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Die Gemeinde der Zukunft (1) wird klein sein


Die Gemeinde der Zukunft wird eine kleine Gruppe Leute sein, ähnlich einer LTG (Life Transforming Group). Man trifft sich regelmäßig, um ehrlich auszutauschen, was Gott in ihrem Leben tut und wie Nachfolge hier und heute im Alltag aussieht. Dazu wird man miteinander die Heilige Schrift und andere Ressourcen studieren. Man beichtet voreinander und betet füreinander. Manche dieser Kleinstgemeinden werden sich zu Netzwerken zusammenschließen, andere nicht. Nur wenige Minigemeinden werden sich einer heute bekannten Denomination oder Kirche anschließen und wenn doch, dann nur lose und ohne große Verpflichtungen. Wenn überhaupt, so werden kaum neue Denominationen gegründet (Ausnahmen sind Zusammenschlüsse alter, schrumpfender Denominationen zu einer neuen, größeren).

Das bedeutet nicht, dass es keine großen Gemeinden mehr geben wird. Im Gegenteil, ein gegenläufiger Trend geht zur Megagemeinde. Dort werden sich alle sammeln, denen das klassische Gemeindemodell mehr liegt. Diese Gemeinden werden entweder stark charismatisch oder deutlich liturgisch geprägt sein. Liberale und evangelikale Gemeinden werden schrumpfen und in manchen Gegenden aussterben. Die heranwachsenden Megagemeinden werden relativ viel Aufmerksamkeit erregen und "das neue Bild von Kirche" prägen, doch in Wahrheit stellen sie eine Ausnahme dar und sind zahlenmäßig unterlegen. 

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Gemeindegründungskurs

Übermorgen (Mittwoch) werde ich nachmittags zum zweiten Mal eine dreistündige Vorlesung zum Thema Gemeindegründung halten. Studenten aus ganz Schweden werden online zugeschaltet sein. Für mich persönlich ist dies eine wirklich große und wichtige Sache. Während der ersten Vorlesung ging es um die Theologie der Gemeindegründung. Am Mittwoch wird es um die Praxis gehen. Wir werden zu weiten Teilen über den von CA entwickelten "Missional Actions Plan" reden (MAP). CA unterstützt dieses Projekt mit einem eigens für diesen Kurs professionell produziertem Video. Euch würde ich herzlich bitten, für diesen Kurs, die Stundenten, Mittwochnachmittag und vor allem die langfristige Frucht des Kurses zu beten. Danke!

Der Lohn der Sünde

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„The Sound of Music“

Nun haben wir es also angeboten und selbst eingenommen, unser erstes Antiherbstdepressivum, in Form eines lustigen Filmnachmittages in unserer Gillestuga mit gemeinsamen Essen. Schön war’s! Und wir sahen ein höchst interessantes Werk: „The Sound of Music“, ein amerikanisches Musical als Heimatfilm aus dem Jahre 1965, das zu Beginn des Zweiten Weltkrieges in Salzburg spielt. Alle Schweden kennen es so gut, dass es hier darauf Parodien und Anspielungen in der Werbung gibt. Unser Holländer in Team sagte, in Holland wachse man mit diesem Film auf, er konnte alle Dialoge mitsprechen. Und unsere Amerikaner konnten sämtliche Lieder des Musicals auswendig mitsingen. Nur Karen und ich blamierten uns mit unserer Bildungslücke. Wir haben bis jetzt aber auch noch keinen anderen Deutschen gesprochen, der den Film je gesehen hat ( Gibt’s einen? Bitte sofort unten einen Kommentar hinterlassen!!! ) Man sagte uns, in Amerika gehe man davon aus, dass in Österreich jeder in das (englische) Lied „Edelwei...