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Posts

Zehn Jahre Schweden!

Heute auf den Tag genau vor zehn Jahren haben wir uns nach der ersten Nacht im Wohnwagen vor unserer noch völlig unmöblierten Wohnung auf dem schwedischen Amt offiziell angemeldet. Zehn Jahre! Was hat uns als Familie in zehn Jahren Ausland am meisten gezeichnet und geformt? Und wie geht es weiter? Fragen, auf die jeder seine eigenen Antworten hat...

Gebetsclip im Juli

Frucht, unerwartet indirekt

Die Schauspielerin war am Ende. Viele Fehler, viel gelitten. Versagt. In der Tiefe hörte sie jemand ihren Namen sagen. Begegnung mit Gott. Er baute sie langsam wieder auf, führte sie auf neue Wege. Die Liebe zu ihrem Erlöser wuchs, und der Wunsch, mehr Menschen von ihm zu erzählen, ebenfalls. Sie begann, Theologie zu studieren. Doch schnell merkte sie, dass nicht alles Gelernte in jene Welt passt, aus der die kam. Und zu der sie sprechen möchte. Ihre alten Freunde und Kollegen in die Gemeinde einzuladen, wo sie selbst aktiv ist, kam nicht in Frage. Sämtliche Vorurteile über Christen würden nur bestätigt werden - und den Erlöser träfen sie dann wohl nimmer. Sie wünschte sich nichts mehr als eine Gemeinde, in der sich Leute wie ihre alten Kollegen öffnen können, das Leben bearbeiten, Hoffnung schöpfen. Doch solche Gemeinschaften gibt es nicht, fand sie. Der Überlegung folgend, ob man wirklich neue Gemeinden starten kann, die anders sind, meldete sie sich zu einem Kurs an: Gemeindegr...

...und wieder Blut auf der Straße

Während ich noch unwissend über Putins Anti-Terrorgesetze schrieb, erreichte mich die Nachricht, dass der Terror auch schon wieder zugeschlagen hat. Es ist schlimm, wenn Unfälle passieren und Menschen verletzt oder gar getötet werden. Doch es ist so viel schlimmer, wenn dieses Leid absichtlich an Zivilpersonen, an unbewaffneten Männern, Frauen und sogar Kindern verübt wird. Muss man sich so den dritten Weltkrieg vorstellen? Ohne Regeln, ohne Konventionen? Gewiss, auch diese werden oft gebrochen - aber steuern wir ernsthaft auf das totale Gemetzel zu? Mir tut es so unendlich leid, dass wieder das Blut derer vergossen wurde, die nichts, gar nichts für die hirnlose Logik der Täter können. Sinnlose Opfer sinnloser Gewalt. Israel lebt schon lange mit solchen Zuständen. Die Presse hat zwar immer so getan, dass Israel ja auch selbst schuld daran sei, warum müsse man seine Umwelt auch ständig provozieren. Wenn man aber plötzlich selbst Opfer wird, greift diese Logik nicht mehr richtig: Ah...

Putin als Trendsetter?

Pegida oder AfD in Deutschland, Sverigedemokraterna in Schweden, Donald Trump, Brexit - es wehen starke Winde von rechts durch die westliche Welt. Wohin dies führen wird, weiß noch niemand so genau. Es gibt alle möglichen Hoffnungs- und Horrorszenarios. Uns Christen kann es zu einem gewissen Grad egal sein, denn wir wissen, dass Jesus der wahre Herr der Schöpfung ist und immer bleiben wird; egal, wer sonst gerade die Fäden in der Hand hält. Und doch: Wir leben in dieser Welt und sind keine unbetroffenen. Wir sollen die Welt zum Besten gestalten und für ihre Leiter beten. Die Bibel lehrt uns außerdem, nicht als naive Dummies, sondern wachsam und mit offenen Augen durch's Leben zu gehen. Und manchmal gehört die Alarmglocke geschlagen. Zum Beispiel, wenn der russische Präsident ein Gesetz unterschreibt, das sich "Anti-Terrorgesetz" schimpft, was ja in Grenzen noch durchaus zu verstehen wäre. Doch dieses Gesetz katapultiert das Land freiheitsmäßig zurück in sovjetisch...

Sehen und gesehen werden

Das Schönste an meinem Job ist Gemeinschaft zu bauen und Zugehörigkeit zu vermitteln. Das Schwierigste ist, dass die Menschen über ganz Europa verteilt leben. Gemeinschaft baut sich nie von selber auf. Für den Anfang braucht's meist nicht viel mehr als eine gemeinsame Tasse Kaffee oder ein Glas Bier. Doch es erfordert nicht weniger als persönliche Präsenz. Skype & Co sind enorme Hilfen, doch sie ersetzen keine persönliche Begegnung. Man mag noch so gute Kopfhörer haben - nichts geht über ein Lifekonzert. Am Wochenende war ich wieder in Den Haag. In erster Linie zum Predigen in einer unserer großen Gemeinden. Doch es geht um viel mehr. Es geht ums Sehen und Gesehen werden, den Grundbaustein des erfolgreichen Netzwerkens. Erst durch die persönliche Begegnung mit Gemeinde, Pastor und Leitung, durch das Hören der echten Stimme mit allen Oberwellen, baut sich persönliches Vertrauen und damit Beziehung auf. Obendrein bieten solche Kurzeinsätze immer einmalige Gelegenheiten zum...

Gebetsclip für Juni

...aus verständlichen Gründen erst im Juli.

Ende der Freifahrt

Tja, das war's dann wohl mit Urlaub für dieses Jahr. Nach knappen zwei Wochen im Fjäll und anschließend noch ein paar freien Tagen daheim ist ab heute vorgezogenes Urlaubsende angesagt: Vortragsvorbereitung für eine Dienstreise nach Holland am kommenden Wochenende. Auf geht's!

Coaching

Ähem..., das war wohl ein Missverständnis. Wir meinten eigentlich nicht diese Art von Coach! Seit ich in meine Rolle als Regionalleiter Europa gekommen bin, versuche ich, Strukturen für Gemeindegründer zu schaffen, wo Kreativität gefördert wird, missional gedacht und gehandelt und gute Theologie nicht vernachlässigt wird. Als eine Art Aorta strebe ich ein gutes Coachingkonzept an, das internen wie externen Mitarbeitern ein gutes Wir-Gefühl vermittelt. Doch dann stellt sich immer wieder heraus, wie viel unsere Organisation in punkto kulturelle Vielfalt noch zu lernen hat. Unsere meisten Strukturen traditionell nordamerikanisch geprägt, und da ist viel Gutes dran, und dennoch passt es nicht wirklich in den europäischen Kontext. Außerdem ist die Annahme, dass sich Amerikaner und Europäer sich recht ähnlich sind, ein verflixtes Ding. Denn amerikanische und europäische Kultur ähneln sich nur auf den ersten Blick. Auf den zweiten und dritten ist's vorbei mit der Ähnlichkeit. Und d...

Fromme Gedanken zum Brexit

Sie haben entschieden, die Briten. Obwohl ich immer eher EU-skeptisch war, bin ich nicht sicher, ob gestern die richtige Entscheidung getroffen wurde. Ich kenne viele Argumente gegen die EU, und viele sind wahr. Der gemeine EU-Bürger ist sich in der Regel gar nicht bewusst, was sich auf EU-Ebene hinter Brüsseler Vorhängen alles so zusammenbraut. Doch Politik ist wie Ethik. Meistens kann man nämlich nur zwischen schlecht und schlechter wählen. Wir leben in einer kranken, faulen Welt. Nur westlicher Wohlstand bildet sich ein, man könne grundsätzlich zwischen "gut" und "schlecht" wählen. Diese westliche Naivität wird immer dann besonders sichtbar, wenn sie sich in nichtwestliche Politik einmischt. In den Irak zum Beispiel vor vielen Jahren. Saddam Hussein wurde als "schlecht" angesehen und gemäß westlicher Wohlstandslogik lautete die propagierte Formel Saddam = schlecht = muss weg  => alles wird gut . Doch dann zeigte sich: Saddam war schlecht => ...

Personaltage

Und noch 'ne Reise. Diesmal zur Bibelschule "Götabro". Dort waren drei ALT-Personaltage angesagt. Die Veränderungen in der frommen Landschaft schlagen sich auf allen Ebenen nieder. Auch in der Ausbildung. Vorbei die Zeiten, wo jede Denomination sich ihr eigenes Bibelseminar leisten konnte. Glücklich schätzen darf sich, wer diesen Luxus immer noch genießen darf. Oder vielleicht ist man ja auch gar nicht so glücklich. Vielleicht ist es ja gar nicht so gut, immer und immer nur im eigenen Saft zu braten und darauf auch noch stolz zu sein. ALT wurde vor fünf Jahren gestartet als ein kompliziertes Netzwerk aus verschiedensten Ausbildungstätten mit dem Ziel einer gemeinsamen, koordinierten Pastoren- und Leiterausbildung. Das hat sehr gut funktioniert. Und deshalb wird jetzt vereinfacht: Aus dem Netzwerk wird ein Trägerverein ALT gegründet, mit den Hauptdenominationen als tragenden Mitgliedern. Die stark akademisch arbeitende Örebro Theologische Hochschule (ÖTH) wird ebenfalls ...

Schwedenuntersuchung

Graf Zahl: Der Norweger Øyvind erklärt den Schweden seit 2001, wie es um ihre Gemeinden bestellt ist, Alle fünf Jahre kommt sie neu heraus, die Schwedenuntersuchung. Sie ist eine statistische Zusammenfassung aller Gemeinden mit freikirchlichen Strukturen und Theologien und beschreibt Zustände und Trends, halt alles, was mit Statistiken eben so möglich ist. Bei der letzten Aktualisierung im Jahre 2011 kam zum Beispiel heraus, dass es seit 10 Jahren pro Jahr 50 Gemeinden weniger gibt. Das heißt auf gut deutsch, bzw. gut schwedisch: Eine tote schwedische Gemeinde pro Woche. Die Hauptnachricht dieses Mal: Die Gemeinde schrumpft immer noch, aber nicht mehr ganz so schnell. Hauptgrund für den gebremsten Fall: Gemeindegründung - sowohl "klassische" Gemeindgründung als auch die Bildung neuer ethnischer Gemeinden. Gemeindegründung bringt nicht nur etwas in absoluten Zahlen, Gemeindegründung tritt auch alt gewordene alte Gemeinden freundlich aber spürbar in den bequemen Hint...

Forge Schweden

Während der erste Forge Pionierkurs für Gemeindegründer in Europa, durchgeführt in Brüssel, seinem Ende entgegengeht, reift auch schon die erste Frucht heran: Forge Schweden, genauer gesagt Forge Stockholm. Dort werden wir ab Herbst den ersten Trainingskurs komplett in schwedisch anbieten. Der Verein wurde federführend von Mattias und Steph gegründet, und weil Forge und Communitas (vormals CA) so nahe zusammenarbeiten - ich selbst wirke auch im schwedischen Training mit - haben wir damit eine sehr gute Basis in Schweden. Ein großer Grund zur Freude!!! Das angestrebte Ziel ist, in allen Ländern länderspezifisch angepasste Kurse anbieten zu können. Denn, wie ihr im nächsten Blogpost sehen werdet, Gemeindegründung bewirkt etwas in Europa. Gleichzeitig wird der nächste Forge-Europa-Kurs vorbereitet. Ab Herbst wird ein weiterer, englischsprachiger Kurs in Den Haag angeboten. Nicht nur für Holländer. Für alle, die mehr über missionalen Gemeindebau wissen möchten.  

Hochzeit!

Wenn CA-Leute heiraten und sie nicht nur im selben Land sondern nur gute zwei Stunden entfernt leben wie ihr Europaleiter, na klar, dass man sich da sehen lässt. Herzlichen Glückwunsch, David und Christina!

Ende des Semesters

Einer meiner Abschlusstudenten hält eine Rede für die Festgemeinschaft.  Gewisse Routinen gibt es eben doch auch in meinem Leben. Zum Beispiel das Ende der Saison - oder eher des Semesters. Auch dieses Jahr durfte ich wieder ein paar Studenten ins Leben nach dem Studium entlassen - immer wieder ein festlicher und erhebender Augenblick. Doch bis es soweit ist, gibt es sehr viel Arbeit zu tun: Alle Aufgaben müssen erledigt und benotet werden. Dabei fällt mir nur ein sehr kleiner Teil zu, doch für mich ist es jedes Mal ein Berg, den es bis zur Deadline zu überwinden gilt. Doch ich hab's geschafft!

Schwerwatlos

Interessant zu merken, wenn das eigene Hirn, der Geist an seine Grenzen stößt. Das kommt bei mir nicht oft vor, doch jetzt war's soweit. Heimgekommen von einem extrem ausfüllenden Forge-Wochenende mit anschließendem Treffen mit unserem Serve the City-Leiter in Brüssel (die ganze CA-Serve the City Bewegung kommt aus Brüssel), gibt es kaum eine Minute zum echten Ausruhen zu Hause. Und obwohl ich dachte, dass ich doch noch gar nicht sooo alt bin, so wollen Körper und Geist nicht mehr immer so, wie ich mir das vorgestellt hatte. Oder, wie mir gestern ein weiser Jogger sagte: " Du bist jung im Herzen geblieben, wenn dein Wille stärker ist als deine Muskeln und deine Muskeln stärker als die Gelenke und Bänder. " Über die nächsten Tage also ein paar Updates aus meinem aktuellen Leben... Studentfest: Wenn ein Kind in Schweden die Schule verlässt, gleicht das Ausmaß die Feierlichkeiten einer orientalischen Hochzeit. Wer mehr zum Studentfest unseres Sohnes sehen möchte, kann...

Forge: Missionale Evangelisation

Im Zav-Center, OM's Quartier in Belgien, wurde fleißig "geforget." Das belgische OM-Zentrum liegt in fußläufiger Entfernung zum Brüsseler Airport. Es fühlt sich ein wenig komisch an, aus einem Weltflughafen herauszukommen, der obendrein erst kürzlich in allen Nachichten zu sehen war, und dann gemütlich mit seinem Köfferchen zum Ziel zu schlendern. Kein Bus, kein Zug, kein Taxi. Per pedes. Wie Jesus. Doch unnormal ist normal für Gemeindegründer. Wir passen in keine Kategorie und keine Schublade. Wie ein Perpetuum Mobile schafft jeder Kraft kostende Zug neue Energie für den nächsten Schlag. Uund weil jede Situation einzigartig ist, muss jede Bewegung von Grund auf neu erfunden werden. Man kann aus Erfahrungen lernen, und doch fängt man immer wieder von vorne an. Gerade deshalb ist es so wichtig, dass Gemeindegründer sich kennen und austauschen. Voneinander lernen. Eine Gemeinschaft haben, wo man sich nicht ständig neu erklären muss, was in der Regel sowieso nie klappt...

Makellos

Ein wunderbares Musikvideo, das mir diese Woche von einem Student empfohlen wurde, nachdem ich über kreative Kommunikation der Gnade unterrichtet hatte. Wer den Text nicht versteht, versteht die Bilder.

H2O im Wald

"... wie sehr wünschte ich, dass es schon brennte!" So mancher kann die Worte Jesu aus Lk 12,49 sehr gut nachvollziehen - wie dieser junge H2O'ler im Angereder Vättlefjäll.  Die Himmel erzählen die Ehre Gottes,   und die Feste verkündigt seiner Hände Werk. Ein Tag sagt's dem andern,   und eine Nacht tut's kund der andern, ohne Sprache und ohne Worte;   unhörbar ist ihre Stimme. Ihr Schall geht aus in alle Lande   und ihr Reden bis an die Enden der Wel t. H2O beschäftigt sich derzeit mit den Psalmen. Was liegt da näher, als über Psalm 19 mitten in der wunderbaren Natur Angereds nachzudenken? Das an Angered angrenzende Vättlefjäll ist ein Naturschutzgebiet mit vielen Seen und Inseln und viel Wald. Der perfekte Platz, um an den Schöpfer erinnert zu werden. Was Psalm 19 ja auch will, uns an den Schöpfer erinnern. Selbst in einer gefallenen Schöpfung ist alles noch wunderbar aufeinander abgesti...

Menschen und Geschichten

Mann, war die letzte Woche vollgepackt. Aber sowas von. Doch sehr gut. Voller Menschen, Namen und Geschichten. Wie zum Beispiel... ---Tarik, einen jungen Syrer, der Dank des Einsatzes in Flüchtlingsheimen zweier Mitglieder unserer dortigen Gemeinde zum Glauben kam und seither ungewöhnlich viel "Glück" (? oder Segen!) hatte. Wir konnten ihn an dem Tag treffen, den alle Immigranten in Holland so sehr ersehnen, nämlich den Tag der Schlüsselübergabe für eine Wohnung, womit eine 5-jährige Augenthaltsgenehmigung eingeht. Tarik ist Koch und hat es mit seinen Künsten sogar schon bis ins Fernsehen geschafft. Seine Geschichte ist nur eine einzige aus unendlich vielen, und doch ist jede einzelne bewegend. Oder Andries, bekannter holländischer Fernsehmoderator, den ich in seinem Büro in Amsterdam traf. Er hat jede Menge Sendungen zum Thema Flüchtlinge, Einwanderung und den Einsatz von Christen und Kirchen produziert. Hochinteressant und lehhreich, seine Sicht der Dinge aus der P...

König der Völker

Nein, in Schweden gibt es keinen Pfingstmontag. Der wurde abgeschafft. Deshalb sitze ich seit heute morgen um viertel nach sechs in Fliegern, die mich etappenweise nach Amsterdam bringen. Dort werde ich mich mit einer Organisation treffen, die COMMUNITAS mit der Gründung integrativer Gemeinden unterstützen wollen (Namen möchte ich hier aus diversen Gründen nicht schriftlich nennen). Alle reden von Integration, doch in Wahrheit ist es nur ein theoretisches Konzept. Nur in Ausnahmefällen funktioniert es. Alle, die es versuchen oder versucht haben, kennen die Herausforderungen - die lustigen wie die traurigen. Integrative Gemeinden sind gerade die Schnittstelle zwischen Vergangenheit und Zukunft der Gemeinde.  Mein Ziel für die nächsten zwei Tage wäre es, ein Konzept zu erarbeiten, mit dem man sich in den kommenden 5 Jahren der Herausforderung der Gründung von bis zu drei integrativen Gemeinden stellen kann. Mit allem, was dazu gehört.  Und wie immer gehört vor allem anderen am a...

Don't worry - be grateful!

Liebe Gemeinde Europas - an Deinem Geburtstag machst Du Dir vielleicht ein paar Gedanken über Deine Zukunft. Und wahrscheinlich wirst Du Dir in kommenden Jahren immer mehr Gedanken darüber machen. Nicht unbedingt, weil Du älter wirst, sondern weil Dir dieser Muskelschwund zu denken gibt. Liebe Gemeinde Europas, es mag in der Tat Besorgnis erregend sein. Doch mach Dir bitte nicht zu viele Gedanken. Du bist nicht nur stärker, als Du denkst (und wirst es auch immer bleiben), Du hast vor allem etwas zu bieten, was niemand sonst, wirklich keiner (mit K! - auch nicht einer!) zu geben hat. Das mag zwar im Gegröhle der Welt leicht übersehen werden, aber das macht überhaupt gar nichts. Die wirklich interessanten und attraktiven Persönlichkeiten sind jene, die sich in aller Demut ihres besonderen Wertes bewusst sind; solche, die sich sowohl geliebt wissen als auch selber lieben können. Als kleine Aufmunterung zum heutigen Pfingsttag schenke ich Dir eine kleine Webseite. Es ist mein ganz pers...

Herzlichen Glückwunsch, Gemeinde!

Zu Deinem heutigen Geburtstag möchte ich Dir herzlichst gratulieren und Dir alles, alles Gute wünschen! Du gehst einer strahlenden Zukunft entgegen - auch wenn der Weg dorthin mitunter steinig und gefährlich sein mag. Lass Dich deswegen nicht vom Feiern abhalten!

Beten im Mai

Greg Boyd in Budapest

Diesen Sommer kommt der Pastor, Redner und Autor Greg Boyd nach Budapest. Lust und Interesse? Einfach klicken:

Bereit für die Zukunft

Als zweite Hausaufgabe im Kurs "Digitals Geschichtenerzählen" sollten wir ein simples und doch aussagekräftiges Portfolio über uns selbst machen. Wegen meiner Italienreise hatte ich nicht die meiste Zeit dazu, doch das ist dabei herausgekommen: (Bitte auf's Bild klicken...)

Svenljunga Teamtag

Svenljunga ist eine relativ kleine politische Gemeinde mit rund 10.000 Einwohnern südlich von Borås. Nun wächst die Einwohnerzahl stark aufgrund der ausländischen Zuwanderung. In Svenljunga begann vor einigen Jahren eine Pioniergemeindegründung - und ich hatte das Vorrecht, diesem kleinen aber feinen Team als Coach zugeteilt zu werden und sie zu begleiten. Heute war einer ihrer Teamtage, zu dem ich ebenfalls eingeladen war. Und ich muss sagen, es ist immer erhebend, wenn man all den Einsatz, die Ideen und Geschichten hört. Auch wenn in dieser Gemeindegründung alles viel, viel, viel langsamer vorangeht als vorgesehen und erhofft, als Lehrbücher es vorschreiben und so mancher Gemeindegründungslehrmeister es erwarten würde - ich kann mir langsam viel besser vorstellen, wie es dem Herrn Jesus gehen muss, wenn er all die guten Motivationen sieht, die Menschen dazu treibt, ein kleines Stück des erwarteten Himmels schon heute auf diese Erde zu bringen. Es muss ihn glücklich machen - denn...

Apropos Kreativität...

Zur Zeit belege ich eine vierwöchige Online-Fortbildung für Lehrer zum Thema "Digitales Geschichtenerzählen" - gemeinsam mit rund 2500 weiteren Teilnehmern aus dem ganzen Globus. Ich halte Jesus für einen genialen Geschichtenerzähler und bin der Meinung, dass seine Nachfolger das auch wieder erlernen sollten. Erst Recht in Zeiten, wo alle Welt Geschichten erzählen und hören will. Und ganz besonders, wo uns heute so unglaublich viele Hilfsmittel zur Verfügung stehen. Neben Leseaufgaben, Vorlesungen und Interaktion mit der Community gibt's wöchentlich eine Aufgabe zu erledigen. In der ersten Hausaufgabe galt es, eine Kurzgeschichte zum Thema "Essen" mit Hilfe der App "Voice" zu erzählen. Ich habe eine wahre Geschichte über meine eigene Familie erzählt. Und wer hätte es gedacht, damit habe ich doch glatt den ersten Preis für die erste Woche gewonnen. Sie ist zwar auf Englisch, aber ihr werdet's trotzdem kapieren. Voilà: