's nicht. Allzuoft wurde Christentum mit einer unpersönlichen, frommes Show am Sonntagmorgen assoziiert: Man geht hin, schaut kostümierten Experten bei der Vorführung zu und geht wieder heim. Doch in Zeiten fotorealistischer 3D-Animationen, Cyberbrillen, wuchernder Vereinsamung und Individualisierung drängt uns der Geist Gottes mehr und mehr in Gemeinschaft als Jüngerschaftsschule hinein. Viele Gemeinden haben heute schon ein Kirchencafé. Das ist ein ebenso winziger wie wichtiger Anfang. In Zukunft wird man noch mehr abhängen wollen, voreinander echt sein. Und genau wie sich am säkularen Arbeitsplatz der soziale Wunschfokus vom "gutem Chef" (den wollte man gestern) auf "tolle Kollegen" (die will man morgen) verlagert, so wird man in zukünftigen Gemeinden weniger Gewicht auf einen "guten P...

Die Gemeinde der Zukunft (4) hat mehr Liturgie

Der Trend geht eindeutig zur Liturgie. Nicht irgendwelche regelmäßigen Gottesdienstgewohnheiten, die in Freikirchen auch schon mal gerne als "Liturgie" gesehen werden, sondern echte, klassische Liturgien unterschiedlicher Färbung. Stundengebete, Wechsellesungen, Gesänge, symblische Handlungen und so weiter. Vor allem junge Leute entdecken den kostbaren doch kostenlosen Wert und Reichtum, der darin zur Verfügung steht. Dafür gibt es einfache Erklärungen. Eine ist, dass es in Zukunft immer weniger Profi-Christen, also studierte und bezahlte Priester, Pfarrer und Pastoren geben wird. Damit werden es weniger Experten und mehr "Laien". Doch eine fertige Liturgie zur Hand nehmen und sie gemeinsam lesen und beten, das kann wirklich fast jeder. Ein anderer ist, dass extrem viel weniger Grundwissen über den Glauben vorhanden sein wird. Kein Religionsunterricht mehr, keine Unterweisung, wenig christliches in den Medien. Da können klösterliche Liturgien eines Kirchenjah...

Die Gemeinde der Zukunft (3) hat kein Gemeindehaus

Gemeindehäuser und Kirchbauten sind keine Erfindungen des Neuen Testaments, sondern des römischen Reiches. Als Konstantin, römischer Kaiser seines Zeichens, das Christentum im 4. Jahrhundert erst tolerierte und später zur Staatsreligion erklärte, tat er dies mit typisch römischem Religionsverständnis: Es war Aufgabe der Götter, sich um das Wohl des Reiches zu kümmern und es war Aufgabe der Priester, das Wohl der Götter sicherzustellen. Die Göttertempel Roms waren also alles andere als religiöse Nebensache, sondern erfüllten einen poltisch-militärisch-wirtschaftlich extrem wichtigen Staatsauftrag. Als Konstantin zur Einsicht kam, dass der Gott der Christen stärker sein muss als alle römischen Götter zusammen, handelte er mit logischer Konsequenz und händigte in einem längeren Prozess sämtliche heidnischen Tempel an die Bischöfe der Christen aus. Fortan sollten sie ihren Gott dort so manipulieren, dass er Rom wohlgesonnen war. Die heidnischen Tempel wurden christianisiert, die Ide...

Die Gemeinde der Zukunft (2) wird kein Geld haben

Kleine Gemeinden brauchen kleine Geldbeutel. Oder gar keinen. Doch so wie wir Kirche kennen, erscheint die Null-Budget-Gemeinde als schier undenkbar. Die Zukunft wird jene Unmöglichkeit widerlegen. Es gibt sie heute schon, Gemeinden ohne Konto und Kassierer. Zwar werden sie von den Großen, "Richtigen" selten ernstgenommen, doch dafür können sie niemals pleite gehen. Der Bau des Gottesreiches ist ohne einen einzigen Cent in der Tasche möglich, das wissen wir seit Lukas 10. Das bedeutet nicht, dass es keine Spenden oder "Zehnten geben" mehr geben wird. Im Gegenteil. Kleine Gemeinden müssen oft viel tiefer in die Tasche greifen, um manche Dinge möglich zu machen. Gastfreundschaft und Großzügigkeit werden keine Pflichten, sondern wahre Werte sein, die man sich was kosten lässt. Man organisiert sich anders und teilt anders. In Zeiten materiellen Überflusses sehen immer mehr junge Christen ein, dass z.B. drei Familien nur eine Bohrmaschine brauchen und nicht umgekehr...

Die Gemeinde der Zukunft (1) wird klein sein

Die Gemeinde der Zukunft wird eine kleine Gruppe Leute sein, ähnlich einer LTG (Life Transforming Group). Man trifft sich regelmäßig, um ehrlich auszutauschen, was Gott in ihrem Leben tut und wie Nachfolge hier und heute im Alltag aussieht. Dazu wird man miteinander die Heilige Schrift und andere Ressourcen studieren. Man beichtet voreinander und betet füreinander. Manche dieser Kleinstgemeinden werden sich zu Netzwerken zusammenschließen, andere nicht. Nur wenige Minigemeinden werden sich einer heute bekannten Denomination oder Kirche anschließen und wenn doch, dann nur lose und ohne große Verpflichtungen. Wenn überhaupt, so werden kaum neue Denominationen gegründet (Ausnahmen sind Zusammenschlüsse alter, schrumpfender Denominationen zu einer neuen, größeren). Das bedeutet nicht, dass es keine großen Gemeinden mehr geben wird. Im Gegenteil, ein gegenläufiger Trend geht zur Megagemeinde. Dort werden sich alle sammeln, denen das klassische Gemeindemodell mehr liegt. Diese Gemeinden...

Die hässliche Seite der Schönheit

Viele Deutsche mögen Schweden, nicht zuletzt schwedisches Design. Neulich machte ich mit einigen Deutschen eine Stadtführung durch Göteborg, und die Kommentare waren eindeutig: "Wie schön!" "So sauber und aufgeräumt!" "Der Weihnachtsschmuck ist gar nicht so kitschig!" "Die Schweden wissen, was schön ist!" Richtig, die Schweden verstehen es. Ich möchte euch eine kurze Geschichte von Yngryd erzählen. Sie ist eine typische Schwedin, groß, blond, schlank. Wie alle Schweden machte sie Abitur, und wie viele andere legte sie hinterher ein Gapyear ein, eine Zeit im Ausland, um die Welt kennenzulernen und das Leben zu genießen. Die Welt war so spannend, dass aus dem Gapyear zwei Gapjahrzehnte wurde. Als sie wieder zurückkam, war es Zeit für eine Berufsausbildung, fand sie. Hier trafen wir Yngryd zum ersten Mal. Sie war interessiert an H2O. In vielen Unternehmungen und tiefen Gesprächen lernten wir sie recht gut kennen. Yngryd fühlte sich leer und su...

Wen kümmert schon die Ewigkeit? (3)

Der dritte Vortrag auf den Impulstagen für Gemeindegründung 2016 in Hannover dauert ca. 46 Minuten und handelt u.a. von:  Unbewusste Bremsklötze: Warum sich "Glauben teilen" so leicht so künstlich und gewollt anfühlt Was ist das Endziel deiner Glaubensreise? Warum sollten andere auch genau dorthin wollen? Keine Angst vor Religionen! Mission mal etwas anders definiert...

Von Richtern und Henkern: Gute Nachricht heute (2)

Warum fühlt sich christlicher Glaube heute so mittelalterlich an? Können wir etwas dagegen tun und wenn ja, was? Was ist Okkultur und wie können wir eine Sprache finden, mit der biblische Geschichten auch heute noch als "gefühlte gute Nachricht" empfunden werden? (Zweiter Vortrag auf den Impulstagen für Gemeindegründung 2016, Hannover. Ca 43 min)

Sie spinnen, die Christen! (1)

Wie lebt man heutzutage als überzeugter Christ, ohne seinen Glauben zu verstecken und insgeheim als "Spinner" angesehen zu werden? Kann man in nachchristlichen Zeiten noch über Dinge wie "Hölle" sprechen? Und überhaupt, warum treiben wir eigentlich den ganzen Aufwand mit "Mission" oder "Evangelisation"? Außerdem stellt sich heraus, dass "spinnen" gar nicht so schlecht und sogar erwünscht ist... (Erster Vortrag auf den Impulstagen für Gemeindegründung 2016, Hannover. Ca 48 min)

Be the Gospel (3): Identität

"Welches Schweinderl hätten's denn gern?" Robert Lembke ist out, seine Frage "Was bin ich?" oder vielmehr "Wer bin ich?" ist hingegen inner denn je... "Alles geht!" ist die Devise. Die Freiheit, tun und lassen zu können, was man möchte, ist ein extrem hoher Wert in unserer heutigen und den kommenden Gesellschaften. Vorbei die Zeiten, wo man verheiratet wurde, in einen gewissen Stand hineingeboren wurde, wo die groben Bahnen des Lebens schon zur Geburt feststanden. Deine Umstände zur Geburt sagen heute gar nichts mehr. Alle Türen stehen offen und was du daraus machst, ist dein eigenes Geschick. Heute gilt es sogar zunehmend als politisch inkorrekt, einen Menschen nach seinem Ursprungsland zu fragen, weil allein diese Frage schon diskriminierend sei. Ob all das gut oder schlecht ist, sei dahingestellt. Eins steht aber in jedem Fall fest: Diese Freiheit setzt uns Menschen einer neuen Unsicherheit aus: Wer oder was bin ich überhaupt?! Dies...

Be the Gospel (2): Schlaf

"Der Schlaf erwies sich in der Tat als Problem. Ransom kam es vor, als habe er lange verkrampft, müde und bald auch hungrig und durstig in der Dunkelheit gesessen." "Die Frau schlief mit einem Arm unter dem Kopf und leicht geöffneten Lippen. Sie schlief ganz ohne Zweifel, denn ihre Augen waren geschlossen, und ihr Atem ging gleichmäßig, doch sie sah nicht aus wie Schläfer auf unserer Welt, denn ihr Gesicht wirkte ausdrucksvoll und intelligent, und ihre Glieder schienen bereit, jeden Augenblick aufzuspringen; alles in allem hatte man den Eindruck, der Schlaf sei nicht etwas, das über sie kam, sondern eine Tat, die sie vollbrachte."  C.S. Lewis, Perelandra Perelandra? Nachtruhe unter klarem Sternenhimmel mit Planet In meinem Post Be the Gospel: Mission als Lebensstil habe ich ansatzweise erklärt, warum klassische Evangelisation heutzutage nicht mehr funktioniert: Ein schwer begreifbares Evangelium des unverständlichen Kreuzestod eines außergewöhnlichen J...

Be the Gospel: Mission als Lebensstil

Bild : DMG ( 17 Tipps, wenn du auf keinen Fall Missionar werden willst ) Es ist nunmal so, dass das, was wir ”Gute Nachricht” nennen, für 95 + x % aller heutigen Europäer nicht nur keine gute Nachricht, sondern gar keine Nachricht mehr ist. Irrelevant, belanglos, nicht der Rede wert. Nur eine weitere, überflüssige Information unter Milliarden anderer. Ohren auf Durchzug und fertig. Wenn wir wirklich wollen, dass Jesus wieder bekannt wird - und zwar im ganzen Kartoffelsack -, dann müssen wir ganz neu lernen, ihn wieder bekannt zu machen. Viele Arten der Evangelisation sind effektlos geworden. Ich möchte helfen, neue Wege zu finden und unverhoffte Neugier auf den Auferstandenen hervorzurufen. Im Grunde sind es drei Prinzipien, denen es zu folgen gilt: - ganz nah bei Jesus bleiben - ganz nah bei den Menschen bleiben - ganz nah bei sich selber bleiben. Es ist ein Lebensstil. Nur wer Jesus dicht auf den Fersen folgt, unterscheidet sich. Glaube muss Spuren hinterlassen. ...

Glauben und Handeln

Da waren sie wieder mal, unsere "Impressions", unser zweiwöchentliche Alphakurs-ähnliche unplugged Gottesdienst ohne Kirche, Priester und Mikrofone aber dafür mit viel Mampf, Plausch und Danone. Im zweiten Teil, der immer mit Abendmahl abschließt, hielt ich gestern eine etwas provokative Andacht und forderte meine Hörer hinterher dazu auf, mir gerne zu widersprechen, wenn sie das anders sähen. Ausgehend von Jakobus 2, 17-18 habe ich eine ganz einfache Lebensweisheit entwickelt: Wir glauben nur das, was wir auch leben . Oder: Wir glauben nicht zwangsläufig das, was wir sagen. Wir bleiben zum Beispiel an der roten Ampel stehen, weil wir fest glauben , dass das in jedem Fall sicherer ist. Wir putzen uns regelmäßig die Zähne, weil wir glauben , dass das auf die Dauer schmerzfreier und billiger ist. Einfache Glaubensüberzeugungen haben tagtägliche, praktische Auswirkungen. Diese Überzeugungen sitzen sehr, sehr tief. So tief, dass wir gar nicht groß darüber reden müssen. Wir mach...

Kleine Buchkritik: "Wüstenväter für Manager"

"Wüstenväter" und "Manager" - das passt ungefähr zusammen wie "Iron Maiden" und "Nonnenkloster". Dieser Kontrast zog mich an. Und siehe da: Das Buch war es wert, gelesen zu werden. Die Wüstenväter waren Menschen, die sich in den ersten Jahrhunderten als Einsiedler und Eremiten in die ägyptische Wüste zurückzogen, um dort den Kampf gegen das Ego aufzunehmen. Manager sind Menschen, die heutzutage ausziehen, um oft mithilfe des Egos den Kampf um bessere Bilanzen aufzunehmen. Was haben also heutige Manger und damalige Wüstenvätern gemeinsam? Oder: Was können sie voneinander lernen? Mir gefällt, wie der Autor mit einer sachlich-lässigen Art die menschlichen Unzulänglichkeiten in der heutigen Geschäftswelt offen beschreibt und Vorschläge macht, wie sich der spirituell interessierte Manager von den Wüstenvätern inspirieren lassen kann. Mir gefällt auch, dass dies ein eindeutig deutsches Buch ist, von einem deutschen Autor geschrieben, der die Verhältn...

Missionseifer

Wir betrachten H2O ja als eine Art Pilotprojekt und Versuchskaninchen, um herauszufinden, wie Gemeinde auch im postchristlichen 21. Jahrhundert noch lebendig bleiben kann. Da gibt es viel Versuch und Irrtum und wir selber lernen dabei jede Menge, aber wenn andere Gemeinden und Projekte vielleicht auch davon profitieren können, wäre das genau in unserem Sinne. Das ist einer der Existenzgründe dieses Blogs. Hier kommt nun eine weitere Beobachtung, die zumindest ich immer und immer wieder mache. Es ist eine Angelegenheit, deren man sich im Zusammenleben mit zeitgenössischen "Nichtkirchengängern" (oder wie auch immer sie heißen wollen) wahrscheinlich besser bewusst ist, um Fettnäpfchen zu vermeiden. Es geht nämlich um die früheren Erfahrungen solcher Menschen mit Kirchen oder missionseifrigen Christen. Je mehr Menschen ich kennenlerne und je besser ich sie kennenlerne, desto mehr zeigt sich, dass diese früheren Erfahrungen ein verstecktes, subtiles aber echt schwerwiegendes Hin...

Zitat des Tages: Was das Evangelium am meisten braucht...

" Was das Evangelium heutzutage am meisten braucht sind nicht intellektuelle Makler oder Kulturdiplomaten, sondern Heilige, die den Weg des Kreuzes auf sich genommen haben und in deren Leben das Evangelium sichtbar, greifbar und wahr ist. Es braucht Jünger, die Jesus folgen mit oder ohne Unterstützung ihrer umgebenden Kultur, die die Kraft des Evangeliums nicht durch Siegen, sondern durch Gehorsam demonstrieren ." Aus Brian Stone: Evangelism after Christendom (2007)