Theoretisch-theologisch wissen wir alle, dass Satan eine rücksichtslose Niederlage erlitt, als Christus nach seiner unschuldigen Hinrichtung gesund, siegreich und quicklebendig wieder aus dem Grab spazierte. Wir wissen auch, dass die Tage des Widersachers gezählt sind, bis ihm eines Tages endlich und endgültig das Handwerk gelegt werden wird. Rein praktisch ist es aber doch immer wieder erstaunlich mitzubekommen, dass nicht wir es sind, denen es bei möglichen Begegnungen mit dem Reich des Düstren gruselt. Im Gegenteil. Den Teufel packt das schiere Entsetzen allein beim Gedanken an uns, die Gemeinde. Warum? Weil wir die derzeit einzige irdische Verkörperung seines Todfeindes sind, dem er chancenlos und schmachvoll unterlegen ist. Jeder geistreiche Schachzug der Gemeinde wird zu einem Andenken seiner Schlappe, zum schmerzhaften Stich in der unheilbaren, tödlichen Wunde, die Jesus ihm damals geschlagen hat und die seither brennend vor sich hin eitert. Nicht uns, den Teufel schaudert...
Neue Zeiten, neue Gemeinden, gleicher Gott