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Vorfest und Vorfreude

Göteborg wird 400 - und heute ist das erste "Vorfest"! Und zwar in Angered. Die Bühne wurde aufgebaut; heute soll sich der Park gleich neben der nagelneuen Sportarena mit tausenden von Besuchern füllen. Und H2O ist mitten drin im Gewimmel. In einem Zelt gleich links am Bildrand werden wir Leute treffen, Fragen stellen, Karten verteilen. Betet doch mal für uns heute!

Pure Lust auf Götzendienst

Als junger Christ wäre es mir manchmal lieber gewesen, es hätte immer noch "Götzendienst" gegeben, wie er in der Bibel vorkommt. Das hätte einiges erleichtert. Zum Beispiel, wie ich meinen neuen Glauben an Jesus anderen erklären kann - denn "Götzendiener" wissen ja auch genau, woran sie glauben. Im heutigen Westen aber kann kaum noch jemand die Götter beschreiben, die das eigene Leben bestimmen. Ich fand das immer schwierig. Vor einigen Jahren kamen dann mal einige Vorschläge, was die "Götzen" des Westens heutzutage so sind. " Romantische Liebe " wurde zum Beispiel genannt, weil dem ständigen Jagen nach Verliebtheitsgefühlen viele Beziehungen und Familien geopfert werden. Einkaufszentren werden als " Konsumtempel " bezeichnet, weil Konsum glücklich macht und deshalb viel dafür hergegeben werden muss. Oder bestimmte Marken bekommen Götzenstatus, seien es Kleider-, Auto- oder andere Marken, weil man sich leicht darüber definiert und...

Postmodernes Gebet

Vergib mir! Ich vergebe mir selbst, anderen Macht über meine Gedanken und Gefühle überlassen zu haben. Ich vergebe mir selbst, mein Recht weggegeben zu haben, zu definieren, wer ich bin. Ich vergebe mir selbst, zu hohe Erwartungen an mich gestellt zu haben. Ich vergebe mir selbst für jedes Mal, wo ich ja sagte aber nein meinte. Ich vergebe mir selbst, die Augen vor eigenen Bedürfnissen geschlossen zu haben um anderen gefügig zu sein. Ich vergebe mir selbst für jedes Mal, wo ich Schuldgefühle trug, ohne schuldig zu sein. Ich vergebe mir selbst, dass ich weder meine eigene Kraft sah noch an mein eigenes Können glaubte. Ich vergebe mir selbst, nicht verstanden zu haben, dass ich es wert bin, geliebt zu werden, so wie ich bin. Nun beginnt ein neuer Tag, ungeschriebene Zukunft. Ich werde auf meine innere Stimme hören. Alles ist vergeben. Ich bin auf gutem Wege heim. Mir selbst auf ewig, ICH _______ Von Stefan Gunnarsson. Gefunden auf Facebook. Eigene Übersetzung...

Herbstkollektion

Worte sind mächtig. Wenn ich "rote Tomaten" schreibe, sieht jeder sofort vor sich, was ich meine. Oder? Wenn ich "Gottesdienst" sage, ebenfalls. Leider ist "Gottesdienst" weder farblich noch größenmäßig so eindeutig wie eine rote Tomate. Der eine denkt an eine Messe, der zweite an Langeweile auf einer Bank, der dritte an Predigten, die nächste an Heilungen. Aus diesem Grund vermeiden wir bei H2O weitestgehend Worte, die Bilder hervorrufen, welche wir nicht wünschen. Wir setzen Kunstworte ein. H2O nennt sich nicht Gemeinde, sondern "Gemeinschaft" oder "Verein auf christlicher Basis". Wir haben auch keine Gottesdienste. Hier gibt es "Impressions". Und wem "bunter Abend" zu kindisch klingt, der kommt eben zu "Expressions". Und so weiter. Im Moment suchen wir gerade ein Wort, das nicht so staubig und lusttötend klingt wie "Mitgliederversammlung".  Viele eher konservativ denkende Menschen kann das irri...

Göteborg wird 400...

... aber erst in acht Jahren. Doch das hält die Göteborger keinesfalls ab, schon jetzt mit dem Feiern anzufangen. Ab 2013 wird es jährlich eine große Geburtstagsvorfeier geben. Die erste ist am 31. August in Angered. Und H2O ist mitten drin. Das Denkmal des Göteborger Stadtgründers Gustav Adolf II. in der historischen Pose als er 1621 entscheidet: "Genau hier soll die Stadt entstehen!" H2O ist immer gerne mitten drin, wo das Leben tanzt. Dass wir aber ausgerechnet bei diesem Paukenschlag des Stadtlebens ganz vorne mit dabei sein dürfen, verdanken wir der im Frühjahr entstandenen Zusammenarbeit mit dem hiesigen Kulturhaus. Die meinten nämlich, wir sollten die  Gelegenheit doch für uns nutzen um "mehr Mitglieder zu werben". Und drucken uns Karten, die wir dort verteilen sollen. Wir werden also nicht nur dort sein, mitten drin in einem Open-Air-Festival mit vielen tausend erwarteten Besuchern, bekannten Künstlern und Musikern, sondern wir werden offizieller Teil ...

Gebetsclip im August

Mit bestem Dank an Timo, der den kompletten Clip gestaltet hat -  diesmal war ich ausschließlich für den Inhalt verantwortlich.

Praktikant

Fast wie die Jungfrau zum Kinde kam ich vor zwei Wochen völlig überraschend zu einem ungewöhnlichen Praktikanten: Ein künftiger Student der Medienwissenschaft brauchte dringend einen Platz für ein zweimonatiges Vorpraktikum und irgendwie musste Gott "Angered Media" für diese Aufgabe ausersehen haben. Somit haben wir nun einen jungen Mann bei uns, dessen Hauptaufgabe es ist, einen zweiminütigen Infoclip über TjänaStan zu produzieren und der auch sonst mithilft. Z.B. habe ich ihn gebeten, das neue Gebetsvideo für mich zu gestalten, aufzunehmen und zu editieren - einer Aufgabe, deren er sich gewissenhaft angenommen hat, wie man sieht. Aufnahme des neuen Gebetsvideos im H2O-Sommerzelt - zum ersten Mal mit echter "Klappe!"

Mit Gott im Urlaub

Oft wird Urlaubszeit auch eine Auszeit vom Glauben - keine Gemeinde, keine Bibel, kein Gebet... Zum Glück ist Gott treu, auch wenn wir untreu sind. Deshalb stand unser erstes "Impressions"-Treffen unter dem Thema "Mit Gott im Urlaub". Es kamen mehr, als erwartet. Besonders gerne hört man "Es ist so schön, alle wiederzusehen!" Das ist ein gutes Zeichen für gute Gemeinschaft. Wir hatten außerdem eine Studentin zu Gast, die über H2O eine Semesterarbeit schreibt. Sie hatte ebenfalls eine äußerst erfreuliche Mitteilung: Nachdem sie sich verfahren hatte, frug sie wahllos drei Menschen auf der Straße explizit danach, ob sie von einer Gemeinde namens H2O gehört haben und wo die denn sei. Alle drei antworteten mit ja und lotsten sie ein Stück weiter, bis sie uns schließlich fand. Ich hab keine Ahnung, wer diese drei Leute waren, aber das H2O schon so bekannt ist, freut mich natürlich.

Auf geht's!

Wegweiser in Karesuando, Nordschweden, einem Etappenziel unserer Reise Eigentlich hatte ich vor gehabt, etwas mehr im Urlaub zu bloggen. Zum Beispiel über die Andacht von Oswald Chambers, die an meinem Geburtstag zu lesen war und mich sehr angesprochen hat. Aber dann wurde der Urlaub fast ohne jede Elektronik - und es war phantastisch, erholsam, anders. Nur selten in meinem Arbeitsleben, welches schon mit zarten 16 Jahren begann, hatte ich fast vier Wochen am Stück frei. Nun ist der Urlaub um. Langsam aber sicher kommt man in seine Aufgaben zurück - zum Beispiel den Blog up-to-date halten. Voilà. Wenn nur alles so leicht zu erreichen wäre, wie das! Meine To-Do-Liste sieht diesen Herbst ungefähr wie der obige Wegweiser aus. Aber selbst wenn man zu Fuß nach Tokyo will und 7359km vor einem liegen - alles beginnt mit dem ersten Schritt.

Und wo es zuvor trocken gewesen ist, sollen Teiche stehen (Jes 35,7)

Von Oswald Chambers Ehe etwas zur Wirklichkeit wird, schauen wir es immer als ein Gesicht. Wenn wir gewahr werden, dass das Erschaute, obschon es wirklich ist, in uns noch nicht zur Wirklichkeit geworden ist, dann ist die Zeit gekommen, wo sich uns der Teufel mit seinen Versuchungen naht. Dann sind wir geneigt zu sagen, es habe keinen Zweck, weiterzugehen. Anstatt dass sich das Erschaute verwirklicht hat, sind wir in das Tal der Demütigung gekommen. "Das Leben ist kein eitkes Gold, 's ist Eisen aus der dunklen Tiefe, Gehämmert durch des Schicksals Schlag zur wahren Form und zum Gebrauch." Gott gibt uns ein Gesicht, und dann führt er uns hinunter in die Tiefe, um uns dem Gesicht entsprechend in die Form zu hämmern; und in der Tiefe ist es, wo so viele von uns schwach werden und nachgeben. Jedes Gesicht wird zur Wirklichkeit werden, wenn wir Gedud haben wollen. Bedenke, wie ungeheuer viel Zeit Gott hat! Er ist nie in Eile. Wir sind immer in einer rasenden Eile. W...

Aufholen!

Ist man so lange unterwegs, bleibt daheim viel liegen. Jetzt ist reinklotzen angesagt, um alles wieder aufzuholen. Besuche, Telefongespräche, Texte, Team, Planungen für den Herbst, Filmprojekt usw. Aber das macht ja auch Spaß. Es ist doch schön zu sehen, wie der Stapel kleiner wird...!

Gemeindefreizeit

Abschließend stand die Gemeindefreizeit der Münchner City Church (CA-FeG) auf dem Programm. Ich war eingeladen worden, dort zum Thema Jüngerschaft zu referieren. Ganz in der Nähe der Berchtesgadener Alpen fand sich eine lebendige Truppe aus München ein. Jüngerschaft vs. Mitgliedschaft - das war mein Tenor (jedenfalls hoffe ich es). Zu Beginn des Jahres habe ich ja viel zu diesem Thema geschrieben. Benjamin ist Pastor der City Church München. Nach meinen Erfahrungen im Liegewagen letztes Mal habe ich diesmal den Komfort eines Schlafwagenabteils vorgezogen - und die Reise war sehr entspannt. 

Neue Gemeindegründer in Passau!

In Passau wird Gemeinde gegründet! Ein nicht ganz unerheblicher Teil meiner Reise hatte mit diesem neuen Projekt zu tun, welches im August pioniermäßig starten soll. Das Projekt wird von der FeG initiiert doch Christian Associates soll zur Schulung der Leiter involviert sein. Aus diesem Grund reiste ich an die niederbayerische Donaumetropole um mich mit der Leiterin Kristine und ihrem Freund Alex zu treffen - zwei übrigens faszinierende Persönlichkeiten! Neue Gemeindegründer: Pastorin Kristina und ihr Freund Alex Bereichert und beschenkt von diesen Begegnungen machte ich mich auf den Weg zum FeG-Delegierten für Gemeindegründung in Südbayern - was mir eine Zugreise nach Lindau bescherte. Heinz ist Experte und weiß wie und wo man Gemeinden in Bayern gründet, deshalb haben wir mit ihm die Zusammenarbeit CA-FeG abgesprochen. Wir wollen auch auf den Rutschpartien des Lebens die Balance halten: Heinz mit mir am Bodensee.  Ich für meinen Teil bin sehr gespannt darauf, was Gott...

Agent 000: Sorgen Sie für Überraschungen!!!

Dass ich eine Mission habe ist bekannt. Doch geheime Missionen? Die bleiben nicht immer geheim. Wie zum Beispiel kürzlich in Ingolstadt.  Als Geheimagent wurde ich mittels eingeweihter Untermänner und -frauen eingeschleust in eine nichts ahnende Geburtstagsfeier der FeG - unsichtbar und als Geschenk getarnt.  Doch das dezent in der Ecke stehende Präsent blieb nicht unentdeckt -  - mit Messern wurde die Hülle zerschnitten  und der Plan enthüllt. Die Folgen der Aktion:  Erst zu zweit im engen Karton sitzen... ... und 12 Stunden später von der Kanzel predigen. 

Wieder daheim

Take me home, country (rail-) roads, konnte ich am Montag singen, als mein Zug mit satten vier Stunden Verspätung Göteborg entgegenrollte. Ein 18-tägige Tournee im Auftrag CAs ging damit am Montagabend zu Ende, und bald werde ich hier ein bisschen mehr davon zusammenfassen. Doch vorerst wartet ein Berg an Dingen auf mich, die halt so liegenbleiben, wenn man nicht da ist. Jedenfalls konnt' ich zwischenzeitlich mein bayerisch wieder auffrischen und sag' deshalb: Servus derweil!

Team Berlin

Team Berlin - CA in der Hauptstadt Eine sehr schöne und relativ neue Aufgabe, die ich bei CA habe, ist Kontaktperson für die deutschen CA-Projekte zu sein. Denn das hat mich nun endlich mal nach Berlin gebracht, um das dortige Team persönlich zu besuchen. Dort fand ich nicht nur eine faszinierende Stadt (ich glaub, ich hab mich ein bisschen verliebt), sondern auch ein faszinierendes Team. Irgendwie scheint mir die deutsche Hauptstadt gar nicht so deutsch zu sein. Ganz viele Phänomene und Herausforderungen, von denen ich hier in Berlin hörte, sind mir aus Schweden schon recht vertraut - im restlichen Deutschland höre ich so etwas kaum. Ich habe viel gesehen, viel gehört, viel geredet und gelernt - und wünsche "Haus Berlin", der Gemeindegründung mitten in Berlin, alles Gute und Gottes Segen. Mein Quartier gleich an der Bernauer Straße, wo der berühmte "Sprung" stattfand

Was ist das?

Nie habe ich gelernt, als Deutscher stolz zu sein. Nationalstolz? Gibt es nicht in meiner Welt. Im Gegenteil. Als ich in meinem vierten Lebensjahrzehnt in den USA studierte und dort in einem Kurs eine völlig sachliche, historische Zusammenfassung des 20. Jahrhunderts auf der Leinwand gezeigt wurde, schämte ich mich plötzlich, als einziger Deutscher mitten in einer internationalen Gruppe zu sitzen und aus den Lautsprechern Hitlerdeutsch hören und verstehen zu müssen und deutsche Bomben fliegen zu sehen. Das war keine erhebende Erfahrung. Mittlerweile halte ich mich schon länger außerhalb deutscher Grenzen auf. Ich habe aufgehört zu zählen, wie oft ich nun schon mit dem Hitlergruß begrüßt wurde oder wegen mir Anspielungen auf Juden gemacht wurden. Man gewöhnt sich an alles, so ist es halt, aber froh macht es mich nicht. Es ist ja gar nicht so, dass ich meinen nicht vorhandenen Nationalstolz irgendwie vermissen würde. Außer an den Tagen, wo ich den Stolz anderer Nationalitäten beim Anb...

IofC

IofC - Initiatives of Change. Entstanden in den 30-Jahren aus der sog. Oxfordgruppe, setzt sich diese Organisation inbesondere für Völkerversöhnung und Wirtschaftsethik ein - oft auf hohem internationalen Niveau. Vergangenen Herbst kam ich auf einem unserer H2O-Pub-Abende "zufällig" mit einigen Herren des schwedischen Vorstandes in Kontakt. Sie hatten unseren H2O-Film gesehen und waren sehr neugierig. Seither hat sich durch mehrere gegenseitige Besuche eine Beziehung entwickelt. IofC und H2O haben verblüffend ähnliche Ansichten und sogar die Formulierungen in unseren Satzungen ähneln sich erstaunlich. Der Hauptunterschied ist jedoch, dass H2O eine zielgerichtete Gemeindegründung ist mit dem Wunsch und Streben, jesusnachfolgende und -anbetende Gemeinschaften zu starten, IofC hingegen möchte Gottes Reich mehr auf politischer oder wirtschaftlicher Ebene bauen. Diese Woche trafen wir uns offiziell bei H2O mit Mitgliedern des schwedischen und internationalen IofC-Vorstandes. Re...

Projekt angenommen

 Es sieht gut aus. Der diese Woche eingereichte Vorschlag wurde angenommen. Es ist sogar so, dass wir diejeningen sein werden, die das Projekt durchführen und dafür verantwortlich sind, niemand anderes. Damit haben wir viel Gestaltungsspielraum und Freiheit und keiner redet viel rein. Gleichzeitig werden bekannte Namen auf dem Projekt da stehen, unter deren Logo Werbung gemacht wird. Das kann möglicherweise Türen zu Sponsoren öffnen. Wie ihr seht, tut sich was. Doch es ist kein Grund zum Zurücklehnen. Im Gegenteil. Jetzt geht's erst richtig los. Und wir brauchen jedes einzelne Gebet von Euch!

Klappe! Action! Cut!

Viele von Euch wissen schon von der mehr oder weniger offiziellen Anfrage, Anfang Juni einen Vorschlag zur Durchführung eines Filmprojekts mit Jugendlichen einzureichen. Nächste Woche wird es einige Treffen geben, wo meine Vorschläge erstmal mündlich diskutiert werden - und hoffentlich auch ich selbst etwas mehr Klarheit über die Rahmenbedingungen bekommen werde. Ich wünsche, dass Ihr dafür betet. Es geht hier nämlich weniger um ein Kurzfilmproduktionsprojekt - so cool und spannend das auch ist und werden wird - es geht hier vor allem um den aufwändigen und äußerst öffentlichkeitswirksamen Anfang einer Jugendarbeit. Auf diese Weise kommen wir an einen echten Knackpunkt in der Gesellschaft heran. Ein solches Projekt könnte zu einem Wendepunkt führen. Dazu müssen erstens geistliche Türen geöffnet werden, die lange wie zugeschweißte Stahltüren erschienen. Das geht nur im Gebet und nicht durch menschliche Finesse. Zweitens brauchen wir dringend Jugendarbeiter. Am Ende des Projekts müsse...

Glückwunsch zum Geburtstag, H2O!

Am heutigen Nationaltag in Schweden feiert H2O Geburtstag. Fünf Jahre H2O. Nach 22 Monaten Schwangerschaft. Hier sind ein paar Bilder der bisherigen Reise mit einigen, die mitreisen oder mitgereist sind.

H2O offene Bühne

Zum nahenden H2O Geburtstag haben wir die Feier vorverlegt. Am letzten Sonntag bauten wir für unsere "expressions" eine Bühne auf (aus all dem Zeug, welches man in einem Second-Hand-Laden finden kann) und stellten sie allen zur Verfügung, die etwas zeigen oder vorführen wollten. Es wurde ein fast dreistündiges Programm. Musik, Kunst, Tricks, Gedichte und Geschichten. Lustiges und Nachdenkliches. Eine Auswahl in Bildern. 

Konfirmation...

Naja, nicht im lutherischen Sinne. Luther meinte ja, dass die Konfirmation die persönliche Bestätigung der als Baby empfangenen Taufe ist und damit den freien Entschluss darstellt, Christus persönlich nachzufolgen. Die rein lutherischen Kirchen sind heute von dieser Theologie wahrscheinlich genausoweit entfernt wie die Gemeinde, in der unser Sohn Nils am Sonntag "konfirmiert" wurde: Eine Freikirche mit stark baptistischer Geschichte. Warum ganz Schweden das trotzdem immer noch "Konfirmation" nennt, ist mir immer noch etwas schleierhaft. Aber egal. Es war ein guter Gottesdienst und eine gute Feier. Sogar mit aus Deutschland angereister Familie. Bei richtig coolem, pardon, warmen Sommerwetter. 19 "Konfirmanden" und einer rückt die Fliege zurecht für Portrait- und Gruppenfotos. Und an so einem schönen Sommerfesttag darf natürlich keine Sommerfesttagstorte fehlen!

Nicht nur sauber, sondern rein!

Ist Gott nicht auch so einer, der gerne den Müll der Welt aufsammelt? Wir dachten, wir predigen diese Eigenschaft Gottes wieder einmal ganz praktisch. Das Team 2013: Keine Angst vor dreckigen Händen! Auch wenn's manchmal stinkt... Der Einsatzort: Schwedens größter (weil einziger) Karneval, jeden Mai in Angered Nach der Parade: Ein Paar sitzt im Dreck - wenn auch glücklich Doch Hilfe naht: Das TjänaStan-Team! Furchtlos wird jeder Winkel aufgestöbert und vom Müll befreit. Ungezählte Säcke werden der Müllverbrennung zugeführt. Demütige Große... ... und tapfere Kleine... ... packen kräftig zu.  Der Einsatz wird in Zusammenarbeit mit einer kleinen Gemeinde in Hammarkullen durchgeführt und... ... von der Stadt mit rund 3000 Euro honoriert, welcher der christlichen Jugendarbeit zugute kommen.  Ganz nach dem Motto: "All for one and one for all!"