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Grundrisszeichnungen

Während es drauβen entweder friert oder schneit oder aus Eimern schüttet, laufen bei unserem Team die Köpfe warm während wir durch eine ziemlich wichtige Planungsphase gehen. Wir haben viele, sehr viele Eindrücke, Kontakte und Ideen gesammelt, die jetzt zusammengebracht werden. Die Zeit kommt immer näher, wo wir auch offiziell und öffentlich werden. Seit einigen Wochen beschäftigt sich unser Team mit konkreten Grundsatzfragen. Wie formulieren wir unseren spezifischen Auftrag? Wie verfassen wir unsere angestrebte Langzeitvision? Wie präsentieren wir unsere Strategie? Wie präsentieren wir uns generell in der Öffentlichkeit? Was könnte unser Name sein, wie ein Logo aussehen, das unsere Vision ausdrückt? Ihr seht, es gibt eine Menge zu tun. Wir bitten Euch, mächtig für uns zu beten!!!!! Möge Gott sich durch dieses Projekt verherrlichen. * * * Blue Prints Outside it’s either freezing cold, or it’s snowing or raining cats and dogs. Inside the heads of our team members are running hot as we r...

„Wir haben da von diesem Projekt in Angered gehört…“

Carolina ist Jugendpastorin der Tomasgemeinde in Hammarkullen, und Hammarkullen ist nicht weit von Angered Centrum entfernt. Vor drei Wochen erst hatten Karen und ich in Hammarkullen zu tun, dabei sind wir zufällig an der Tomasgemeinde vorbeigekommen, die dort allerdings leer und geschlossen war. Genau fünf Tage später fragte mich jemand, ob ich eigentlich die Tomasgemeinde kennen würde. Naja, immerhin war ich schon mal vor deren Räumen. Er erzählte weiter, dass man dort von uns gehört habe und uns gerne mal treffen möchte. Er gab mir Carolinas E-Mailadresse, und gestern trafen wir uns in einem Café in Angered. Tomas scheint eine schwedische, aber schrumpfende Gemeinde inmitten von Nichteuropäern zu sein die sehr auf der Suche nach neuen Möglichkeiten ist. Ich konnte unser bisher entwickeltes Konzept ein wenig beschreiben und stieβ offenbar auf mehr Interesse. Im April werden wir uns wieder treffen und sehen, ob vielleicht eine Zusammenarbeit bei unserem geplanten Y-Kurs oder bei Tjän...

Auferstanden!!!

„Wisst ihr schon das Neueste?“ fragte ich Sonntag morgen meine Söhne. „Nein.“ „Jesus ist auferstanden, er ist tatsächlich auferstanden!“ „Das ist doch nichts Neues!“ schaltete sich jemand anders ein. Doch, für mich ist es nach wie vor so etwas unerhörtes, unglaubliches, einzigartiges und beispielloses, dass es bis heute nicht so recht zu fassen ist. Daran kann ich mich einfach nicht gewöhnen. Der Tod, der als schwarzes Monster früher oder später jeden greift, ist gebrochen. Er greift uns noch, aber er kann uns nicht behalten. Es gibt Hoffnung! Das ist die ultimative christliche Botschaft. Da kann niemand mithalten. Keiner. Mit K. Auch nicht einer. * * * “Do you know the latest news?“ I asked my children Sunday morning. “No!” “Jesus is risen! He is truly risen!“ “But that is not the latest news!” said somebody else. Yes, for me it is still the latest news, unbelievable, enormous, great, amazing. I still can’t take it in. Death, who seizes all of us like an ugly black monster, is broken....

Der Lohn der Sünde

Der Lohn der Sünde ist Tod. Das steht im Römerbrief, Kapitel 6, 23. Sünde, Tod, klingt nicht angenehm. Vor allem, dass Sünde im Singular dasteht. Der Lohn jeder einzelnen Sünde, egal wie groβ oder klein, ist Tod. Nur einmal die Unwahrheit gesagt, und es ist geschehen. Perfekt gelebt, aber einmal war mir mein Job wichtiger als Gott – vorbei. Sünde ist höchstexplosiv, wenn sie in Gottes Nähe kommt. Wie Benzin, das auch keine Experimente mit Feuer verzeiht. Ein einziger Funken reicht. Wer in die Nähe Gottes kommt – und spätestens nach diesem Leben werden wir alle dort erscheinen – und nur einen einzigen, winzig kleinen Sündenfleck an sich trägt, den wird’s zerreiβen. Zu groβen Verhandlungsdiskussionen wird es gar nicht erst kommen. Einer trostlosen Zukunft sehen wir nach diesem Leben entgegen, denn wer kann schon behaupten, makellos zu sein. Von Jesus wird gesagt, dass er Gott selbst war. Es wird berichtet, Gott sei Mensch geworden. Man liest, er war makellos, ohne Sünde. Er musste nicht ...

Im Märzen der Bauer…

Der Sonntag war so wohltuend schön frühlingshaft, Sonne, Blumen, Vögel! Man wird genügsam mit der Zeit, allein eine trockene Straβe bewirkt schon Frühlingsgefühle. Die Tage werden länger, der Winter, der keiner war, ist vorbei. Und jetzt? Der Schlafzimmervorhang war gestern morgen schneller wieder geschlossen als geöffnet nachdem wir sehen mussten, dass alles weiβ ist! Nein, ich will meinen Augen nicht trauen. Es ist nur meine leichte Grippe, die mich den ganzen Tag weiβe Flocken sehen lässt. Es nur meine ungeputzte Brille, die vor der 9 auf dem Digitalthermometer so etwas wie ein MINUS erscheinen lässt. Ich will nicht!!! Nur die Kinder sind glücklich, endlich Schnee. Im Märzen der Bauer den Schneepflug vorspannt… Hat irgendjemand unsere Frühlingsblumen gesehen??? Has anyone seen our spring flowers??? Sunday was so wonderful springlike, sun, flowers, birds, warm air (9 degrees centigrade are warm over here). Sweden makes you modest, just a dry road in front of our house is sufficient t...

Melodifestivalen 2008!

Nach sechs Wochen mit sechs groβen Samstagabendshows ist es endlich entschieden, welcher Song für Schweden in den Grand Prix zieht! Das Melodifestival 2008 ist zu Ende. Eine Riesensache ist das hier. Besonders das Finale. Deshalb haben wir am letzten Samstag zum „Värsta-Schlagern-Knytkalas“ („Schlimmste-Schlager-Mitbringparty“) eingeladen. Mit 25 Leuten haben wir das Finale auf Leinwand verfolgt. Nicht unbedingt überzeugt, dass der schwedische Beitrag gute Chancen haben wird, aber was soll’s. Und es gab einige interessierte Fragen, was das eigentlich für eine Kirche ist, wo wir da arbeiten. Schön und lustig war’s. After six weeks with big Saturday night TV-shows the Swedes have decided what song they’ll send to the European song contest. The “Melodifestival 2008” is finished. That’s a real big thing here in Sweden. Most of all the final. So we invited on Saturday to a “Värsta-Schlagern-Knytkalas” (“worst-hit-potluck-party”). 25 guests followed the final on a big screen. Well, we’re no...

Go, Gothia, Go!

Dies war die letzte Spielwoche der schwedischen Basketballsaison. Jeder Proficlub hat das Recht, maximal zwei ausländische Profis „einzukaufen“ und mitspielen zu lassen. Die Göteborger Mannschaft „Gothia“ lieβ in der letzten Saison Darnell aus den USA und Chris, ehemaliger britischer Nationalspieler, für sich spielen. Beide waren für die Zeit ihres Schwedenaufenthaltes auch ein Teil der internationalen Gemeinde „Fishers Creek“, zu der auch wir immer wieder mal gehen und an deren Jugendarbeit Ole teilnimmt. Um Gothia bei ihrem letzten Spiel also so richtig anfeuern zu können, ist die ganze Fishers Creek Jugendgruppe hingegangen – und siehe da, sie haben gewonnen! Gegen den Tabellenersten. Was für ein Abschluss. Sie wären besser mal jedes Spiel mitgegangen. Dann wäre Gothia Tabellenerster geworden! This was the last week of the Swedish basketball season. Each professional club is allowed to “buy” two players max from abroad and let them play in their team. The Gothenburg club “Gothia” h...

„Netzwerking“

Schade, dass man das englische Verb „networking“ nicht so einfach ins Deutsche übersetzen kann, denn das beschreibt genau das, was wir hier tun: Ein möglichst groβes Netzwerk aus Beziehungen aufbauen, in welches wir unseren Dienst einbinden wollen. Jetzt, wo das Schwedische immer besser wird, klappt es auch immer besser. Heute Nachmittag z.B. traf ich mich mit Roland Hellsten, Hauptpastor einer ganz schön alten Baptistengemeinde mitten im Zentrum (die vor über 70 Jahren schon „Mutter“ unserer Partnergemeinde „Saron“ war). Eine Gemeinde mit viel Erfahrung und die ebenfalls ein Herz für „Afterwork“ hat. Es war echt gut, dass wir uns persönlich kennen gelernt haben und austauschen konnten. * * * Networking is exactly what we’re doing over here, getting as many contacts and connections as possible. Our network will probably be a firm basis for our future ministry. Now, as our Swedish language skills are continually growing, it gets easier and easier. This afternoon I met up with Roland Hel...

Wat ze laache jefällich?!

Ich war wohl nie ein „Starwars“-Begeisterter, aber dank der Kinder lernt man ja ständig fürs Leben dazu… Mittlerweile kann ich „Jabba the Hud“ eindeutig von „General Grievious“ unterscheiden. Und vor ein paar Monaten fiel uns dieser kleine Videoclip zu – danach hatte die ganze Familie drei Wochen Bauchmuskelkater. Selbst heute noch können wir uns wegschmeiβen vor Lachen – und deshalb wollten wir es euch nicht vorenthalten. Aber Achtung: Nur geeignet für solche, die Kölsch als Erst- oder Zweitsprache flieβend beherrschen!! Sorry, English speaking friends, but this clip is nothing for you – unless you’re fluent in Kölsch (I mean the dialect, not the beer or course…)

Childrens Worship Afternoon

Zum ersten Mal hatten wir einen eigenen, kleinen Gottesdienst, der eine regelmäβige Sache werden soll! Er war in erster Linie für die Kinder gedacht, weil sie schlieβlich auch ein wichtiger Teil des Teams sind und unsere Vision ebenfalls tragen und verstehen sollen. Es ging um das Thema „Vertrauen“ mit vielen lustigen, und praktischen Übungen und Spielen. Erwin begeisterte mit seiner Geschichte und seinen künstlerischen Fähigkeiten. Wir haben ihn nur als Team gefeiert, um uns selbst daran zu gewöhnen und noch ein wenig üben zu können. Und wenn wir in Übung sind, können wir uns vorstellen, so etwas auch öffentlich zu machen. Dann natürlich auf Schwedisch – bis jetzt tut sich das Team mit Englisch noch leichter. Ein dickes Dankeschön an Erwin und Kirsten für die Vorbereitungen! For the first time we had our own, small worship gathering which is supposed to become a regular thing. The gathering was intended for our children, for they’re an important part of our team too, they are suppos...

GNO

Wenn wir von GNO sprechen, reden wir entweder von GN ♂ oder GN ♀ - und damit meinen wir nicht das Liebesleben irgendwelcher afrikanischen Rindviecher. Es ist einfach entweder eine „Guys Night Out“ oder eine „Girls Night Out“, und gestern war es Zeit für eine GN ♂ mit Brenton Brown, Schreiber zahlreicher bekannter moderner Anbetungslieder (z.B. „Regier in mir“). Wir trafen ihn auf Öckerö, einer Insel der nördlichen Göteborger Schären, und es war klasse! As we talk about GNO we either mean GN ♂ or GN ♀ - and that’s not about the love life of some sort of African cattle. No, it’s just either a “guys night out” or a “girls night out”, and yesterday a GN ♂ was due. We met Brenton Brown, songwriter of many popular worship songs such as “blessed be your name” or “all who are thirsty”. We met him on Öckerö, an island of Gothenburgs northern archipelago. And it was great!

„Das ist mir zu weltlich!“ sagt der Heilige

Einkaufen und ausgehen ist weltlich, klar. Gottesdienst und beten ist heilig. Auch logisch. Aber was ist mit all den weltlichen Gottesdiensten, denen wir beiwohnen mussten, wenn Gebete wie bei den Heiden geplappert werden? Und überhaupt: Wenn ein Gottesdienst weltlich sein kann, könnte es auch sein, dass ein ordinärer Einkauf auch was heiliges haben könnte? Ich komme mehr und mehr zu dem Schluss, dass es wahrscheinlich ziemlich falsch ist, zwischen „Heiligem“ und „Weltlichem“ zu trennen. Stattdessen denke ich, dass für einen Nachfolger von Jesus Christus alles auβer Sünde heilig ist. Alles, was keine Sünde oder aus sündiger Motivation getan wird, ist heilig und geheiligt. Schade, dass mir so einfache Zusammenhänge erst so spät aufgehen. Die meiste Zeit meines Lebens als Christ gab es nämlich zwei „Marcüsse“, einen heiligen und einen weltlichen. Schrecklich, das so zugeben zu müssen, aber so war es. Der heilige war in der FeG anzutreffen, auf Kanzeln, in der Gemeindeleitung, er studie...

Medizintechnikmacher

Das eine neue Version des „Zeltmachens“. „Zeltmacher“ haben heute ja auch nur den seltensten Fällen etwas mit Zelten zu tun. Es stammt eigentlich aus Apg 18,3, wo über Paulus gesagt wird: „Und weil er (Paulus) das gleiche Handwerk hatte, blieb er bei ihnen und arbeitete mit ihnen; sie waren nämlich von Beruf Zeltmacher.“ An verschiedenen anderen Stellen weist Paulus immer wieder darauf hin, dass er zumindest einen Teil seines Bedarfs durch eigene Arbeit gedeckt hat. Aber mittlerweile denke ich, dass es hier nicht nur um die Deckung eines finanziellen Bedarfs geht. Es geht um viel mehr. Es geht zum Beispiel um Menschen, um Beziehungen. Man arbeitet zusammen an gleichen Aufgaben oder Projekten, das verbindet. In meinem Fall, wo alle wissen, was ich eigentlich hier in Schweden mache, ist es relativ einfach, immer wieder auch über tiefere oder geistliche Themen zu sprechen. Während man etwas zusammenschraubt oder zwischen Tür und Angel, wo in der Regel sowieso die besten Gespräche zustande...

CA's jährliches Teamleitertreffen 2008

„Jeder Christ ein Gemeindegründer – jede Gemeinde eine sich vervielfältigende“ – chinesisches Kirchensprichwort Diese einfache und trotzdem tiefgängige Aussage gibt den Kern dessen wieder, was Alan Hirsch diese Woche auf dem CA Teamleitertreffen weitergegeben hat. Jeder einzelne Gläubige und jedes einzelne Treffen von Gläubigen hat die DNS und das Potential, die Welt zu verändern. Jeder einzelne, der Jesus nachfolgt, unabhängig von Studium, theologischem Grad oder was auch immer, hat potentiell das Zeug, Gottes Reich zu bauen, und damit ganze Systeme zu verändern. Nur deshalb war es Jesus möglich, den groβen Auftrag aus Mt 28 an 11 halbzweifelnde, halbzuverlässige, wenig ausgebildete Streithähne (besser bekannt unter der Bezeichnung „Jünger“) zu delegieren. Und was ist dabei herausgekommen! 11 chaotische Jünger begannen eine Bewegung, wie es keine zweite in der Weltgeschichte gibt! Alan Hirsch, ein aus Südafrika stammender messianischer Jude, hat uns teilweise ganz schön herausgeford...

Es hat geklappt!

Das erste Mal öffentlich auf Schwedisch – ziemlich spannend und doch irgendwie was besonderes. (Alle von Euch, die schon mal in Fremdsprachen auftreten, können sich sicher an das erste Mal erinnern!) Der Gottesdienst war ziemlich voll, und mein Interviewpartner stellte Fragen die ich SO gar nicht erwartet hatte und forderte damit meinen aktiven Wortschatz ziemlich heraus. Aber es sind keine Tomaten, Liederbücher oder Regenschirme nach vorne geflogen, es ist auch niemand eingeschlafen in den 10 Minuten. Man hat sogar gelacht – war vielleicht was peinliches, was ich da von mir gegeben habe. (Nein, natürlich nicht) Hinterher gab es eine Reihe kurzer, aber sehr guter Gespräche und wir werden sehen, wie der Herr weitersegnet. It worked out, speaking for the first time publicly in Swedish. It really felt kind of challenging and unique. (All of you who have done this in another language know probably what I'm talking about!) The church was quite well filled, and my interview partner devi...

Interview im Gottesdienst

Morgen, am Sonntagvormittag, werde ich im Gottesdienst der Saronkyrkan interviewt werden, um uns bzw. das Projekt der ganzen Gemeinde vorzustellen. Alle sollen ja davon wissen und vielleicht finden sich dadurch sogar neue, schwedische Interessierte, die ebenfalls in Angered leben und mitmachen wollen. Das Ganze soll ca. 10 Minuten dauern und wird das erste Mal sein, öffentlich vor einer groβen Gruppe auf Schwedisch zu sprechen. Eigentlich macht es mir ja nicht mehr so viel aus, vorne zu stehen – aber das fühlt sich doch wie eine Herausforderung an… Ihr könnt ja mal dafür beten. * * * Tomorrow, at Sunday morning, I will be interviewed at Saronkyrkan in order to present us and the whole project to the entire church. Every one should know about what we’re doing here and maybe we’ll find more Swedes who live in the Angered area and who are interested in helping or even joining us. The interview will take about 10 minutes and it will be the first time that I am speaking Swedish publicly and...

„Kirche“ – ein schweres Wort

Schwer beladen. Automatisch verbindet jeder gewisse Plätze, Vorstellungen, Ideen oder Gefühle damit. Das gilt für regelmäβige „Kirchgänger“ wie für „Kirchenabstinente“. Die Christen verbinden es mit ihnen bekannten Traditionen, Erfahrungen, Grundsätzen usw. Die Nichtkirchgänger verbinden es ebenfalls mit ihren Erfahrungen, mit Vorstellungen und Gefühlen. Das Wort „Gemeinde“ ist nicht viel leichter – jedenfalls in Schweden nicht. Es ist nur anders gefüllt. Ich entdecke mehr und mehr, dass alle diese Vorstellungen, so richtig oder falsch sie auch sein mögen, groβe, sehr groβe Hindernisse sind. Sie schaffen Vorurteile. Und damit lenken sie vom Eigentlichen ab. Ich finde, es ist eins der gröβten Hindernisse, das sich uns n den Weg stellt. Eine mögliche Schlussfolgerung wäre, das Wort Kirche oder Gemeinde komplett zu entleeren und neu zu füllen. Aber wie trennt man ein Wort von 2000 Jahren Geschichte??? Wie löst man es von 1700 Jahren machtvoller Institution??? Ich weiβ es nicht, und es ist...

„Sportlov“

Das heiβt Sportferien und die sind jedes Jahr in der 7. Woche. „Woche 7“ ist jährlich groβe Ferienwoche in Skandinavien und dieses Jahr hatten wir selbst die Gelegenheit, sportzuloveln. Wir konnten eine Familie und einen Kollegen in eine Ferienhütte in Norwegen begleiten, wo wir zum ersten Mal so richtig Winter hatten. Minus 16 Grad, meterhoch Schnee, Sonnenschein (!!), blauer, wolkenloser Himmel!!! Karen und die Kinder konnten Skifahren, ich habe eine Menge gelesen und konnte dies beim Langlauf hervorragend verdauen. Absehen davon, dass unser Auto einmal auf vereistem Weg stecken geblieben ist (Der Bauer musste uns wieder rausziehen, es taugt halt nichts ohne Allrad… Und das nächste Mal kaufe ich Spikes!) war es eine absolut starke, paradiesische Woche! Sportlov means sport vacation and that’s every 7th week of the year. “Week 7” is one big holiday in Scandinavia. This year we had the opportunity to join a family and a colleague to a very nice cottage in Norway. And here we had winte...

„Lagom“ ist am Besten

„Ein Schwede ist ein Mensch, der leicht deprimiert ist (zumindest im Winter), verhandlungsbereit, und der sich ohne ausladende Gestik und Mimik ausdrückt.“ Diese Beschreibung eines Schweden kommt aus dem Buch „I rätt riktning“ (In die richtige Richtung). Das Buch entstand aus einer staatlich beauftragten Studie zum Thema Diskriminierung. Die Studie sollte Beziehungen zwischen Einwanderern und Schweden untersuchen um eventuelle Einschläge von Diskriminierung zu entdecken. In einem Kapitel wird diskutiert, was denn wohl so typisch schwedisch ist. Dabei hat man unter anderem darauf geachtet, was ausländische Autoren, Journalisten und Forscher über Schweden und die Schweden geschrieben haben. Und das sind einige Schlüsselwörter, die man herausfand: Tüchtig ist für viele Schweden ein positives Wort. Ist jemand tüchtig (duktig), so kann er intellektuelle Probleme lösen und praktische Aufgaben erledigen. Hingegen wird bei den Schweden weniger Wert darauf gelegt, ob jemand gut mit anderen Mens...

Winterdepression

Der natürliche Tagesrhythmus verschiebt sich, man hat ganz anderen Appetit und veränderte Essgewohnheiten, ist ständig müde und kann abends doch nicht in den Schlaf finden, man ist träge, lust- und motivationslos. Es fühlt sich an, als müsste ein Auto ständig geschoben werden, anstatt es zu fahren. Was uns im vergangenen Frühjahr völlig unvorbereitet und nichts ahnend traf, hat einen Namen mit klar beschriebenen Symptomen und geht auch jetzt nicht spurlos an uns vorüber: Winterdepression. Obwohl die Tage wieder deutlich länger werden ist dies eine typische Jahreszeit dafür, und das ewig trübe, schneelos-nasse und dunkelgraue Wetter tut sein Übriges. Dieses Jahr hat unsere Familie es lange nicht so ausgeprägt wie 2007, aber Karen, Ole und ich selbst sind mal mehr, mal weniger betroffen. Weder der Glaube an Jesus noch ein Job als Gemeindegründer macht immun dagegen. Es hat aber geholfen, viel darüber gelesen zu haben um Bescheid zu wissen und vorbereitet zu sein. So haben wir z.B. versuc...

ENDLICH!

Im Jahre 1997 AD zogen wir nach Ingolstadt. 1998 erhielt ich durch die dortige FeG die Berufung in den geistlichen Dienst. 1999 erhielt ich sowohl die Zusage eines Stipendiums als auch einer Medizintechnik-Teilzeitstelle. 2000, es war Februar, konnte ich mit dem Studium beginnen. 2006, es war Juni, war das Studium fertig. Fast. Wegen des Reisedienstes fehlten noch ein Griechischkurs und ein paar Kleinigkeiten. Dies wurde in Schweden peu à peu nachgeholt und letztes Jahr eingereicht. Und Ihr glaubt nicht, was ich heute, nach acht Jahren, in unserer Post fand… It was the year of our Lord 1997 when we moved to Ingolstadt. 1998 I received through our local church there, the FeG Ingolstadt, God's call into the ministry. 1999 I received both a scholarship and a promise of a part time job as a biomedical engineer. 2000, it was February, I could start with both the part time job and my theological studies. 2006, it was June, I was done. Almost. Because of our fundraising I had not been ab...

Frucht und Resultate

Seit dieser Woche haben wir unsere wöchentlichen Teamtreffen montags vormittags, wegen Lukes Sprachkursstundenplan. Wir planen und arbeiten durch unser Material vom Teamtraining. Mit dem Ziel, eines Tages Resultate unserer Bemühungen zu sehen. Ergebnisse. In christlicher Ausdrucksweise: Wir wollen Frucht wachsen sehen. Wie entsteht „Frucht“? Heute, in unserem Teamtreffen, erinnerte uns Joh 15,5-7: „Ich bin der Weinstock, und ihr seid die Reben. Wer mit mir verbunden bleibt, so wie ich mit ihm, der bringt reiche Frucht. Denn ohne mich könnt ihr nichts ausrichten. Wer nicht mit mir vereint bleibt, wird wie eine abgeschnittene Rebe fortgeworfen und vertrocknet. Solche Reben werden gesammelt und ins Feuer geworfen. Wenn ihr mit mir vereint bleibt und meine Worte in euch lebendig sind, könnt ihr den Vater um alles bitten, was ihr wollt, und ihr werdet es bekommen.“ Nicht unsere Planungen schaffen Ergebnisse, obwohl die auch nicht unwichtig sind. In erster Linie müssen wir online bleiben. So...

Stürme ohne Schäden überstanden

Die letzten Tage hat es hier nur noch gestürmt, bis auf ein paar kurze Ausfälle, abgebrochene Kleinteile und eine stets umfliegende Mülltonne sind wir schadenfrei davongekommen. Selbst das Internet funktioniert – die letzten zwei Tage aber nur lückenhaft. Wegen des Sturms, nicht wegen des neuen Anbieters. It was rather stormy these last days, but we survived and had no bigger damages apart from a broken flag, a few minor breakdowns and a flying dustbin. Even internet worked; it had a few breakdowns though, but because of the storm, not because of the new provider.

Neuer Internetanbieter

Ab morgen, dem 01. Februar, haben wir einen neuen Internetanbieter. Mehr speed, weniger pinke pinke. Ob alles klappt? Im modernsten Land der Welt hat man beim Thema "Internet" so seine Bedenken. Nur im Falle eines Falles weise ich sicherheitshhalber mal darauf hin, dass wir vielleicht 6 Wochen lang keine E-Mails beantworten, nicht skypen usw. Wer weiss... * * * From tomorrow Feb 01st we have a new internet provider. More speed less money. Will it work? In terms of internet you never know it "the world's most modern country". Just in case: Maybe we won't response to emails, be online with skype etc. for 6 weeks. Who knows...

Treffen mit Saron II

Heute trafen sich Luke und ich mit dem Hauptpastor unserer Partnergemeinde, Saronkyrkan. Wir sprachen über unsere Vision und den angestrebten Plan, der in unserem Teamevent erarbeitet wurde. Saron stellte ihren kürzlich verabschiedeten 7-Jahresplan vor und wir stellten fest, dass beides wie Faust auf’s Auge zusammenpasst. Wir diskutierten verschiede Ideen, und das könnte eine richtig gute Sache werden. Luke und ich waren positiv erstaunt nach diesem Gespräch. Es wäre möglich, dass wir im Laufe des Jahres eine ganze Anzahl schwedischer Helfer und Hilfen bekommen könnten. Wir wollen die Euphorie noch in Grenzen halten, aber es stimmt hoffnungsvoll. Dankt Gott für die entstehenden Möglichkeiten und begleitet es weiter im Gebet! * * * Today Luke and I hooked up with the senior pastor of Saronkyrkan, our local partner. We talked about our vision and the plan we started to develop at our team building event. Saronkyrkan presented their 7-year plan to us which has been passed recently. We dis...

Treffen mit Saron

Morgen am Donnerstag haben Luke und ich ein Treffen mit dem Hauptpastor von Saron. Wir wollen das kommende Jahr besprechen, unseren Plan und unsere Zusammenarbeit. Bitte betet dafür und begleitet uns weiter im Gebet. Danke! * * * Tommorow, Thursday 31st, Luke and I have an appointment with the senior pastor of our local partner church, Saron. We will discuss 2008, our plans and cooperation. Please pray for that and keep accompanying our ministry here with your prayers. Thank you.