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Fotos vom Nimbustag

Hier haben wir ein paar Fotos vom Nimbustag vor drei Wochen. Here're a few pictures of the "Nimbus retreat day" of Saronkyrkan three weeks ago. Gottesdienst zum Auftakt / Worship to start the day Joakim, Sarons leitender Pastor / Joakim, Saron's senior pastor Präsentation von H2O / Presentation of H2O Im Gespräch / conversation Mittagspause / lunch break lokale Workshops, hier Angered / different workshops for Gothenburg regions, here Angered Erwin im Gespräch / Erwin chatting Open-air Livemusik zum Ausklang / Open air live music to end the day Grillfest / barbecue (All pictures by team photographer Luke Meisel)

Ein zu Haus für Judy?

Seit einem knappen Monat ist Judy nun hierzulande, und ehrlich gesagt macht sie sich groβartig. Mit ihrer Lebens- und Auslandserfahrung geht sie weise und im richtigen Tempo an die vielen Herausforderungen in einem neuen Land heran. Die einzige wirklich groβe Hürde ist bislang noch die Wohnungssuche. Noch lebt sie in unserem Wohnwagen „zur Untermiete“, was ganz gut geht, solange der Winter sich auf Abstand hält. Seit sie ihre Personennummer hat läuft alles auf Hochtouren, um ein Plätzchen für sie zu finden – bislang ohne auch nur Ansatz auf Erfolg zu sehen. Im Gegenteil, die Geschichten, die man dabei immer wieder so hört, sind eher noch entmutigender. Was bleibt, ist das Gebet und das Vertrauen in unseren himmlischen Vater, als richtig und zur rechten Zeit zu machen. An diesem Wochenende ergab sich jedoch eine ganze Reihe aus völlig unvorhergesehenen „Zufällen“, die dahin führten, dass ein kleines, nagelneues Häuschen durch verschiedene Umstände ungeplanterweise zu vermieten ist, und ...

Karen wieder da

Karen ist gestern Nachmittag gut vom CA-coaching Seminar zurückgekommen. Es klang alles ganz positiv und lehrreich. Vielleicht kann ich sie ja überreden, selbst etwas darüber zu schreiben. Heute morgen ist sie gleich wieder zu Reningsborg. * * * Yesterday afternoon Karen came back from the CA coaching training. It sounded quite interesting and positive what she had to tell. Maybe I can convince her to write a few lines herself. This morning she continued with her work at Reningsborg.

Geistlicher Kampf

(Ein Auszug aus meinem Gebetstagebuch) Du sagst, Dein Reich zu bauen ist ein Kampf mit Kräften und Mächten, die wir in dieser Welt nicht sehen können. Wie wahr das ist. Ich lebe einer Zeit und einem Teil der Welt, wo heute immer noch viele glauben, was man nicht sehe, das gäbe es auch nicht. Und doch habe ich immer wieder das Gefühl, dass einige derer, die sich religiös für vollkommen „neutral“ halten, ein ganzes Gefolge an unsichtbaren Kräften und Mächten mit sich herumziehen. Es ist so diffizil für mich, Herr, so schwer zu handhaben, zu begreifen, kaum zu erklären. Und dann trifft es mich so unerwartet, unvorbereitet. Es verwirrt mich, und deshalb komme ich zu Dir, Herr Jesus, zu Dir, mit der Bitte um offene Augen, Weisheit, Kraft, Liebe, Standhaftigkeit, das richtige Herz. Aber wie soll ich mir sonst erklären, was manchmal so bei uns passiert? Wir sitzen, wie neulich, als Familie da, spielen, lachen, haben Spaβ. Besuch kommt, über den wir uns sehr freuen. Es ist schön, hier Menschen...

„Medvandrarna“

Das heiβt so viel wie „die, die mitgehen“. „Medvandrarna“ sind eine Gruppe Leute, die jeden Samstag im Café des Second Hand Ladens der Sarongemeinde Gespräch und Gebet anbieten. Ich fand diese Idee sehr gut und war deshalb letzten Samstag mal dabei, um mir das mal selbst anzusehen und mich etwas zu informieren. Das könnte nämlich etwas sein, was wir in ähnlicher Weise samstags bei Reningsborg in Angered machen könnten. Es ist echt erstaunlich, wie viele Menschen hier in die Second Hand Läden strömen – und sei es um dort nur einen Kaffee zu trinken und einen Plausch zu halten. “Medvandrarna” could be translated as companions, one who go next to you. It’s a group of people who meet each Saturday in the café of Saron’s Second Hand just in order to talk with people, listen to them or even pray for them. Last Saturday I was with them to see how it works and to get some information ad inspiration. I think this could become something we do in a similar way at Reningsborg in Angered. It’s ama...

Karen bei CA

CA legt bekanntlich groβen Wert auf eine gesunde persönliche und geistliche Entwicklung seiner Mitarbeiter, deshalb wird das Thema Mentoring oder neudeutsch „Coaching“ ganz groβ geschrieben. Nun möchte man dies vertiefen indem die Mitarbeiter selbst zu Mentoren ausgebildet werden. Dazu gibt es von heute bis Dienstagabend ein von CRM ausgerichtetes professionelles Seminar, an dem alle Teamleiter teilnehmen sollen. Aus Kosten- und Zeitgründen nimmt von uns nur einer teil, und weil dies schon immer eher Karens Ding war, ist sie heute Morgen abgereist. Am Mittwochnachmittag kommt sie zurück. Begleitet sie im Gebet! * * * Mentoring and coaching have always been important issues for CA, for we will see people developing spiritually and personally in a healthy way. CA wants to invest in that more and so they offer a professional coaching workshop from today to Tuesday night. All team leaders are obligated to participate. We have sent Karen who has always been interested in that area. Today mo...

Aaron

Im Frühjahr 2007 – ich war gerade auf der CA Fieldorientation – bekam ich einen Anruf der Sarongemeinde. Hier sei jemand, der zu uns passen könnte, und ich solle doch mal mit ihm sprechen. Am anderen Ende stellte sich ein gewisser Aaron mit Liverpooler Dialekt vor. Kurz darauf war meine Handybatterie alle, und vorbei war’s. Ein Jahr später: Karen und ich gehen gerade mitten durch die Stadt als uns eine Visitenkarte für eine Wohnungsagentur in die Hand gedrückt wird. „Den haben wir doch schon mal gesehen!“ denken wir und bleiben stehen. Darauf erwidert Aaron: „Ich habe Deine Präsentation bei Saron gesehen! Wir sollten mal überlegen, ob es für mich bei Euch auch einen Platzt gibt!“ Noch ist er aber zu sehr mit Job und SAS-G beschäftigt. Ein halbes Jahr später: Ich verlasse den Gottesdienst bei Saron und jemand tippt mir von hinten auf die Schulter. „Du, ich bin jetzt so weit,“ sagt Aaron, „ich möchte mich einen Tag pro Woche bei Saron einbringen. Letzte Woche habe mit den Pastoren gespro...

Team in die Pilze geschickt

Weil Familie van der Ploeg auch unserem neuesten Teammitglied Judy ihr Heim in Floda zeigen wollte hat sie alle zur schwedischen „Smörgåstårta“ zu sich eingeladen. Und weil das Wetter am Wochenende so schön war sind wir alle raus in den Wald gegangen. Und weil gerade Pilzezeit ist haben wir fleiβig Steinpilze, Pfifferlinge und andere Schwammerl gesucht und auch gefunden. Schön war’s, und soweit ich weiβ, haben’s auch alle überlebt. The van der Ploeg family wanted to show their home in Floda to our newest team member Judy and so they invited us to a Swedish “smörgåstårta”. And because the weather was so great last weekend we went for a long walk out in the Swedish woods. And since it’s time for mushrooms we started looking for ceps, chanterelles and others. And we found them! As far as I know we all survived.

Team bei Reningsborg

Vergangenen Samstag trafen wir uns als Team beim Secondhandverkauf bei Reningsborg. Dies ist ein groβer Verkaufsraum mit Café, nur Samstagvormittags geöffnet, wo wöchentlich viele hundert Kunden aus Angered hinkommen – nicht nur um zu kaufen, sondern vor allem auch um Leute zu treffen. Wir wollten mal alle dabei sein, sehen wie es dort ist und was wir dort in Zukunft machen können. Last Saturday the team met at Reningsborg’s Second Hand in Angered. It’s a big hall with a café which opens only on Saturday mornings. Several hundred customers from the Angered area gather – not only for buying stuff but also for community. We wanted to be there, smelling the air, feeling the atmosphere, considering what we could do there.

Judy existiert!

„Es schon etwas deprimierend, wenn man immer wieder hört, dass es mich eigentlich gar nicht gibt…“ Das meinte Judy am Mittwoch im Hauskreis, als sie von ihren ersten Erfahrungen in Schweden berichtete. Keine Anmeldung bei Wohnungsmaklern, kein Handyvertrag, kein Konto, nichts geht solange man die schwedische Personennummer nicht hat. „Sie sind einfach noch nicht im System, tut uns leid, da können wir nichts für sie tun!“ Das hörte sie immer wieder. „Ja, in dieser Phase waren wir hier alle einmal…“ meinte Erwin tröstend. Letzten Freitag vor einer Woche bin ich mit Judy beim schwedischen „Skatteverk“ gewesen, um ihr zu helfen, ihre Personennummer zu beantragen. Doch deren Prognose war düster, es gebe durch die ganzen neuen Studenten so viele Anmeldungen, dass es mindestens einen Monat dauere, bis sie ihre Nummer habe. Das würde heiβen, noch einen Monat in unserem Wohnwagen leben, bis sie überhaupt beginnen kann, sich bei Makleragenturen anzumelden. Doch als ich vergangenen Freitag von ei...

Mission, Vision und Strategie

Rechtzeitig zum Nimbustag haben wir uns noch mal zusammengesetzt und unsere ganzen Gedanken über unser Sein in Schweden in aussagekräftige Sätze gefasst. So hundertprozentig ist es nie, irgendwas fehlt immer noch, und deshalb ist es auch nur unser „endgültiger Entwurf“. Naja, CA selbst hat bis heute nur einen Entwurf… Wie auch immer, hier sind sie, zumindest in Englisch, eine offizielle deutsche Übersetzung wird es wahrscheinlich nie geben, an der schwedischen arbeiten wir noch. + + + Why are we here? To follow God’s leading and initiate growing communities of Jesus-followers in the Gothenburg area. Where are we heading? Towards a self-propelled movement which creates new spiritual curiosity, exploration and communities of Jesus followers. We begin in Angered and hope to have a beneficial influence on the greater Gothenburg region. How do we get there? By being spiritual witnesses, individually and collectively, through our relationships, service, hospitality, and daily lives. By coope...

Saron’s Gemeindetag „på Nimbus“

„Nimbusgården“ ist ein wunderbares Gemeindezentrum auf der Insel Öckerö in den nördlichen Göteborger Schären, herrlich direkt am Meer gelegen, mit Herberge, Restaurant und sogar einem eigenen, kleinen Gästehafen, so dass man selbst mit dem Boot anreisen kann (was hier nicht so ungewöhnlich wie in Bayern ist). Seit einigen Jahren hält unsere Partnergemeinde Saron dort jährlich einen gröβeren Gemeindetag ab, und letzten Samstag war es auch wieder so weit. Wie bereits vor ein paar Tagen erzählt, ging es um den 7-Jahresplan der Gemeinde, in den unser Projekt mittlerweile fest als erster „Knotenpunkt“ oder „Hub“ eingebunden ist. Rund dreihundert Leute waren angemeldet. Unser Team konnte ebenfalls fast vollständig teilnehmen. Im Laufe des Vormittagprogramms bat mich Joakim, Sarons Hauptpastor, unser Projekt und unsere Gedanken und Ideen kurz für alle zusammenzufassen. Nach dem Mittagessen gab es eine halbe Stunde zur persönlichen Reflektion und Gebet. Hier konnte man für sich herausfinden, w...

Judy ist da!

Ja, sie hat’s geschafft, wenn auch mit mehreren Stunden Verspätung, wodurch sie einen Anschlussflug in Frankfurt nicht erreichen konnte. Deshalb wurde der Hauskreis von Mittwoch kurzerhand auf Donnerstag verlegt, und gestern Abend konnten wir uns alle noch mal gegenseitig vorstellen, unsere Geschichten erzählen und was uns nach Schweden gebracht hat und vor allem für Judy beten. Das Team hatte auβerdem ein „Willkommen-Judy-in-Schweden-Überlebens-und-Überraschungs-Kit“ vorbereitet. Wir denken, dass es ein guter Start für alle war. Betet für Judy, dass sie sich gut einlebt und ins Team einfindet, und betet vor allem für eine Wohnung für sie. Bis auf weiteres wohnt sie in unserem Wohnwagen. Gleich werden wir in die Stadt zum „Skatteverket“ aufbrechen, um die Schweden so überlebenswichtige Personennummer zu beantragen. * * * Yes, she made it! Although with a few hours delay so she could not catch the last flight from Frankfurt to Gothenburg. So we changed our small group from Wednesday to ...

Auf dem Weg zum Flughafen

Team“nachwuchs“ kündigt sich an: In einer guten Stunde werde ich zum Flughafen aufbrechen und Judy Hardin abholen, die heute nach Schweden einreist um in unserem Team mitzuarbeiten! Bald gibt’s mehr! * * * The team is growing: In about one hour I’ll set off for the airport to pick up Judy Hardin, who is arriving today to join our team! More news soon!

Nimbusdagen

Am kommenden Samstag hat unsere Partnergemeinde Saron ihren jährlichen Gemeindetag in einem Gemeindezentrum namens „Nimbus“ auf der Insel Öckerö in den nördlichen Schären Göteborgs. Es soll um den neuen Siebenjahrsplan der Gemeinde gehen, und es werden viele Mitglieder der nicht ganz kleinen Gemeinde erwartet. Wie wir ja schon vor einigen Monaten kurz berichtet hatten ( hier ), soll unser Projekt in Angered der erste „Hub“ oder Knotenpunkt („Nod“) werden. Für uns ist es wirklich ein Geschenk, dass Saron dieses Projekt so sehr befürwortet und unterstützt. In den vergangenen zwei Wochen habe ich mich mehrmals mit anderen Leitern aus Saron getroffen, um den Nimbustag zu besprechen. Am Samstagvormittag werden wir die grundlegenden Ideen des missionalen Gemeindebaus noch einmal der ganzen Gemeinde vorstellen. Am Nachmittag werden wir einen Workshop leiten, in welchem unser Konzept vorgestellt und diskutiert wird. Für uns könnte der Nimbustag ein entscheidender Punkt werden. Es ist nämlich n...

Rutschs waren da!

Familie Rutsch aus der FeG Ingolstadt war schon am 11. August zusammen mit Ehepaar Fischer auf der gleichen Fähre mit uns und kam etwas später auf eine Nacht bei uns vorbei, um sich unsere Kanuausrüstung zu leihen. Dann zogen sie aus, Schweden mit dem Kanu zu erobern. Gestern kamen sie wieder zurück wenn auch nicht mit ganz so vielen Seemeilen wie erwartet. Heute, nach Besichtigung Göteborgs, geht die Reise wieder Richtung Fähre. Grüβt uns noch mal Ingolstadt!!! * * * The Rutsch family from Ingolstadt joined us already on our ferry crossing to Sweden. We were on our way home, they were going on holiday. A few days later they came to our house to borrow our canoe equipment. They wanted to conquer Sweden by canoe. Yesterday they came back again. The weather hindered a full conquest of Sweden. Today they headed home again after exploring Gothenburg a little more. Our regards to Ingolstadt!

Post-Sommer Teamtreffen

Schon am Wochenende hatte sich das Team zusammengefunden, Jonathan Meisel feierte seinen Geburtstag und Meisels haben alle samt Nachbarn eingeladen. Das war eine klasse Runde und jeder erfuhr, was im Sommer bei den andern so jeweils gelaufen ist. Gestern hatten wir also unser erstes Arbeitstreffen mit Ausblick auf das kommende Dienstjahr. Dinge wie Teamzuwachs durch Judy Hardin, Feinschliff unserer Vision- + Missionstatements, Zusammenarbeit mit Saron, theologisches Training des Teams uvm. stehen auf dem Programm. Packen wir’s an. * * * Last weekend the team met already for the first time after the summer. We celebrated Jonathan’s birthday and the Meisels invited all of us, even their neighbors. It was a great opportunity to catch up with each other and what has happened during the summer. Yesterday we had our first “official” meeting with a prospect of our next year of ministry. Things like the arrival of our new team member Judy Hardin, finishing our purpose, vision and mission state...

Angela Merkel und die Fischers waren da

Angi hatte leider keine Zeit nach Göteborg zu kommen, sie musste mit Freddy über Kyoto diskutieren. Aber die Fischers, die hatten Zeit. Schlieβlich waren die ja auf Hochzeitsreise und kamen mit ihrem Campingbus vorbei. Ob die Merkel nur deswegen nicht gekommen ist, weil sie glaubte, dann müsse auch sie bei uns vor der Garage schlafen und in unserem Keller duschen? * * * Angela Merkel, chancellor or Germany, and the Fischers, members of EPIC, Münster have been here. Unfortunately German Angi couldn’t drop in at our house, she had to discuss with Swedish Freddy about Kyoto. But the Fischers had time, after all they were on their honeymoon. So they came with their small RV. Or did Angi not come just because she was afraid we would expect her to sleep in front of our garage in a caravan like the rest of our guests we had this year?

Schule hat begonnen

Nach über 10 Wochen Ferien hat nun gestern auch für unsere Kinder der ganz normale Alltag begonnen: Um halb sieben geht’s raus aus den Federn, fertigmachen, ab zum Bus, Schule, zwischen halb vier und fünf wiederkommen, Hausaufgaben machen. Svea Nadia geht nun in die dritte Klasse, Nils in die fünfte und Ole in die siebte. Alle sind, glaub ich, ganz zufrieden mit ihren Lehrern. Nicht so zufrieden waren sie, dass sie viele ihrer Freunde in Parallelklassen verloren haben (auf der internationalen Schule werden wegen der hohen Fluktuation die Klassen jedes Mal ganz neu gemischt). Und pünktlich zum Schulbeginn setzte heute dann auch gleich das Herbstwetter ein. * * * Even Swedish holidays have an end! After more than 10 weeks our children started yesterday their school life again. That means getting up at 6.30, walking to the bus, enjoying school, coming back home between 3.30 and 5, making homework. Svea Nadia is 3rd grade now, Nils 5th and Ole 7th. I think they all like their teachers. Wha...

Auf den Hund gekommen!

Das ist Zera, unser dreieinhalb Monate alter Jämthundwelpe! Freitag vor einer Woche holten wir sie in Säffle ab. Karen und die Kinder wollten eigentlich schon immer einen Hund, aber ich habe stets mein Veto eingelegt. Nein! Diesen Knüppel wollte ich mir nicht auch noch ans Bein binden. Seit einem ganzen Jahr beschäftigen aber mich ganz andere Gedanken. Zum Beispiel stellte ich fest, dass ich drauβen im Freien viel besser, freier und kreativer denken und planen kann als an meinem PC. Kreativität und Nachdenken ist aber eine meiner Hauptaufgaben hier. Im letzten Winter merkte ich auβerdem, dass ich nicht trotz, sondern gerade wegen der kurzen Tage und des beschissenen Wetters regelmäβig an die frische Luft muss, um meine Anflüge von Winterdepression in Grenzen zu halten. Auβerdem entsteht ein immer stärkerer Wunsch in mir, das Leben einfacher und natürlicher zu gestalten, und vor allem zu „entgameboyisieren“, naja, jedenfalls weniger Zeit mit Elektronik und mehr Zeit mit Mensch und Natur...

Gerhard war da

Gerhard Smits, Pastor unserer sendenden Gemeinde in Ingolstadt, und seine Frau Angela sind gestern auf der Rückreise ihres Schwedenurlaubes bei uns vorbeigekommen. Eine Nacht wurde der Parkplatz vor unserem Haus wieder mal zum Mini-Campingplatz. Heute morgen sind sie weiter gen Heimat gezogen. War schön, Eure Gesichter in unserem schwedischen Heim zu sehen und während des Gassigehens über Hund und die Welt zu quatschen! Gute Weiterreise! Gerhard Smits, pastor of our sending church in Ingolstadt, Germany, and his wife Angela dropped in at their way home from their Sweden holiday. One more night the spot in front of our house became a mini camping site. It was great to have you over here, walking the dogs and chatting about hounds and more! Have a safe trip home!

Probewoche bei Reningsborg

Reningsborg in Angered ist sehr an einer engeren Zusammenarbeit mit uns interessiert und hat deshalb Karen gefragt, ob sie sich nicht vorstellen könnte, als eine Art Arbeitstherapeutin in Angered mitzuhelfen. Diese Idee war ganz kurzfristig, sozusagen am letzten Tag vor der Sommerpause aufgekommen und ernsthaft in Erwägung gezogen worden. Über den Sommer haben wir diese völlig neuen Überlegungen diskutiert und darüber nachgedacht mit dem Ergebnis, dass es eine ganze Reihe unterschiedlicher Vorteile für beide Seiten brächte, sofern es sich nicht als zu belastend herausstellt. Wir wollten es zumindest mal probieren. Letzte Woche war deshalb eine Art Probewoche. An vier Vormittagen war Karen bei Reningsborg um festzustellen, dass der Job ihr taugt und es keinesfalls zeitintensiver ist als bisher ihre Sprachkurse. Im Gegenteil, es ist viel näher und mit dem Rad erreichbar. Karen berichtet von lieben Kollegen und einem sehr freundlichen Empfang. Wir freuen uns darüber, die Beziehung zu Reni...

Und weiter geht’s!

Montag. Eine neue Woche und gleichzeitig geht’s auf in ein neues Dienstjahr. In der vergangenen Woche hieβ es vor allem noch ankommen. Auspacken, waschen, einräumen, Postberge erledigen, sich bei allen zurückmelden – alles, was halt anliegt, wenn man über vier Wochen unterwegs war. Unser Garten muss keinesfalls dem Garten (Schw)Eden gleichen, aber wie die Hölle muss es auch nicht gleich aussehen. Eine Hecke, die einen guten Teil der Fahrbahn beansprucht und halbmeterhohes Gras und Unkraut lassen auf ein fruchtbares Klima in den letzten Wochen schlieβen und machen der ganzen Familie ganz gut Arbeit. Unsere Spülmaschine ist während der Sommerpause in Ruhestand getreten, „schon“ mit 20 Jahren, und sie lieβ sich auch nicht überzeugen, doch noch bis 65 weiterzumachen. Familie Rutsch aus IN kam vorbei um sich unsere komplette Kanuausrüstung für ihren Urlaub auszuleihen und darf sich seitdem bestem Wetter erfreuen. Diese Woche starten auch die schwedischen Schulen wieder. Unsere drei müssen e...

Angekommen…!

Gute 5000km liegen hinter uns – und wir sind wieder da! Aber nicht, ohne auf der letzten Etappe noch eine letzte, echte Panne mitzunehmen. Drei von unseren vier VW-Bus Reifen mussten im Laufe unserer Tournee entweder geflickt oder gleich ganz erneuert werden. Der vierte wollte also in nichts nachstehen und platzt auf einem Drittel der Strecke zwischen Trelleborg und Göteborg. Zum Glück ging auch genau in diesem Moment der Wolkenbruch los, damit der Schweiβ des Arbeitens auch gleich wieder runtergeduscht wird. Dummerweise hatte unser Bosch Dienst in Gaimersheim die Radmuttern derartig festgeknallt, dass schon bei unserer ersten Reifenpanne in Österreich der Schraubenschlüssel riss und wir doch tatsächlich wegen einer Reifenpanne auf den ADAC angewiesen waren. Peinlich, peinlich, aber der gelbe Engel nahm’s uns nicht übel. Er empfahl mir stattdessen, sich gleich ein richtig gutes Werkzeug stattdessen zu kaufen. Leider hatte er keins zu verkaufen, und die „richtig guten“ Radkreuze bei ATU...

Hochzeit in Münster überlebt

Nicht nur die Getrauten, auch der Trauende hat die gestrige Hochzeit im Münsterländer "Warsteiner Tor" glücklich und zufrieden überstanden. Heiko und Daniela Fischer gaben sich ein beeindruckendes und überzeugendes Eheversprechen. Der offizielle Teil der Eheschließung fand ja schon am Schnapsdatum 08.08.08 im Standesamt statt. Dort erregte Danielas Schweizer Familie mit ihren echten schweizer Kuhglocken derartiges Aufsehen, dass sie einen Tag später prompt auf Seite 1 der Tageszeitung Eingang fanden. Der Traugottesdienst fand einen Tag später bei herrlichstem Wetter am Ufer eines idyllischen Tümpels auf den parkähnlichen Ländereien eines Münsterländer Gutshofes unter freiem Himmel statt, neben Hühnern, krähenden Hähnen, Pfauen und grunzenden Schweinen. Tolles Ambiente, tolle Feier. Damit liegt die letzte Station des Reisedienstes hinter uns, und mittlerweile auch schon die ersten paarhundert Kilometer gen Norden. Auf der Fähre sind wir übrigens gemeinsam mit Familie Rutsch au...

Der lange Treck

Die nächste Station geht zu Ende. Die wenigen Tage in Gummersbach, sowohl Karens als auch meine Heimat, bestanden vor allem aus Familienbesuchen, geprägt von Krankenhausbesuchen. Wir sind sehr froh, dass mein Vater in diesen Tagen wieder entlassen werden konnte und hoffen, dass es in Zukunft einfacher wird. Der platte Reifen unseres Autos wurde ersetzt. Wahrscheinlich war es Trauer über unseren erschossenen Frontscheinwerfer und den letzten Hauch der Vorderreifen, dass sich auch die Batterie unseres Wagens plötzlich und unerwartet das Leben nahm. Die in stratosphärischen Höhen schwebenden Ersatzteilpreise lassen uns mit einem tiefem Gefühl der Genugtuung weiterreisen, das deutsche Bruttosozialprodukt durch unseren privaten Beitrag nicht unwesentlich gesteigert zu haben. Und eine Hochzeit musste vorbereitet werden, denn in wenigen Tagen habe ich noch eine persönliche Premiere vor mir: Zum ersten Mal werde ich eine kirchliche Trauung vornehmen. Ein bißchen gespannt bin ich schon... Nächs...

Das war Connect 2008

Viel Programm, viele Menschen, viel Wiedersehen, viele Gespräche, viele Tränen (meistens vor Lachen), viele Besprechungen, viele Ideen, viel Inspiration, viele glückliche Kinder, viel Sonne, wenig Schlaf. Das war Connect 2008, wie im Vorjahr in Sopron, Ungarn. Ausgeprochen müde, aber zufrieden haben wir die erste 1000km Etappe gen Norden mit einer Reifenpanne und einem zerschossenen Scheinwerfer (zum Glück war's nur ein Stein) hinter uns gebracht. * * * Plenty of program, plenty of people, plenty of hellos, plenty of conversations,plenty of tears (mostly because of laughing), plenty of meetings, plenty of ideas, plenty of inspirations, plenty of happy children, a lot of sun and way too less sleep - that was "Connect 2008", again in Sopron, Hungary. Rather tired we made the first 1000km heading to the north again. Even the tires were tired - so one broke down on the Austrian Autobahn. (God sent the Folbrechts to encourage us!) And one headlight was shot. But just by a ston...