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Posts mit dem Label "Kirchenlabor" werden angezeigt.

Das Jesuslabor

Neue Herausforderungen erfordern neues Denken, neues Denken erfordert neues Handeln, neues Handeln stellt uns wiederum vor neue Herausforderungen. Christen scheint das Denken "outside the box" eher schwer zu fallen, glaubt man doch fest an die Unveränderlichkeit Gottes und seines Wortes, der Bibel. Kirchen und Gemeinden scheinen göttliche Beständigkeit leicht mit der Dauerhaftigkeit eigener Traditionen und liebgewordener Gewohnheiten zu verwechseln. Doch das 21. Jahrhundert fordert von uns, manche Gewohnheiten über Bord zu werfen, die sehr gut zu vergangenen Zeiten passten und es verlangt neue Gewohntheiten zu entwickeln, die perfekt in postmoderne Zeiten passen - und nicht weniger biblisch sind. Wir arbeiten mit H2O an genau der Frage: Wie sieht echte Jüngerschaft und Jesusnachfolge im 21. Jahrundert aus? Möchtest Du auf irgendeine Art mitmachen? Meld Dich!

Pläne, Ziele und Verhältnisse...

Serie: Missional Action Plan, Phase eins zum Vergrößern klicken Das Planen ist ja immer so eine Sache . Aber ganz ohne Plan geht es eben auch nicht. Ein Lehrer auf einem Fahrsicherheitsträning drückte das mal so aus: Man fährt immer dahin, wo man hinschaut. Wer ganz fasziniert auf das sich nähernde Stauende starrt, wird mit anhaltender Faszination draufbrettern, dass die Fetzen fliegen. Wer mit seinen Augen die Lücken findet, kommt vorbei. So ist das mit allem. Wer mit seinem Leben ein Ziel hat, wird ihm immer irgendwie näherkommen. Wer keine Ziele hat, dümpelt nur und fragt sich, was das alles eigentlich soll. Und so ist es auch in der Gemeindegründung. Wer weiß, wo er hinwill, wird diesem Ziel auch irgendwie näher kommen. Für uns ist dieses Ziel eine selbstlaufende Bewegung aus neuen Jesusnachfolgern, die von Angered ausgehend Verantwortungen für den Bau des Himmelreiches vor Ort, im ganzen Land und der Welt übernimmt. Das soll H2O einmal werden. Ein Multiplikator für Gemei...

Forschung nötig!

zum Vergrößern klicken In Mölndal, gleich an der südlichen Stadtgrenze Göteborgs, gibt es eine große Firma namens Astra Zeneca. Höchstwahrscheinlich haben alle von Euch schon Produkte von Astra Zeneca zu Hause gehabt, wahrscheinlich ohne sich dessen bewusst zu sein. Die Firma stellt nämlich Medizin her. Jede Pille, jeder Tropfen der hier verkauft wird, ist das Ergebnis langer Forschungs- und Versuchsarbeit. Wir wissen nicht, was sich in diesem Firmenkomplex alles abspielt, aber die Medizin aus der Apotheke ist ein eindeutiges Resultat. Nun, so ähnlich kann man sich H2O vorstellen. Unsere Resultate sollen keine neuen Arzneien, sondern neue Jesusnachfolger sein. Vor allem wollen wir herausfinden, wie man morgen neue Jesusnachfolger macht. Dazu muss man in der Kultur von morgen leben. Gott hat uns dazu erst einmal aus unserem eigenen Land geholt. Nicht, dass es in Deutschland keine Menschen von morgen gäbe. Sondern eher deshalb, dass wir selbst, die Forschenden, dazu gebracht werde...

Große Herausforderungen erwarten uns

zum Vergrößern klicken Alles verändert sich. Heutzutage ist die Geschwindigkeit, mit der sich alles verändert, so hoch wie noch nie zuvor. Konnte man für tausende von Jahren noch davon ausgehen, dass die Welt, in der ich lebe, zum Zeitpunkt meines Todes noch annähernd so war wie zur Zeit meiner Kindheit, so ist es heute fast schon dumm, so etwas zu glauben. Das ganze menschliche Zusammenleben ändert sich enorm und schafft große Herausforderungen. Als Gemeinden stehen wir in der Spannung, einerseits mit und für einen Gott zu leben, der unveränderlich ist. Andererseits leben wir in dieser Welt und sind selbst Teil dieser großen Veränderungen. Das macht uns Mühe. Deswegen ist es leicht, vom Pferd zu fallen. Entweder auf der einen Seite, indem wir uns weltfremd in die fromme Blase zurückziehen wo wir uns wohl und sicher fühlen. Oder auf der anderen Seite, wo wir uns der Welt so sehr anpassen, dass niemand mehr merkt, aus welchem Stall wir kommen. Oder, und das ist heute eine immer beli...

H2O Vorstellung

zum Vergrößern auf's Bild klicken Gestern war es soweit, dass ich den nächsten Schritt für H2O in der Gemeindeleitung unserer Partnergemeinde Saron vorgestellt habe. Saron ist eine der größten freien Gemeinden Schwedens, und die Gemeindeleitung ist natürlich nicht mit allem up-to-date was H2O angeht. Aus diesem Grund hatte ich eine kleine Präsentation vorbereitet und ich denke, diese Präsentation passt auch hier sehr gut. Deshalb werde ich die zehn Folien Schritt für Schritt übersetzen und einige Worte dazu schreiben. zum Vergrößern auf's Bild klicken Als erstes muss man sich unserer Position im Laufe der Kirchengeschichte bewusst sein. In diesem stark vereinfachten Bild kann man sehen, dass die Freikirchen eigentlich nichts anderes als eine geistlich angepasste Variante der evangelischen Kirche sind (entstanden u.a. durch die Täufer, Pietismus usw.), die evangelische Kirche ist wiederum eine geistlich angepasste Variante der katholischen Kirche (entstanden durch ...

Herzlichen Glückwunsch, H2O! Oder: Einige Gedanken zum Sinn und Zwecke H2Os

Am vergangenen Mittwoch, den 06. Juni war wieder einmal schwedischer Nationaltag. Und damit H2O's Geburtstag! Vor vier Jahren ging H2O zum ersten Mal als H2O in die Öffentlichkeit! Es war ein Kinderfest auf dem Parkplatz unseres Partners Reningsborg , direkt vor unserem heutigen H2O-Center - damals wussten wir davon natürlich noch rein gar nichts! H2O ist kein "herkömmliches" Gemeindegründungsprojekt. In einer "normalen" Gemeindegründung hätte man vor der Geburt sicher alle Vorbereitungen zu einem ersten öffentlichen Gottesdienst getroffen, man hätte Gäste dazu eingeladen und im Gottesdienst offiziell bekannt gegeben, dass hier nun eine neue Gemeinde gestartet wurde. H2O hingegen ist ein "Gemeindegründungsforschungslabor". Unser Auftrag ist nicht nur, neue Gemeinden zu starten. Unser Auftrag ist vor allem, herauszufinden, wie im 21. Jahrhundert neue Jesusnachfolger gemacht werden können. Wie können Menschen Jesus begegnen, die freiwillig nie und ni...

Bedeutung von kirchlichen Pionierprojekten

(aktualisiert am 02. März) Während ich mich nach unserer Bayernreise wieder auf meine Aufgaben in Schweden konzentriere, denke ich immer wieder an das eine oder andere Gespräch zurück. Z. B. darüber, wie auch andere Gemeinden von dem profitieren können, was z.B. H2O so macht. Heute gehe ich also auf meiner Reise zum jährlichen CA-Leadershipsummit durch ein Buch, welches meine Studenten für den bald startenden Kurs "Gemeindegründung" lesen müssen. Der Autor Stuart Murray schreibt hier:  " Pioniere sind zum Nutzen anderer da. Gemeindegründer handeln nicht wie einsame Trapper sondern wie pfadfindende Entdecker, sich auf neuem Territorium durchschlagend zum Vorteile ihrer Denomination oder des Netzwerkes, dem sie angehören. Aus genau diesem Grund ist es so unerhört wichtig, dass starke Beziehungen und Verbindungen zwischen Kirchen und ihren Gemeindegründern erhalten und gepflegt werden. Denominationen und Gemeinden sollten Gemeindegründer nicht nur aussenden und unterstü...