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Posts mit dem Label "Essen" werden angezeigt.

Die Entscheidung liegt bei dir...

Heute vor einer Woche wurde der neue Weltklimabericht veröffentlicht. Ein grellender Alarm, der uns aus jedem Schlummer reißen muss. Trotz düsterer Prognosen betonen die Klimatologen, dass eine Rettung noch zu schaffen sei, aber nur mit aller Kraft. "Wir unterschätzen die Macht des Individuums" meint Ole, Vertreter der nächsten Generation, in diesem Gastbeitrag.  Von Ole Fritsch  Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit. Doch beim Universum bin ich mir noch nicht sicher.   - Albert Einstein Als ich letzte Woche den links verlinkten Artikel des BBC las, wurde mir ziemlich übel. Wie kann es nur sein, dass wir uns ohne jedes Nachdenken blindlings in den Abgrund stürzen, doch nicht nur das, wir reißen auch noch alle unsere Nächsten mit?! Wann wurde mein Kindheitstraum, einmal selbst Kinder großzuziehen zu einem Alptraum voller Furcht, meine Kinder auf einen Todesstern zu setzen? Ist es Dummheit? Ist es Egoismus? Ich frage mich, was...

Fleischkonzerne klimaschädlicher als Ölindustrie

Nun, diese Überschrift stammt nicht von mir. Sie stammt aus der SZ. So langsam scheinen sich die Neuheiten herumzusprechen. Drei vorgeschlagene Artikel - ausgerechnet aus dem Fleischfreistaat Bayern.  Christen könn(t)en wieder richtige Vorbilder werden!

Schlechterwisser XIV: Vorteile

Nie und nimmer hätte ich gedacht, dass ein Leben nach dem kött * so interessant sein könnte. Es ist billiger, damit geht es schon mal los. Langeweile beim Essen, ja, ich geb's zu, das hatte ich befürchtet. Ein fleischloses Leben muss fad sein, meinte ich mir sicher zu sein. Doch heute muss ich ausgerechnet einem Metzger Recht geben: Metzger Schorsch Boggnsagg mit seiner viel beachteten und tiefsinnigen Frage "Wo is'n 's Hirn?!" ** Ungewürztes Fleisch ist nämlich ziemlich geschmacklos, dass wissen nicht nur die Boggnsaggs. Was den Geschmack am Fleische macht, sind die Gewürze, und die sind, nun ja, die sind nunmal höchst vegan. Richtig gute Geschmäcke kann man völlig fleischfrei zaubern. Lina und anderen sei Dank, wir entdecken ständig neue Zutaten und Kompositionen. Es ist eine wahre Freude! Die eigene Zunge gewöhnt und verändert sich überraschend schnell. Nach nur wenigen Wochen stellt man eine spürbare Veränderung ein. Heute schmecken mir Avocados. Schm...

Schlechterwisser XIII.: Reaktionen

"Linas Matkasse", zu deutsch "Linas Einkaufstüte" beliefert uns regelmäßig zu Haus mit vier brandneuen vegetarischen Rezepten samt allen Zutaten. Mittlerweile haben wir schon ein ganzes Kochbuch mit neuen Geschmäckern, unbekannten Zutaten und leckeren Rezepten zusammengesammelt. Mein Aufruf und Vorbild, kein fleischliches Leben mehr zu führen, sorgt für sehr unterschiedliche Reaktionen. Beeindruckt sind Nichtkirchengänger, die es offenbar überrascht, dass Christen doch up-to-date sein können und sogar bereit sind, dafür ihr Leben zu ändern. Christen sind scheinbar nicht gerade für ihre Flexibilität berühmt. Vereinzelt werde ich konkret um mehr Auskunft gebeten, weil man selber gerade in Erwägung ziehe, vegetarisch oder gar vegan zu werden. Junge Christen, wie z.B. viele meiner ALT-Studenten, fragen genau nach, wieso, weshalb, warum. Dann beobachten sehr genau, was denn nun auf meinem Teller liegt und man merkt, wie die Thematik in ihnen arbeitet. G...

Schlechterwisser III.: Lernt von den Kindern!

Amen. Veränderung ist Glaube an eine Zukunft, die man noch nicht kennt. Der Glaube, das Ziel zu erreichen, lässt uns nicht aufgeben. Nur der Glaube, ein instabiles Rohrgestell auf zwei Rädern eines Tages galant zu beherrschen, lässt Kinder selbst mit blutigen Knien noch ein zweites Mal mal das Fahrrad besteigen. Junge Menschen sind uns darin Vorbilder, und wohl deshalb sagte Jesus, dass ausgerechnet sie uns lehren können, ein wahrer μαθητής zu bleiben. Als mein eigener Nachwuchs kollektiv aufhörte, Fleisch zu essen, war ich als Vater verärgert, persönlich getroffen. Warum wollten sie sich plötzlich von der liebevollen Tischgemeinschaft ausschließen, in der ich sie jahrelang fürsorglich großgezogen hatte? Doch als μαθητής, als lernender Vater, hatte ich viel tiefere Fragen. Und in diesem speziellen Fall stellte sich sogar heraus, dass ich noch nicht einmal zu verstehen angefangen hatte. (Fortsetzung folgt)