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"Du aber..." (2Tim 3,10)

Für das diesjährige CA-Leadershipsummit bat mich CA-Präsident Rob Fairbanks eine der drei Predigten für die Morgengottesdienste zu übernehmen. Es soll um den Schluss des zweiten Timotheusbriefes gehen und damit um die letzten von Paulus aufgezeichneten Worte. Und so meditiere ich schon seit Wochen über meinen Abschnitt, Kapitel 3, Vers 10-17. Ohne meine Predigt hier schon im Voraus zu veröffentlichen (und selbst wenn, so würden wohl nur sehr wenig Summitteilnehmer meinen deutschen Eintrag bis dahin gelesen haben und selbst wenn das der Fall wäre, na, Wiederholung ist schließlich die Mutter allen Wissens...) so fällt mir in diesen letzten Worten des Apostel Paulus vor allem anderen der krasse Unterschied (jawohl! Voll krass!) zwischen Jesusnachfolgern und der Welt auf. In diesem Fall eingeleitet mit den kleinen, aber markanten Worten "Du aber". Du aber, Timotheus, hast nicht gelebt, wie es um uns herum sonst gang und gäbe ist. Du hast nie viel von Dir gehalten, warst nie gel...

Echte Träume kann man nicht machen

Immer wieder hören wir Geschichten von Muslimen, die zum Glauben an Jesus Christus gekommen sind. Am Anfang dieser Geschichten steht immer wieder ein Traum. Dem Einen ist Jesus selbst im Traum begegnet, der Andere berichtet, dass er oder sie eine Bibel im Arm festhielten, manche sahen sich an Abendmahlszeremonien teilnehmen. Die wenigsten können diese Träume deuten, aber fast alle machen sich auf die Suche nach der Bedeutung - und kommen früher oder später zu Jesus. Diese Träume sind ein sehr gutes Beispiel für das übernatürliche Handeln Gottes an einzelnen Menschen. Es ist eine Art Prophetie, die diese Menschen im eigenen Leben erfahren dürfen und die letztlich ihr ganzes Leben verändert. Und diese Dinge kann man einfach nicht produzieren, es ist einzig und allein Gottes Handeln. Und dennoch frage ich mich: Welche Art von "Traum" oder Prophetie, welche Art von übernatürlichem Geschehen würde einen ähnlichen Suchprozess bei übersättigten Westlern auslösen? Was bringt hier M...

Twitter mir doch mal, wie's Deinen Hühneraugen geht!

oder: Kommunikation zwischen postmodernen Menschen Es ist schon interessant. Fast merkwürdig. Denn einerseits scheint es vielen, vielen Menschen hier so unendlich schwer zu fallen, sich anderen Lebewesen der Gattung Mensch zu zeigen, ein wenig von sich preiszugeben, eine Unterhaltung mit einem Unbekannten zu führen. Doch bei anderen Gelegenheiten schlägt diese vermeintliche Scheu in ein krasses Gegenteil um. Und zwar überraschend schnell und übertrieben krass. Da kann es zum Beispiel passieren, dass dir ein Mensch mitten im Stadtgewühl sein Herz mit überschwänglich emotionalen Ausbrüchen ausschüttet. Unter Umständen mit solchem Nachdruck, dass der Rest des Gewühls nur verwundert den Kopf schüttelt. Hinterher wird dem Betroffenen das totpeinlich sein, und er wird vermutlich den Kontakt zu dir abbrechen. Aber in diesem Moment hatte er das Gefühl, dass Du der einzige auf der ganzen weiten Welt bist, der sich interessiert, und deswegen konnte er sich in diesem Moment einfach nicht zu...

Ehevorbereitung

Wunderbar! Nun haben wir schon zwei Paare, die sich angemeldet haben. Und damit legen wir los. Im April werden wir einen Alpha-Ehevorbereitungskurs für verliebte und verlobte Paare anbieten. An fünf Abenden werden wir uns in gemütlicher Atmosphäre über die wichtigsten Dinge des gegenseitigen Kennenlernens sprechen. Dinge, die Jahre später erfahrungsgemäß zu den sehr hohen Trennungsraten in Europa, insbesondere aber in Schweden führen können. Doch solange man verliebt ist, spricht es sich leicht und gut darüber. Karen und ich werden diesen Kurs leiten. Wie ich soeben feststellte, werden wir allem Anschein nach die allerersten in ganz Schweden sein, die diesen Kurs anbieten. Es wird wohl ein Versuchslauf, obendrein auf Englisch, weil das ganze Material noch gar nicht übersetzt wurde. Wahrscheinlich werden wir diesen Kurs hauptsächlich unter "TjänaStan" vermarkten nach dem Motto "Dien der Familie" oder "Starke Familien machen eine starke Stadt". Ich hoffe, au...

Erstes TjänaStan Planungstreffen

Jawoll, nun geht's in die nächste Runde. Mit TjänaStan 2011. Gestern war die erste Planungsrunde mit einigen enthusiastischen Mitarbeitern. Ende Mai wollen wir mit unseren roten T-Shirts wieder Göteborg bedienen, und gleichzeitig bequeme Menschen auffordern, doch mal was ganz anderes und uneigennütziges zu wagen. Das Ganze lebt von und durch Eure Gebete!!!

Lagom

Soeben komme ich von Reningsborgs Kaffeepause zurück in unser H2O-Büro. Dort versammeln sich nämlich jeden Morgen um 10 alle Mitarbeiter zu einer halbstündigen Pause mit Kaffee und Brotzeit, und das sind die offiziell in Angered Angestellten, die Männer und Frauen welche hier ihr Arbeitstraining machen, oft Helfer und Mitarbeiter des Sozialamtes oder Unternehmer, die auf irgendeine Weise mit Reningsborg zusammenarbeiten. Da können manchmal bis zu 50 Leute versammelt sein, die meisten aus aller Herren Länder mit allen möglichen kulturellen und religiösen Hintergründen. Die einzige gemeinsame Sprache ist schwedisch. Vor ein paar Wochen wurde ich von Reningsborg gefragt, ob ich nicht jeden Mittwoch eine kurze Andacht halten könne, nur ganz wenige Minuten mit einem kleinen Impuls zum Nachdenken und einem kurzen Gebet vor der Fikapause. Heute sprach ich über das Lernen von Sprachen, die meisten hier sind schließlich Ausländer. Und dass man sich manchmal fragt, warum dieses oder jenes Wort...

Beziehungen in Nordeuropa

Fragt mich doch neulich jemand: "Worin unterscheidet sich ein extrovertierter Schwede von einem introvertierten Schweden?" "Hm. Keine Ahnung", sage ich schmunzelnd und sehe ihn neugierig an. "Ganz einfach: Der introvertierte Schwede schaut auf seine Schuhe, wenn er mit dir redet. Der extrovertierte schaut auf deine Schuhe." In Sachen Beziehungen gibt es in Europa ein beachtliches Nord-Süd-Gefälle. Der Umgang der Silizianer unterscheidet sich deutlich von den Nordfinnen. Skandinavische Beziehungen wachsen wie lappländische Fjällkiefern: Langsam und mit Holz so hart wie Stahl. Das hat natürlich massive Auswirkungen auf den Gemeindebau, und man kann nicht davon ausgehen, dass jede Methode überall gleich funktioniert. Unser Kollege Chris McKenzie macht im ebenfalls nordeuropäischen Schottland ähnliche Erfahrungen. Und er spricht darüber, wie kritisch Missionare beäugt werden, die kommen, schnell was reißen wollen um dann wieder abzuhauen: "Embe...

Monday, Monday…

Neulich sagte mir jemand: „Wann wird dieser ewige Montag namens Januar endlich enden?!“ Da ist was dran. Jemand anderes sagte zu uns: „In dieser Jahreszeit kann ich zehn Stunden schlafen und fühle mich trotzdem den ganzen Tag müde.“ Darin kann ich mich auch wiederfinden. Es passiert mir nur im Januar, dass ich im Bus einnicke und fast die Haltestelle verpasse, oder dass ich mich abends um neun mit einem Buch hinsetze und noch vor dem ersten Umblättern fest eingeschlafen bin. Diese Woche zum Beispiel weckte mich meine Frau abends nach einer ganzen Stunde mit meinem Buch auf dem Bauch stehend. Ich war so verwirrt, dass ich meinte, das Buch auf meinem Bauch sei eine Bibel (war es nicht), meine Hände seien hinter dem Buch so gefaltet weil ich aufgebahrt sei (war ich nicht) und ich sei rechtzeitig vor dem Einsargen gerade noch wieder wachgeworden (so war es auch nicht). Das durch diesen Weckvorgang ausgelöste leicht konfuse Gefühl hinderte mich dann eine weitere Stunde daran, meine gewünsch...

Alphakonferenz

Karen und ich waren einen ganzen Samstag in Lidköping am Vänernsee, um bei Alpha Sverige an einer Alphakonferenz und Schulung teilzunehmen. Grund dafür ist der Wunsch, den schon seit langem geplanten Ehekurs  2011 in die Praxis umzusetzen. Nach unseren Erfahrungen mit den  fünf Sprachen der Liebe  scheint dies neben der Faith Factory eine weitere, gute Möglichkeit zu sein, Familien zu dienen und gleichzeitig Reich Gottes zu bauen. Wir haben außerdem das Material zum sogenannten Ehevorbereitungskurs mitgebracht, weil wir einige Paare kennen, die irgendwann heiraten wollen. Die Ehe- und Vorbereitungskurse haben in Schweden eine etwas andere Aufmachung als im Original, weil hier etwas mehr Wert auf Gemeinschaft auch unter den Paaren gelegt wird. Wir hoffen auf großes Interesse und viele Teilnehmer.

Kürslein wechsel dich

Der Euro ist im tollkühnen Sturzflug. Die schwedische Krone schwebt hingegen in glücklichen Aufwinden. In den vergangenen 12 Monaten ging der Wechselkurs ständig bergab und war diesen Januar so tief wie seit 10 Jahren nicht mehr. Das freut die Schweden. Uns weniger. Denn wir spüren jeden Monat einen deutlichen Unterschied auf unserem Konto. Es ist eben nicht dasselbe, ob man 1000 Euro mit ca 10,3 oder 8,8 multipliziert, um Kronen zu erhalten. Ändern können wir daran natürlich nichts. Wir wissen aber, dass der Welten Herr auch alle Börsen fest im Auge hat. Und als wollte Er es uns nur nochmal beweisen hat Er veranlasst, dass wir einige unerwartete Sonderspenden erhalten haben, mit denen wir den Verlust für eine Zeit erstmal ausgleichen können. Danke, Herr, und ein öffentlches Dankeschön an die Geber! Und wer weiß, vielleicht hat der Kurs des Wechselkurses bis dahin auch schon wieder gewechselt.

Neue Netzwerkmöglichkeiten

" To network " - ein Verb, welches es im Deutschen nicht gibt. Schade eigentlich, denn es beschreibt einen großen Teil meiner Arbeit. Diese Woche zum Beispiel, da war ich die meiste Zeit in Malmö in Südschweden. Dort war Examenswoche und Semesterabschluss aller SALT-Studenten. Man hatte mich gebeten, dieses Mal dabei zu sein, und weil ich ja sonst nur eine sehr kleine Minirolle bei SALT spiele, war sehr vieles sehr neu und ungewohnt für mich. Ein Grund aber, warum ich dabei war, ist die schöne Tatsache, dass ich im Frühjahr 2011 selbst einen Kurs zum Thema Gemeindegründung unterrichten werde. Das ist nicht nur eine unerhört gute Möglichkeit für mich selber, zu wachsen und zu lernen, denn in den vergangenen Wochen und Monaten habe ich die Kursliteratur ausgewählt und selbst durchgearbeitet. CA wird das Projekt mit einigen Videoclips unterstützen, die in den Kurs eingebunden werden. Es ist auch ein große Chance, Studenten auszubilden und neugierig auf alternative Ansätze und En...

Faith Factory

Die "Faith Factory" wird 2011 ein weiterer und neuer Ansatz in unserem H2O-Center sein, um Menschen zu dienen und gleichzeitig Reich Gottes zu bauen. Entstanden ist es aus der Frage: Was in aller Welt kann man bloß tun, um Menschen zusammenzubringen? Wenn, wie unsere bisherige Erfahrung zeigt, viele Erwachsene zu vorsichtig oder scheu sind, andere zu treffen, dann sollte man doch lieber mit solchen was machen, denen diese Scheu naturgemäß fremd ist: Den Kindern. Die Faith Factory gehört den Kindern. Eigentlich ist die Faith Factory eine Erfindung unseres Freundes Douglas , und es war eine Fügung Gottes, dass Douglas sein Büro 2010 direkt neben dem H2O-Büro mietete. Ich habe sehr viel ihm ausgetauscht, über alternative Gemeindeansätze nachgedacht, verschiedene Literatur diskutiert, wir beteten, das Team kennt ihn, er kam regelmäßig zu unseren Impressions usw. Und so kam der Gedanke auf: Warum nicht was neues mit und für Kinder wagen? Die Faith Factory ist eigentlich nichts a...

Der Alchimist

Die Alchemie befasste sich bekanntlich mit der Goldherstellung aus anderen Materialien. Das war eine ganz schön schwere Aufgabe und erforderte viel Geduld und Experimentierfreude. In einem Telefongespräch sagte ich gestern ganz spontan, dass ich mich manchmal ebenfalls wie ein echter Alchimist fühle, der versucht, aus ganz verschiedenen Zutaten  etwas ganz Neues zu schaffen. Das größte Problem ist aber nicht, dass kein Gold entsteht, sondern dass viele unserer Zutaten gar nicht in den Topf wollen, oder, wenn sie drin sind, einfach wieder rausspringen. Ob der Topf zu klein ist? Oder zu groß? Oder zu mittelgroß? Ob die Temperatur zu heiß ist? Oder zu kalt? Oder zu lau? Immer wieder setzen wir uns zusammen, bisherige Erfahrungen zu diskutieren, lesen, überlegen, tauschen mit anderen "Alchimisten" aus. Für 2011 haben wir ein weiteres Rezept entwickelt. Morgen werde ich mehr darüber berichten.

"Lass dich nicht vom Bösen überwinden,

sondern überwinde das Böse mit Gutem." (Röm 12:21) Seit vielen, vielen Jahren gibt es eine "Jahreslosung". Röm 12:21 steht also nun als eine Art Motto über dem Jahr 2011: "Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem." Normalerweise will man ja nichts mit "dem Bösen" zu tun haben, "das Böse" klingt nach "Nebel des Grauens" oder "Terrorismus". Nichts für uns. Wir sind keine Zombies und keine Attentäter. Wir quälen noch nicht einmal Millionen Menschen mit unseren schiefen Stimmern bei Idol oder DSDS. Wir sind also gut. Und wenn das Böse kommen sollte, uns zu überwinden, schalten wir einfach den Fernseher ab. Es gibt da nur so ein Problem. Wir wissen nämlich gar nicht, wie eine "böslose" - oder sagen wir der Einfachheit halber doch besser eine "gute" Welt überhaupt aussieht. Wir alle nämlich, ausnahmslos alle, vom verdorbensten Sauhund bis zum heiligsten Gutmenschen wurd...

Frohe Weihnachten!

Einen lieben Gruß und ein großes Dankeschön an alle, die uns 2010 auf ganz unterschiedliche Art begleitet haben! Wir wünschen Euch ein wunderbares Geburtstagsfest für Jesus und eine gesundes, friedliches Jahr 2011. Wir werden heute Nachmittag eine Weihnachtsfeier bei und mit H2O feiern, zu der wir alle eingeladen haben, die sonst niemanden zum Feiern haben oder kennen. Wir werden zusammen essen, Kalle Anka anschauen (Donald Duck, eine urschwedische Heiligabend-Tradition), spielen, Weihnachtslieder singen, die Weihnachtsgeschichte anhören und den neugeborenen König ehren. Wir freuen uns auf ein ganz besonderes Weihnachtsfest. Treffen wir uns 2011 wieder?

Voll das Jahr, ey!

Unsere Kinder erzählen von 2010 Ole In diesem Jahr hatte ich viele tolle Erfahrungen, Erinnerungen und Erlebnisse.      Zunächst lud Familie Schoklitsch unsere ganze Familie im Februar nach Thailand ein. Es war wirklich großzügig von ihnen, uns für ca. 2 Wochen einzuladen und uns bei ihnen wohnen lassen. Für mich war es eine der besten Erfahrungen die ich bisher in meinem Leben hatte. Es war auch eine große Chance, dem kalten, grauen Winter in Schweden zu entkommen und stattdessen in der Sonne zu liegen, im Pool zu chillen und tropische Drinks, Obst und anderen Malzeiten zu genießen.        Etwa drei Monate später feierte mein Opa seinen 75. Geburtstag und lud die ganze Großfamilie in den Jagdhof Glashütte, einem wunderschönen Hotel im Sauerland ein. Ich bin mir ziemlich sicher, dass alle von uns mehr als nur eine tolle Zeit hatten. Das ganze Hotel war fast komplett für uns alleine zur Verfügung. Das heißt Swimmingpool, Sauna, Garten...

Let's Glögg!

Glögg ist die schwedische Version des Glühweins, und es gibt drei beliebte Versionen: Alkoholfrei, Leichtglögg mit 2,2% und "richtigen" Glögg. Letzten Freitag war ich doch tatsächlich mal in der Systembolaget einkaufen (dem einzigen Geschäft Schwedens, wo man alkoholhaltige Getränke über 3,5% kaufen kann) um ein paar Flaschen richtigen Glühwein zu kaufen. Nicht, weil ich es so nötig hätte, sondern weil wir zum Samstag sämtliche Nachbarn, genauer gesagt die ganze Straße mit allen ihren 21 Hausnummern zu uns in die Nummer 10 zum "offenen Haus mit Glögg" eingeladen haben. Wir boten das ganze schwedische Glöggbuffet an; zum Beispiel alle drei Glöggversionen, Rosinen und Mandeln, die man sich hier in den Wein streut, Eiskonfekt, Pfefferkuchenkekse mit Schimmelkäse,  Julmust  für die Kinder und vieles mehr. Die ersten Gäste, die kamen, meinten schon gleich in der Haustür, dass es sowas ja seit 35 Jahren hier nicht gegeben habe (vor 35 Jahren wurde die Siedlung gebaut). Ni...

36 Kisten...

...voller Lebensmitteln aller Art sammelten die fleißigen TjänaStan-Helfer ein. Sie werden nun an die  Stellen weitergeleitet, die es am meisten benötigen. "Handla för andra" ist ein echtes win-win-win-win-Projekt. Die TjänaStan-Helfer sind glücklich, aktiv bei so etwas einfachem und sinnvollem dabeizusein. Die Kunden sind glücklich, weil sie auf einfachste Art etwas sinnvolles beisteuern können und selber wählen können, wieviel sie investieren möchten. Die Geschäfte sind glücklich, weil sie glückliche Helfer und Kunden haben und obendrein auch noch den Umsatz steigern. Die Bedüftigen sind glücklich, weil sie etwas bekommen, was sie sonst logischerweise nicht bekämen. Und wir als H2O sind glücklich, weil Gottes Liebe und Fürsorge ein kleines bisschen sichtbar werden und TjänaStan etwas Werbung für Gottes Reich gemacht hat und hoffentlich Neugierde hervorrief. Deshalb überlegen wir, ob Handla för andra nicht ein ständig laufendes Projekt in einigen Geschäften werden sollte.

Weihnachtsdeko

Auch unser H2O-Center muss weihnachtlich aussehen. Schließlich wollen wir dort ja Heiligabend verbringen.   Wir laden also ein, um Baumschmuck zu basteln.  Keine Papierengel und auch keine Strohsterne, nein, wir arbeiten mit Glitzer und Glas.  Hier bekommt Svea gerade Unterstützung von unserem Freund Nick.  Aber alleine kriegt sie das auch schon ganz gut hin, was? Und so sieht dann am Ende einer unserer beiden Weihnachtsbäume aus.

Morgen: TjänaStan "Handla för andra"

Morgen, am Samstag den 11. Dezember werden Akzente im Weihnachtskaufrausch gesetzt: Während konsumbesessene Massen in die Geschäfte strömen, werden TjänaStan Freiwillige auch an die Menschen erinnern, die sich vielleicht noch nicht mal eine neue Zahnbürste leisten können. An fünf verschiedenen Großgeschäften in Göteborg und Partille werden die Helfer in roten T-Shirts Kunden am Eingang eine Einkaufsliste austeilen und sie bitten, doch ein oder mehrere Teile von dieser Liste extra zu kaufen und nach der Kasse bei anderen Freiwilligen abzugeben, die dort mit vielen leeren Kartons auf sie warten. Das schwedische Wort "handla" hat die schöne Doppelbedeutung "handeln" (= aktiv sein) und "einkaufen". Damit wird "Handla för andra" zu "Handeln und einkaufen für andere". In der Regel ist dies ein Projekt, bei dem alle beteiligten Parteien glücklich sind. Wir gehen davon aus, dass wir die vielen leeren Kartons füllen können mit allgemeinen, unver...

"Ku-Klux-Klan ja, Wikileaks nein" (sueddeutsche.de)

Man kan ja von Wikileaks halten, was man will und ich werde hier auch keine Kommentare dazu abgeben. Dass sich allerdings Finanzkonzerne wie Visa und Master dazu erdreisten, selber zu entscheiden, wer Spenden entgegen nehmen darf und wer nicht, halte ich für höchst bedenklich (vgl. Kommentar auf sueddeutsche.de ). Ich bin kein Endzeitprophet und will auch keiner werden, doch hier bahnen sich Entwicklungen an, deren Ende sich niemand vorzustellen wünscht: Wer ins System passt, ist geduldet, wer unbequem ist, wird gedörrt. Vielleicht liegt es an der Geschichte meines Heimatlandes, dass bei solchen Aktionen gleich meine Alarme zur erhöhten Wachsamkeit ausgelöst werden. * * * One might think of Wikileaks as he or she sees fit. I won't comment on that. But the fact that credit card companies like Visa or Master dare to freeze or block donations to Wikileak - but not to other organizations like the KKK freaks me out. I am no doomsday prophet and will never be, but here I see problemat...

Advents-"Impressions"

In einer Bilderbuch-Weihnachtslandschaft feierten wir gestern Abend unsere Adventsimpressions. Allerdings führten beständige Schneefälle, Kälte und Erkältungen und anderweitige Adventstermine dazu, dass die Gruppe nur sehr klein ausfiel. Trotzdem haben wir wie immer gegessen, diesmal im Kerzenschein, und dann über's Warten gesprochen. Gibt es vielleicht ähnliche Gedanken beim Warten auf Jesus und beim Warten auf den Bus an einer tief verschneiten Haltestelle? Und wie immer haben wir mit Abendmahl abgeschlossen, diesmal als eine Versicherung, dass wir "den Bus nicht verpasst" haben. Die Kinder hatten in der Zwischenzeit jedenfalls jede Menge Spaß auf dem riesigen, fast leeren und tief verschneiten Parkplatz bei Reningsborg.

Probleme mit E-Mailadressen

Aus unbekanntem Grund können zur Zeit offenbar keine E-Mails an unsere Adressen m@rcus.info und k@ren-online.info gesendet werden. Die E-Mails kommen mit einer Fehlermeldung zurück. Wir wissen noch nicht, woran das liegt. Bis auf weiteres kann daher auch unsere Adresse h2oteamet@gmail.com oder Facebook verwendet werden. * * * Problems with email our private addresses For some reason neither Karen nor I can receive emails on our addresses k@ren-online.info and m@rcus.info. All emails bounce back with an error code. If you need to reach us you might send it to h2oteamet@gmail.com or use Facebook (Facebook isn't checked as regularly). 

"Sehr relevant!"

Vergangenen Samstag hatten wir unseren ersten Trainingsnachmittag zum Thema "Die fünf Sprachen der Liebe". Dies war der Auftakt eines neuen Versuches, als Gemeinden da anzusetzen, wo es heutzutage am meisten gebraucht wird. Wie ein erschreckend deutliches Muster ziehen sich nämlich zerbrechende Beziehungen, Trennungen und Scheidungen durch unsere Erfahrungen der vergangenen Jahre, und hier sehen wir einen übergroßen Bedarf an Hilfe und Prävention. Mit einigen Paaren und vielen Helfern aus unserer Partnergemeinde Saron haben wir zunächst die fünf Liebessprachen erklärt, auf denen wir Menschen gerne Liebe kommunizieren (und die Missverständnisse, zu denen es kommen kann, wenn zwei Menschen unterschiedliche Liebessprachen sprechen). Jedes Paar konnte sich darauf an einen eigenen Tisch in unserem H2O-Center zurückziehen, um miteinander zu sprechen. Wir haben gegenseitige Erfahrungen und Ansichten ausgetauscht und einen kurzen Vortrag zum Thema "Selbstständigkeit und Abhängin...