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Posts mit dem Label "Geld" werden angezeigt.

Aufgepasst! Schwedische Banknoten und Münzen werden ungültig!

War jemand von Euch mal in Schweden und hat noch Bargeld in der Reisekasse? Dann dringend herhören: Zum 30. Juni werden alle 100kr- und 500kr-Scheine sowie alle 1kr- und 5kr-Münzen UNGÜLTIG. Ab dem 1. Juli kann man NICHT MEHR damit bezahlen. Banken nehmen sie nur bis August entgegen. Danach werden sie mehr oder weniger ungültig, d.h. man kann sie nur noch gegen sehr hohe Gebühren eintauschen, was sich de fakto meist nicht lohnt. Solltet Ihr nicht mehr rechtzeitig nach Schweden kommen, dürft Ihr das Geld gerne an uns schicken und wir übernehmen für Euch die fachgerechte Entsorgung... ;-) 20kr-, 50kr- und 1000kr-Scheine haben schon 2015 ihre Gültigkeit verloren. Einen möglichen neuen Verwendungzweck schlage ich auf dem Foto vor. Also: Reisekasse überprüfen! Auf der Suche nach alten Banknoten fanden wir diese beiden 50kr-Scheine in einer Spardose. Nun suchen wir nach einem neuen geeigneten Verwendungszweck.

Christen für den Umweltschutz?

Christen der (heute) nicht mehr ganz so jungen Generation ist sicher noch gut in Erinnerung, dass Umweltschutz eher was für "die Alternativen" war, die keine "Ewigkeitshoffnung" haben und sich deshalb für das Diesseits einsetzen. Wir Christen aber erwarten das Jenseits, und obendrein glauben wir, dass eines Tages unser vergaster Himmel zusammengerollt (Offb 6,14) und die verseuchten Elemente der Erde vor Hitze zerschmelzen (2Petr 3,12), kurz: sowieso vergehen werden. Warum also Umweltschutz, wenn sowieso alles in Gottes galaktischem Recyklinghochofen landen wird und wir auf einen viel besseren Himmel warten? Mit Gedanken wie diesen im Kopf hatte ich mir 1987 einen alten, gebrauchten Range Rover, V8 mit zwei ausgelassen feiernden Vergasern gekauft, die sich frohgelaunt und gegenseitig zuprostend 28 Liter Sprit auf 100 Kilometern ex-und-hopp schamlos reingezogen haben. Das sind fast drei Eimer leergesoffen alle 100 Kilometer... Aber der Sound war cool! Heutzu...

Mal ehrlich: Soll man Bettlern Geld geben?

Bettler mit Botschaft: Scene aus "Bruce Almighty" Ich sah die Dame schon die ganze Zeit auf dem Busbahnhof herumschlawenzeln. Übergewichtig und im schmutzigen, aber farbenfrohen, südosteuropäischen Traditionsgewand. In der Hand jener typische Pappbecher mit ein paar Münzen drin. Mehrmals ignorierte sie mich, doch mein Bus ließ zu lange auf sich warten. Irgendwann stand sie direkt vor mir und schaute mich mit treuen Hundeaugen an. Ich wich nicht aus und blickte lächelnd zurück. Doch mein schönes Lächeln war ihr nicht genug. Sie wollte mehr von mir. Verführerisch tanzte der Becher vor meinem Gesicht. Tja, was soll man da machen? Ich lächelte noch etwas breiter und sagte freundlich: Nej, tack. Grad so, als hätte ich ein Stück Sahnetorte abgelehnt. Offenbar verstand sie aber kein Schwedisch. Aus dem anmutigen Becherbauchtanz wurde ein Becherkasatschok, mit Münzen im militärischen Gleichschritt rasselnd. Hinter dem Becher verfinsterten sich zudem die Hundeaugen. Mir war, als ...

Die Gemeinde der Zukunft (4) hat mehr Liturgie

Der Trend geht eindeutig zur Liturgie. Nicht irgendwelche regelmäßigen Gottesdienstgewohnheiten, die in Freikirchen auch schon mal gerne als "Liturgie" gesehen werden, sondern echte, klassische Liturgien unterschiedlicher Färbung. Stundengebete, Wechsellesungen, Gesänge, symblische Handlungen und so weiter. Vor allem junge Leute entdecken den kostbaren doch kostenlosen Wert und Reichtum, der darin zur Verfügung steht. Dafür gibt es einfache Erklärungen. Eine ist, dass es in Zukunft immer weniger Profi-Christen, also studierte und bezahlte Priester, Pfarrer und Pastoren geben wird. Damit werden es weniger Experten und mehr "Laien". Doch eine fertige Liturgie zur Hand nehmen und sie gemeinsam lesen und beten, das kann wirklich fast jeder. Ein anderer ist, dass extrem viel weniger Grundwissen über den Glauben vorhanden sein wird. Kein Religionsunterricht mehr, keine Unterweisung, wenig christliches in den Medien. Da können klösterliche Liturgien eines Kirchenjah...

Die Gemeinde der Zukunft (2) wird kein Geld haben

Kleine Gemeinden brauchen kleine Geldbeutel. Oder gar keinen. Doch so wie wir Kirche kennen, erscheint die Null-Budget-Gemeinde als schier undenkbar. Die Zukunft wird jene Unmöglichkeit widerlegen. Es gibt sie heute schon, Gemeinden ohne Konto und Kassierer. Zwar werden sie von den Großen, "Richtigen" selten ernstgenommen, doch dafür können sie niemals pleite gehen. Der Bau des Gottesreiches ist ohne einen einzigen Cent in der Tasche möglich, das wissen wir seit Lukas 10. Das bedeutet nicht, dass es keine Spenden oder "Zehnten geben" mehr geben wird. Im Gegenteil. Kleine Gemeinden müssen oft viel tiefer in die Tasche greifen, um manche Dinge möglich zu machen. Gastfreundschaft und Großzügigkeit werden keine Pflichten, sondern wahre Werte sein, die man sich was kosten lässt. Man organisiert sich anders und teilt anders. In Zeiten materiellen Überflusses sehen immer mehr junge Christen ein, dass z.B. drei Familien nur eine Bohrmaschine brauchen und nicht umgekehr...

Wir danken herzlichst!

Wir danken allen von ganzem Herzen, die uns und H2O im Jahre 2011 durch Spenden unterstützt haben! Durch diese Gaben ist das " Kirchenlabor H2O - Gemeinde im 21. Jahrhundert " überhaupt erst möglich. Wir wünschen allen Gebern, dass Ihr im Gegenzug Gottes Großzügigkeit ebenfalls erleben werdet.  * * * * * In diesem Zusammenhang möchte ich gleich eine Frage beantworten, die ab und zu offen oder versteckt gestelllt wird, nämlich " Wie finanziert sich H2O überhaupt? " Sowohl unser monatliches Einkommen als auch alle Dienstkosten für H2O werden zum kleineren Teil durch berufliche Teilzeitbeschäftigung gedeckt, in christlichen Kreisen oft mit dem etwas irreführenden Begriff "Zeltmachertätigkeit*" bezeichnet. Der größere Teil deckt sich durch Spenden von Gemeinden und Privatpersonen. Es ist unsere Philosophie, niemanden um Geld zu bitten. Wir betteln weder noch erwarten wir insgeheim etwas. Jede Gabe ist völlig freiwillig. Was ich allerdings tue, ist regel...