Sommerpausen sind ganz normal in schwedischen Gemeinden. Warum Gottesdienste anbieten, wenn keiner kommt, Pastor inklusive? Aber jetzt trudeln so langsam alle wieder ein. Gestern war unser erstes Treffen. Kleine Besatzung, aber eine innige Gemeinschaft. Ein intressantes Gefühl war es für mich, weil ich im Laufe der kommenden Woche die Leitung H2Os abgeben werde. Ihr dürft gerne für einen glatten Übergang beten, der noch gar nicht so im Einzelnen geplant ist. Morgen im Teamtreffen werden wir erstmals ganz konkret darüber reden.
Der Lohn der Sünde ist Tod. Das steht im Römerbrief, Kapitel 6, 23. Sünde, Tod, klingt nicht angenehm. Vor allem, dass Sünde im Singular dasteht. Der Lohn jeder einzelnen Sünde, egal wie groβ oder klein, ist Tod. Nur einmal die Unwahrheit gesagt, und es ist geschehen. Perfekt gelebt, aber einmal war mir mein Job wichtiger als Gott – vorbei. Sünde ist höchstexplosiv, wenn sie in Gottes Nähe kommt. Wie Benzin, das auch keine Experimente mit Feuer verzeiht. Ein einziger Funken reicht. Wer in die Nähe Gottes kommt – und spätestens nach diesem Leben werden wir alle dort erscheinen – und nur einen einzigen, winzig kleinen Sündenfleck an sich trägt, den wird’s zerreiβen. Zu groβen Verhandlungsdiskussionen wird es gar nicht erst kommen. Einer trostlosen Zukunft sehen wir nach diesem Leben entgegen, denn wer kann schon behaupten, makellos zu sein. Von Jesus wird gesagt, dass er Gott selbst war. Es wird berichtet, Gott sei Mensch geworden. Man liest, er war makellos, ohne Sünde. Er musste nicht ...
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