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Posts mit dem Label "Generationenkonflikt" werden angezeigt.

Symposium Auswertung

Zusammenfassung des Symposiums auf Communitas Homepage. Ein Klick auf's Bild leitet zur Seite. Ein wichtiges Treffen war die Auswertung des Future Church Symposiums. Ende Mai traf ich mich mit zwei Kollegen aus meinem Team und den leitenden Pastoren der Gemeinde, die uns ihre Räume für das Symposium zur Verfügung gestellt hatten. Eine Frage, die sich mir persönlich im Zusammenhang mit Kirche, Mission, Gegenwart und Zukunft immer wieder stellt, hat mit der Rolle der Gemeinde in unserem Jahrhundert zu tun. Ich stelle fest, das zu viele Christen, ganze Gemeinden, ja, ganze Generationen sich einigeln, um die großen Veränderungen unserer Zeit nicht an sich heranzulassen. Es ist dasselbe Phänomen, das auch im Generationenkonflikt der Politik zu beobachten ist. Im Unterschied zum neuen politischen Aktivismus der jungen Generation ist der christliche Aktivismus bei den heißen Eisen unserer Zeit eher überschaubar. Ich bin der Meinung, dass Gemeinde immer ein Vorkämpfer sein muss, ...

Die Zerstörung der Politik

Wie erst einen Blogpost früher enthüllt, ist "Evangelium" und "Gute Nachricht" ein brandaktuelles Thema für mich: Was ist Gute Nachricht heute ? Für eine gute Antwort muss man weit auszoomen und viele Aspekte aus der Vogelperspektive betrachten. Das ist viel aufschlussreiche Arbeit. Ein Aspekte (wirklich nur einer ) ist es, die Frage umzudrehen: Was ist eigentlich schlechte Nachricht heute? Denn, soviel kann ich heute schon verraten, eine Nachricht funktioniert nur dann als eine gute, wenn sie intuitiv als simpler, aber ästhetischer Kontrast zur erlebten, negativen Wirklichkeit wahrgenommen wird. Es gilt, dieser negativen Wirklichkeit so auf die Schliche zu kommen, dass man sie genau beschreiben kann. Schlechte Nachricht ist nicht unbedingt, was in Tagesschau, Bildzeitung etc. verbreitet wird. Dort sehen wir nur Symptome . Die wahren Geschwüre sitzen woanders. In der Regel haben viele Menschen einen Sinn dafür. Sie sehen die Symptome, sie spüren den Schmerz, aber...

Let's Dance!

Oder: Auch Alte können Tango tanzen  "Du bist aber nicht gerade der typische Veganer!" sagte die attraktive 22-jährige völlig verwundert zu mir, nachdem sie erst die Cashew-Gryta auf meinem Teller sah und daraufhin ein anderer Herr am Tische sie väterlich aufklärte: "Marcus ist ein..., ein Veganer." Der herzerwärmende Charakter dieser kurzen Unterhaltung musste mir ins Gesicht geschrieben stehen, denn mein erfreutes "Ach nein? Warum nicht?" beantwortete sie mit entwaffnend großer Offenheit: "Naja, erstens bist du ein Mann. Zweitens ein Christ. Und drittens alt." Bingo. Ich bedankte mich dreimal. Schießlich hatte sie meine Männlichkeit, meinen Glauben und mein Alter vor allen Anwesenden respektiert. Das sind Momente, die vergisst man nicht. Und sollte sie danach noch auf die Idee kommen und fragen, warum ich denn vegan sei, dann wäre das gerade so, als böte mir jemand einen schottischen Single-Malt und einen guten Zigarillo auf der Somme...