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Posts mit dem Label "Leiter" werden angezeigt.

Pastor mit weit verstreuter Gemeinde

Ich fühle mich eher wie ein Cowboy als ein Hirte. Aber beide haben ja ähnliche Aufgaben. Im Moment komme ich mir eher wie ein Pastor als wie ein Missionsleiter vor. Meine Gemeinde ist auf ganz Europa verteilt, sie dienen in verschiedenen Städten, und jeder hat an seiner Front zu kämpfen. Durch die vielen Wechsel in der Communitasleitung in den vergangenen Jahren fühlt sich der ein oder andere etwas vernachlässigt, verunsichert oder gar verwaist. In Absprache mit meinem Leiungsteam, der "Gemeindeleitung" wenn man so will, haben wir uns geeinigt, dass alle Projekte "Hausbesuche" benötigen. Wenn man weit verstreut lebt, geht nichts über persönliche Begegnungen. Ich hätte nie und nimmer gedacht, dass mir die persönliche Begegnung, die Zeit von Mensch zu Mensch einmal so wichtig werden würde. Es geht darum, zu hören und lernen, Beziehung und Vertrauen zu bauen und vor allem die gemeinsame Vision zu bauen und zu vermitteln. Heute geht es zu diesem Zweck für drei Tage...

Rekordviele Bewerbungen an Bibelschulen

Das Personal der " Akademi för ledarskap och teologi " freut sich auf ein neues " läsår ", ein "Lesejahr" - zu deutsch: zwei neue Semester.  Zum sechsten Mal beginnt heute auf der immer noch relativ neuen Akadami för ledarskap och teologi , kurz ALT (sprich A-L-T) eine vierjährige Berufsausbildung zum Gemeindedienst - sei es als Pastor, Jugendpastor, Diakon, Missionar oder Gemeindegründer. Mit über 50 neuen Studenten ist ALT die größte und eine der wichtigsten biblisch zentrierten Ausbildungsstätten Schwedens. Doch nie haben sich so viele neue Studenten beworben wie 2016. Und damit ist ALT keine Ausnahme: Sämtliche Bibelschulen Schwedens beginnen dieses Jahr mit entweder mehr oder gleichviel neuen Studenten. Meine Frau Karen fand es erstaunlich, dass einerseits die Gemeinde insgesamt gesehen immer weiter schrumpft und als gesellschaftlich irrelevant erscheint, andererseits immer mehr junge Leute in den vollzeitlichen Gemeindedienst gehen wollen....

ALT Göteborg

Ich dachte, es interessiert Euch an diesem wunderschönen, grauverschneiten Märzdonnerstag vielleicht, was ich donnerstags immer so treibe. Am Tage des nordischen Gottes Thor (schwedisch tors dag) kümmere ich mich vor allem darum, dass junge Leiter darin gefördert werden, nicht Thor, sondern den einen wahren Gott und Herrn der Herren bekannt zu machen. Heute zum Beispiel, am 3. März, ist u.a. die Examination des Kurses Gemeindegründung angesagt, den ich über die vergangenen vier Donnerstage unterrichtet habe. Die Akademie für Leiterschaft und Theologie (ALT) ist seit 2011 die gemeinsame Pastorenausbildung dreier großer, schwedischer Denominationen. Wegen der Größe und Bevökerungsdichte des Landes gibt es ALT-Lehrzentren übers ganze Land verteilt, welche zum Unterricht über Videokonferenzanlagen miteinander verbunden sind. Meine Aufgabe ist neben einigen Lehraufträgen, mich lokal in Göteborg um die Studenten im dritten und vierten Jahrgang zu kümmern. Manchmal bekomme ich auch Spezi...

Spaß am Leiten

"Nur, wer selbst brennt, kann in anderen Feuer entfachen", soll Augustinus gesagt haben. Recht hatte er. Der Mensch liebt es, inspiriert und geführt zu werden. Deswegen folgen alle Menschen gerne einem guten Leithammel. Wir Deutschen bekommen zwar gemischte Gefühle, wenn wir einem Führer folgen sollen. Die ersten Vorschläge zu "Leiter" im Synonymwörterbuch sind "Alte", "Boss", "Chef" und Hauptfigur. Das zeigt auch, dass wir in Leitern eher dominante Positionen sehen als inspirierende Mitmenschen. Bei CA wird Leitung und Leiterschaft groß geschrieben. Alle Jahre wieder treffen sich alle unsere Leiter plus einige Gäste zum sogenannten " Leadership Summit ", zu deutsch (gemäß Google) Leadership Summit. In diesem Jahr geht es um die fünf Praktiken des weltweiten Dauerbestsellers " The Leadership Challenge " (Herausforderung Leiterschaft). Die beiden Autoren des Buches haben in jahrerlanger, internationaler Forschungsar...

Leader Summit - mal ganz anders

CA ist nicht nur eine relativ kleine Organisation, sondern obendrein großflächig auf dem Globus verteilt. Deshalb steht bei uns Skype & Co auf der Tagesordnung - gemeinsam mit allen anderen Online-Hilfsmitteln zum Kontakte halten. CA ist nämlich ein extrem beziehungsorientierter Haufen. Unser ungeschriebenes Gesetz lautet etwa: Nur wer sich miteinander versteht, kann auch gut miteinander arbeiten. Wir haben gelernt (und können es nur jedem warm ans Herz legen): Bei allen sozialen Medien kann eine persönliche Begegnung durch NICHTS ersetzt werden. Deshalb investieren wir bewusst in regelmäßige, persönliche Treffen, auf denen miteinander gelebt, geplant, gelacht, gearbeitet, gebetet und gefeiert wird. Dadurch entsteht ein Pakt, der uns trotz Diaspora unschlagbar macht. Glauben wir.   Volle Kraft voraus: Gute Leiter haben den Kopf in den Wolken und die Füße auf dem Boden. Normalerweise hatte CA jedes Frühjahr ein sogenanntes "Leadership Summit" - ein Treffen sämtliche...