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Zeit zum Aufhören

Dieses schöne Bildchen war Teil des Future Church Symposiums. Interessant, dass im Deutschen das Wort aufhören mit hören zusammenhängt. Das muss man einem Ausländer, der sich ohnehin völlig verzweifelt durch die deutsche Sprache samt Grammatik gräbt, auch erstmal erklären! Warum sind aufhören und aufhorchen zwei völlig verschiedene Begriffe?! Andererseits war ich versucht, hier ein Foto unserer Jagdhündin zu posten. Ich hab's aber nicht gemacht, weil ihre wunderschöne Nase ja erst im Januar zu sehen war . (Nicht, dass sie auf ihre alten Tage noch eingebildet wird.) Denn wenn Zera, so heißt sie, etwas wittert, vernimmt oder eben hört , dann hört sie buchstäblich auf , stellt die Ohren spitz, den neigt Körper in erwartungsvoller Spannung leicht vor, bereit, jederzeit loszusprinten; doch bevor es soweit ist, muss sie sich erst Orientierung verschaffen, muss genau wissen, in welche Richtung es gehen wird, und das Aufhorchen zwingt zum Aufhören mit allem, was sie gerade eben ...

Reden ist Silber

Mit dem Zug zum Kloster Im Mai war es wieder Zeit für eine Schweigefreizeit. Vier Tage Stundengebet, geistliche Wegweisung. Handy aus, Computer nein. Keine Kommunikation erlaubt - außer mit Gott. Eine Wohltat. Das Kloster inmitten wunderbarer Natur Morgens um 6 geht's mit der Laudes los. Um acht ist Morgenmesse mit Abendmahl. Dann Frühstück. Um 10:00 gibt es geistliche Wegweisung in der Bibliothek, das sind 45-minütige Vorträge. Um 12 Mittagsgebet, danach Mittagessen. Um 15:30 ist Kaffee und um 16:00 wieder Wegweisung. Um 18:00 Vesper, danach Abendessen. Und um 20:30 ist Kompletorium im Oberen Saal. Dazwischen kann man spazieren, lesen oder einfach nur da sitzen. Und Peter, der Pfingstmönch, der uns jährlich geistliche Anstöße gibt. Ich bin wahrscheinlich der am wenigsten liturgische Mensch der Welt, doch gerade deshalb ist dieses Kontrastprogramm so nährreich für mich, vor allem, weil es ein Pfingstkloster ist, und der Heilige Geist tatsächlich auch in alten Litur...