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Wann hörten wir auf, innovativ zu sein?


Schon ganz am Anfang versprach Gott Israel, dass alle Völker über Israel staunen werden, wenn sie Gott treu nachfolgen werden (Dt 4,6). Mit anderen Worten: Wer Gott wirklich folgt, gibt seiner Umwelt etwas zu sehen, was es sonst nirgendwo gibt. Noch nicht mal auf Pro7.

Die ersten Christen fanden durch ihren neuen Lebensstil und ihre gute Laune viel Wohlwollen unter dem Volk, welches zu großer Neugierde und somit ständig neuen Gläubigen führte (Apg 2,47).

Durch die ganze Geschichte waren es vor allem Christen, die bahnbrechende Entwicklungen in Gang setzten und damit den Wohlstand schufen, der uns heute so selbstverständlich ist (vgl. meinen Post vom 04. Dez 2012).

Wann haben wir eigentlich damit aufgehört? Warum ist Kirche heute als der Club der ewig Gestrigen bekannt? Warum löst die bloße Existenz einer Gemeinde kein Staunen mehr in der Nachbarschaft aus? Es ist ja wunderbar, dass auch wir Christen uns nun in großen Veranstaltungshallen treffen oder uns der Satellitentechnik bedienen können. Innovativ ist das aber nun wirklich nicht mehr. Die wahren Brennpunkte liegen ganz woanders. Ist Kirche und Gemeinde noch immer viel zu zufrieden mit ihrem Status Quo und eigentlich nur auf neue Mitglieder aus?

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