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Posts mit dem Label "Glaubwürdigkeit" werden angezeigt.

Der Preis des Optimismus

Hast du dich schon mal gefragt, warum es zu wenig Bekehrungen gibt, um die Gemeinde im Westen wieder wachsen zu lassen? Neue Erkenntnisse geben eine plausible Erklärung.

Fisch im Toten Meer!

Sonnenaufgang über dem Toten Meer bei En Gedi Stockholm, Freitag, 21:00 Uhr. Tagesabschluss und Abendandacht. Die Teilnehmer des aktuellen Forgekurses*, die sich ein ganzes Wochenende dem Thema "Evangelisation" widmen, blicken erwartungsvoll auf mich. Was ist heute überhaupt Evangelium? Wie kann ich diese zukünftigen, motivierten Gemeindegünder vor mir animieren, wirklich Gute Nachricht zu sein? Gute Nachricht zu leben? Und zwar in einer Zeit, wo Menschen von globalen Ängsten getrieben werden und " Jesus starb für deine Sünden! " eher wie ein altes Kaugummi auf der Straße und weniger als wohltuende Nachricht wirkt? Solche Kaugummis will sich gewiss keiner mehr in den Mund stecken. Zunächst erkläre ich, warum ich letztes Mal nicht dabei sein konnte. Während des letzten Stockholmer Kurswochenendes im November war ich nämlich gerade am Toten Meer. Genau gesagt, bei einer Oase namens En Gedi . Dort habe ich gelernt, dass das ohnehin schon Tote Meer gerade nochmal...

Schlechterwisser VI.: Lebendiges Wasser

Symbol unserer Zeit: Der Aralsee - oder was davon übrig ist (Foto: NASA) Doch selbst Glaubwürdigkeit verändert sich. Als zum Beispiel vor rund 150 Jahren mein Gastland Schweden mehr oder weniger kollektiv besoffen war, war die Heilung von Alkoholmissbrauch und die folgende Alkoholabstinenz ein Zeichen christlicher Glaubwürdigkeit. Heute ist das nicht mehr so, weil das frühere, gigantische Gesellschaftsproblem Alkohol im Jahre 2018 nicht mehr so riesig ist. Dafür hat die Welt heute noch viel größere und mehr lebensbedrohende Probleme als Alkoholmissbrauch. Steigende Salzwasserspiegel und sinkende Süßwasserspiegel zum Beispiel. Extremere und gefährlichere Wetterlagen. Eine stark zunehmende globalpolitische Unsicherheit. In absoluten Zahlen bedrohen solche Dinge mehr Familien und Menschenleben als Alkohol je in der Lage war. Da stellen sich Fragen wie: Was macht christliche Glaubwürdigkeit heute und in Zukunft aus? Welche Abstinenzen oder Lebensgewohnheiten machen uns in ...

Christen für den Umweltschutz?

Christen der (heute) nicht mehr ganz so jungen Generation ist sicher noch gut in Erinnerung, dass Umweltschutz eher was für "die Alternativen" war, die keine "Ewigkeitshoffnung" haben und sich deshalb für das Diesseits einsetzen. Wir Christen aber erwarten das Jenseits, und obendrein glauben wir, dass eines Tages unser vergaster Himmel zusammengerollt (Offb 6,14) und die verseuchten Elemente der Erde vor Hitze zerschmelzen (2Petr 3,12), kurz: sowieso vergehen werden. Warum also Umweltschutz, wenn sowieso alles in Gottes galaktischem Recyklinghochofen landen wird und wir auf einen viel besseren Himmel warten? Mit Gedanken wie diesen im Kopf hatte ich mir 1987 einen alten, gebrauchten Range Rover, V8 mit zwei ausgelassen feiernden Vergasern gekauft, die sich frohgelaunt und gegenseitig zuprostend 28 Liter Sprit auf 100 Kilometern ex-und-hopp schamlos reingezogen haben. Das sind fast drei Eimer leergesoffen alle 100 Kilometer... Aber der Sound war cool! Heutzu...

Der Alltag - eine pausenlose Predigt