Quelle: Bundeskanzlerin.de Wohlstand ist etwas sehr Feines und Kostbares. Gott selbst verspricht seinem Volk ein Land, in dem Milch und Honig fließt, ein Land der reichen Ernten und des Friedens. Das Gelobte Land ist eine Vorschau des Himmels. Doch Gott warnt auch davor, den ultimativen Geber jedes Wohlstandes nicht zu vergessen. Undankbarkeit und Überheblichkeit führen langfristig zu Schwäche und Rissen, im schlimmsten Fall zu Dekadenz. Es ist aber nie der Wohlstand selbst, der zur Ursache des Abstiegs wird, sondern unsere Wahl, wie wir damit umgehen. Unsere Geschichte der Säkularisierung begann mit der Reformation, die zum 30-jährigen Krieg führte, der die Aufklärung auslöste, welche in ihrer Verlängerung heute ihre vollen Früchte trägt: Ein Leben in Wohlstand ist auch ohne Gott möglich. Das wird heute ernsthaft geglaubt, während man sich auf den Errungenschaften seiner Ahnen ausruht. Es ist also nichts Neues, dass der christliche Glaube von der europäischen Bühne abtritt ...
Neue Zeiten, neue Gemeinden, gleicher Gott