Seit Samstagabend hat Schweden nach dem jährlichen sechs-Wochen-Marathon auch sein Lied für Malmö. Vielleicht sogar kein schlechtes. Der größte Vorteil an diesem Liederfest ist für mich, dass man hier einen Anlass hat, Freunde einzuladen, die man sonst selten sieht. Die Musik ist ansonsten solch ein simples Mainstream-Gedudel, dass ich mich ernsthaft versucht fühle, auch mal einen Liedvorschlag zu komponieren und einzureichen. Ich glaube, auf diesem musikalischen Niveau durchaus mithalten zu können und schließlich bin ich es ja nicht, der dazu in Unterhose auf der Bühne tanzen muss (dann hätte ich wohl eher keine Schnitte). Ja, und wenn mein Lied dann auch noch den Grand-Prix gewonnen hat, wäre ich das Problem mit dem schwachen Eurokurs auch endlich los. Wie sagte Jakobus doch gleich? Wenn Gott will, werden wir leben und dieses tun. Also dann.
Urban Expressions ist ein von Stuart Murray in Großbritannien gegründetes Netzwerk von Gemeinden und Gemeindegründungen, die wie wir bei H2O neue Wege wagen wollen. Murray hat einige sehr wertvolle Bücher zum Thema Gemeindegründung verfasst. Sein Buch " Post-Christendom " las ich 2005 und hat mir extrem geholfen, all die Änderungen zu verstehen, die unseren Alltag verändern und auf die auch Gemeinden massiv beeinflussen. In den kommenden Jahrzehnten wird das erst so richtig sichtbar werden. Deshalb sind wir ganz besonders froh, dass Urban Expressions nun nach Schweden kommt. Und das Schöne ist, dass hier nichts von England nach Schweden exportiert sind, sondern dass eine Handvoll schwedischer Christen, teilweise schon betagt und weise, die große Notwendigkeit neuer Gemeinden mit Sicht für die heutige Welt sehen und aktiv wurden. Durch persönliche Kontakte mit Murray wurde zunächst sein Buch "The Naked Anabaptist" ("Der nackte Täufer") unter dem Titel ...
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