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Posts mit dem Label "Communitas Europa" werden angezeigt.

Theologie des Geschichtenerzählens

Geschichten sind wichtiger, als der moderne Pastor glauben möchte. Eine extrem kurze Zusammenfassung.

Die Theologie des guten Erzählens

Geschichten erzählen mag ein wenig nach Märchenstunde klingen, wo Großeltern ihren mit großen Augen und offenen Mündern zuhörenden Enkeln vor dem Schlafengehen spannende Erzählungen vortragen. Und ja, das ist durchaus ein Teil der Geschichte. Guten Predigern oder Rednern wird nachgesagt, dass sie gute Geschichtenerzähler seien. Werdenden Pastoren wird beigebracht, wie man seine Unterweisungen mit bunten Erzählungen ausmalt und unterstreicht. Nicht selten höre ich von dann Predigern die Klage, dass die Zuhörer sich später aber "nur" an die Geschichten erinnerten und nicht an "das Eigentliche". Der Grund liegt wohl darin, dass uns lange genug eingeredet wurde, Daten und Fakten seien "das Eigentliche". Es war der eher atheistische Geist der Aufklärung, der uns seit Jahrhunderten im Westen eingebläut hat, das Hirn müsse nur mit messbaren Tatsachen gefüttert werden, um wirklich "vernünftige" Entscheidungen treffen zu können. Als ob die graue Masse...

Teamtreffen im Piemont

Erstmal danke an alle, die nach dem letzten Gebetsclip für uns gebetet haben! Wir hatten ein außergewöhnlich gutes Treffen, diesmal nicht nur mit einigen Ehepartnern, sonder auch Dudley, Communitas' "Präsident", wie man im Amerkanischen so schön sagt, Kevin, dem "Global Advancement Teamleiter", Daphne von Staff Care & Development sowie einigen Ehepartnern - wie zum Beispiel meine liebe Frau. Wir trafen uns im ehemaligen Rückszugsort der Waldenser im Pellicetal im Piemont auf 800m Höhe nahe der französischen Grenze. Die Waldenser sind ein faszinierendes Völkchen, dafür dass sie schon im 12. Jahrhundert gegründet wurden, viel Wert auf persönliches Bibelstudium und verständliches Predigen legten sowie Kirchenmacht strikt ablehnten, waren sie ihrer Zeit weit, weit voraus und in ihrem Denken durchaus reformatorischer als Luther. Doch dafür wurden sie verfolgt und exkommuniziert. Ich persönlich habe diesen Ort mit seiner Geschichte als sehr geeignet und in...

Korrigiere: Lassen wir Gott schmieden.

Lasset uns schmieden

Auf zu Forge (=Schmiede) Schweden in Stockholm!

Communitas: Das neue Logo

Am 11. März wurde hier der neue neue Name bekanntgegeben: Aus Christian Associates wird Communitas. Logo gab's noch kein's. Das hat sich diesen Sommer geändert! Ein keltischer Knoten, der so viel symbolisiert wie zum Beispiel die Dreieinigkeit oder Unendlichkeit, um nur zwei zu nennen, liegt im Zentrum. Der Knoten wird von einer Weltkugel eingerahmt, das Internationale andeutend, gebildet aus Menschen verschiedener Farben, Gott zugewandt, sich in liebender Gemeinschaft umarmend. So ähnlich hatten wir uns das gedacht.

Sehen und gesehen werden

Das Schönste an meinem Job ist Gemeinschaft zu bauen und Zugehörigkeit zu vermitteln. Das Schwierigste ist, dass die Menschen über ganz Europa verteilt leben. Gemeinschaft baut sich nie von selber auf. Für den Anfang braucht's meist nicht viel mehr als eine gemeinsame Tasse Kaffee oder ein Glas Bier. Doch es erfordert nicht weniger als persönliche Präsenz. Skype & Co sind enorme Hilfen, doch sie ersetzen keine persönliche Begegnung. Man mag noch so gute Kopfhörer haben - nichts geht über ein Lifekonzert. Am Wochenende war ich wieder in Den Haag. In erster Linie zum Predigen in einer unserer großen Gemeinden. Doch es geht um viel mehr. Es geht ums Sehen und Gesehen werden, den Grundbaustein des erfolgreichen Netzwerkens. Erst durch die persönliche Begegnung mit Gemeinde, Pastor und Leitung, durch das Hören der echten Stimme mit allen Oberwellen, baut sich persönliches Vertrauen und damit Beziehung auf. Obendrein bieten solche Kurzeinsätze immer einmalige Gelegenheiten zum...

Forge Schweden

Während der erste Forge Pionierkurs für Gemeindegründer in Europa, durchgeführt in Brüssel, seinem Ende entgegengeht, reift auch schon die erste Frucht heran: Forge Schweden, genauer gesagt Forge Stockholm. Dort werden wir ab Herbst den ersten Trainingskurs komplett in schwedisch anbieten. Der Verein wurde federführend von Mattias und Steph gegründet, und weil Forge und Communitas (vormals CA) so nahe zusammenarbeiten - ich selbst wirke auch im schwedischen Training mit - haben wir damit eine sehr gute Basis in Schweden. Ein großer Grund zur Freude!!! Das angestrebte Ziel ist, in allen Ländern länderspezifisch angepasste Kurse anbieten zu können. Denn, wie ihr im nächsten Blogpost sehen werdet, Gemeindegründung bewirkt etwas in Europa. Gleichzeitig wird der nächste Forge-Europa-Kurs vorbereitet. Ab Herbst wird ein weiterer, englischsprachiger Kurs in Den Haag angeboten. Nicht nur für Holländer. Für alle, die mehr über missionalen Gemeindebau wissen möchten.  

Forge: Missionale Evangelisation

Im Zav-Center, OM's Quartier in Belgien, wurde fleißig "geforget." Das belgische OM-Zentrum liegt in fußläufiger Entfernung zum Brüsseler Airport. Es fühlt sich ein wenig komisch an, aus einem Weltflughafen herauszukommen, der obendrein erst kürzlich in allen Nachichten zu sehen war, und dann gemütlich mit seinem Köfferchen zum Ziel zu schlendern. Kein Bus, kein Zug, kein Taxi. Per pedes. Wie Jesus. Doch unnormal ist normal für Gemeindegründer. Wir passen in keine Kategorie und keine Schublade. Wie ein Perpetuum Mobile schafft jeder Kraft kostende Zug neue Energie für den nächsten Schlag. Uund weil jede Situation einzigartig ist, muss jede Bewegung von Grund auf neu erfunden werden. Man kann aus Erfahrungen lernen, und doch fängt man immer wieder von vorne an. Gerade deshalb ist es so wichtig, dass Gemeindegründer sich kennen und austauschen. Voneinander lernen. Eine Gemeinschaft haben, wo man sich nicht ständig neu erklären muss, was in der Regel sowieso nie klappt...

Wir sind Gottes Gedicht

"Goethe war gut, Mann, der konnte reimen" sang Rudi Carell. Doch Goethe ist nicht der einzige richtig gute Dichter. Dies haben wir auf unserem vergangenen Europaleitungstreffen in Den Haag entdeckt. Dort waren nämlich unter anderem zwei Dinge für uns als Leitungsteam ganz besonders wichtig. Einerseits das Verlangen, als Leiter und Multiplikatoren ganz bewusst in der Nähe des Herrn zu sein und mit ihm zu leben. Kein Pastor überzeugt seine Gemeinde durch predigende Aufrufe, wenn man nicht selbst authentisch lebt. Die allerwichtigste Aufgabe jeden Leiters ist es, sich selbst zu leiten. Aus eben diesen Gründen hatten wir uns die Zeit genommen, den ganzen Epheserbrief durchzunehmen. Vers für Vers. Wir wollten Gott zu uns sprechen lassen. Andererseits ging es darum, wer wir als COMMUNITAS, vormals CA, sein wollen. Wir gehen durch einen massiven Veränderungsprozess. Dabei erschien es uns als immer wichtiger, auf kreative Verkündigung zu setzen. Wir möchten den alten Predigtmo...