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Posts mit dem Label "Frieden" werden angezeigt.

Späte Bargedanken

Nein, ich hatte " Chips " gemeint, nicht " Fritten ". Was soll ich aber erwarten, wenn die Bedienung im Hotel nur ihre Muttersprache beherrscht. Da ich Hunger habe und hundemüde, nein, ausgelaugt bin, mache ich halt keinen Auftsand und mampfe meine mayolosen Fritten mit den Fingern, denn eine Gabel gehört ebensowenig zum Lieferumfang wie Ketchup. Das hat man halt davon, wenn man aus Budgetgründen keine Fünf-Sterne-Hotels bucht, andererseits aber einen Rückzugsort braucht, an dem Herz und Hirn Erholung finden. Nach all den endlosen, anstrengenden Gesprächen und Verhandlungen. So ist das eben bei Introvertierten. Meine Arbeit, die manchmal extrem extrovertiert ist, hat mich, glaub ich, in den letzten Jahren noch viel introvertierter gemacht. In vielen Lebenslagen kommen Introvertierte billiger weg als Extrovertierte. Erholung zum Beispiel. Eine kleine, menschenleere und stromlose Insel reicht uns völlig aus. Teurer sind hingegen Tage mit Friedensverhandlungen. Da k...

Gebet für Holland

Himmlischer Vater, Herr der Nationen, wir bitten Dich heute für unsere Nachbarn in den Niederlanden. Sie treffen eine wichtige Entscheidung und wir bitten Dich um Weisheit, Weitblick und vor allem um Frieden. Möge Dein Reich mehr und mehr durchschimmern. 

Einsatz

Wir haben zwar ein System, wie im Konfliktfall vorzugehen ist, doch manchmal muss ich eben selber ran. Das kommt nicht oft, aber immer wieder vor. Auch in diesem Jahr musste ich schon ran. Und was halte ich davon? Ich habe gelernt, das Konflikt grundsätzlich etwas Gutes ist. Konflikte zeigen die Vielfalt in der Schöpfung, ja, auch im Himmelreich. Ich bin mir sicher, dass es auch im Himmel unterschiedliche Meinungen, Erfahrungen, Ansichten oder Persönlichkeiten geben wird. So wurden wir eben geschaffen, und jeder Konflikt ist ein Beweis, wie sehr wir alle aufeinander angewiesen sind, um uns gegenseitig ergänzen zu können. Armselig läuft hingegen meistens unser Umgang mit dem Konflikt ab. Anstatt voller Neugier erfahren zu wollen, was hier an Unerwartetem entstehen kann, laufen wir davon. Es ist die Konflikt scheu , die unsere Sündhaftigkeit beweist, nicht der Konflikt. Die Scheu sagt, ich laufe weg, ich bin mir selbst genug, ich brauche den anderen nicht. Die Scheu ist ein Ergebnis...

Schlafen, Sex und Seelenschmerz (4)

Der vierte und letzte Vortrag von den Impulstagen für Gemeindegründung 2016 in Hannover dauert ca. 45 min und zusammengefasst geht's um Folgendes: Wenn " Jesus " oder das so genannte " Evangelium " heutzutage eher als vergammelter Essensrest aus alten Tagen empfunden wird, wie können wir die Welt mit appetitanregenden Vorspeisen neugierig machen und vom Gegenteil überzeugen? Drei Vorschläge für verlockend-köstliche Entrees. Allerdings: Das "Anrichten" will gelernt sein. Meist servieren wir Christen nämlich doch immer nur den gleichen Pampf. Nur Übung macht den Meister. Und aufgepasst: Zum Abschluss werden die Zutaten einer postmodernen Bekehrung vorgestellt. Die im Vortrag erwähnte Blogserie zum Thema Sex findet sich übrigens hier.