Direkt zum Hauptbereich

Es gibt immer was zu tun…

yippi ya ya yippiyippi yeah! Nein, nicht bei Hornbach, bei Meisels. Seit deren Ankunft am Dienstag haben wir nicht nur sechs Familienmitglieder mehr im Haus. Wir helfen beim ersten Einleben. (Regel Nummer eins in Schweden: Personennummer beim Finanzamt beantragen, ohne die kriegt man hier gar nichts! Kein Handy, kein Telefon, nichts.) IKEA und Bauhaus stehen auf dem Programm, Möbel abholen, die schon vor einigen Wochen privat organisiert wurden, alles reintragen und aufbauen. Der Aufbau so mancher gebrauchten Möbel OHNE AUFBAUANLEITUNG entpuppt sich als die reinste Detektivarbeit. Da sie noch kein Auto haben sind wir nicht nur für Transport, sondern auch alle anderen Fahrten da. Die Kinder verstehen sich prächtig und hüpfen den ganzen Tag im und ums Haus herum. Von gestern auf heute war Klaus bei uns. Gemeinsam mit ihm konnten wir heute einen ersten CA-Team Gottesdienst feiern, und die Meisels mit einem Abendmahl auch geistlich hier willkommen heiβen. Das Wetter ist stark regnerisch bis stark sonnig, und die Stimmung ist gut.
* * *
No, it’s not boring being in Gothenburg. Not at all. Since Tuesday we have six more family members living with us: The Meisels have really arrived. We try helping them to settle in. (Rule No 1 in Sweden: Get your personal number ASAP at “skatteverket”! Without personal number you won’t get anything here, no phone, no mobile; you don’t really exist.) Our tour leads us regularly to IKEA or so, we pick up furniture which have been organized privately a few weeks earlier and build them up. We feel like Sherlock Holmes when we have to set up used furniture without having any instructions. Since Meisels have no car yet we drive for them. The kids enjoy themselves most of the time, getting like best friends. Yesterday Klaus came along. Altogether we could celebrate a CA-Gothenburg-Team-Welcome-Worship-Service*. That was fun. Weather: between very rainy and very sunny. Mood: Excellent.

* sorry, but being a German I like putting words together! And BY THE WAY: Swedes do that too!

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Gemeinde - ein Verein oder eine Firma?

Bald ist wieder GLS-Zeit in Schweden. GLS heißt Global Leadership Summit und ist nichts anderes als Willow-Creeks jährliche Leiterkonferenz. In Schweden wird GLS in den Großstädten angeboten als eine halb Live, halb aufgezeichnete Veranstaltung. Unser Partner Saron ist Treffpunkt für alle Gemeindeleiter im Göteborger Raum. Natürlich werde auch ich wieder da sein, nicht zuletzt, um andere Gemeinden zu treffen und um getroffen zu werden. Nun habe ich selbst meine Leiterausbildung in den USA absolviert und weiß, dass die Amis hier sehr viel Gutes zu sagen haben. Ich weiß auch, dass die Deutschen in Sachen Menschenführung und Leitung deutlich mehr Nachholbedarf haben als die Schweden. Und so begeistert ich von vielen Dingen auch immer noch sein mag, ein paar Fragen wollen mir nicht mehr aus dem Kopf: Muss Gemeinde wie eine Firma geführt und strukturiert werden? Muss Gemeinde wie ein Verein geführt und strukturiert werden? Und wenn die Antwort auf beide Fragen auch Nein lauten kann, wie mu...

Der Lohn der Sünde

Der Lohn der Sünde ist Tod. Das steht im Römerbrief, Kapitel 6, 23. Sünde, Tod, klingt nicht angenehm. Vor allem, dass Sünde im Singular dasteht. Der Lohn jeder einzelnen Sünde, egal wie groβ oder klein, ist Tod. Nur einmal die Unwahrheit gesagt, und es ist geschehen. Perfekt gelebt, aber einmal war mir mein Job wichtiger als Gott – vorbei. Sünde ist höchstexplosiv, wenn sie in Gottes Nähe kommt. Wie Benzin, das auch keine Experimente mit Feuer verzeiht. Ein einziger Funken reicht. Wer in die Nähe Gottes kommt – und spätestens nach diesem Leben werden wir alle dort erscheinen – und nur einen einzigen, winzig kleinen Sündenfleck an sich trägt, den wird’s zerreiβen. Zu groβen Verhandlungsdiskussionen wird es gar nicht erst kommen. Einer trostlosen Zukunft sehen wir nach diesem Leben entgegen, denn wer kann schon behaupten, makellos zu sein. Von Jesus wird gesagt, dass er Gott selbst war. Es wird berichtet, Gott sei Mensch geworden. Man liest, er war makellos, ohne Sünde. Er musste nicht ...

Wer erntet die dicksten Kartoffeln?

Wer es noch nie gesehen hat, dem sei es hiermit gezeigt: Unsere Gesellschaft setzt sich aus vielen Subkulturen zusammen. Das Bild ist ein Beispiel für Deutschland, wo sich das Sinusinstitut in seinen sogenannten "Milieustudien" auf zehn Milieus oder Kartoffeln begrenzt. Sinus macht solche soziologischen Studien in erster Linie für Firmen, die ihr Produkt möglichst punktgenau in einer passenden Zielgruppe vermarkten wollen. Es ist eine fantastische Brille, mit der man klarer sehen kann, mit wem man es eigentlich zu tun hat und wie die gewünschten Kunden so ticken. Wenn sich Pastoren, Pfarrer oder ganz normale Christen diese Brille auf die Nase setzen, sehen die meisten entweder rot oder schwarz. Einigen wird auch gerne schwindelig oder sogar so schlecht wie bei einem Horrortrip. Warum nur? Weil Sinus ebenfalls herausgefunden hat, dass Kirchen und Gemeinden, völlig egal welcher Farbe, Konfession oder Denomiation, fast ausschließlich aus einem ca. 15% großen Segment am lin...