Oft wird Urlaubszeit auch eine Auszeit vom Glauben - keine Gemeinde, keine Bibel, kein Gebet... Zum Glück ist Gott treu, auch wenn wir untreu sind. Deshalb stand unser erstes "Impressions"-Treffen unter dem Thema "Mit Gott im Urlaub". Es kamen mehr, als erwartet. Besonders gerne hört man "Es ist so schön, alle wiederzusehen!" Das ist ein gutes Zeichen für gute Gemeinschaft. Wir hatten außerdem eine Studentin zu Gast, die über H2O eine Semesterarbeit schreibt. Sie hatte ebenfalls eine äußerst erfreuliche Mitteilung: Nachdem sie sich verfahren hatte, frug sie wahllos drei Menschen auf der Straße explizit danach, ob sie von einer Gemeinde namens H2O gehört haben und wo die denn sei. Alle drei antworteten mit ja und lotsten sie ein Stück weiter, bis sie uns schließlich fand. Ich hab keine Ahnung, wer diese drei Leute waren, aber das H2O schon so bekannt ist, freut mich natürlich.
Ich liebe meinen Herrn. Ich liebe ihn wirklich. Er hat mein Leben auf eine Weise geführt und gestaltet, wie ich es zu Beginn meiner Reise mit ihm nicht zu träumen gewagt hätte. Deshalb stört es mich dieses Jahr auch mehr als sonst, wenn " Joy to the world, the Lord has come " aus allen Kaufhauslautsprechern tönt. Wenn er vermarktet wird und Kassen klingeln lassen soll. Wenn das Unbegreifliche der Menschwerdung vor den Konsumkarren gespannt wird. Vielleicht will deshalb dieses Jahr auch keine typische Weihnachtsstimmung in mir aufkommen. Weil mir so viel an Weihnachten verdreht vorkommt in einer Welt, die Jesus aggressiv verleugnet außer zur Weihnachtszeit, wo er gut genug ist zur Steigerung des Umsatzes. Und nur dazu. Gefühlsduselige Weihnacht zum Doping des Kunden. Wir Christen sind nicht völlig unschuldig daran. Wir haben die Gefühlsduslei erfunden, wenn auch aus gutem Grund. Doch vieles haben wir unnötig verduselt. Zum Beispiel durch unser romantisches Krippenbild. Ein B...
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