Direkt zum Hauptbereich

Bye bye, Juliana!

Zwei Jahre leitete sie H2Os TjänaStan, hat entwickelt, Projekte organisiert und durchgeführt, war in all unseren H2O-Veranstaltungen und Teamtreffen dabei und hat genau beobachtet, wie wir ticken und arbeiten: Juliana. Nun sind die zwei Jahre um und Juliana wird wieder zurück nach Deutschland ziehen, wo sie bald sogar heiratet. Gestern war es leider an der Zeit, Lebwohl zu sagen.

Als Geschenk bekommt Juliana von H2O passenderweise eine schwedische...

... Eva Solo Wasserkaraffe. Denn schließlich ist unsere TjänaStan-Leiterin in 24 Monaten so sehr mit H2O aufgefüllt worden, dass sie es woanders hintragen muss, zu den Durstigen eben. Und wie sie selber mal sagte, wird sie es in normalen 08-15 Gemeinden fortan wohl schwer haben, allein schon wegen unserer einzigartigen H2O-Grundwertekombination Beziehungen, Spiritualität, Erneuerung, Kreativität und Spaß. Gemeinden mit solchen Werten findet man sich nicht wie Sand am Meer. Deshalb wird Juliana zur ersten, offiziellen H2O Missionarin. Sie soll den Chemnitzern mal freudig-missionalen Lebensstil vormachen.

Und was macht man mit Missionaren? Man sendet sie aus. Das H2O-Team legt betend Hände auf sie und ihren Verlobten,

der Rest erhebt die Hände segnend. Juliana, danke, für alles, was Du in dieser Zeit für und mit H2O gemacht hast. Möge aus TjänaStan für Dich ein gesegnetes TjänaTyskland werden!

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Der Lohn der Sünde

Der Lohn der Sünde ist Tod. Das steht im Römerbrief, Kapitel 6, 23. Sünde, Tod, klingt nicht angenehm. Vor allem, dass Sünde im Singular dasteht. Der Lohn jeder einzelnen Sünde, egal wie groβ oder klein, ist Tod. Nur einmal die Unwahrheit gesagt, und es ist geschehen. Perfekt gelebt, aber einmal war mir mein Job wichtiger als Gott – vorbei. Sünde ist höchstexplosiv, wenn sie in Gottes Nähe kommt. Wie Benzin, das auch keine Experimente mit Feuer verzeiht. Ein einziger Funken reicht. Wer in die Nähe Gottes kommt – und spätestens nach diesem Leben werden wir alle dort erscheinen – und nur einen einzigen, winzig kleinen Sündenfleck an sich trägt, den wird’s zerreiβen. Zu groβen Verhandlungsdiskussionen wird es gar nicht erst kommen. Einer trostlosen Zukunft sehen wir nach diesem Leben entgegen, denn wer kann schon behaupten, makellos zu sein. Von Jesus wird gesagt, dass er Gott selbst war. Es wird berichtet, Gott sei Mensch geworden. Man liest, er war makellos, ohne Sünde. Er musste nicht ...

Gemeinde - ein Verein oder eine Firma?

Bald ist wieder GLS-Zeit in Schweden. GLS heißt Global Leadership Summit und ist nichts anderes als Willow-Creeks jährliche Leiterkonferenz. In Schweden wird GLS in den Großstädten angeboten als eine halb Live, halb aufgezeichnete Veranstaltung. Unser Partner Saron ist Treffpunkt für alle Gemeindeleiter im Göteborger Raum. Natürlich werde auch ich wieder da sein, nicht zuletzt, um andere Gemeinden zu treffen und um getroffen zu werden. Nun habe ich selbst meine Leiterausbildung in den USA absolviert und weiß, dass die Amis hier sehr viel Gutes zu sagen haben. Ich weiß auch, dass die Deutschen in Sachen Menschenführung und Leitung deutlich mehr Nachholbedarf haben als die Schweden. Und so begeistert ich von vielen Dingen auch immer noch sein mag, ein paar Fragen wollen mir nicht mehr aus dem Kopf: Muss Gemeinde wie eine Firma geführt und strukturiert werden? Muss Gemeinde wie ein Verein geführt und strukturiert werden? Und wenn die Antwort auf beide Fragen auch Nein lauten kann, wie mu...

„The Sound of Music“

Nun haben wir es also angeboten und selbst eingenommen, unser erstes Antiherbstdepressivum, in Form eines lustigen Filmnachmittages in unserer Gillestuga mit gemeinsamen Essen. Schön war’s! Und wir sahen ein höchst interessantes Werk: „The Sound of Music“, ein amerikanisches Musical als Heimatfilm aus dem Jahre 1965, das zu Beginn des Zweiten Weltkrieges in Salzburg spielt. Alle Schweden kennen es so gut, dass es hier darauf Parodien und Anspielungen in der Werbung gibt. Unser Holländer in Team sagte, in Holland wachse man mit diesem Film auf, er konnte alle Dialoge mitsprechen. Und unsere Amerikaner konnten sämtliche Lieder des Musicals auswendig mitsingen. Nur Karen und ich blamierten uns mit unserer Bildungslücke. Wir haben bis jetzt aber auch noch keinen anderen Deutschen gesprochen, der den Film je gesehen hat ( Gibt’s einen? Bitte sofort unten einen Kommentar hinterlassen!!! ) Man sagte uns, in Amerika gehe man davon aus, dass in Österreich jeder in das (englische) Lied „Edelwei...