Direkt zum Hauptbereich

Im Märzen der Bauer…

Der Sonntag war so wohltuend schön frühlingshaft, Sonne, Blumen, Vögel! Man wird genügsam mit der Zeit, allein eine trockene Straβe bewirkt schon Frühlingsgefühle. Die Tage werden länger, der Winter, der keiner war, ist vorbei. Und jetzt? Der Schlafzimmervorhang war gestern morgen schneller wieder geschlossen als geöffnet nachdem wir sehen mussten, dass alles weiβ ist! Nein, ich will meinen Augen nicht trauen. Es ist nur meine leichte Grippe, die mich den ganzen Tag weiβe Flocken sehen lässt. Es nur meine ungeputzte Brille, die vor der 9 auf dem Digitalthermometer so etwas wie ein MINUS erscheinen lässt. Ich will nicht!!! Nur die Kinder sind glücklich, endlich Schnee. Im Märzen der Bauer den Schneepflug vorspannt…
Hat irgendjemand unsere Frühlingsblumen gesehen???

Has anyone seen our spring flowers???

Sunday was so wonderful springlike, sun, flowers, birds, warm air (9 degrees centigrade are warm over here). Sweden makes you modest, just a dry road in front of our house is sufficient to make me blissfully happy. Think of getting a sunbeam! Imagine having an entire day of sun – it makes you euphorically getting frisky… Just as last Sunday was. The winter which was no winter is finally over. But what the heck did I see when I opened the curtains on Monday morning? Nothing – because I closed both my eyes and the curtain immediately. It was just a fata morgana, I don’t believe my eyes. I just don’t believe them. It is my influenza that causes these illusions of white flakes in the air all day long. It is my dirty spectacles that let me see something like a MINUS before “9 degrees centigrade” on our digital thermometer. I just don’t want believe it. Just the children. They are happy. Playing outside. Having fun. Finally winter, they say.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Der Lohn der Sünde

Der Lohn der Sünde ist Tod. Das steht im Römerbrief, Kapitel 6, 23. Sünde, Tod, klingt nicht angenehm. Vor allem, dass Sünde im Singular dasteht. Der Lohn jeder einzelnen Sünde, egal wie groβ oder klein, ist Tod. Nur einmal die Unwahrheit gesagt, und es ist geschehen. Perfekt gelebt, aber einmal war mir mein Job wichtiger als Gott – vorbei. Sünde ist höchstexplosiv, wenn sie in Gottes Nähe kommt. Wie Benzin, das auch keine Experimente mit Feuer verzeiht. Ein einziger Funken reicht. Wer in die Nähe Gottes kommt – und spätestens nach diesem Leben werden wir alle dort erscheinen – und nur einen einzigen, winzig kleinen Sündenfleck an sich trägt, den wird’s zerreiβen. Zu groβen Verhandlungsdiskussionen wird es gar nicht erst kommen. Einer trostlosen Zukunft sehen wir nach diesem Leben entgegen, denn wer kann schon behaupten, makellos zu sein. Von Jesus wird gesagt, dass er Gott selbst war. Es wird berichtet, Gott sei Mensch geworden. Man liest, er war makellos, ohne Sünde. Er musste nicht ...

Gemeinde - ein Verein oder eine Firma?

Bald ist wieder GLS-Zeit in Schweden. GLS heißt Global Leadership Summit und ist nichts anderes als Willow-Creeks jährliche Leiterkonferenz. In Schweden wird GLS in den Großstädten angeboten als eine halb Live, halb aufgezeichnete Veranstaltung. Unser Partner Saron ist Treffpunkt für alle Gemeindeleiter im Göteborger Raum. Natürlich werde auch ich wieder da sein, nicht zuletzt, um andere Gemeinden zu treffen und um getroffen zu werden. Nun habe ich selbst meine Leiterausbildung in den USA absolviert und weiß, dass die Amis hier sehr viel Gutes zu sagen haben. Ich weiß auch, dass die Deutschen in Sachen Menschenführung und Leitung deutlich mehr Nachholbedarf haben als die Schweden. Und so begeistert ich von vielen Dingen auch immer noch sein mag, ein paar Fragen wollen mir nicht mehr aus dem Kopf: Muss Gemeinde wie eine Firma geführt und strukturiert werden? Muss Gemeinde wie ein Verein geführt und strukturiert werden? Und wenn die Antwort auf beide Fragen auch Nein lauten kann, wie mu...

„The Sound of Music“

Nun haben wir es also angeboten und selbst eingenommen, unser erstes Antiherbstdepressivum, in Form eines lustigen Filmnachmittages in unserer Gillestuga mit gemeinsamen Essen. Schön war’s! Und wir sahen ein höchst interessantes Werk: „The Sound of Music“, ein amerikanisches Musical als Heimatfilm aus dem Jahre 1965, das zu Beginn des Zweiten Weltkrieges in Salzburg spielt. Alle Schweden kennen es so gut, dass es hier darauf Parodien und Anspielungen in der Werbung gibt. Unser Holländer in Team sagte, in Holland wachse man mit diesem Film auf, er konnte alle Dialoge mitsprechen. Und unsere Amerikaner konnten sämtliche Lieder des Musicals auswendig mitsingen. Nur Karen und ich blamierten uns mit unserer Bildungslücke. Wir haben bis jetzt aber auch noch keinen anderen Deutschen gesprochen, der den Film je gesehen hat ( Gibt’s einen? Bitte sofort unten einen Kommentar hinterlassen!!! ) Man sagte uns, in Amerika gehe man davon aus, dass in Österreich jeder in das (englische) Lied „Edelwei...