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Posts mit dem Label "Karfreitag" werden angezeigt.

Wie kann aus Fluch ein Segen werden? (Karfreitag)

Worte, von Gott gesprochen, sind immer endgültig. Die Verurteilung des Bösen, der Sünde, Arroganz und Korruption, von denen Anfang dieser Woche die Rede war, kann weder aufgehoben noch angefochten werden. Wie kann dann trotzdem aus Gottes Verdammung ein Segen für uns entstehen? Der alttestamentliche Prophet Sacharia hilft uns, das zu verstehen: Sach 12,10-13,1. Und dann, dann werde Ich Mich wieder Meinem Volk zuwenden, den Einwohnern Jerusalems. Ich werde einen Geist der Gnade und des Gebets über sie gießen. Dann werden sie sehen können, fähig, Mich endlich als den zu erkennen, der Ich bin: Der Schwerverwundete, von ihnen selbst so zugerichtet. Sie werden die Löcher sehen, die sie in Meinen Körper bohrten! Und sie werden weinen - oh, wie sie wimmern und schluchzen werden. Sie werden trauern wie Eltern, deren erstes Kind vom Tode genommen wurde. Die Klage in Jerusalem wird enorm sein. Jedes Geschlecht, jeder Stamm wird ganz besonders trauern, und die Frauen werden auch ganz beso...

Heute stirbt die alte Welt (Karfreitag)

Himmel und Erde werden vergehen. (Mark 13,31) "Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?" (Mark 15,34) Aber Jesus schrie laut und verschied. (Mk 15, 37) Lies die Texte mehrere Male und bitte den Heiligen Geist, Dich zu leiten. Gottverlassen.  Schuldbeladen.  Gemartert.  Geschlagen.  Zerstört.  Unansehnlich. Gerade so wie Du heute am Kreuz, so wird eines Tages die ganze Welt vergehen, wenn das Maß ihrer Schuld voll ist. Es wird eine fassungslose Welt sein, entsetzt darüber, dass es soweit überhaupt kommen konnte, beschämt über die Schuld, die sie nun ganz alleine tragen muss. "Mein Gott, warum hast du mich verlassen?" wird auch diese Welt schreien, keine Antwort bekommen und vergehen.  Und ich, ich würde in panischem Entsetzen mit ihr vergehen.  Ich hätte meine eigene Schuld zu tragen, wärest Du nicht heute gottverlassen, schuldbeladen, gemartert, geschlagen, zerstört und unansehnlich in den Tod gegangen. An meiner Stelle. So s...