Direkt zum Hauptbereich

Faith Factory

Die "Faith Factory" wird 2011 ein weiterer und neuer Ansatz in unserem H2O-Center sein, um Menschen zu dienen und gleichzeitig Reich Gottes zu bauen. Entstanden ist es aus der Frage: Was in aller Welt kann man bloß tun, um Menschen zusammenzubringen? Wenn, wie unsere bisherige Erfahrung zeigt, viele Erwachsene zu vorsichtig oder scheu sind, andere zu treffen, dann sollte man doch lieber mit solchen was machen, denen diese Scheu naturgemäß fremd ist: Den Kindern. Die Faith Factory gehört den Kindern. Eigentlich ist die Faith Factory eine Erfindung unseres Freundes Douglas, und es war eine Fügung Gottes, dass Douglas sein Büro 2010 direkt neben dem H2O-Büro mietete. Ich habe sehr viel ihm ausgetauscht, über alternative Gemeindeansätze nachgedacht, verschiedene Literatur diskutiert, wir beteten, das Team kennt ihn, er kam regelmäßig zu unseren Impressions usw. Und so kam der Gedanke auf: Warum nicht was neues mit und für Kinder wagen?

Die Faith Factory ist eigentlich nichts anderes als ein zweiwöchentlicher Kindergottesdienst an einem Samstagnachmittag. Kinder werden gebracht, man spielt eine Zeit zusammen, es gibt Lobpreis mit Musik, einen kreativen Lehrteil und das Ganze schließt mit Spiel, Hotdogs und Fanta ab, Kinder werden wieder abgeholt.

Das ist an sich eigentlich keine sensationell neue Erfindung, sensationell ist daran, dass Douglas die Faith Factory schon einmal gemacht hat und zu berichten weiß, dass dabei über 50 Kinder, die meisten keiner Gemeinde zugehörig, gebracht und abgeholt wurden. Dies würde einerseits für H2O bedeuten, Dienst an und für Kindern zu tun. Es würde aber auch bedeuten, langfristig mit den Eltern und Familien der Kinder in Kontakt zu kommen. Und in Angered würde es höchstwahrscheinlich ebenfalls bedeuten, Kinder und Familien aus verschiedenen Kulturen zusammenzuführen. Eine Menge gewichtiger Gebetsanliegen, die uns auf dem Herzen liegen, findet Ihr nicht?

Da ich selbst nicht der geborene Kinderpastor bin, andererseits aber studierte Pädagogen in meinem Team habe, werde ich die Faith Factory nicht selbst leiten, sondern an meine Kollegen Luke und Kirsten delegieren. Sie sind gerade dabei, gemeinsam mit Douglas alles zu planen, damit wir vielleicht schon Ende Februar oder Anfang März damit beginnen können. Der Rest hängt von Gottes Gnade und Mithilfe ab - und damit auch von unseren Gebeten. Wollt Ihr mithelfen, die Faith Factory im Gebet vorzubereiten?

Wir brauchen

  • noch mehr Mithelfer
  • Ausstattung
  • Musiker
  • eine gute Resonanz auf die Werbung, die wir in Schulen machen werden
  • einen Billardtisch
  • die Finanzen, um bei Reningsborg eine kleine Lagerhalle mieten zu können, die als Billard- Tischtennis- und Spielraum genutzt werden soll. 
  • Bitte betet für die Kinder, die kommen sollen, und deren Familien.
  • Bitte betet auch für Luke und Kirsten als verantwortliche Leiter. 
  • Und betet, dass Ihr nicht aufhört zu beten.

DANKE!!!

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Eine neue "Engelskala"?

Ich selbst kam gerade erst ins zweite Schuljahr, als die beiden Herren James Engel und Wilbert Norton ein Buch mit dem Titel " What's gone wrong with the harvest? " (Was ist mit der Ernte schiefgelaufen?) herausgaben. Nein, das Buch handelte nicht von Traktoren, Mähdreschern und Güllefässern, sondern um die Ernte der geistlichen Früchte, die Jesus von Kirche und Gemeinden erwartet. Und hier läuft ja bekanntlich so manches schief. Zur Veranschaulichung entwickelte Herr Engel, einer der Autoren, eine Skala. Auf dieser Skala konnte man leicht erkennen, wo man sich auf seiner geistlichen Reise gerade befindet. Als " Engelskala " - was nur etwas mit dem Namen des Erfinders und nichts mit Engeln zu tun hat - gelangte sie zu weltweiter Bekanntheit. Für alle, die noch nie eine Engelskala gesehen haben - so ungefähr sieht eine deutsche Version aus (von mir farblich etwas aufgepeppt): (zum Vergrößern auf's Bild klicken) Man liest die Skala im Prinzip von unten ...

Sola Gratia

Schschschau mal, ist das hoch zum Drüberspringen... Impuls Nummer drei: Gottes Maßstäbe gelten lassen (Hier geht's zum Anfang dieser lustvollen Serie) Ich möchte uns an eine alte, biblische Weisheit erinnern, von der wir heute nicht mehr so viel hören: Gottes Standards für den Menschen sind extrem hoch. Dieses Prinzip finden wir durchgehend in der ganzen Bibel, im Alten wie im Neuen Testament. Man lese nur einmal das Gesetz der Thora oder, wem das zu alttestamentlich erscheint, der darf sich gerne der Bergpredigt hingeben und ihrem Standard folgen. Viel Erfolg dabei. Zweitens sollten wir uns daran erinnern, dass Gottes Standards nicht verhandelbar sind. Gott hängt die Messlatte auf, wo ER sie haben will und dann hängt sie da. Punkt. Daran gibt es nichts zu rütteln. Keinen Millimeter weicht Gott davon ab. Das gefällt uns Menschen nicht. Wir möchten gerne glänzen, als gut und richtig dastehen. Doch der Hauptzweck dieser hohen Messlatte ist es ja gerade, unsere menschlich...

Bewirken. Entfachen. Hervorrufen. Evozieren.

Serie: Missional Action Plan, Phase zwei  Das sind einige Synomyme für die zweite Phase unseres sogenannten Missional Action Plans, genannt Auslösen (initiate) . Was ist denn das? Nun, niemand glaubt heute noch, dass der Pfarrer den Menschen wirklich zu sagen hat, wie man was zu tun oder zu lassen hat. Eigentlich möchte sich heute überhaupt niemand noch was sagen lassen, solange man nicht ausdrücklich gefragt hat. Entsprechend ist auch niemand mehr scharf auf Predigten. Predigt, das klingt wie Standpauke. Epistel. Ermahnung. Wie Schelte und Zurechtweisung. Niemand* will sich also noch bepredigen lassen. Man geht entweder auf Konfrontation oder stellt die Ohren auf Durchzug. Das, was jahrhundertelang das Zentrum der kirchlichen Kommunikation war, die Predigt, stirbt aus. Stirbt aus? Ganz und gar? Keine Predigten mehr in Zukunft? Nein, so ist es auch wieder nicht. Römer 10,17 sagt ganz klar, dass der Glaube aus der Predigt kommt, und damit wird die Predigt immer eine entsche...