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Posts mit dem Label "Flüchtlinge" werden angezeigt.

Frankfurt

Frankfurt - mit seinen glänzenden... Bankenmetropole, Reisedrehkreuz. Seit eineinhalb Jahren hat Communitas eine Familie in Frankfurt, die sich vor allem für Integration und Gemeindearbeit mit Ausländern, insbesondere Flüchtlinge einsetzt. Diese Woche war es an der Zeit, sie zu besuchen, ihr Wohlergehen sicherzustellen und ihren Dienst zu besprechen. Unsere Mitarbeiter zogen genau vor dem Höhepunkt der großen Einreisewellen nach Frankfurt. Die Flüchtligskrise hatte ihre ursprünglichen Pläne deutlich beeinflusst. Auch, wenn heute deutlich weniger Flüchtlinge kommen, so sind noch längst nicht alle Herausforderungen bewältigt. Missiologisch gesehen befinden wir uns gerade in einem begrenzen Zeitfenster, wo uns viele, viele, ungeahnte Möglichkeiten offenstehen. Diese müssen wir ausloten und dann tun, was wir tun können. Der Zeitpunkt, wo es zu spät sein wird, wird eines Tages auch ungefragt über die Grenzen kommen und niemanden um Einreisegenehmigung bitten. Wenn er da ist, wird er ...

Menschen und Geschichten

Mann, war die letzte Woche vollgepackt. Aber sowas von. Doch sehr gut. Voller Menschen, Namen und Geschichten. Wie zum Beispiel... ---Tarik, einen jungen Syrer, der Dank des Einsatzes in Flüchtlingsheimen zweier Mitglieder unserer dortigen Gemeinde zum Glauben kam und seither ungewöhnlich viel "Glück" (? oder Segen!) hatte. Wir konnten ihn an dem Tag treffen, den alle Immigranten in Holland so sehr ersehnen, nämlich den Tag der Schlüsselübergabe für eine Wohnung, womit eine 5-jährige Augenthaltsgenehmigung eingeht. Tarik ist Koch und hat es mit seinen Künsten sogar schon bis ins Fernsehen geschafft. Seine Geschichte ist nur eine einzige aus unendlich vielen, und doch ist jede einzelne bewegend. Oder Andries, bekannter holländischer Fernsehmoderator, den ich in seinem Büro in Amsterdam traf. Er hat jede Menge Sendungen zum Thema Flüchtlinge, Einwanderung und den Einsatz von Christen und Kirchen produziert. Hochinteressant und lehhreich, seine Sicht der Dinge aus der P...

Lust auf Sizilien?

Sucht dringend Mitarbeiter: Das offene Haus Ragusa Alles begann vor ein paar Jahren mit der tragisch-traurig-komisch-faszinierenden Geschichte eines Toten auf einem Flüchtlingsboot, der im katholischen Süditalien islamisch beerdigt werden sollte. Am Ende stellte Gott die Frage: "Willst du wirklich mit Flüchtlingen arbeiten? Dann ist das, was dich erwarten wird!" Francesco anwortete "ja, ich will" - und damit begann die Geschichte des "offenen Hauses", einer Arbeit unter Flüchtlingen aus Afrika, die von der italienischen Küstenwache auf dem Mittelmeer aufgesammelt und im Süden Siziliens sozusagen zwischengelagert werden. Man gibt Hilfsgüter wie Kleidung oder Spielzeug aus und bietet Sprachkurse an. Man geht ins Lager und bietet Gespräch und Seelsorge an, ein Dienst, der sich unter den meist traumatisierten Flüchtlingen wie ein Lauffeuer verbreitet und eine echte Herausforderung für das kleine Team ist. In ihrem offenen Haus wird aber auch Bibelgespräc...

Wenn wir das gewusst hätten...

Kaum Bekanntes über afrikanische Flüchtlinge Stell Dir vor, Deine Eltern sagen Dir, du sollst das Land verlassen, weil es dort gefährlich ist. Sie haben in den sozialen Medien Bilder gesehen von Bekannten, die den weiten Weg nach Europa auf sich genommen haben. Es geht ihnen sehr gut, sie haben Lebensfreude, Sicherheit, neue Kleider und andere Versorgung. Dein Auftrag ist es nun vor allem, Deine Schwester in Sicherheit zu begleiten. Sie sammeln alles Geld, das zur Verfügung steht, und schicken Dich auf den Weg. Gemeinsam mit Deiner Schwester brichst Du auf und zusammen mit vielen anderen beginnt der Trek der Hoffung in ein besseres und sicheres Leben. Die ersten paar Hundert Kilometer der Reise verlaufen relativ gut und frohen Mutes. Doch dann kommt die Wüste. Da musst Du durch. Du hast Dein Leben lang noch nie eine Wüste gesehen - geschweige denn durchquert. Aber es muss ja möglich sein. Ihr macht Euch auf den Weg. Doch die Wüste ist nicht nur groß. Sie ist nicht nur größer un...

Was weder Nachricht noch Notiz wert ist

Europäer sehen's schwitzend Auf dem weichen Sofa sitzend Haben keine Lust zu teilen So dichtete ich am ersten Januar in meinem Rap zur Jahreslosung . Auf den Tag zwei Monate später wünschte ich, es wäre wirklich alles nur erdichtet gewesen. In Anbetracht der Lage und des eigenmächtigen Vorpreschens einiger europäischer Länder ("8 ganze Flüchtlinge pro Tag in die Stadt lassen beweist genug, welch gutherzige Katholiken wir sind!") wurden die Sofaschweißflecken sogar prophetisch. Und wer weiß, wohin das noch führen wird. Während viele Europäer damit beschäftigt sind, den Braten auf dem Tisch zu schützen, spielen sich woanders Geschichten ab, die sich in keinen Zeitungen oder Nachrichtenforen finden: Der innere Kampf vieler Menschen mit Glaubensfragen. Doch solche Angelegenheiten werden in westlichen Medien als uninteressant und nichtig betrachtet. Entsprechend hört man nichts darüber. Doch IS & Co. treiben Muslime mit extrem viel Energie direkt in die offenen Arme ...

Dann wird mein Zorn entbrennen...

Ich weiß ja nicht, ob jemand den Text aus 2Mose 22,21 nach- oder weitergelesen hat. Ich hatte diesen Vers in meiner Mitteilung an CA Europa zitiert. Dort heißt es nämlich, dass wir "die Fremdlinge weder bedrängen noch bedrücken" sollen, denn wir sind selbst Fremdlinge in Ägypten gewesen. Mit anderen Worten: Aus Lebensgefahr und Unterdrückung in Sicherheit und Freiheit zu kommen, ist Evangelium, ist gute Nachricht. Mit der Befreiung Israels aus der Sklaverei in Ägypten lehrte Gott eine endrückiche Lektion des Evangeliums. Scheren wir uns nicht darum, haben wir mit Folgen zu rechnen: Gott wird das Schreien der Unterdrückten nicht nur hören, sondern erhören. Gott wird diesem Unrecht nicht tatenlos zusehen. Er macht sich auf, die Peiniger seiner Schutzbefohlenen heimzusuchen. Gott ist die Einhaltung dieses Gebots sehr ernst. Und dann wird sein Zorn entbrennen. Es ist ein wahrer Höhehepunkt in der Reaktion Gottes, aber ein solcher, den man lieber nicht erleben möchte: aph...

Mitteilung an CA in Europa

Diese Mitteilung war überfällig - aber jetzt ist's gesagt. Wenn auch in Englisch. Und ohne Untertitel.