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Posts mit dem Label "Netzwerk" werden angezeigt.

Kollegen unter sich

Gemeindegründer brauchen Gemeinschaft. Einsamkeit und Isolation ist so gefährlich wie schmutzige Hände für einen Chirgurgen und muss um jeden Preis vermieden werden. Kontakt zu anderen Gemeindegründern und Missionaren ist nicht nur wichtig, sondern überlebens wichtig. Für uns war Communitas in all den Jahren ein solches Netzwerk. Doch ich sehe ein, dass internationale Kontakte nicht unbedingt jedermanns Sache sind. Den meisten ist ein lokales Netzwerk genug. Doch ein solches gibt es in Göteborg nicht. Was nicht ist, kann man schaffen. Mein Freund Martin Alexandersson und ich haben es uns zur Aufgabe gemacht, die Gemeindegründer Göteborgs miteinander in Kontakt zu bringen und zu halten. Gestern Abend war unser zweites Treffen - in der Göteborger "Herrnhuter" Brüdergemeinde. Thema: Neue Menschen kennenlernen und erreichen. Wo man sich verstanden und gehört fühlt, packt man aus: Wie schwierig, langsam und fruchtlos der Prozess ist. Wie einer Kollegin gekündigt wurde, weil di...

Sehen und gesehen werden

Das Schönste an meinem Job ist Gemeinschaft zu bauen und Zugehörigkeit zu vermitteln. Das Schwierigste ist, dass die Menschen über ganz Europa verteilt leben. Gemeinschaft baut sich nie von selber auf. Für den Anfang braucht's meist nicht viel mehr als eine gemeinsame Tasse Kaffee oder ein Glas Bier. Doch es erfordert nicht weniger als persönliche Präsenz. Skype & Co sind enorme Hilfen, doch sie ersetzen keine persönliche Begegnung. Man mag noch so gute Kopfhörer haben - nichts geht über ein Lifekonzert. Am Wochenende war ich wieder in Den Haag. In erster Linie zum Predigen in einer unserer großen Gemeinden. Doch es geht um viel mehr. Es geht ums Sehen und Gesehen werden, den Grundbaustein des erfolgreichen Netzwerkens. Erst durch die persönliche Begegnung mit Gemeinde, Pastor und Leitung, durch das Hören der echten Stimme mit allen Oberwellen, baut sich persönliches Vertrauen und damit Beziehung auf. Obendrein bieten solche Kurzeinsätze immer einmalige Gelegenheiten zum...

Von der Elb' bis an die Donau...

Stationen (m)eines Teutonentrips. Auf der Brücke: Wer den letzten Gebetsclip gesehen hat, weiß, warum meine Reise ungeplant mit dem Schiff von Schweden aus angetreten werden musste. Von H2O auf Fe: Vom Meer aus kommend wurde der Rest dann auf der Schiene zurückgelegt. Team Berlin: Wir wollen, dass die Hauptstadt weiterkommt. Prähistorisch-postmodern: Mit seiner Band " Veganosaurus Rex " kommt Teamleiter William an Ecken, wo sonst nur selten Pastoren auftauchen. Konfa: Nach vielen Jahren hatte ich auch mal wieder mal die Gelegenheit, einer landeskirchlichen Konfirmation beizuwohnen. Ringe der Treue: In der Audihauptstadt konnte ich Freunde sehen, die uns seit Jahren treu unterstützen.  Belesen: In Schwarzenfeld war es eine wahre Freude, mit Verleger David Neufeld die Novavox-Edition und Bedürfnisse auf dem deutschen Buchmarkt der Zukunft zu diskutieren. Nach vorne sehen: Dort, wo Ilz, Inn und Donau sich verschmelzen, ... ... arbeitet...